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Rezensionen von Norbert Lönnendonker:

Nibelungensage und Nibelungenlied

Nibelungenlied und Nibelungensage, Florian Kragl (Hg.), Kommentierte Bibliographie 1945-2010, Akad. Verlag Berlin 2012, ISBN 978-3-05-005842-9, eISBN 978-3-05-005965-5.
S. 601, Rez. 2648: Lönnendonker, Norbert: Als die Götter noch jung waren. Namenkundliche Untersuchungen zur Nibelungensage, Berlin 2003 [340 S.

].
Nach kritischer Auseinandersetzung mit den Theorien H. Ritter-Schaumburgs [1249] und deren Weiterführung widmet sich L. in Erweiterung des Forschungsfeldes ausführlichen historisch-namenkundlichen Untersuchungen an Texten der Nibelungensage und (anderen) historischen Quellen. Aufgrund der gleichzeitigen Verortung der Handlung im realtopographischen Raum und der vielschichtigen Verknüpfung von germanisch/keltischen Götter- und Heldensagen konstatiert L. einen gemeinsamen Ursprung der heute bekannten Dichtungen in einer einzigen Schlüsseldichtung vom Streit unter den germanischen Götterfamilien. Die Entstehung läge zumindest in der frühen Eisen-, eher in der La-Tène-Zeit. Unter der Prämisse, mehrere der Protagonisten seien jeweils Inkarnationen germanischer Gottheiten, erfahren Handlung und Motivation des NL erhebliche und nicht selten reißerische Neuinterpretationen [A. H.] ? 1249.
Autoren/Werke »Þiðriks saga«, »Waltharius«.
Figuren Brünhild / Freyr / Frô / Hagen / Ing / Odin / Siegfried / Thor / Wotan
Schlagwort Datierung / Gentes / Germanentum / Gott / Kelten / Merowinger / Mythos / Onomastik / Personennamen / Sprachgeschichte / Topographie / Toponyme

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