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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von April1985 :

Die Ballsaison ist eröffnet

Wie man sich einen Lord angelt von Sophie Irwin

Als großer Fan von Jane Austen, deren spitzzüngigen Humor ich einfach vergöttere, habe ich mich nun an diese recht amüsant klingende Neuerscheinung gewagt. Und im Großen und Ganzen habe ich mich mit Kitty, Cecily, Archie und Lord James Radcliffe auch sehr gut unterhalten gefühlt.

Die Ballsaison ist eröffnet.

..

Sophie Irwin hat mich in die glanzvolle Welt von Londons High Society im Jahre 1818 eingeführt. Ich durfte prunkvolle Kleider ausführen, habe illustre Bälle besucht, den Klatsch und Tratsch von und über die betuchten Lords und Ladys gelauscht und mich in eine strenge Etikette einweisen lassen. Verbeuge dich richtig und angemessen je nach Stand deines Gegenübers, tanze nie mehr als zwei Mal auf einem Ball mit demselben Mann, denn das schickt sich nicht, betrete das Haus eines Lords niemals unangemeldet durch die Vordertür, auch das sorgt für unschickliche Gerüchte und sei immerzu höflich und zuvorkommend. Alles Dinge, die Kitty zwar weiß, aber gleich mal beherzt links liegen lässt. Kitty Talbot ist jung, erfrischend unangepasst und sie weiß genau was sie will. Einen Gentleman mit Geld, der sie und ihre vier jüngeren Schwestern von dem Schuldenberg befreit, den die verstorbenen Eltern hinterlassen haben.

Sophie Irwin hat eine amüsante Recency Romance mit ganz vielen Jane Austen-Vibes zu Papier gebracht. Ich liebe das ganze Setting, die Atmosphäre, die ausschweifenden Bälle und ganz besonders die spitzzüngigen, frechen Dialoge zwischen Kitty und ihrem Gegenspieler Lord Radcliffe, der Kittys Pläne ziemlich schnell durchschaut. Diese haben mein romantisches Herz jedes Mal vor Verzückung hüpfen lassen. Kitty und James sind wie Katz und Maus und doch spürt man von Anfang an die Anziehung.

So gerne ich die hitzigen Wortgefechte der beiden auch mochte, leider ist mir Kitty selbst bis zum Ende hin nicht zu 100 % sympathisch geworden. Für meinen Geschmack geht Kitty etwas zu skrupellos vor. Ich schätze ihren Familiensinn zwar sehr, aber wie sie mit den Männern umgeht und mit deren Gefühlen spielt, ist dann doch ein absolutes No-Go. Lord Radcliffe gleicht die Minuspunkte aber definitiv wieder aus, weshalb ich bei Kitty auch ein Auge zudrücken kann.

Und auch die Handlung kommt für meinen Geschmack ein bisschen spät in Fahrt. Gerade in der ersten Hälfte sind einige Längen und ich hatte oft das Gefühl, dass nicht wirklich etwas passiert. Das ändert sich aber zum Glück im letzten Drittel. Gegen Ende wird ordentlich Tempo zugelegt, es wird richtig spannend und die Ereignisse überschlagen sich. Spätestens zu diesem Zeitpunkt konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen und habe die letzten 100 Seiten regelrecht verschlungen.

Der Schreibstil von Sophie Irwin hat es mir auch leicht gemacht und mich nur so durch die Seiten fliegen lassen. Er ist der Zeit angepasst, also schon altertümlich und ein bisschen geschwollen, aber absolut passend und sehr gut lesbar. Das einzige, das mich einige Male ins Stocken gebracht hat, sind die plötzlichen und unangekündigten Perspektivenwechsel mitten im Kapitel. Hier hätte ich mir eine klarere Trennung gewünscht.

Für mich war das Buch zwar kein Highlight, aber es hat auf jedem Fall seine Stärken. Wenn du gerne Regency Romances mit tollen Jane Austen-Vibes liest, dann kann ich dir Wie man sich einen Lord angelt auf jeden Fall empfehlen.

Fazit
Londons Ballsaison ist eröffnet! Lady's, es ist Zeit sich einen Lord zu angeln!

Mir hat Sophie Irwins Reihenauftakt trotz einiger Kritikpunkte recht gut gefallen; insbesondere das Setting und die frechen Dialoge zwischen den beiden Protagonisten. Das Buch ist zwar kein Highlight geworden, hat mir aber schöne und unterhaltsame Lesestunden bereitet

Fans von Bridgerton und Jane Austen kann ich Wie man sich einen Lord angelt definitiv empfehlen.

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Tolles Vorlese-, Mitmach-, Lern- und Wimmelbildbuch

Wo ist bloß ...? - Mein Zoo-Buch zum Sachen suchen von Kathrin Lena Orso

Tierpflegerin Kim hat jede Menge zum Tun im Zoo. Sich um die Tiere kümmern, diese füttern und natürlich mit ihnen spielen. Außerdem sind ein paar Dinge abhanden gekommen. Kannst du Kim helfen sie zu finden?

Meine fast 3-jährige Tochter hat einen riesengroßen Spaß mit dem Buch. Ihr gefallen nicht nur die farbenfrohen Bilder und die Geschichte dahinter, sondern ganz besonders die Drehscheiben.

Auf jeder Doppelseite werden mit Hilfe der Drehscheibe verschiedene Dinge gezeigt, die gefunden werden wollen. Ist der gesuchte Gegenstand gefunden, kann wieder am Rad gedreht werden und es erscheint der nächste Suchauftrag. Insgesamt können so pro Bild 6 Dinge gesucht werden. Das Konzept ist einfach und vereint Vorlese-, Mitmach-, Lern- und Suchspaß. Auch mein Kleiner mit seinen 10 Monaten schaut sich das Buch mit den tollen Zootieren schon sehr gerne an.

Meine Tochter liebt hingegen die Herausforderung und entsprechend viel muss das Pappbüchlein auch aushalten. Bislang wirkt es aber recht stabil und hält der turbulenten Bespielung stand.

Von uns gibts eine klare Kaufempfehlung. Bei uns durften auch schon das Baustellen- und das Feuerwehr-Buch einziehen.

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Vorlese-, Mitmach-, Lern- und Wimmelbildspaß in einem

Wo ist bloß ...? - Mein Baustellen-Buch zum Sachen suchen von Kathrin Lena Orso

Bauarbeiter Leon ist immerzu fleißig am arbeiten. Dabei verlegt er aber auch hin und wieder ein paar Sachen. Kannst du ihm helfen die verlorenen Gegenstände zu finden?

Meine fast 3-jährige Tochter hat einen riesengroßen Spaß mit dem Buch. Ihr gefallen nicht nur die Illustrationen und die Geschichte dahinter, sondern ganz besonders die Drehscheiben.

Auf jeder Doppelseite werden mit Hilfe der Drehscheibe verschiedene Dinge gezeigt, die gefunden werden wollen. Ist der gesuchte Gegenstand gefunden, kann wieder am Rad gedreht werden und es erscheint der nächste Suchauftrag. Insgesamt können so pro Bild 6 Dinge gesucht werden.

Meine Tochter liebt die Herausforderung und entsprechend viel muss das Pappbüchlein auch aushalten. Bislang wirkt es aber recht stabil und hält der turbulenten Bespielung stand.

Ganz toll finde ich im übrigen den kurzen Text in Reimform und die Diversität im Buch. Und weil wir das Konzept so toll finden, durften bei uns mittleweile auch das Feuerwehr- und das Zoo-Buch einziehen.

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Unglaublich gefühlvoll, intensiv und nachhallend

Lost-Moments-Reihe, Band 1 - The Moment I Lost You von Rebekka Weiler

Als ich den Klappentext zu 'The Moment I lost You' das erste Mal gelesen habe, ist das Buch sofort auf meiner Must Read-Liste gelandet. Erstens hatte wieder mal richtig Lust auf eine emotionale und tiefgründige Liebesgeschichte, zweitens wollte ich unbedingt ergründen, was sich hinter den schwerwiegenden Anschuldigungen bzw.

dem Tötungsdelikt verbirgt. Und was soll ich sagen, die Geschichte hat mich von den ersten Seiten an dermaßen gepackt, dass ich das Buch nur schwer aus der Hand legen konnte.

Darum geht's...

Als Mias bester Freund Brant auf einer Party tödlich verletzt wird, bricht für Mia eine Welt zusammen. Nur schwer sind die Trauer, der Schmerz und das Loch, das Brant zurück gelassen hat, zu ertragen. Mia kämpft sich zurück ins Leben und beginnt gerade wieder auszugehen, als plötzlich Nathan vor ihr steht. Nathan, der vor 4 Jahren die Verantwortung für die Bluttat auf der Party übernommen hat und eigentlich im Gefängnis sein sollte.

Ein Buch über Schuld, Verantwortung und Mental Health...

'The Moment I lost You' ist ein Buch, das mich von Beginn an gefesselt und nicht mehr losgelassen hat. Nicht nur,  dass der Plot an sich schon Spannungspotential beinhaltet, es sind vorallem die Charaktere und deren Gedanken und Gefühle, die das Buch zu einem ganz besonders emotionalen Leseerlebnis machen.

Das Buch ist zum größten Teil aus Mias Sicht geschrieben. So durfte ich tief in Mias Gedankenwelt eintauchen, habe ihren Schmerz hautnah erlebt und ihre Gefühle sehr intensiv wahrgenommen. Umso mehr habe ich Mia für ihre innere Stärke und ihren Mut bewundert, die Dinge zu hinterfragen und Nathan trotz der schrecklichen Tat, die ihm anhaftet, nicht vorzuverurteilen. Sie gibt ihm eine Chance und die Möglichkeit seine Geschichte zu erzählen - einer von unzähligen Momenten im Buch, der mir eine wahnsinnige Gänsehaut beschert hat. Gerne hätte ich mehr Kapitel aus Nathans Perspektive gelesen. Wir lernen ihn hauptsächlich aus Mias Sicht kennen, was der Autorin an sich gut gelungen ist, allerdings wirkt Nathan manchmal etwas passiv und blass. Das ist allerdings mein einziger, kleiner Kritikpunkt, der ansonst großartigen Geschichte.

Rebecca Weiler schreibt unglaublich gefühlvoll. 'The Moment I lost You' ist eine sehr ergreifende Geschichte über eine Liebe, die sich ganz langsam entwickelt. Ich habe die Darstellung als unglaublich authentisch empfunden. Zu lesen wie Mia und Nathan nach und nach ihre Schmutzmauern einreißen und aufeinander zugehen, war tatsächlich eine sehr emotionale Reise.

Die Geschichte behandelt viele Themen, die nachhallen und zum Nachdenken anregen. So ist es nicht nur die Schuldfrage, die im Raum steht. Es geht auch um Neuanfänge, darum Verantwortung für seine Taten zu übernehmen, um Vergebung und gegenseitiges Vertrauen. Außerdem geht es darum zu sich selbst und den Personen, die man liebt, zu stehen, ganz gleich was andere denken. Auch das erfordert oftmals Mut und Stärke, genauso wie sich psychologische Hilfe zu suchen, was leider nach wie vor ein gesellschaftliches Tabu-Thema ist.

Wenn du gerne emotionale, ruhig erzählte und sich langsam entwickelnde Liebesgeschichten liest, dann kann ich dir 'The Moment I lost You' sehr ans Herz legen. Allerdings möchte ich auch eine kleine Triggerwarnung aussprechen. Die Geschichte beinhaltet sehr sensible Themen wie Tod durch Fremdverschulden, den Verlust eines geliebten Menschen, Suizid(versuch) und Trauer(bewältigung).

Fazit

'The Moment I lost You' ist eine unglaublich emotionale, sehr ruhige, sich langsam entwickelnde, tiefgründige Liebesgeschichte und gleichzeitig so viel mehr als das. Das Buch beinhaltet so viele Themen, die mich auch nach dem Lesen beschäftigen und mein Gedankenkarussell laufen lassen. Danke Rebekka Weiler für diesen gefühlvollen Roman!


 

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Love and Trust

Everything We Lost von Jennifer Bright

Wenn die Temperaturen steigen, die Bienchen im Garten summen, die Vögelchen zwitschern und die Tage länger werden, bekomme ich immer Lust auf romantische Geschichten, die die Seele streicheln. Und mal ganz ehrlich, schreien beiden Cover der Love and Trust-Reihe nicht genau danach? Ich habe im Juni gleich beide Bücher als Hörbuch über Bookbeat gehört und mich richtig in die Protagonisten, das Cosy Book Café und natürlich die Autorin verliebt.

Ernste Themen und trotzdem absolut zum Wohlfühlen...

Jennifer Bright hat mit ihrer Love and Trust-Reihe ganz wunderbare Geschichten kreiert, die sehr ruhig sind und maximale Wohlfühlatmosphäre versprühen. Wer Aufregung und große Spannung sucht, wird sie hier nicht finden. Die Autorin lässt sich Zeit, ihre Geschichten zu erzählen und gibt ihren Protagonisten viel Raum zur Entfaltung und Entwicklung. Und diese benötigen Kate, Aiden, Hope und Yeonjun auch, denn alle vier haben ihr Päckchen zu tragen. Jennifer Bright spricht sehr ernste Thematiken wie sexuellen Missbrauch, Alkoholsucht und Krankheit an. Es sind Themen die durchaus triggern können, daher würde ich vorab empfehlen sich auf jeden Fall die Triggerwarnungen anzuschauen. Das Schöne ist, dass die Bücher auch unabhängig voneinander gelesen werden können. Man braucht den ersten Teil nicht zwingend zu kennen, auch wenn wir die Hope und Yeonjun im ersten Band schon begegnen.

Everything we Lost...

... ist die Geschichte von Hope und Yeonjun. Hope, welche im Cosy Corner, dem Büchercafé von Kate und Aiden jobbt, ist ein wahrer Sonnenschein. Das fällt auch Yeonjun auf, den Hope im Cosy Corner kennen lernt. Die beiden entwickeln eine tiefgehende Freundschaft zueinander, die vorallem Hope eine große Stütze ist. Doch auch Yeonjun trägt einen großen Ballast auf der Seele mit sich herum. Für beide steht fest, dass sie nicht mehr als eine Freundschaft wollen, denn zu groß ist die Angst vor der Zukunft und wenn der andere die Wahrheit erfährt.

Mir hat der zweite Band der Dilogie fast noch ein bisschen besser als der Vorgänger gefallen, was besonders an Hope und Yeonjun liegt. Ich habe die beiden sofort lieb gewonnen.

Hope ist ein echter Sonnenschein und eine Frohnatur, die in ihrer Musik aufgeht. Die Musik gibt Hope die Kraft für ihre kleine Schwester da zu sein und die Vergangenheit zu verarbeiten. Ich bewundere ihre Stärke und wie sie in schwierigen Situationen handelt.

Doch auch Yeonjun ist ein absolut liebenswerter Charakter. Genauso wie Hope ist er künstlerisch begabt. Außerdem bedeutet seine Familie ihm alles. Und auch die Freundschaft zu Hope gibt ihm Halt. Doch mehr als Freundschaft kommt für Yeonjun nicht in Frage, zu groß ist seine Angst vor der Zukunft. 

Das Buch beinhaltet soviele zauberhafte, sehr emotionale Momente. Es geht hier vorallem um die Themen Freundschaft und Familie. Ich fand besonders die Botschaft, seine Zukunft nicht durch die Vergangenheit bestimmen zu lassen, wunderschön und sehr gut transportiert.


Fazit:

Ganz viel Herzklopfen, eine Wohlfühlatmosphäre trotz ernster Thematiken und wunderbare Botschaften.

Ich mochte die Geschichten von Kate und Aiden, sowie Hope und Yeonjun sowie den ruhigen Stil unglaublich gerne. Vorallem als Hörbucher haben sich beide Romane der New Adult Reihe perfekt hören lassen. Ganz große Empfehlung!

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Ganz große Liebe für die Reihe

Keeper of the Lost Cities - Das Tor (Keeper of the Lost Cities 5) von Shannon Messenger

Dass Keeper of the Lost Cities mittlerweile zu meinen Lieblingsbuchreihen zählt, ist schon lange kein Geheimnis mehr und ich fürchte mich vor dem Tag,  an dem ich die letzte Seite gelesen habe. Aktuell habe ich aber noch einige Bücher vor mir und kann euch somit noch länger was vorschwärmen.

A Neverending Story...

Da es sich bei diesem Band bereits um den 5. handelt und dieser nahtlos an die Geschehnisse des Vorgängers ansetzt, werde ich zum Inhalt nicht viel verraten.  Nur soviel, dass es ziemlich gefährlich wird. Der Kampf gegen die Neverseen nimmt neue Dimensionen an und Sophie und ihre Freunde müssen wieder einmal alles tun, um ihre Welt und die Personen, die sie lieben, zu retten.

Der vierte Band "Der Verrat" war ja schon eine ziemlich emotionale Achterbahnfahrt, auf der mein Herz mehr als nur einmal herausgerissen wurde. Das ändert sich auch in diesem Teil nicht. Ganz besonders ein Charakter hat es mir sehr schwer gemacht und ich hätte diesen manchmal einfach gerne nur wach gerüttelt. Dieser Charakter hat einen richtig großen Platz in meinem Herzen eingenommen und jetzt zu erleben, was er tut, hat mein erst kürzlich gekittetes Herz erneut in 1000 Teilchen zerspringen lassen. Ich kann an dieser Stelle einfach nicht mehr verraten, auch wenn ich es gerne würde.

Was ich besonders schön finde ist, dass neue Gefährten zu Sophies Truppe bzw. Black Swan dazu stoßen, die ich im 4. Teil schon sehr mochte. Ich mag die beiden total gerne. Sie haben super coole Fähigkeiten und haben es so sehr verdient Teil der Gemeinschaft zu werden. 

Für mich war auch dieser Teil ein ganz großes Highlight. Ich war gefesselt von der ersten bis zur letzten Seite. Die Handlung ist spannend, detailreich, geht in die Tiefe und ist schön ausschweifend.  Ja, ausnahmsweise mag ich das hier mal. Ich liebe es einfach in die Welt der Elfen, der Gnome, der Alicorns und der Oger einzutauchen. Ich liebe es die verbotenen Städte zu erkunden. Ich liebe die vielen kleinen Details, über die Shannon Messenger schreibt und die die Geschichte so wahnsinnig lebending machen. Und ich liebe natürlich Sophie,  Keefe, Fitz, Dex, Silveny und all die anderen Charaktere; wie sie sich entwickeln und mit jedem Teil erwachsener werden. 

Wenn du die Reihe noch nicht begonnen hast, dann ist es jetzt wirklich allerhöchste Zeit dafür!

Fazit

Auch der 5. Band 'Das Tor' ist für mich ein großes Highlight und die Keeper of the Lost Cities einfach nicht mehr weg zu denken. Die Gefahren werden immer größer,  die Spannung steigt von Band zu Band, die Charaktere werden erwachsener und es wird immer emotionaler.

Ich kann es nicht erwarten den 6. Teil der Reihe in die Finger zu bekommen und spreche natürlich eine ganz große Leseempfehlung aus.

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Papier und Blut und Whiskey

Papier & Blut von Kevin Hearne

'Tinte & Siegel' habe ich unglaublich gefeiert. Der derbe Humor, die schrägen Charaktere - es war einfach alles so herrlich skurril. Selten habe ich bei einem Buch so gelacht. Es war also selbstverständlich,  dass ich auch den zweiten Band 'Papier & Blut' lesen werde.

Ich feiere Siegelmagier Al! Ich feiere den großartigen Humor.

..

Eines vorweg. Es handelt sich hier um einen zweiten Band. Du solltest unbedingt vorher Band 1 lesen. Nicht nur wegen dem Verständnis, sondern du lernst auch Al MacBharrais kennen. Den kantigen Schotten mit Hang zum Whiskey und einen großen Verschleiß an Lehrlingen. Denn Al ist verflucht...so richtig. Und dieses Mal könnte der Fluch seinen Gefährten, den Hobgoblin Buck treffen. Doch viel Zeit zum Nachdenken bleibt nicht,  denn in Australien verschwinden der Reihe nach Siegelmagier*innen.

Es ist eine ziemlich actionreiche und blutige Mission,  die Al und Buck im australischen Outback erwartet. Mit von der Partie ist auch der Eiserne Druide Connor Molloy mit seinen beiden Hunden Oberon und Starbuck. Umso mehr, umso besser, denn die Monster sind diesmal ziemlich fies und tückisch und veranstalten ein Gemetzel nach dem nächsten.  Ja, in diesem zweiten Band fließt ziemlich viel Blut. Wie erfahren aber auch mehr Hintergründe zur Al und seinen Flüchen und die eine und andere eingestreute Geschichte des Eisernen Druiden. Ich finde die Mischung sehr gelungen und unterhaltsam, auch wenn sich zwischendurch ein paar Längen auftun.

Am meisten habe ich wieder vom großartigen und derben Humor des Autors gezehrt. Ich liebe ihn einfach. Ganz besonders die Dialoge zwischen Al und Buck.

Wenn dir der erste Band schon gefallen hat, solltest du unbedingt weiterlesen. Ich werde an der Reihe jedenfalls dran bleiben.

Klare Leseempfehlung!

Fazit:

Alte Bekannte, neue Gefährten, blutige Gemetzel und ein verboten derber Humor!

Mir hat auch der zweite Band, trotz kleiner Längen, sehr gut gefallen.

Ich empfehle das Buch vorallem jenen weiter, die den ersten Band schon sehr gefeiert haben. Das Buch ist zwar an sich eigenständig und abgeschlossen, das Vorwissen aus Band 1 wird aber meines Erachtens schon benötigt.

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Papier und Blut und Whiskey

Papier & Blut von Kevin Hearne

'Tinte & Siegel' habe ich unglaublich gefeiert. Der derbe Humor, die schrägen Charaktere - es war einfach alles so herrlich skurril. Selten habe ich bei einem Buch so gelacht. Es war also selbstverständlich,  dass ich auch den zweiten Band 'Papier & Blut' lesen werde.

Ich feiere Siegelmagier Al! Ich feiere den großartigen Humor.

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Eines vorweg. Es handelt sich hier um einen zweiten Band. Du solltest unbedingt vorher Band 1 lesen. Nicht nur wegen dem Verständnis, sondern du lernst auch Al MacBharrais kennen. Den kantigen Schotten mit Hang zum Whiskey und einen großen Verschleiß an Lehrlingen. Denn Al ist verflucht...so richtig. Und dieses Mal könnte der Fluch seinen Gefährten, den Hobgoblin Buck treffen. Doch viel Zeit zum Nachdenken bleibt nicht,  denn in Australien verschwinden der Reihe nach Siegelmagier*innen.

Es ist eine ziemlich actionreiche und blutige Mission,  die Al und Buck im australischen Outback erwartet. Mit von der Partie ist auch der Eiserne Druide Connor Molloy mit seinen beiden Hunden Oberon und Starbuck. Umso mehr, umso besser, denn die Monster sind diesmal ziemlich fies und tückisch und veranstalten ein Gemetzel nach dem nächsten.  Ja, in diesem zweiten Band fließt ziemlich viel Blut. Wie erfahren aber auch mehr Hintergründe zur Al und seinen Flüchen und die eine und andere eingestreute Geschichte des Eisernen Druiden. Ich finde die Mischung sehr gelungen und unterhaltsam, auch wenn sich zwischendurch ein paar Längen auftun.

Am meisten habe ich wieder vom großartigen und derben Humor des Autors gezehrt. Ich liebe ihn einfach. Ganz besonders die Dialoge zwischen Al und Buck.

Wenn dir der erste Band schon gefallen hat, solltest du unbedingt weiterlesen. Ich werde an der Reihe jedenfalls dran bleiben.

Klare Leseempfehlung!

Fazit:

Alte Bekannte, neue Gefährten, blutige Gemetzel und ein verboten derber Humor!

Mir hat auch der zweite Band, trotz kleiner Längen, sehr gut gefallen.

Ich empfehle das Buch vorallem jenen weiter, die den ersten Band schon sehr gefeiert haben. Das Buch ist zwar an sich eigenständig und abgeschlossen, das Vorwissen aus Band 1 wird aber meines Erachtens schon benötigt.

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Ein tolles Buch, das Familien und ihre bunte Vielfalt feiert

So sind Familien von Judith Allert

Ich habe das Buch gesehen, kurz hineingeblättert und mich sofort verliebt. Jeden Abend lese ich meiner 3-jährigen Tochter daraus vor und auch sie ist absolut begeistert und kann gar nicht genug von den Kurzgeschichten, die sich allesamt um das Thema Familie drehen, bekommen.

Es gibt so viel mehr als nur Vater, Mutter, Kind.

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So sind Familien ist ein großartiges Buch zum Vorlesen, Selberlesen oder einfach nur zum Bestaunen der unglaublich tollen und farbenfrohen Illustrationen. Das Buch feiert Familien in den verschiedensten Konstellationen. Es muss nicht immer nur Vater, Mutter und Kind sein. Familie ist so viel mehr und es gibt sie in den unterschiedlichsten Zusammenstellungen. Von der riesig großen und chaotischen Patchworkfamilie bishin zum alleinerziehenden Papa und der "Leihoma" ist alles dabei. Zwei Mütter, zwei Väter, Familien mit Zwillingen, Familien mit geschiedenen Elternteilen und Eltern unterschiedlicher Herkunft - das alles ist Familie!

Judith Allert hat 14 tolle Kurzgeschichten, die sich perfekt zum Vorlesen eignen, geschrieben. Die Geschichten geben alle einen Einblick in den kunterbunten Familienalltag. Sind mal lustig, mal ein bisschen wehmütig, mal spannend, mal laut und mal leise. Die tollen und großen Bilder machen das Buch zu etwas ganz besonderem. Uns gefällt vorallem, dass die Familien am Anfang jeder Geschichte einzeln mit Bild und Namen vorgestellt werden; ja, selbst die tierischen Begleiter. Wirklich großartig!

Die Altersempfehlung ab 4 Jahren finde ich angemessen. Die Texte sind sehr einfach und verständlich geschrieben und die Geschichten selber sind einfach und geben den Familienalltag wieder. Meine Tochter hat sich in der einen und anderen Geschichte auch selber wiedergefunden, was ich richtig schön finde. So macht das Vorlesen gleich noch mehr Spaß!
Fazit
So sind Familien ist ein großartiges (Vor)lesebuch, das Familien und die unterschiedlichsten Familienmodelle feiert. Diversität wird hier ganz groß geschrieben.

Insgesamt sind es 14 Kurzgeschichten über den Familienalltag. Sehr bunt, manchmal chaotisch und turbulent, manchmal traurig und allesamt authentisch. Ein Buch, das in keinem Bücherregal fehlen sollte! Absolut lesenswert!

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Die Seele einer Stadt

Die Wächterinnen von New York von N. K. Jemisin

Die Wächterinnen von New York der amerikanischen Autorin N.K. Jemisin hat es mir nicht leicht gemacht. Das Buch ist wirklich sehr außergewöhnlich. Urban Fantasy gemischt mit Sience Fiction und Anlehnungen an H.P. Lovecrafts Universum. Dazu ist das ganze sehr gesellschaftskritisch, hochintelligent und tiefgründig.

Ein Lobgesang der Autorin auf den kulturell bunt zusammengewürfelten Schmelztiegel New York und gleichzeitig ein Aufzeigen gesellschaftlicher und politischer Probleme der Mega-City.


Die Geburt einer Stadt...

Jede Stadt hat eine Seele bzw. einen Avatar. So auch New York. Gerade als New York dabei ist zum Leben zu erwachen, werden böse Mächte aus dem Untergrund auf die Metropole aufmerksam und wollen diese vernichten. Um sich zu schützen ruft New York seine Wächterinnen zu Hilfe - insgesamt 5 an der Zahl. Manhatten, Brooklyn, Bronx, Queens und Staten Island. Jeder Stadtteil New Yorks hat einen personifizierten Wächter. Doch diese müssen sich über ihre Rolle erst klar werden. Und sie müssen zueinander finden, denn nur gemeinsam können sie die Stadt vor dem Untergang bewahren. Und dir Zeit läuft...


Außergewöhnlich und komplex...

Es fällt mir schwer die Geschichte zu beschreiben,  ist diese doch so ungewöhnlich und außerordentlich fantastisch und für mich teilweise nur schwer visualisierbar. Und doch ist N.K. Jemisins Botschaft klar und deutlich erkennbar. Die Autorin hat nicht nur einfach einen Fantasyroman geschrieben. Zwischen den Zeilen steckt so viel mehr. Das Bild einer lauten und bunten Stadt, in der Menschen unterschiedlichster Herkunft und Orientierung aufeinandertreffen. N.K. Jemisin beleuchtet Themen wie Rassismus und Gewalt in der Familie, genauso wie Queerness und Intoleranz. 

Die fünf Wächter*innen spiegeln die fünf Stadtteile wieder. Jede*r mit seinen eigenen Vorzügen,  Stärken und Schwächen. Ein wirklich ungewöhnliche Darstellung einer Stadt. Ich habe tatsächlich noch nichts vergleichbares gelesen.  

Mich hat das Buch im Hinblick auf die angesprochenen Problematiken sehr zum Nachdenken angeregt. Ich muss aber auch sagen, dass ich einige Probleme mit der Umsetzung hatte. Vorallem der Einstieg ist mir alles andere als leicht gefallen und der Weltenbau ist derart komplex, dass ich mir bis jetzt nicht sicher bin alles verstanden zu haben.

Die Wächterinnen von New York ist mit Sicherheit kein Buch für Jedermann. Man muss sich auf dieses ungewöhnliche Portrait einer Stadt einlassen können. Es war zudem mein erstes Buch von N.K. Jemisin. Vielleicht hätte ich mit einem anderem Werk der Autorin als Einstieg beginnen sollen. Eine Beurteilung fällt mir hier schwer, ich denke aber, dass Fans von Jemisin auf ihre Kosten kommen.


Fazit:

Die Wächterinnen von New York ist ein einzigartiges und sehr außergewöhnliches, gesellschaftskritisches Porträt der Metropole. Die Geschichte ist sehr intelligent erzählt und dabei auch wahnsinnig komplex und regt definitiv zum Nachdenken an.

Ich hatte zwar einige Probleme mit der Umsetzung, war aber dennoch fasziniert von N.K. Jemisins Kreativität. 

Wenn du gerne außergewöhnliche Fantasy mit Sci-Fi-Elementen liest, die sich zudem mit politischen und gesellschaftlichen Problemen und Strukturen befasst, dann ist Die Wächterinnen von New York eventuell genau "dein Buch".

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