Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Rinaldo:
Der nächste Winter kommt bestimmt
In Liebe, Layla von Annie Barrows
Die Handlung spielt in West Virginia, einem amerikanischen Bundesstaat mit einzigartiger Geschichte, über welche Interessierte nachlesen sollten. Dieser schön geschriebene Roman eignet sich durchaus für lange Winterabende, allerdings können weniger geduldige Leser, um wach zu bleiben, durchaus immer wieder ein Kapitel "überfliegen", ohne dass dadurch etwas Wesentliches versäumt wird.
Sie kann es besser
Was ich euch nicht erzählte von Celeste Ng
Das vorher gelesene "Kleine Feuer überall" hat mich fasziniert.
Die darin meisterhaft ausgedrückten und gefühlvollen Töne vermisse ich hier.
Und es ist auch noch gesund
Glücklich durch Gehen Essay von Schöpf Alois
Die erfrischenden, autobiographischen Details einerseits, kombiniert mit medizinischen Indikationen andererseits, geben diesem Büchlein eine ausserordentlich gelungene Mixtur, wodurch es sich von anderen Rat gebenden Werken erfreulich unterscheidet.
Ich kenne nur wenige essayistische Publikationen von Alois Schöpf - diese dürfte zu einer seiner besten zählen.
Tirol für Anfänger.....
Tirol für Fortgeschrittene von Alois Schöpf
.....von Hans Weigel und Paul Flora, welches vor gut einem halben Jahrhundert erschienen war, hat Alois Schöpf mit seinem gelungenen Essay "Tirol für Fortgeschrittene", seinen damaligen Bekannten Lilly Sauter, Weigl und Flora sowie der Tatsache, dass er alle drei Perönlichkeiten gekannt hatte, gewidmet.
Auf Weigels, der auch noch heute leicht verständlichen Fassung nachfolgend, befindet man sich bei Schöpf , als "Fortgeschrittener" , inmitten aktueller, bekannter Situationen und Persönlichkeiten, welche er mit sehr ausführlichen, sich teilweise über eine Seite erstreckenden Sätzen, beschreibt.
Nach seiner Empfehlung, die alphabetisch geordneten Kapitel, ohne weiteres auch von hinten nach vorne oder durcheinander zu lesen erleichtert es jedenfalls ungemein, sich zum besseren Verständnis in das eine oder andere ein zweites oder gar ein drittes Mal , zu vertiefen.
Es ist eben sein Stil - "die kratzende Feder" und die inhaltsschweren Kilometersätze - wofür man als "Rezensionist" , wenn auch bei weitem nicht an sein Niveau heranreichend, durchaus Verständnis aufbringt.
Die "feine Klinge"
Kleine Feuer überall von Celeste Ng
......beherrscht die Autorin Celeste Ng, besonders in diesem Werk, hervorragend. Das im Anschluss gelesene "Was ich euch nicht erzählte" ist etwas weniger beeindruckend, enthält einige verstörende, nicht zu ihrem sanften Stil passende und wie in beinahe der gesamten Trivial-Literatur vorkommende, überflüssig detaillierte Beschreibungen von Liebesakten, deren Kunst diese geistreich anzudeuten, ebenfalls nur sehr wenige beherrschen.
"Bisch a Tiroler, bisch a Mensch........"
Fern von Europa von Sepp Schluiferer
........sollte man an den Schluss von dieser, wenn auch noch zu einer etwas anderen Zeit verfassten, köstlichen Satire des "Staatsfeindes" Carl Techet , stellen.
Man wird ja sehen, ob und wann "Tirol ohne Maske" wörtlich wieder zutreffend sein wird.
Hin und wieder "Fern von Europa" zu sein, könnte auch heutzutage nicht schaden.
Dass die Tiroler, besonders im Unterinntal, "TARROL" zu ihrem Land sagen passt mir nicht ganz - TARROI würde für mich eher unterinntalerisch klingen.
Für Anfänger, vor dem "Kurs für Fortgeschrittene"
Tirol für Anfänger von Hans Weigel; Paul Flora
Wie für einen Sprachkurs, sollte man zuerst Weigels leicht verständliches "Tirol für Anfänger" absolvieren, bevor man sich über das eher anspruchsolle Essay von Alois Schöpf "Tirol für Fortgeschrittene" wagt, um letztendlich die Reifeprüfung mit "Fern von Europa-Tirol ohne Maske" zu bestehen - eine wahrhaftige Tiroler Trilogie zum Lachen und zum Weinen.
Verständiche Philosophie
Covid-19: Was in der Krise zählt. Über Philosophie in Echtzeit. [Was bedeutet das alles?] von Nikil Mukerji; Adriano Mannino
Die Situation, wodurch der Virus verbreitet wird und welche Maßnahmen dagegen schützen, ist nach wie vor ungeklärt. Es gibt immer mehr "Experten" und es stellt sich die Frage, wem man überhaupt vertrauen kann. Die Gedankengänge der Autoren sind sehr interessant und auch für Laien durchaus verständlich geschrieben.
Nette Erinnerungen
Kindheit am Bergisel Erinnerungen an Innsbruck von Christine Zucchelli / Gerhard Lagger
Ein sehr nettes Zeitdokument, welches nicht nur die "Bergisler", sondern auch mich, als ehemaligen "Pradler" daran erinnert, wie bescheiden und trotzdem zufrieden wir als Kinder Anfang der 40-er Jahre waren. Vieles aus der Zeit, nicht nur die beschriebenen damals üblichen Spiele, wie Tschanggelen, Watschelen, Tozn hacken usw.
, dürfte leider beinahe schon in Vergessenheit geraten sein. Der Inhalt dieses Büchleins, in der gewohnt angenehmen Ausdrucksweise der Autorin, könnte allen Innsbrucker Jahrgängern ein Lächeln in ihr vielleicht schon ein wenig faltiges Gesicht zaubern.










