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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von eleisou:

Kriegs-und Liebesgeschichte

Die Übersetzerin von Jenny Lecoat

Eine berührende Liebesgeschichte, die während der Tage des 2. Weltkrieges auf einer englischen Insel stattfindet. Eine Liebesgeschichte zwischen einer jüdischen Frau und einem deutschen Soldaten.
Das Buch hat mir gut gefallen. Die Charaktere waren sehr real, mit Ecken und Kanten, genau richtig, um sie entweder zu mögen oder zu hassen.

Ich vertiefte mich in die Romantik und die tiefen Freundschaften, die aus der Notwendigkeit entstanden sind, einen treuen Freund zu haben, auch wenn es nicht genau der war, den man unbedingt als Freund haben wollte.
Die Recherche der Autorin war großartig und sie kannte alle besonderen Orte entlang der Küste. Die Zeit der Besatzung dort war eine katastrophale Epoche, in der man unter dem Atem der Nazis stand. Die kontinuirlichen Verfolgungen und Entbehrungen waren schrecklich. Allein die Anwesenheit der Nazis verursachte Angst, Zittern und Demütigung. Die Bürger litten und verhungerten.
Für manche war es dann vielleicht etwas unrealistisch, dass es doch noch ein Happy End gab, aber nach so einer traurigen Geschichte denke ich, ist es für den Leser herzenserwärmend das Buch mit einem guten Ende zu schliessen. Das Buch war für mich absolut glaubwürdig, vielleicht auch weil es auf echte Ereignissen basierte. Ich kann es nur empfehlen.

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Beindruckend und erschreckend zugleich

Wie schön wir waren von Imbolo Mbue

Im fiktiven afrikanischen Dorf Kosawa werden die Menschen krank und leben in Angst, nachdem Pexton, eine amerikanische Ölgesellschaft, begonnen hat, nach Öl zu bohren. Dies hat dazu geführt, dass keine Lebensmittel angebaut werden können und Menschen vergiftetes Wasser trinken und demnach sterben.

Versprechungen zur Säuberung und Wiedergutmachung werden gemacht, aber nie eingehalten. Die Menschen in Kosawa beschließen, sich zu wehren, da sie wissen, dass all dies Jahrzehnte dauern und einen hohen Preis haben kann.
Dieses Buch zeigt den Scheideweg zwischen Kolonialismus und Kapitalismus. Die Geschichte wird aus der Perspektive einer Generation erzählt die inmitten der Bohrungen aufwächst und der Familie eines Mädchens namens Thula, das zur Revolutionärin wird.
Es bietet einen Einblick in das Leben der Dritten Welt, deren Land und Arbeit zu unserem Vorteil ausgebeutet wird, damit wir Waren billiger und schneller haben können. Vielen Dank an Mbue, durch welcher die Geschichte der Menschen geschrieben wird, die sonst keine Stimme hätten.

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Wunderschön illustriert

Wie schön wir waren von Imbolo Mbue

Dies ist ein schönes Buch mit vielen kleinen romantischen Illustrationen, Briefen und Geschichten, womit man in die Welt von Austen eintauchen kann. Man bekommt einen ausführlichen Einblick in die Gedankenwelt der Autorin und in das England des 19. Jahrhunderts. Viele Ereignisse, die uns vielleicht heute banal vorkommen, wurden damals mit einer anderen Wichtigkeit behandelt und das gerade macht das Buch so besonders.

Jane Austens Romane haben viele begeisterte Fans und bis heute noch gelten ihre Geschichten als einzigartig. Zahlreiche Zeichnungen und Fotografien runden das Ganze ab und geben dem Leser ein besseres Bild der Zeit.
Vor allem die enge Beziehung mit ihrer Schwester Cassandra wird in den Briefen sehr deutlich hervorgehoben
Perfekt als Geschenk für Liebhaber der Zeit oder der Autorin. Aber auch für all die es noch werden wollen ist dieses Buch ein kleiner Schatz für das Bücherregal.

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Herzzerreißende Geschichte

Wie schön wir waren von Imbolo Mbue

Die Schwierigkeiten, mit denen Elsa konfrontiert ist, sind einfach unerbittlich. Kristin Hanna ist hier ein detailreicher und atmosphärischer Roman gelungen, der uns zu den Migrantensiedlungen in Kalifornien transportieren wird. Dies ist eine faszinierende Geschichte voller hochinteressanter historischer Details, die uns näherbringt, wie amerikanische Bürger gezwungen waren, im Grunde Sklaven der Großbauern zu sein.

Elsa Martinelli hat in den 1930er Jahren ein gutes Leben auf einem Bauernhof mit ihren Schwiegereltern und zwei Kindern in Texas.
Doch plötzlich bleibt der Regen aus, Windstürme folgen und die Ernten werden zerstört! Ihre Nutztiere sterben, Nahrung und Wasser werden knapp. Die Menschen haben eine Staubpneumonie. Das Leben hat eine dramatische Wendung genommen und Elsa beschließt nach diesen vielen Unruhen, ihre Kinder zu nehmen und ein besseres Leben in Kalifornien zu suchen. Wird sie es schaffen ein neuen Leben zu beginnen oder wird sie in einem Strudel von Armut, Schulden und Verzweiflung zusammenfallen?
Ich fühlte regelrecht die Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit, die diese Leute gefühlt haben mussten, weil sie nirgendwohin gehen und sich an niemanden wenden konnten. Am Ende dieses Buches habe ich geweint, ihr Schreiben ist sehr bewegend.
Kristin Hannah ist eine wundervolle Schriftstellerin und ich bewundere immer noch die Ausdauer der Menschen, die Belastbarkeit und Tapferkeit, die es brauchte, um zu überleben. Dies alles hat die Autorin so lebendig in dem Roman geschrieben, dass man denkt man ist mittendrin. Touche!

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Mhairi McFarlane's bestes Buch bisher

Du hast mir gerade noch gefehlt von Mhairi McFarlane

Mir gefällt es immer wieder, wie viel Tiefe und Einsicht eigentlich in Mhairi McFarlanes Bücher steckt. Sie mögen zahlreiche witzige Dialoge haben aber die Geschichten und Beziehungen sind niemals oberflächlich. Besonders in diesem Roman. Das heißt, obwohl sich die Geschichte mit dem plötzlichen Tod eines Hauptcharakters befasst, ist es kein humorvoller Kriminalroman.

Die Beschreibungen von Trauer und Verlust sind lebendig und herzzerreißend, aber es gibt gleichzeitig auch sehr viel Humor und Wärme. Die Beziehungen fühlen sich real und überzeugend an und die Charaktere sind durchgehend authentisch dargestellt. Eves Happy End ist im Endeffekt nicht, dass sie den richtigen Kerl bekommt (obwohl es letztendlich doch so kommt), sondern dass sie sich selbst und andere klar sieht und lernt, sich selbst zu schätzen. Sie ist bisher meine Lieblingsheldin von den Büchern Autorin. Das erste Drittel mag vielleicht etwas langsam sein aber für mich war dies nicht unbedingt negativ; es fühlte sich an, als gäbe es mehr emotionale Beschreibungen als sonst und die Charaktere fühlten sich somit vollständiger an.
Ich habe das Lesen sehr genossen und kann es nur weiterempfehlen. Mhairi McFarlane bleibt auf meiner Wunsch- und Kaufliste.

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Tolles Buch für Harry-Potter-Fans

Keeper of the Lost Cities - Der Aufbruch (Keeper of the Lost Cities 1) von Shannon Messenger

Keeper of the Lost Cities ist eines der besten Serien-Debüts für Kinder und Jugendliche, die ich seit langem gelesen habe. Es kombiniert Geschichten von faszinierenden alten Sagen wie Atlantis nahtlos mit der Modernen Zeit. Es ist eine wunderbare Geschichte um Entschlossenheit, Freundschaft und Magie.

Sophie Foster ist ein Kindergenie, die sich ihr ganzes Leben lang versteckt. Dann, plötzlich, wird sie in ein neues Land der Elfen entführt, um herauszufinden, wo sie wirklich hingehört. Da sich die Abschlussprüfungen ihrer Elvin-Schule nähern, wendet sich Sophie an eine neue Freundin, um sie um Hilfe zu bitten, aber sie werden entführt. Sie müssen dann alleine den Weg zurück in die Lost Cities finden, aber nicht ohne Hilfe. Selbst wenn sie zurückkommen, muss sich Sophie aber immer noch mit den Gefahren auseinandersetzen, in einer besonderen Welt etwas Besonderes zu sein. Der Hüter der verlorenen Städte hält den Leser auf Trab, und verspricht viele spannende Lesestunden. Für Fans von Harry und Co. zweifellos lesenswert.

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Gutes Werk, nicht vollendet

Harlem Shuffle von Colson Whitehead

Colton Whiteheads neuestes Werk ist eine Rückkehr nach Harlem in dem Jahren 1959-1961. Er ruft das Gefühl der Zeit und des Ortes hervor. Jedes seiner Worte dien dazu, die Sehenswürdigkeiten, Gerüche und Geräusche des Ortes hervorzubringen. Seine Beschreibungen haben mich fasziniert. Es war unmöglich, nicht jede Szene vor Augen zu haben, so üppig waren die Beschreibungen.

Ray Carney konnte der Sohn eines Kleindiebes sein, aber er versucht sich als aufrechter Bürger durchzuschlagen. Sein Hauptbrot ist sein Möbelgeschäft. Sein Cousin Freddie hingegen ist auf der Suche nach dem großen Deal und zieht Ray mit hinein. Die Dinge mit Freddie laufen nie wie geplant und bereiten Ray immer Ärger. Doch während das Buch weitergeht, wird Ray immer weiter in die verworrene Welt hineingezogen und es ist faszinierend zu sehen, wie er versucht, seine Veränderung zu rationalisieren.
Whitehead kreiert Charaktere, die sich echt anfühlen. Nicht nur Ray, sondern auch Freddie, Elizabeth, Pepper. Dieses Buch hat viel zu erzählen: über Rache und unterdrückte Wut, Familienbeziehungen aber auch den Drang voranzukommen.
Trotzdem war ich nicht immer durchgehend begeistert. Die Geschichte war ungleich. Der Anfang war etwas langatmig. Der Humor lies ein wenig zu wünschen übrig. Harlem Shuffle ist ein Buch, das jedem Satz, jedem Wort seine Aufmerksamkeit verlangt. Die zweite Hälfte des Buches genoss ich mehr, es gab einfach mehr Entwicklung.
Alles in allem vergebe ich 4 Sterne, aber es hätten leicht 5 sein können.

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Enttäuschend

Der Tod und das dunkle Meer von Stuart Turton

Nach "Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle" wollte ich dieses Buch lieben, war aber vom Ende so enttäuscht.. worum ging es da eigentlich? Ich m;chte hier keinen Spoiler einsetzen aber es schien, als könne der Autor keine clevere Idee entwickeln, also erfand er einfach ein lächerliches Szenario, dem alle Charaktere zustimmten.

Samuel Pipps der Hauptprotagonist, wird wirklich erst am Ende relevant und selbst dann verstehe ich immer noch nicht, warum dieses Buch diesen Charakter überhaupt brauchte. Ich hatte wirklich Mühe, die Geschichte zu beenden, und stellte fest, dass sich die Mühe nicht gelohnt hat. Turton ist ein sehr kluger Autor, aber man würde dies bei diesem Buch leider nicht feststellen können.
Ich mag es nicht, Büchern schlechte Kritiken zu geben, weil ich weiß, wie viel Arbeit in die Erstellung einer Geschichte steckt, aber es scheint, als hätte Turton seine Geschichte nach so vielen Seiten einfach satt und sich dann beeilt, sie zu beenden. Eine Mischung von Genres - historische Fiktion, Mysterium und Horror, ohne bei einem von ihnen wirklich erfolgreich zu sein. Schade.

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Nicht ihr bestes Werk

Der Sucher von Tana French

Ich habe alle sechs Bücher der Dublin Murder Serie von Tana French mit abnehmendem Enthusiasmus gelesen. Als ich hörte, dass „der Sucher“ einen Ausstieg von der alten Serie in das versumpfte Dorfleben des irischen Westlandes versprach wollte ich unbedingt sehen, wohin uns die Geschichte führen würde.

Doch ich fürchte, sie führte nicht in eine positive Richtung. Die Autorin scheint kein Buch mit weniger als 450 Seiten zu schreiben, und hier erreicht sie das mit einer sehr einfachen ländlichen Geschichte, die auf halber Länge überzeugend gewesen sein könnte. Es gibt einfach nicht genug, um das man sich bei der Suche nach ihrem Helden Sorgen machen muss. Da ist auf der einen Seite ein pensionierter Chicagoer, der so gar nicht glücklich darüber ist, in der Pampa verpflanzt worden zu sein und sich in einer emotionalen Sackgasse befindet und auf der anderen ein 13-jähriges Kind, das ihn überzeugt nach dem älteren Bruder zu suchen. Die Entwicklung der Hauptfiguren - des Ex-Polizisten und des Kindes - ist minimal und vorhersehbar. Ich habe es endlich bis zum Ende geschafft, aber es war ein Versuch, den ich nur den geschworenen Fans von Tana French antun würde.

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Tierisches Abenteuer

Evie und die Macht der Tiere von Matt Haig

Ich habe schon einige Bücher des Autors Matt Haig gelesen, aber „Evie und die Macht der Tiere“ war das erste Kinderbuch von ihm. In diesem knuddeligen, einfühlsamen Buch erzählt der Autor von der kleinen Evie, die ein einzigartiges Talent besitzt, sie kann Tiere hören und verstehen und sogar mit ihnen sprechen! Ihr Vater rät ihr ihr Talent geheim zu halten, doch in einer Notsituation folgt sie seinem Rat nicht und gerät dabei in Gefahr.

Die Geschichte wird mit viel Witz und Humor erzählt und hat aber ein auch einen großen lehrreichen Einfluss auf die Kinder, der es werden Werte analysiert wie Freundschaft, Mut und Courage und Tierliebe. Ungemein gefallen hat uns auch das viele Wissen, das der Autor uns über die verschiedenen Tiere vermittelt und für die Kinder sehr informativ und interessant erscheint.
Zum Schluss würde ich gerne nochmal das Cover kommentieren, denn auf dem Cover sind alle wichtigen Hauptpersonen versammelt, wirklich toll gezeichnet, wie auch die Zeichnungen in diesem Buch. Rundum gelungen!

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