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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von gaby2707:

Ein Rausch sinnlicher Lust

Meine wollüstigen SexAbenteuer | Erotischer Roman von Skyler Red

Sie ist 26 Jahre alt als ihre Ehe zerbricht, in der immer nur ihr Mann bestimmt hatte, wie wann und wo geliebt werden sollte. Nun ist sie ausgehungert und nimmt sich, was sie kriegen kann. Sie ist zu allen Schandtaten bereit und genießt ihr Lotterleben mit ganz viel Spaß.

Autorin Skyler Red hat einen solch knisternden Erzählstil mit dem sie mir ihre gut vorstellbaren Geschichten erzählt.

Mit ihren hoch erotischen Erlebnissen knipst sie sofort mein Kopfkino an, das dann heiß läuft. Meinen Geschmack hat sie mit ihren leidenschaftlichen, erotischen und abwechslungsreichen Geschichten diesmal nicht ganz getroffen. Manches, auf was sie sich hier einlässt, ist mir persönlich doch ein Tick zu viel. Trotzdem hat sie mich mit dem Großteil ihrer Erfahrungen, die sie hier macht, gut unterhalten.

Zum Abschluss bekomme ich wie immer als kleines Goodie noch einen Gutschein-Code, mit dem ich mir eine weitere heiße exklusive Geschichte von Skyler Red als E-Book aus dem Internet herunter laden kann. Und auch hier ist ein Lesezeichen passend zum Buch mit dabei.

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Davon will ich mehr

»Wenn Ende gut, dann alles« von Volker Klüpfel

Tommes „Tommi“ Mann hat von seinem Vater Hans „Leo“, nicht nur dessen Wohnwagen geerbt, als sich dieser noch sehr rüstig ins Seniorenheim „Villa Sonnenschein“ eingemietet hat, sondern auch dessen Putzfrau Svetlana. Tommi, der sich auf dem Weg zum erfolgreichen Schriftsteller wähnt, ist froh, dass Svetlana ihm die lästige Arbeit im Wohnmobil abnimmt und ihm sogar die Haare schneidet, wenn´s sein muss.

Als sie zusammen im WoMo unterwegs sind, sehen sie im Wald ein kleines Mädchen, das bei diesem scheußlichen Wetter ganz allein unterwegs zu sein scheint. Auf einem Zettel finden sie zwei Worte: „Hilf mir!“. Klar, dass sie sich kümmern. Vor allem Svetlana, die alles tut um herauszubekommen, wer die Kleine ist und woher sie kommt..

Nachdem ich diesen ersten Fall mit Tommi, dem verkannten Dichter, und Svetlana, der impulsiven, risikobereiten und immer auf alles vorbereiteten Svetlana gelesen habe, wusste ich, davon will ich mehr.
Tommi, der finanziell nicht gerade auf Rosen gebettet ist und seinen Durchbruch als erfolgreicher Autor noch nicht sehen kann, habe ich sehr schnell ins Herz geschlossen. Er, der einfach nicht begreifen will oder kann, dass die Beziehungspause, die seine Freundin ihm auferlegt hat, keine Pause, sondern eher der Schluss der Beziehung ist. Genau so wie Svetlana, die aus der Ukraine stammt, russische Literatur liebt und eine ganz spezielle Art hat, Dinge zu hinterfragen bzw. auszukundschaften. Sie hat mich mit ihrem radebrechenden Deutsch immer wieder zum Schmunzeln oder Lachen gebracht. Die diversen Hausmittel für die unterschiedlichsten Beschwerden, die sie Tommi offeriert, will ich lieber nicht ausprobieren.
Ich lerne auch noch andere Menschen kennen, mit denen Tommi und Svetlana bei ihren Recherchen und auch privat zu tun haben. Auch sie sind gut vorstellbar gezeichnet, passen perfekt in die Geschichte und haben mein Kopfkino grandios unterstützt.
Volker Klüpfel, den ich von seinen in partnerschaftlicher Arbeit erstellten Eberhofer Krimis kenne und schätze, hat mit diesem ersten Fall für die beiden so unterschiedlichen und ungewöhnlichen „Ermittler“ für mich einen absoluten Volltreffer gelandet. Er beweist mit diesem Werk, dass er nicht nur Spannung sondern auch das Genre Humor hervorragend beherrscht. Die Wortgefechte, die die beiden sich liefern sind sensationell. Die Redewendungen, die Svetlana immer wieder verhunzt, haben es in sich und ich habe es kaum geschafft meine Mundwinkel aus dem Schmunzelmodus zurück zu bringen. Und bei den Ermittlungen, die in die Ukraine führen, hat Svetlana natürlich mit ihren Sprachkenntnissen einen großen Vorteil.

Eine spannende und sehr unterhaltsame Geschichte voller Situationskomik mit zwei sich super ergänzenden „Ermittlern“ von denen ich unbedingt mehr lesen möchte. Für mich ein absolutes Lesehighlight in meinem Lesejahr.

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Eine wundervolle Geschichte

Hatokos wunderbarer Schreibwarenladen von Ito Ogawa

Die 25-jährige Hatoko Amemiya genannt „Poppo“ bricht nach dem Tod ihrer Großmutter, die sie liebevoll „ihre Vorgängerin“ nennt, ihren Auslandsaufenthalt ab und kehrt in ihre Heimatstadt Kamakura in Japan zurück. Hier übernimmt sie nicht nur den wunderbaren Schreibwarenladen ihrer Familie.

Sie übernimmt auch das Amt der öffentlichen Schreiberin, wie es ihr ihre Großmutter beigebracht hat.
Was sie da im Laufe der vier Jahreszeiten alles erlebt, das lest ihr in dem sehr emotionalen Buch von Ito Ogawa „ HATOKOs wunderbarer Schreibwarenladen“.

Wir schreiben alle weniger mit der Hand, verfassen eher Emails, whatsappen oder schreiben am Computer. Ganz anders als die Menschen, die sich mit einem Anliegen an Hatoko wenden. Sie wollen handgeschrieben Liebesbriefe, Aufmunterungen, Gruß- und Kondolenzkarten, eine Darlehnsabsage oder ein Schreiben, das die Scheidung ankündigt. Aber nicht nur die fertigt Hatoko an. Sie achtet auf die entsprechende Ausrichtung des Textes, eine ansprechende Wortwahl, passt sich der Handschrift des Auftraggebers an, sucht das passende Papier, die Tinte, das Schreibgerät und die Umschläge aus. Sogar die Briefmarken werden dem Anlass entsprechend verwendet. Dass ich einige ihrer Briefe und Karten sowohl in japanischen Schriftzeichen als auch in ihrer normalen Handschrift zu lesen bekomme, hat mir sehr gut gefallen.
Aber es wird in diesem Buch nicht nur die so vielfältige Kalligrafie betrachtet. Ich lerne die verschiedenen Rituale im Laufe eines Jahres kennen, sowie einige Eigenheiten der japanischen Sprache. Außerdem lebt mir Hatoko ohne es groß zu erwähnen Achtsamkeit vor, was mir sehr gut gefallen hat und zum reflektieren anregt.
Der Erzählstil von Ito Ogawa, den Sabine Mangold so gekonnt ins deutsche übersetzt hat, fließt ganz leicht und sanft an mir vorbei. Ich konnte mich sehr schnell und gut in die Welt von Hatoko hinein versetzen und mich mitnehmen lassen auf ihrem Weg durch die vier Jahreszeiten. Ich lerne ihr Umfeld kennen, weiß nun wie sie aufgewachsen ist und wie ihre Großmutter, ihre Vorgängerin, ihr das kunstvolle Schreiben, das alle Frauen vor ihr ebenso beherrschten, beigebracht hat. Und ich tauche ein bisserl ein in die mir sonst so fremde japanische Kultur.
Auf einer Karte der Stadt Kamakura kann ich die Wege, die Hatoko mit ihrer Nachbarin Barbara oder dem Baron geht, gut nachvollziehen.

Eine wunderbare Geschichte, die ich noch stundenlang hätte weiterlesen können. Nicht nur für Liebhaber von selbstgeschriebenen Briefen und Karten. Auch Japanfans kann dieses Buch bestimmt begeistern.

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So macht lernen spielerisch Spaß

Punkt-zu-Punkt Dino Malbuch von Josef Mickey Müller

Schon das Cover mit einem großen, vielleicht einem Dino-Lehrer, und den drei kleinen Dinos macht große Lust sich näher mit diesem Malbuch zu beschäftigen.
82 von Punkt-zu-Punkt und auszumalende Dinos; verschiedene Labyrinthe, wo ich Wege finden muss und Schattenbilder, die zu verbinden sind machen Lust die Buntstifte raus zu holen und gleich mit dem verbinden und ausmalen los zu legen.

Egal ob Brontosaurus, Stegosaurus, Parasaurolophus, Triceratops oder ein T-Rex – alle sind hier vertreten und stellen sich mit ihren Name vor. Ob meine beiden Jungs die alle lernen wollen/werden – da bin ich gespannt. Aber es gibt nicht nur Dinos in diesem Buch. Auch kleine Drachen tauchen immer wieder auf, die vervollständigt und ausgemalt werden wollen.
Die Rückseite der Malvorlagen ist leer, was ich sehr gut finde. Da macht es nichts, wenn sich die ein oder andere Farbe mal durch scheint.
Die Zahlen 1 – 50 stehen eng nebeneinander, so dass es den kleinen Zeichnern leicht fällt, sie zu verbinden. Darüber hinaus lernen sie spielerisch die Zahlen wie nebenbei, ihre Feinmotorik wird gestärkt und sie üben sich in Konzentration und Ausdauer.
Durch die vielen kleinen Rätsel wird es sogar noch ein bisserl spannend. Und auch die Labyrinthe kann man mit verschiedenen Farben gut zum ausmalen nutzen.
Ein tolles XXL-Malbuch mit verschiedenen Rätselaufgaben nicht nur für kleine Dino-Fans ab 4 Jahren. Da der Preis richtig annehmbar ist, werde ich das Buch auch für den ein oder anderen Kindergeburtstag als Geschenk nutzen.

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Geschichten ohne Tabus

Tabulose Tagebücher | 8 geile erotische Geschichten von Finja Lawall

Beim Blick in die verschiedenen Tagebücher sehe ich Isa bei ihren heißen Spielen mit ihren neuen Frauenarzt zu; begleite einen Callboy, der nicht nur Robin und Jane beglückt; begleite Vicky bei ihren Fantasien mit ihrer besten Freundin Kim ud kann Alex verstehen, der sich der Wirkung der neuen Partnerin seines Vaters nicht entziehen kann.

Jede der 8 Geschichten hat ihren eigenen Reiz und die Tagebücher füllen sich beim Lesen mit unzähligen prickelnden Sinnesfreuden.

Mir hat der leichte, lockere, sehr freizügige Erzählstil der Autorin mit dem sie mir ihre gut vorstellbaren Geschichten erzählt ohne anstößig zu sein oder derb unter die Gürtellinie zu gehen, sehr gut gefallen. Sie knipst sofort mein Kopfkino an, das mit diesen hocherotischen Bildern sofort heiß läuft. Meinen Geschmack hat sie mit ihren leidenschaftlichen, erotischen und sehr abwechslungsreichen Geschichten sehr gut getroffen und ich würde gerne mehr von ihr lesen.

Zum Abschluss bekomme ich wie immer als kleines Goodie noch einen Gutschein-Code, mit dem ich mir eine weitere heiße exklusive Geschichte von Finja Lawall als E-Book aus dem Internet herunter laden kann. Und auch hier ist ein Lesezeichen passend zum Buch mit dabei.

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Eine Geschichte, die mich zutiefst bewegt hat

Um jeden Preis von Hera Lind

Die in einem kleinen Dorf nahe Odessa in der Ukraine geborene Russland-Deutsche Lydia Judt ist gerade 16 Jahre alt, als sie im März 1944 mit ihrer Mutter Marianna und ihren vier Geschwistern in einen Gulag nach Sibirien verschleppt wird. Hier arbeiten sie jahrelang als Zwangsarbeiter, fällen Bäume und heben Brunnen aus, bis sie weiter verfrachtet werden in die Kolchose Gartejewka.

Auch hier haben sie sich gerade häuslich niedergelassen, schon geht es ein paar Jahre später weiter nach Karaganda in Kasachstan. Nach 12 endlos scheinenden Jahren, Lydia ist inzwischen verheiratet und hat 8 Kinder geboren, von denen noch 6 leben, wird ihnen endlich die Freiheit geschenkt. Und nach weiteren 12 Jahren gelingt es ihnen endlich nach Westdeutschland zu kommen. Denn dort ist ihre Heimat, die sie bisher nie gesehen haben. Und sie hat das Mantra ihres Vaters bewahrt: Zusammenhalten: Einer für alle – alle für einen. Und das um jeden Preis.

Es ist der absolute Wahnsinn, den Lydia hier erlebt. Im Winter bei eisiger Kälte mit bis zu 50° minus, im Sommer bei brütender Hitze. Ein ums andere Jahr hart, entbehrungsreich und von Kummer und Sorgen geprägt, gibt die Frau nie auf. Ist ihren Geschwistern eine fürsorgliche Schwester, ihrer Mutter eine große Stütze, ihren Kindern eine liebevolle Mutter und ihrem späteren Mann Thomas eine Frau, die ihn jahrelang nicht im Stich lässt, egal, was er ihr auch antut. Sie kämpft im Winter gegen die brutale Kälte, gegen Kleiderwanzen, Hunger und Kopfläuse und im Sommer gegen Stechmücken und Schnacken. Aber nie verliert sie die Geduld, hat für jeden ein nettes Wort und passt sich jeder Gegebenheit neu an. Ich habe diese Frau so bewundert, wie sie mit ihrer 5-jährigen Tochter, ihrem zweijährigen Sohn und hoch schwanger auf einem Bahnhof mangels Über- oder Unterführung unter verschiedenen Zügen durch kriecht. Immer in der Angst, dass der gleich losfahren könnte. Und dass sie so lange bei einem Mann bleibt, der gar nicht zu schätzen weiß, was er an ihr hat. Der im Gegenteil, seinen Lohn versäuft und sie mit ihren Nöten und Sorgen allein lässt.
Ich habe mich so für Lydia gefreut, als sie von einem Arzt die Mitteilung bekommt, dass die Ausreise aus Russland über die baltischen Länder einfacher sein soll, als wie aus Russland direkt. Und sie dann wahrhaftig über Lettland nach Deutschland ausreisen können.
Autorin Hera Lind hat mich mit dieser Geschichte so berührt und auch fassungslos gemacht. Ich musste das Buch immer mal wieder weg legen, weil ich das Grauen, das mich beim Lesen hier und da gepackt hat, erst mal verdauen musste. Immer unter dem Wissen, dass es sich hier um eine wahre Geschichte handelt, die Lydia im hohen Alter noch aufgeschrieben hat. Ihre Kinder Rosa, Lisa, Johannes, Lydia und Jakob erzählen gegen Ende des Buches auch Geschichten, die sie in Erinnerung behalten haben.

Ein Schicksal einer Familie, das mich tief berührt und bewegt hat. Das zeigt, was Menschen alles aushalten und schaffen können. Und wie wichtig Zusammenhalt ist.
Gerade in der heutigen Zeit ein Buch, dass viele Menschen lesen sollten um zu merken, dass ihr Meckern und Stöhnen nichts ist gegen das, was einige unserer Vorfahren durchgemacht haben. Auch meine Mutter und meine Großeltern, an die ich beim Lesen immer wieder denken musste. Wir wissen gar nicht, wie gut es uns immer noch geht!

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Ein absolut gelungener Auftakt zu einer neuen Krimi-Reihe

Merciful Death - Erbarme dich ihrer von Kendra Elliot

Jefferson Biggs, Enoch Finch und Ned Fahey waren Prepper, die mit einer großen Anzahl von Waffen in ihren abgelegenen Häusern in Eagle´s Nest, Central Oregon lebten. Jetzt sind die drei Männer tot. Ermordet von einem Serienkiller.
Special Agent Mercy Kilpatrick, selbst in Eagle´s Nest aufgewachsen, und ihr neuer Partner Special Agent Eddie Peterson sollen Polizeichef Truman Daly bei der Suche nach dem Mörder unterstützen.

Dabei versucht Mercy alles um ihrer Familie, die sie vor vielen Jahren fluchtartig verlassen hat, aus dem Weg zu gehen. Was natürlich in einer so kleinen Stadt nicht von Erfolg gekrönt ist. Wird es ihr gelingen ihre starre Fassade aufrecht zu erhalten oder kommt sie ihrer Familie langsam wieder näher?

Dies ist der erste Band einer neuen Reihe von Kendra Elliot um tiefgehende Familiengeheimnisse, spannende Kriminalfälle und natürlich mit einer Portion Romance. Mich hat sie mit diesem ersten Fall sofort gefangen und bis zum Schluss des Buches nicht mehr losgelassen.
Mercy Kilpatrick ist eine bemerkenswerte junge Frau, die ihren Weg zur FBI-Agentin ohne den Zuspruch ihrer Familie gegangen ist. Bei mir hat es etwas gedauert, bis ich sie vollends in mein Herz geschlossen habe. Sie hat eine Art mit Menschen umzugehen, mit der ich erst mal klarkommen musste. Aber jetzt will ich unbedingt mehr von ihr lesen und weitere Fälle mit ihr lösen. Sie ist top in ihrem Job, dabei geheimnisvoll, sensibel und vor allem sehr intelligent. Sie weiß, wo sie hinschauen muss und ihre Kombinationsgabe finde ich einfach toll. Zusammen mit Polizeichef Truman Daly ergibt das nicht nur bei der Arbeit eine gelungene Kombination. Ich hatte sehr schnell den Eindruck, dass da auch privat mehr gehen könnte. Jetzt bin ich gespannt, ob und wie es mit den Beiden weiter geht.
Die Geschichte selbst ist von Anfang an richtig spannend aufgebaut und wirft mich direkt hinein in die Prepper-Szene, von der ich bisher gar nicht so viel wusste und die Thematik hier absolut interessant finde. Auch mit einem Staatsverweigerer, der die Gesetze und die Verfassung völlig anders interpretiert, und weiteren kleinen Splittergruppen bekomme ich es hier zu tun. Immer im Hinterkopf, ob einer von denen vielleicht ein Mörder sein könnte. Dem bin ich bis zum Schluss leider nicht auf die Schliche gekommen. Aber als er dann feststand, war ich erst mal schockiert. Dazu haben sich dann einige meiner Fragen aufgelöst und den Fall schlüssig abgeschlossen. Und auch Mercy kann ich nun viel besser verstehen. 

Dieser erste Fall der neuen Reihe war für mich ein absolutes Highlight und hat mir spannende und sehr unterhaltsame Lesestunden geschenkt. Ich freue mich heute schon auf die Fortsetzung, die für Juni angedacht ist.

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Wunderschöne Geschichten, die das Einschlafen erleichtern können

Wie kleine Tiere schlafen gehen. Das große Vorlesebuch von Anne-Kristin Zur Brügge

Wir kennen schon das wunderschöne Pappbilderbuch „Wie kleine Tiere schlafen gehen“ und die Jungs lieben es. Nun gibt es passend dazu ein Vorlesebuch für Kinder ab 3 Jahren mit wunderschönen fantasievollen Geschichten zum Vorlesen. Ich denke, unser Großer wird unserem Kleinen die ein oder andere Geschichte auch selbst vorlesen wollen.

Denn Vorlesen vor dem zu Bett gehen ist immer noch gefragt.
Schon das Cover mit dem großen ausgeschnittenen Herz macht Lust sich das Buch mal näher anzuschauen.

Mir persönlich gefällt die Vielfalt der Tierkinder, deren Geschichten von Autorin Anne-Kristin zur Brügge ich hier lese. Da lerne ich einem kleinen Löwen, eine Eule, eine Maus, ein Äffchen, einen Bären, kleine Katzen, Hunde und Füchse, einen Igel und sogar ein Nilpferd und einen Hummer kennen. Alle Geschichten sind ca. 4 Seiten lang, was ich für die Kinder ab 3 Jahren absolut passend finde. Alle sind durch die kurzen, leicht verständlichen und kindgerechten Sätze gut zu verstehen und zu begreifen. Jede Geschichte wird mit dem kleinen Bild des Tieres von dem wir dann lesen eingeleitet. Jede einzelne Geschichte ist mit wunderschönen, teils ganzseitigen Illustrationen von Marina Rachner vervollständigt. Allein die Bilder anzuschauen, macht schon großen Spaß. Und als letztes bekomme ich zu jeder Geschichte einen vierzeiligen Reim und ein doppelseitiges Bild, wo die kleinen Tiere friedlich schlafen.
Ein wunderschönes, zauberhaftes Gute-Nacht-Vorlesebuch, bei dem die Kinder mit diesem Einschlaf-Ritual sanft in den Schlaf begleitet werden.

Unsere beiden Jungs werden dieses Buch genau so lieben wie ich. Und in ca. ½ Jahr auch unser jüngster Enkel.

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Vergangenheit und Gegenwart spannend verknüpft

Das Geheimnis der toten Mädchen: Thriller von Catherine Shepherd

Zons 1506: Bei der Suche nach Wilderern entdeckt Stadtsoldat Bastian Mühlenberg eine junge Frau, die durch einen Pfeil getötet wurde. Die Wilderer kann er festnehmen und sie wandern in den Juddeturm. Sie streiten die Tat jedoch ab. Dann verschwindet die Frau auf mysteriöse Weise und taucht Tage später im Rhein wieder auf.

Ihr fehlt ein Unterschenkel.
Zons in der Gegenwart: Im Stadtarchiv wird eine junge Geschichtsstudentin gefunden. Auf den ersten Blick erschlagen von einem Bücherregal. Aber in ihrer Brust steckt auch noch ein Messer. Was hat die junge Frau bei ihren Recherchen entdeckt, dass sie dafür sterben musste?

Dies ist nun schon der 15. Band aus der Zons-Thriller-Reihe aus der Feder von Autorin Catherine Shepherd. Und genau wie die anderen Bücher, die ich von ihr gelesen habe, war ich sofort im Geschehen drin und bin bis zur Auflösung nicht mehr aufgetaucht. Da alle Fälle in sich abgeschlossen sind, kann man die Bücher unabhängig voneinander lesen. Mir bringt es aber mehr Lesefreude, die Menschen mit denen ich es öfter zu tun habe, von Anfang an kennenzulernen und ihre Entwicklung verfolgen zu können. So war es für mich hier wie ein Kurzbesuch bei guten Bekannten.
Auch in diesem Buch geht es um einen Fall bzw. mehrere Tote aus der Vergangenheit, die alle etwas mit der Heiligen Ursula zu tun zu haben scheinen. Und auch in der Gegenwart kristallisiert sich immer mehr heraus, dass die junge Geschichtsstudentin etwas entdeckt hat, was unbedingt verborgen bleiben soll. Dafür tut der Täter sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart alles.
Durch die dauernden Zeiten- und Perspektivwechsel und die gekonnt gesetzten Cliffhanger kommt ganz schnell eine Spannung auf, der ich mich nicht entziehen konnte. Ich musste einfach immer weiterlesen um endlich auf den Grund der Taten zu stoßen. Und das hat mich dann schon entsetzt. Wobei ich die Motivation in der Vergangenheit sogar etwas verstehen konnte. Im Hier und Jetzt allerdings hab ich wegen der Gedanken des Mörders zu den Taten nur den Kopf geschüttelt.
Ich liebe den leicht zu lesenden und eingängigen Erzählstil von Catherine Shepherd mit ihren bildhaften Beschreibungen, die sofort mein Kopfkino in Gang setzen. Die Menschen mit denen ich es hier zu tun habe, beschreibt sie alle so farbig, klar und facettenreich. Und auch die Ort mit ihrer ganz eigenen Atmosphäre an denen ich mich hier aufhalte kann ich mir gut vorstellen. Dazu trägt auch die Karte von Zons in der vorderen Buchklappe bei.
Die Auflösung hat mich dann sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart ziemlich überrascht. Auf diese Täter wäre ich nie gekommen. Alles wird schlüssig und nachvollziehbar aufgelöst und alle meine Fragen haben sich beantwortet.

Wieder ein Buch der Autorin das jeweils einen Fall in der Vergangenheit und in der Gegenwart behandelt. Das mich ab der ersten Seite gefesselt und in sich hinein gezogen hat. Das mich wieder sehr gut unterhalten und mir spannende Lesestunden geschenkt hat.

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Hier geht’s heiß her

Die FeuchtOasen der Wollust | Erotische Bekenntnisse von Anna Lynn

Ich lerne Anna und Judy kennen, zwei Frauen, die beide mit Frank verheiratet waren bzw. sind und die sich nehmen, was sie wollen.
In 30 Episoden lerne ich Judy näher kennen, die es mit jedem treibt, der vor ihren Augen besteht. Egal ob ein junger unerfahrener Student, der Gärtner, der Chauffeur oder die Dessous-Verkäuferin, die sie zufällig beim shoppen kennenlernt.

Dann kommt Anna ins Spiel, die nicht weniger attraktiv und aktiv ist. Der Mittwoch gehört nur ihr und ihrer Muschi. Doch ansonsten ist auch sie immer auf der Suche nach dem nächsten erotischen Abenteuer.

Mir hat der leichte, lockere, sehr freizügige und vor allem direkte Erzählstil der Autorin mit dem sie mir ihre gut vorstellbaren Geschichten erzählt ohne anstößig zu sein oder derb unter die Gürtellinie zu gehen, sehr gut gefallen. Mit dem, was sie so alles erlebt, knipst sie sofort mein Kopfkino an, das dann heiß läuft. Meinen Geschmack hat sie mit den leidenschaftlichen, erotischen und sehr abwechslungsreichen Erlebnissen der beiden Frauen sehr gut getroffen und ich würde gerne mehr von ihr lesen. Beim nächsten Mal vielleicht weniger Episoden, sondern etwas ausführlichere Geschichten.

Zum Abschluss bekomme ich wie immer als kleines Goodie noch einen Gutschein-Code, mit dem ich mir eine weitere heiße exklusive Geschichte von Anna Lynn als E-Book aus dem Internet herunter laden kann. Und auch hier ist ein Lesezeichen passend zum Buch mit dabei.

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