Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Judith:
Ein Handbuch für das weibliche Wohlbefinden
Wunderbar weiblich von Libby Weaver
Der Titel dieses Buches hat mich dazu bewogen es zu lesen und ich wurde wirklich nicht enttäuscht. Die Kreativität, welche sich schon bei der Gestaltung des Buchcovers zeigt, kommt auch im Inhalt nicht zu kurz. Das Layout der einzelnen Seiten ist wirklich sehr ansprechend und macht das Lesen zu einem wahren Vergnügen.
Was für mich am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig war ist das Format des Buches, liegt es doch irgendwo zwischen DIN A5 und DIN A4.
„Wunderbar weilblich“ war das erste Buch von Dr. Libby welches ich gelesen habe und ich weiß, dass es nicht das letzte von ihr bleiben wird. Ihren Schreibstil empfinde ich als sehr klar und offen. Durch das Einbringen von Fachbeispielen aus ihren Seminaren/Kursen und die vielen verschiedenen Tipps und Übungen merkt man, dass ihr jede einzelne Leserin wirklich am Herzen liegt. Manche, der von ihr genannten, Tipps waren mir schon bekannt (z.B. die Zwerchfellatmung), andere wiederum habe ich neu in meine Alltagsroutine integriert.
Beim Lesen laden Seiten mit wunderschönen Bilder und wichtigen, besonders hervorgehobenen Sätzen zum Verweilen und reflektieren ein. Das Lesen bekam so für mich fast den Charakter eines langen Spazierganges wo man sich von der Natur beeindrucken lässt. Die übersichtliche Gliederung in vier größere Kapitel, nämlich Essen, Körper, Psyche und Umwelt mit dazugehörigen Unterkapiteln ermöglicht es später einzelne Dinge zum Nachlesen wieder zu finden.
Ich möchte dieses Buch wirklich JEDER Frau ans Herz legen, denn ich bin mir gewiss es ist für jede etwas dabei. Nach dem Lesen dieses Buches habe ich angefangen wieder mehr auf mich zu hören, mir wieder öfters die Fragen „Was tut mir gut? Möchte ich das jetzt wirklich? „ zu stellen und meinen „Nein- Muskel“ zu trainieren.
Diese Lektüre beeinflusst somit auch nachhaltig. Mehr kann man von einem guten Buch kaum erwarten.
Auch für nicht Betroffene ein interessanter Erfahrungsbericht
Hochsensibilität und die berufliche Selbstständigkeit von Sandra Tissot
Aus persönlichen Gründen habe ich mich vor dem Lesen dieses Buches intensiv mit dem Thema der Hochsensibilität beschäftigt. Da bei mir auch der Wunsch der beruflichen Selbstständigkeit immer wieder aufkommt, ich mir aber oft unsicher bin, ob ich das als HSP Persönlichkeit auch schaffen werde, finde ich es schön und ermutigend zugleich, dass die Autorin im Buch ihren persönlichen Weg beschreibt und aufzeigt, dass sich Hochsensibiltät und Selbstständigkeit nicht ausschließen.
Frau Sandra Tissots Buch „Hochsensibiltät und die berufliche Selbstständigkeit“ ist in drei Kapitel gegliedert.
Im ersten Kapitel nimmt sie den Leser mit in ihren Alltag als ehemalige Angestellte einer Firma. Sie berichtet wirklich aus persönlichen Erfahrungen von Herausforderungen, denen sie am Arbeitsplatz begegnet und schlussendlich von ihren damit verbundenen gesundheitlichen Folgen. Frau Tissot beschreibt sehr gut, wie sie sich in ihrem Job mehr und mehr eingeengt fühlt und ihr die Sinnhaftigkeit für ihr Tun fehlt. Eine zentrale Frage ist auch, wozu/wofür sie denn morgens überhaupt aufsteht und zur Arbeit fährt.
Das zweite Kapitel geht schon konkreter auf den Gang in ihre Selbstständigkeit ein. Hier setzt sie sich mit den verschiedenen Schritten auseinander, die für eine Selbstständigkeit im Vorfeld und in der Folge auch laufend nötig sind. Das Spektrum reicht hier vom gedanklichen Prozess der Auflösung des Arbeitsverhältnisses bis hin zur endgültigen Kündigung und den diversen Behördengängen und Planungen, welche für den Schritt in die Selbstständigkeit erforderlich sind. Die Autorin lässt den Leser an all diesen Stationen ihres persönlichen Lebens teilhaben. Sie beschreibt ihre Gedanken, Ängste aber auch die Vorfreude auf die Unabhängigkeit und Selbstbestimmung.
Kapitel drei bietet einen Einblick in Ihren tatsächlichen Alltag als hochsensible Selbstständige. Dabei lässt Frau Tissot auch die Relevanz der Gesundheit und der positiven Gedanken nicht außer Acht. Sie zeigt wie Sie es geschafft hat, ihrem Wesen getreu zu leben und so eine schöne Balance zwischen dem beruflichen und privaten Alltag zu haben.
Im letzten Kapitel geht Frau Tissot auch noch auf das wichtige Thema Glück ein. Anhand von Zitaten und deren Verknüpfung mit persönlichen Erlebnissen zeigt die Autorin wie wunderschön, wie vielfältig aber auch individuell Glück ist.
Ich habe dieses Buch mit großer Freude gelesen und möchte es gerne jedem, der sich mit der Thematik auseinandersetzt, ob beruflich oder privat, aufs Nachtkästchen legen. Für mich persönlich hat es sehr zur Selbstreflexion beigetragen, da ich mich in so vielen geschilderten Situationen wiedergefunden habe. Ich sehe dieses Buch fast als kleine „Schritt für Schritt Anleitung“, da man in durch die Schilderung der persönlichen Erlebnisse der Autorin erfährt, was und vor allem wie manche Dinge geregelt werden sollten, z.B. nicht einfach überschwänglich den Job zu kündigen, Dinge einmal zu Ende denken bevor man überstürzt handelt etc. Natürlich gestaltet sich der Weg in die Selbstständigkeit bei jedem anders, aber mit den Fragen zur Selbstreflexion am Ende jedes Kapitels und Frau Tissots persönlicher „Erfolgsgeschichte“ macht es mir als HSP-Persönlichkeit auf jeden Fall Hoffnung, zukünftig den Schritt von der fremd- in die selbstbestimmte Arbeitsform schaffen zu können.
- Hierbei handelt es sich nur um eine subjektive Bewertung -



