Kunden em pfehlungen
Rezensionen von HEYN Leserunde Andrée:
Es wird viel Staub aufgewirbelt!
Der Staubleser von Josef Brainin
Nachdem man die erste Staubschicht weggewischt hat, kommen interessante Geschichten zutage. Der Autor hat einiges eingepackt, wobei gerade das Hauptthema sehr wichtig ist, einmal thematisiert zu werden. Die Geschichte ist unterhaltsam und leicht im Liegestuhl zu lesen. Es ist in einzelnen Szenen sehr sprachwitzig, manchmal ein wenig überladen.
'Die Charaktere sind sehr gut beschrieben und auch das Ende passt super. Ich werde es jedenfalls weiterempfehlen.'
Elsa ungeheuer von Rosenfeld Astrid
Das Buch hat mir sehr gefallen! Es hängt ein bisserl in der Mitte. Das dürfte aber vielleicht mit dem eigenen Erfahrungsspektrum zusammenhängen, da mir der Abfall des armen Karl nicht ganz schlüssig abläuft. Es ist sehr lustig zu lesen und man spürt das "Fast-Hotel". Die Charaktere sind sehr gut beschrieben und auch das Ende passt super.
Ich werde es jedenfalls weiterempfehlen, obwohl ich nicht sicher bin, ob der Präriehund nicht dreibeinig statt einbeinig sein sollte. (Die Fortbewegung eines einbeinigen Tieres erscheint mir nicht ganz nachvollziehbar.)
Das Buch ist etwas Entspannendes. … Flockig zu lesen!
Sommer in Maine von J. Courtney Sullivan
Ich habe zu 'Sommer in Maine' die Meinung, dass das Cover die Stimmung der Geschichte recht gut widerspiegelt. Ich wartete bis zum Ende auf etwas Spannendes – es kam nicht. Das Buch ist etwas Entspannendes. Flockig zu lesen und selbst Alkohol – und Familienprobleme bringen die Strandlektüre nicht ins Schwanken.
Als Provinzroman sehr witzig.....Mir hat es gefallen
Sommer in Maine von J. Courtney Sullivan
Als Provinzroman sehr witzig "Geruchssozialismus" mit viel Parallelen zu Gegebenheiten in Österreich. Ich habe zwar bei diesem Buch ein wenig die Spannung und die Struktur vermisst, es hat mir aber aufgrund des sensiblen Sprachwitzes sehr gefallen. Sehr unterhaltsam habe ich die Begriffe gefunden, die mir noch nie untergekommen waren, wie z.
B. Ulbrichtkutsche. Mir hat es gefallen
Eine sehr unterhaltsame, intelligent konstruierte Geschichte
Sommer in Maine von J. Courtney Sullivan
Eine sehr unterhaltsame, intelligent konstruierte Geschichte am Rande einer Abenteuergeschichte. Die Dialoge der einzelnen Charaktere sind amüsant und teilweise sogar tiefgründig. Ein Abenteuer der Postmoderne, dessen vordringlichstes Ziel es ist, die Leser zu magnetisieren.?
.... es hält sicherlich jeden bis zum Schluss gefangen
Massimo Marini von Rolf Dobelli
Das Buch ist sehr unterhaltsam - es erfüllt alle Erwartungen an einen Roman - Spannung, Liebe , Tod, Gewalt - oder erfüllt es vielleicht auch ein bisschen zu viel ? Der Autor hat alles hineingepackt, was so in einen Roman passt. Er lässt das Thema Einwanderer zum rechten Zeitpunkt auf den Markt kommen.
Geschickt wickelt er seine Proponenten in die Geschichte eines Rechtsanwaltes und vergisst wirklich kein aktuelles Thema. Egal, ob es einem gefällt oder nicht - es hält sicherlich jeden bis zum Schluss gefangen.
Wunderbar gezeichnete Personen erzählen ihre Geschichte
Adams Erbe. von Rosenfeld Astrid
Adam - der einzige Mann , der das Paradies gesehen hat. Der Gedanke begleitet den Leser durch das ganze Buch. Wunderbar gezeichnete Personen erzählen ihre Geschichte. Schmunzeln und Ergriffenheit wechseln in der Gedankenbug des Lesers. Wenn man am Ende angekommen zu sein scheint, beginnt erst die richtige Spannung.
Die Personen erleben nicht unbedingt Positives dennoch hat man nie das Gefühl, Negatives mitzuerleben. Der Erzähler beschreibt die Menschen in einer derart liebenswürdigen Weise, sodass ich mich von der eigentlichen Handlung manchmal entfernte. In die einzelnen Szenen werden Grunderlebnisse menschlichen Aufeinandertreffens verarbeitet, die erst bei der Wiederholung ihre Dimension erkennen lassen. Der entfernte Großvater, der "verschlossene" Vater, die distanzierte Großmutter - Akteure, die jeder in seiner eigenen Familie kennt. So witzige Ideen wie - sie hatte niemand gefragt, ob sie Großmutter werden wollte - lassen den Leser bei den Worten verweilen.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen - keine Schwere, sehr unterhaltsam.
ich habe mich schon lange nicht mehr so gut bei einem Buch amüsiert
Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand Roman . 29.08.2011. Hardback. von Jonasson Jonas
Sommerlektüre vom Feinsten - ich habe mich schon lange nicht mehr so gut bei einem Buch amüsiert. Es ist teilweise so witzig, dass ich während des Lesens laut lachen musste. Besonders witzig sind die Zynismen , die das Buch von vorn bis hinten begleiten. Ein Toter, der sofort als Anführer identifiziert wird, Staatschefs als zufällige Bekannte - sehr unterhaltsam.
....Schauplätze herrlich charakterisiert. Die Personen wunderbar beschrieben...
In Zeiten des abnehmenden Lichts von Eugen Ruge
Bis zur letzten Seite hat mich das Buch tief bewegt - es macht die Subjektivität der eigenen Wahrnehmung so deutlich. Die einzelnen Schauplätze herrlich charakterisiert. Die Personen wunderbar beschrieben.
Was mir besonders gut gefallen hat, war dass der Autor es geschafft hat, jeder Generation ihre Berechtigung zu geben.
Keine der dargestellten Generationen schien am Ende aus der ihr eignen Sicht, falsch oder gar unrecht gehandelt zu haben. Auch wenn es in einer ganz anderen geografischen und historischen Situation als unserer angesiedelt ist, so fühlte ich mich betroffen - und nicht nur einmal. (Die Geburtstagsfeier - aus der Sicht des Enkels - köstlich)
Bis zum Schluss war es für mich entsetzlich langweilig, von Selbstmitleid triefend
Der Russe ist einer, der Birken liebt Gebunden. von Grjasnowa Olga
Das Thema ist sehr spannend - ich fürchte nur, dass ich Mascha in meiner Welt der Literatur nicht vermissen werde. Bis zum Schluss war es für mich entsetzlich langweilig, von Selbstmitleid triefend . Die Trauer der Hauptfigur kann ich verstehen, aber nicht empfinden. Warum der Freund ausgerechnet an den Folgen einer Verletzung aus einem Fußballspiel langwierig sterben muss, ist für mich zu abstrus.
Obwohl ich relativ leicht zu unterhalten bin , habe ich in diesem Buch jede Art von Witz vermisst. Den Titel versteh ich im Zusammenhang mit der Geschichte sowieso überhaupt nicht - obwohl ich den Titel für ein Buch prinzipiell sehr gut finde. Das Thema der verschiedenen europäischen Neukulturen finde ich total interessant. Sie hat aber auch wirklich kein Klischee ausgelassen.









