Kunden em pfehlungen
Rezensionen von PFIFF:
Eine erstochene Schneiderin gibt Rätsel auf
Das Ende des Fadens von Andrea Camilleri
Commissario Montalban muß sich einen Maßanzug schneidern lassen. Doch sein Unwille kehrt sich um in Entzücken, als er die hübsche Schneiderin sieht.
Welch ein Schrecken, als sie ein paar Tage nach der ersten Anprobe erstochen in ihrem Atelier aufgefunden wird.
Montalban tappt im Dunklen. Die Vergangenheit der Schneiderin ist mysteriös und es ist schwierig, sachdienliche Hinweise auf einen möglichen Mörder zu finden.
Eine Spur führt den Commissario nach Triest, wo die schöne Elena seinerzeit mit ihrem Mann eine exklusive Schneiderei eröffnen wollte. Doch es war alles aus dem Ruder gelaufen, sodaß Elena nach dem Tod ihres Mannes nach Vigata gezogen war, um wieder neu anzufangen.
Montalban will nun beweisen, dass sie die Vergangenheit eingeholt hat.
Ein Frauenhaus inmitten von Verbrechen
Madame le Commissaire und die Villa der Frauen von Pierre Martin
Isabelle, Commissaire in Fragolin, hat das vom ehemaligen Bürgermeister und Freund geerbte Haus gestiftet, um bedürftigen Frauen mit ihren Kindern eine Zeit zur Erholung verbringen zu können.
Die ersten Frauen sind angekommen. Bald werden eine jungen Mutter und ihr kleiner Sohn vermisst.
Die fieberhafte Suche endet im Fund der toten Frau auf der Insel Porquerolles.
Der Kleine bleibt weiterhin verschwunden.
Verdächtig ist der Kindsvater. Die Eltern der Ermordeten geben sich verschlossen.
Isabelle gerät in große Gefahr, doch es ist Verlass auf ihren Assistenten Apollinaire und ihren Freund, den Maler Nicolas, die sie retten.
Als eine 2 Frauenleiche gefunden wird, kommt Isabelle ein schrecklicher Verdacht.
Verbrechen rund um einen alten steirischen Brauch
Eierkratz-Komplott von Thomas Stipsits
Diesmal gerät die Mutter des Gruppeninspektors Sifkovits in Verdacht, einen Mord begangen zu haben, weil ihr Utensil zum Verzieren der Ostereier, das Eierkratzmesser, im Hals eines Toten gefunden wird.
Natürlich glaubt niemand an die Schuld der alten Dame.
Die sogenannte "Kopftuchmafia" von Stinatz hilft dem Inspektor beim Aufklären des Mordes.
Dialog zwischen Agatha Christie und Oskar Kokoschka
Doppelporträt von Agneta Pleijel
Die Autorin lässt Agatha Christie und Oskar Kokoschka zusammentreffen unter dem Vorwand zu ihrem achzigsten Geburtstag ein Porträt anferigen zu lassen.
Agatha ist nicht erfreut, doch gibt sie dem Wunsch ihres Enkels nach.
Kokoschka möchte sich mit seinem Modell unterhalten, weil er so besser ihre Züge und Wesensart erfassen kann.
Doch Agatha gibt sich schweigsam, fast mürrisch und befragt ihrerseits den Maler während seiner Arbeit.
Kokoschka erzählt von seiner Affäre mit Alma Mahler.
Bei der letzten Sitzung gelingt es Kokoschka, Agatha zum Erzählen zu bringen und er erfährt eine kuriose Geschichte aus ihrem Leben.
Diese Porträt gibt es tatsächlich. Also könnte ein derartiger Dialog wirklich stattgefunden haben.
Aber das wissen nur die beiden.
Frauenschicksal in den 40ger Jahren
Abhängigkeit von Tove Ditlevsen
Im 3. Band der Trilogie beschreibt die Autorin ihre Zeit als Mutter, Geliebte und Abhängige, wie sie damit umgeht, ihre Dämonen versucht zu besiegen und trotzdem ihre Liebe zur Schriftstellerei nicht zu kurz kommen zu lassen.
Die Geschichte spielt in den 40ger Jahren des letzten Jahrhunderts und zeigt eine selbstbewußte und doch verletzliche junge Frau, die versucht ihren Weg und den richtigen Partner zu finden.
Wer steckt hinter der Ermordung eines Richters
Verhängnisvolle Lügen an der Côte d'Azur von Christine Cazon
Im 9. Fall von Commissaire Duval versucht er, den Mord an einem mit ihm befreundeten Richter aufzuklären.
Die Vermutung liegt nahe, dass es sich um einen Racheakt eines inhaftierten Verurteilten drehen könnte.
Aber Duvals Recherchen gehen auch in andere Richtungen. Er findet heraus, dass sich der Richter aktuell mit dem großen Staudammunglück in den 50ger Jahren beschäftigt hatte.
Damals war nicht geklärt worden, ob es sich um einen Anschlag oder eine Verkettung unglücklicher Zufälle gehandelt hatte. Über 400 Menschen kamen damals um, viele Familien wurden zumindest teilweise ausgelöscht.
Will jemand nicht, dass die Tragödie wieder aufgerollt wird?
Auch Duval wird bedroht und überlegt ernsthaft, ob sein Beruf seine Familie in Gefahr bringt.
Leo Prager will den Tod seiner Schwester mit Hilfe von Detektiv Cheng aufklären
Die Möbel des Teufels von Steinfest Heinrich
Leo Prager kehrt nach 44 Jahren zurück von einer kleinen Südseeinsel.
Er muß seine Schwester Eva auf der Gerichtsmedizin in Wien identifizieren.
Die Todesumstände sind rätselhaft.
Er versucht mit Hilfe des Privatdetektivs Cheng und seiner Assistentin Frau Wolf im Privatleben seiner Schwester zu erforschen, wer einen Grund gehabt haben könnte, die harmlose Parlamentsstenografin zu ermorden.
Prager hatte zufällig den Einsturz der Reichsbrücke beobachtet und gefilmt, aber den Film nie entwickeln lassen. Was er jetzt tut und merkwürdige Dinge darauf sieht, die er sich zuerst nicht erklären kann, aber mit der Zeit während seiner Nachfoschungen einen Sinn ergeben.
Steinfest schreibt in gewohnter Manier kryptisch und verwirrend, löst aber nach und nach alle Verwirrungen auf und beschert uns damit ein spannendes Lesevergnügen.
Schicksalhafte Freundschaft zwischen Achill und Patroklos
Das Lied des Achill von Madeline Miller
Der junge Prinz Patroklos wird aus unglücklichen Umständen aus seiner Heimat verbannt und kommt an den Hof von König Peleus, der mit der Meesresgöttin Thetis den Sohn Achill hat.
Sein einnehmendes Wesen zieht Achill an. Es entsteht eine enge Freundschaft. beide werden in Kriegskünsten unterrichtet und werden unzertrennlich, zum Missfallen der Göttin Thetis.
Als Achill in den Krieg gegen Troja geschickt werden soll, versucht die Mutter, ihren Sohn als Mädchen verkleidet zu verstecken. Doch Odysseus deckt die Maskerade auf und nimmt Achill mit zur Belagerung. Patroklos begleitet seinen Freund.
Achill kennt die Weissagungen, dass ihm nur ein kurzes Leben beschieden ist und dass er als Held in die Geschichte eingehen wird.
Patroklos steht ihm zur Seite bis zuletzt gegen den Widerstand von Thetis. Doch nichts und niemand kann die beiden trennen, nicht einmal der Tod.
Biographie Maria Callas
Die Stimme meiner Mutter von Eva Baronsky
Die Biographie der Maria Callas aus der Sicht des Kindes Omero, das sie sich so sehnlichst gewünscht hatte, das sie während der Ehe mit Meneghini nicht bekommen konnte.
Erst nach Beginn der Affäre mit Onassis, von der sie hoffte, dass es eine Ehe würde, wird sie schwanger.
Das ungeborene Kind spürt die Quahlen seiner Mutter, ihre Träume und Hoffnungen.
Doch ihr Leben verläuft dramatisch. Sie kämpft um Anerkennung und ihr Glück, was nur teilweise in Erfüllung geht.
Berührend und interessant zu lesen.
Leon Ritter hilft bei rätselhaften Funden von Kinderleichen
Verhängnisvolles Lavandou von Remy Eyssen
In seinem 7. Band mit dem deutschen Gerichtsmediziner Leon Ritter und seiner Geliebten Isabelle, Capitaine de police in Lavandou, erzählt Eyssen vom Leichenfund eines kleinen Jungen und mysteriösen Morden an Männern, die anscheinend nichts miteinander verbindet.
Doch das Paar lässt sich nicht täuschen und recherchiert akribisch.
Schreckliche Ereignisse kommen ans Licht, Rache und Vergeltung.
Ein spannender Krimi für Provence-Fans.











