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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Natalie:

Diebisch gut

Wer zuerst lügt von Ashley Elston

Worum gehts?
Evie Porter scheint in ihrem Leben das große Los gezogen zu haben und mit Ryan den perfekten Partner. Doch der Schein trügt. Evie Porter existiert eigentlich gar nicht und Ryan ist nur ihr neuester Auftrag. Alles wie immer denkt Evie, bis eine Frau namens Lucca Marino plötzlich auftaucht…was nicht sein kann, denn das ist ihr richtiger Name…und einen Tag später ist die falsche Lucca tot.

Mein Fazit:
Das Cover hat mich direkt mal gecatched und auch die Geschichte rund um Evie und ihre Betrügereien hat mich sehr gut unterhalten. Man wechselt zwischen Gegenwart und ihrer Vergangenheit, wo man so einiges zu ihren anderen Identitäten als auch zu ihr als junge Lucca erfährt. Im Laufe der Geschichte merkt man, welche Sehnsüchte Evie alias Lucca hat und wofür sie kämpft - das hat sie für mich nach und nach sympathischer gemacht.
Nichts ist so wie es scheint und vor allem im letzten Drittel nimmt das Buch nochmal richtig Fahrt auf. Bis zum Schluss konnten mich die Wendungen überraschen und mir hat die Auflösung gut gefallen. Ein Thriller, der ohne blutiges Gemetzel auskommt, aber trotzdem Spannung aufzubauen weiß. Leseempfehlung von mir.

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Hochspannung im Norden Schwedens

Der Ausflug - Nur einer kehrt zurück von Ulf Kvensler

Worum gehts?
Der jährliche Wanderurlaub in Schwedens Norden steht für Anna, deren Verlobten Henrik und ihrer Freundin Melina wieder vor der Tür. Die drei sind ein eingespieltes Team und vertrauen sich blind. Dieses Mal schließt sich ihnen jedoch kurz vor knapp Jakob, Melinas neuer Freund, an. Er schlägt spontan
eine andere, schwierigere Route in den Nationalpark Sarek vor.

Damit nehmen die Geschehnisse eine gefährliche Dynamik an…

Mein Fazit:
Wer selber wandert, weiß, dass ein wichtiger Faktor die Wander-/Bergpartner sind.. das man gut zusammenpasst und sich aufeinander verlassen kann. Ulf Kvensler hat das in seinem Thriller toll eingefangen. Die Gruppendynamik verändert sich durch Jakob drastisch und plötzlich vertraut keiner mehr irgendwem. Mit jedem Tag im Sarek wird das gegenseitige Misstrauen größer und Konflikte kommen hoch. Die Geschehnisse sind manchmal wirklich atemberaubend und man fliegt nur so durch die Seiten. Die Entwicklung der Charaktere und auch der teilweise echt gefährlichen Situationen habe ich mit großer Spannung verfolgt. Die Ausnahmesituation der vier Protagonisten wird absolut realistisch und nachvollziehbar dargestellt und mit einem tollen Setting der schwedischen Wildnis abgerundet. Der Schluss konnte mich dann auch nochmal überraschen.

Einer der besten Thriller, die ich in der letzten Zeit gelesen habe. Leseempfehlung von mir.

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Hochspannung in Island

Blutrot von Lilja Sigurðardóttir

Worum gehts?
Flosi, ein erfolgreicher Unternehmer findet eines Abends statt seiner Frau eine Nachricht zu Hause vor - Guðrún wurde entführt und es wird eine hohe Summe für ihre Freiheit verlangt, keine Polizei. Über einen gemeinsamen Bekannten wird er an Áróra verwiesen, welche Daniel und sein Team hinzuzieht - alle getarnt als Zivilisten, Freunde, die Flosi unterstützen und der Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Mein Fazit:
Wie auch schon im ersten Band ködert uns die Autorin mit kurzen Kapiteln, vielen Perspektivenwechseln und einem Kriminalfall, der sich zunehmend anders entwickelt als gedacht. All das führt dazu, dass viel Spannung aufgebaut wird und man das Buch eigentlich gar nicht aus den Händen legen will. Was mir dabei auch total anspricht, ist das logische Herangehen an den Fall - alles ist nachvollziehbar und realistisch. Darüber hinaus glänzt Áróra wieder als sehr stimmiger Charakter, willensstark und gleichzeitig aber nahbar. Auch die Entwicklung mit Daniel ist interessant zu verfolgen. Nebensächlicher ist diesmal die Suche nach Áróras verschwundener Schwester, aber es ist toll, dass dieser Erzählstrang noch nicht zu Ende ist und weiterhin seinen Platz im Krimi findet. Dass mit Island ein absolut tolles Setting gegeben ist, muss ja - glaub ich - nicht extra erwähnt werden.

Ein toller Krimi, welchen ich nur empfehlen kann und ich freue mich schon auf den dritten Band.

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Die letzten zwölf Stunden und das Leben davor

Notizen zu einer Hinrichtung von Danya Kukafka

Worum gehts?
Zwölf Stunden sind noch übrig, bis Ansel Packer hingerichtet werden soll. Er weiß genau, weshalb er jetzt genau dort ist, wo er ist. Trotzdem will er nicht sterben. Doch wie kam es überhaupt dazu? Ansels Geschichte wird dem Leser durch die Perspektive von drei Frauen aus seinem Leben erzählt…

Mein Fazit:
Der Aufbau dieses Buchs ist extrem spannend und gleichzeitig total anders, als man es zu Beginn erwarten würde.

Einerseits begleiten wir Ansel in seinen letzten Stunden vor der geplanten Hinrichtung, welche in der zweiten Person geschrieben sind. Unterbrochen werden diesen letzten Stunden durch Blicke in seine Vergangenheit - und zwar aus der Sicht von drei Frauen, die in ganz unterschiedlichen Beziehungen zu ihm standen. Durch diese Perspektiven erhält man ein unglaublich eindringliches Bild. Nicht nur von Ansel und wie es dazu kam, dass er ein Serienmörder wurde, sondern der Fokus liegt vor allem bei den Frauen und wie ihr Leben durch ihn beeinflusst wurde. Man durchläuft beim Lesen so ziemlich alle Gefühlslagen und die Autorin hat mit diesem Buch eine besondere Herangehensweise an dieses Thema geschaffen. Schön war auch, dass die Opfer nicht vergessen wurden und man zum Schluss nochmal einen ganz speziellen Einblick zu ihnen bekommt. Ein Buch, dass fesselt, unglaublich gut geschrieben ist und definitiv auch zum Nachdenken anregt. Leseempfehlung von mir.

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Eine Welt aus Macht, Geld und Gewalt

Gewittermann von Tina N. Martin

Worum gehts?
Eine gefrorene Leiche, grausam verstümmelt stellt Kriminalkommissarin Idun Lind und ihre Kollegen vor ein Rätsel. Die extremen Verletzungen deuten auf einen Racheakt hin, welcher schlussendlich ins Rotlichtmilieu Nordschwedens führt. Was sie dort nach und nach vorfinden, ist aber mehr als auch die abgeklärten Ermittler ertragen können…

Mein Fazit:
Eine Welt, in der Macht, Geld und Gewalt alles ist, was zählt.

Das wird beim Lesen schnell sichtbar. Es gibt zwei Erzählstränge, welche die Spannung sehr hoch halten. Lange bleibt unklar, wie und ob diese zusammenhängen. Die Auflösung ist aber noch viel schlimmer, als man zuerst annimmt. Mit Idun und Tareq begleiten wir außerdem ein sehr interessantes Ermittler-Duo. Gemeinsam treffen sie teilweise drastische Entscheidungen, die brenzlig sind, schlussendlich aber auch die nötigen Impulse zur Lösung des Falls bringen. Der Thriller ist nicht nur spannend, sondern behandelt auch ein sehr ernstes Thema das bewegt. Eine Leseempfehlung von mir.

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Der Schein trügt…

Die Insel des Zorns von Alex Michaelides

Worum gehts?
Lana Farrar, Ex-Filmstar lädt zu Ostern auf ihre Privatinsel in der Nähe von Mykonos ein. Geladen sind nur eine Handvoll Personen - ihre engsten Vertrauten. Als der berüchtigte griechische Sturm „Zorn“ ausbricht, schallen drei Schüsse über die Insel und kurz darauf wird eine leblose Person gefunden… sieben Personen, ein Mörder, alle gefangen auf der Insel…

Mein Fazit:
Eine klassische Szenerie für einen Thriller möchte man denken.

Doch dieses Buch überrascht und bietet mit Elliot Chase, der uns die Erlebnisse aus seiner Sicht erzählt, eine absolut originelle und interessante Herangehensweise, um die Frage zu klären, was denn tatsächlich passiert ist. Allein schon die Frage: erzählt vielleicht gerade der Mörder die Geschichte, lässt einen nicht los.
Die Aufklärung des Mords wird dabei so unerwartet und fast schon lapidar, wie nebenbei erwähnt, dass es mich beim Lesen überrumpelt hat. Doch auch das war noch nicht das Ende der Geschichte, welche in fünf Akte gegliedert ist. Wenn man denkt, nun alles zu wissen, der täuscht sich - mehr als eine Wendung stellt nochmal alles auf den Kopf. Die Charaktere waren dabei sehr interessant zu verfolgen - allen von ihnen könnte man ein Motiv anhängen. Die Insel des Zorns hat mich bestens unterhalten, definitiv eine Leseempfehlung.

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Andreas‘ persönlichster Fall

Die Nacht des Blutadlers von Marc Voltenauer

Worum gehts?
Während Kommissar Andreas Auer und sein Freund Mikaël versuchen ihr Leben wieder in eine Normalität zu lenken, erfährt Andreas von einem gut gehüteten Familiengeheimnis. Dieses lässt ihn nach Gotland, Schweden reisen. Dort stößt er bei seinen Recherchen auf einen ungeklärten, grausigen Mordfall aus 1979, bei dem eine ganze Familie ausgelöscht wurde.

Alles deutet auf ein altes Wikinger-Ritual hin und das es doch einen Überlebenden gibt…Andreas taucht immer mehr in eine verworrene Vergangenheit ein…

Mein Fazit:
Band 3 rund um Andreas Auer ist diesmal ein sehr persönlicher Fall, der aber nicht weniger spannend ist als die Vorgänger. Um die Gegenwart zu verstehen, lässt uns Marc Voltenauer in die Mystik der Wikinger und ihre Rituale eintauchen. Man erfährt so nach und nach, was 1979 passiert ist. Vieles bleibt aber lange unklar und nebulös, was die Spannung beim Lesen enorm in die Höhe treibt. Was in einem Moment klar scheint, ist es im nächsten schon wieder nicht mehr. Zusätzlich gibt es kürzere Auszüge aus der Zeit des zweiten Weltkrieg Schwedens und Estlands, wodurch sich die Geschehnisse über drei Zeitebenen verbinden.
Ich habe das Buch innerhalb von einem Tag ausgelesen und kann daher nichts anderes als eine große Leseempfehlung aussprechen.

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sehr ruhiger Thriller

Der Pfad von Megan Miranda

Worum gehts?
Cutter’s Pass - ein kleines Bergdorf in North Carolina, das Abby seit 10 Jahren ihr Zuhause nennt. Der Ort ist berühmt-berüchtigt dafür, dass dort immer wieder Wanderer spurlos in den Bergen verschwinden. Als Trey auftaucht, dessen Bruder vor kurzem ebenfalls hier verschwunden ist, lässt sich Abby immer mehr in die Recherchen reinziehen.

Abby merkt dabei immer mehr, dass scheinbar jeder was zu verbergen hat. Doch sie lässt sich von der Mauer des Schweigens nicht aufhalten. Fragt sich nur, wem sie noch vertrauen kann…

Mein Fazit:
Der Klappentext als auch das tolle Cover haben mich sofort angesprochen und meine Leseerwartung entsprechend hoch. Der Thriller zeichnet sich durch eine sehr ruhige Herangehensweise aus. Gerade im ersten Drittel des Buchs passiert nicht wirklich was, es wird sehr detailliert auf einzelne Tagesgeschehen eingegangen, hier braucht man Durchhaltevermögen. Der Spannungsbogen bleibt dadurch im Gesamten flach, ist aber permanent und unterschwellig vorhanden. Dadurch kam bei mir beim Lesen trotzdem keine wirkliche Langeweile auf, es war nie klar, in welche Richtung es sich entwickeln wird und auch die Auflösung habe ich nicht vorhergesehen. Die doch drückende und teilweise düstere Atmosphäre passt definitiv zu diesem Thriller. Wer jedoch Thriller mit Hochspannung, rasantes Tempo oder blutige Überraschungen liebt, wird mit diesem hier wahrscheinlich nicht glücklich.
????????????,5

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Beeindruckend

Mit Bike und Boot zur Beringsee von Richard Löwenherz

Worum gehts?
Nachdem uns Richard Löwenherz mit seinem ersten Buch schon nach Nordjakutien im Winter mitgenommen hat, gehts diesmal auch wieder nach Sibirien, allerdings nach Tschukotka, den nördlichsten Zipfel Russlands. Die Reise fand bereits 2018 statt und mit seinem zweiten Buch nimmt er uns mit auf seine abenteuerliche Reise per Fatbike und Boot zur Beringsee.

Mein Fazit:
Die Sehnsucht nach unberührter Natur, nur mit sich selbst unterwegs sein - diese absolute Leidenschaft dafür spürt man beim Lesen in jeder Zeile. Es ist absolut faszinierend, Richard auf seinen abenteuerlichen Reisen begleiten zu dürfen, mit den vielen Fotos seiner Tour im Buch, auch bissl das Gefühl zu haben, selbst gerade dort zu sein. Nicht nur die imposante Natur, weitgehend unbesiedelt, wild und weglos, beeindruckt beim Lesen enorm, sondern auch die Begegnungen mit den Einheimischen, die immer hilfsbereit sind und Richard mit offen Armen empfangen. Zusätzlich erfährt man noch so einige Kleinigkeiten, wie man zB wie man Eisbären abwehrt. Es macht einfach Spaß, Richard auf seinen Reisen lesend zu begleiten, auch wenn mir allein schon beim Lesen die Begegnungen mit den Bären den Puls leicht in die Höhe trieb. ;-) Ich bewundere diesen Mut und die Leidenschaft, solche Abenteuer zu begehen und kann das Buch einfach nur empfehlen. Hoffentlich dürfen wir bald wieder auf eine seiner Reisen in die Wildnis mitlesen.

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Weiche nie vom Pfad ab

Der flüsternde Abgrund von Veronica Lando

Worum gehts?
Nie wieder wollte Callum in seine Heimatstadt, Granite Creek, zurückkehren. Vor 30 Jahren hat er ihr den Rücken gekehrt - nachdem ein schlimmer Unfall passiert war. Doch jetzt wird ein Mann, sein vermeintlicher Sohn, im Regenwald vermisst. Als dessen Leiche bei den berüchtigten Felsen gefunden wird, beginnt Callum in Granite Creek zu recherchieren…denn er glaubt nicht an einen Unfall…

Mein Fazit:
Der australische Regenwald bietet die perfekte Kulisse für diesen Thriller.

Die Atmosphäre ist zum Greifen und das Flüstern, welches immer wieder mal vorkommt, mutet fast schon etwas mystisch an. Jeder in der kleinen Stadt scheint Geheimnisse zu haben, auch Callum. Wem vertraut man da noch? Was hat es mit den verschwundenen Menschen auf sich? Callum gibt aller Wiederstände zum Trotz nicht auf und kommt der Wahrheit immer näher. Gut und spannend aufgebaut wird dieser Fall gelöst, am Ende für mich mit einigen Überraschungen. Das entschädigt auch die ein oder andere kleine Länge im Buch. Leseempfehlung von mir.

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