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Rezensionen von Streiflicht:

Glücksmomente im Alltag

How to be glücklich von Christine Wunsch

Manchmal vergisst man im Alltag, vor lauter Hektik, Stress und Terminen, dass man glücklich sein kann. Das Leben besteht dann nur aus grauem Einerlei und die Sonne des Glücks kommt nicht durch. Dieses wunderbare kleine Büchlein kann hier Abhilfe schaffen. „How to be glücklich“ bietet inspirierende Texte und Listen zum Ausfüllen für mehr Glücksmomente im Alltag.

Also genau das, was wir alle oder zumindest die meisten von uns brauchen.

Erneut hat der Athesia-Verlag wieder ein kleines Schmuckstück und Kleinod geschaffen, das schon alleine beim Anblick zum Lächeln verleitet. Die Strukturierung gefällt mir sehr, die kurzen Texte eignen sich perfekt, sie in kleinen Happen zu sich zu nehmen. So habe ich immer wieder einen oder zwei Texte am Abend gelesen und anschließend ein paar Notizen gemacht. Ich bin noch nicht durch damit, daher freue ich mich auf die weiteren Seiten mit den inspirierenden und motivierenden Texten, Tipps und Listen zum Ausfüllen. Das Glück ist ja manchmal ganz klein und ich glaube fest daran, dass ein Teil meines Glücks auch in diesen Seiten stecken kann.

Besonders gut gefällt mir auch die liebevolle Gestaltung der Seiten, die fröhlichen Farben, die immer wieder abwechslungsreich aussehenden Listen mit kleinen gezeichneten Details, die einem ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Auch das macht schon ein bisschen glücklich. Ich freue mich darauf, mit diesem Buch nach mehr Glücksmomenten zu suchen und „pure Positivität in meinen Alltag“ zu bringen.

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Gelungene Fortsetzung

How to be glücklich von Christine Wunsch

Nachdem ich bereits das Vorgängerbuch „Tödliche Zeilen“ gelesen hatte, war ich sehr gespannt darauf, wie die Geschichte um Agnes Munro weitergeht. War der Vorgänger sehr persönlich, so stand dieses Mal das Theater im Vordergrund. Die rüstige ältere Dame war erneut in einen Mordfall verstrickt, der sich wieder als ziemlich brutal und grausam erwies.

Erneut meine einzige Kritik: Gar nicht mal so cosy, dieser Roman...
Das Buch hat mir wieder gut gefallen und mich gut unterhalten. Agnes ist eine interessante Hauptfigur und ich fand es auch gut, zu erfahren, wie es mit ihr persönlich weitergeht. Sicherlich muss man den Vorgänger nicht gelesen haben, um dieses Buch zu verstehen, aber es macht deutlich mehr Spaß. Agnes und ihr Umfeld sind liebevoll und detailreich beschrieben, sodass es toll ist, neben dem Kriminalfall noch mehr zu erfahren.
Der Fall selbst ist spannend, logisch aufgebaut und gut nachvollziehbar. Ich mag es, wenn alles am Ende verständlich ist und keine großen Fragen bleiben. Und das war hier genauso. Gleichzeitig war es auch wirklich spannend, weil man als Leser lange im Dunkeln tappte und sich immer wieder fragte, wer der Täter ist und warum das alles passiert ist.
Ich würde mich freuen, bald einen dritten Band dieser Reihe lesen zu können.

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Toll strukturiert und bebildert

Ernte mich im Winter von Wolfgang Palme

In der warmen Jahreszeit Gemüse anbauen, das kann ja jeder. Aber im Winter? Einfacher als man auf den ersten Blick denkt. Die Autoren haben viel ausprobiert und ihre Erfahrungen in diesem tollen, reichhaltigen Buch so detailreich, strukturiert und bebildert dargestellt, dass man es leicht nachvollziehen und sicherlich auch nachmachen kann.

Ich bin begeistert von diesem tollen Buch und freue mich schon auf den Praxistest.

Gut gefallen hat mir auch die Einteilung und Gestaltung des Buchs: Die liebevollen Bilder, die Lust auf mehr machen, die tollen Steckbriefe, die schnell, übersichtlich und auf einen Blick die wichtigsten Informationen zur jeweiligen Pflanze zeigen und die schönen Texte. Das Glossar und das alphabetische Stichwortregister runden das Buch perfekt ab. Über dieses Buch kann man nicht viel schreiben, das muss man einfach selbst gesehen haben!

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Frau Merkel in Bestform

Hüttenkatz von Kaspar Panizza

Nachdem ich das Vorgängerbuch „Glückskatz“ gelesen hatte, war ich so begeistert, dass ich auch die anderen Vorgänger gekauft habe. Nun gibt es wieder eine neue Geschichte mit der schwarzen, eigensinnigen Katze Frau Merkel, die ihr Herrchen gut im Griff hat. Die beiden kommunizieren auf ihre eigene Art und Weise und sind trotz aller Querelen und Sticheleien ein Dream Team.

Im vorliegenden Fall, bei dem auf Steinböcks Klassentreffen auf einer einsamen Berghütte plötzlich zwei ehemalige Mitschüler tot sind, läuft Frau Merkel zur Bestform auf. Gemeinsam ermitteln sie und Steinböcks Team und fördern allerhand Geheimnisse zu Tage – alte und neue, schreckliche und eher lustige.

Das Buch bietet eine tolle Mischung aus Spannung, Humor und Unterhaltung. Bis zuletzt ist der Leser immer wieder im Zweifel, ob er auf der richtigen Spur ist oder ob vielleicht alles doch ganz anders war.

Gut finde ich, dass man die Vorgänger nicht kennen muss, um dieses Buch lesen zu können. Klar macht es immer mehr Spaß, den Werdegang der Protagonisten nachverfolgen zu können, aber ein Muss ist das hier nicht. Jedes Buch dieser eigenwillig-wunderbaren Reihe ist einzeln lesbar und in sich abgeschlossen.

Hoffentlich sitzt der Autor schon wieder an seinem Schreibtisch und haut für den nächsten Teil kräftig in die Tasten!

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Wunderbare Rückkehr

Die Suche nach dem Schattendorf von Annina Safran

Der erste Ausflug nach Eldrid war eines meiner Lese-Highlights im Jahr 2018. Daher war ich voller Spannung und Erwartung, wie es weitergehen würde mit Ludmilla und ihren tapferen Mitstreitern, mit ihrer Oma Mina und all den guten und bösen Geistern, Gestalten und Figuren aus unserer Welt und der wunderbaren Welt Eldrids.

Und es war eine wunderbare Rückkehr. Zwar fiel es mir anfangs etwas schwer, mich an alle Details zu erinnern, weil es doch schon eine Weile her ist, dass ich Teil 1 las, aber dann war ich direkt wieder zurück in Eldrid. Die alten Lieblingsfiguren waren plötzlich wieder ganz nah und ich war begeistert. Auch habe ich eine neue Lieblingsfigur gefunden, die mich in diesem Band ganz besonders berührt hat.

Gut gefallen hat mir, dass man hier jetzt mehr über die Hintergründe erfahren hat und auch die anderen Spiegelfamilien in Erscheinung treten.

Schon jetzt ist die Gangart deutlich härter als in Band 1, das Böse gewinnt mehr Macht und das Grauen breitet seine Flügel aus und überspannt das ganze Land. Man darf gespannt sein, was da noch alles kommt. Gut, dass Ludmilla so treue Mitstreiter hat und hoffentlich ist ihr Schatten auch hilfreich. Aik mochte ich sehr und ich bin gespannt, was er wirklich alles kann. Leider war das Buch viel zu schnell gelesen und ich hätte ewig weiterlesen können. Ich freue mich auf die drei Nachfolger, auch wenn das noch lange dauern wird. Bis dahin kann ich aber Band 1 und 2 nochmal lesen und mich darüber nochmal freuen.

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Lustig und zuckersüß

Karneval im Zoo von Sophie Schoenwald

Als ich dieses Buch zum ersten Mal sah, war ich direkt begeistert. Es ist einfach nur total süß und lustig und zugleich merkt man, mit wie viel Liebe und Hingabe es geschrieben und gestaltet wurde. Ich musste sofort lachen, als ich von Schweinhorn, Elefummel und Girafant las und ich freue mich schon, das Buch nochmal mit meinem 3,5-jährigen Patenkind zu lesen.

Sie liebt Tiere und wird bestimmt begeistert sein.

Die Tiere feiern Karneval und alle haben sich verkleidet, es geht drunter und drüber im Zoo. Gut, dass Ignaz Pfefferminz Igel seinem Freund Zoodirektor Ungestüm helfen kann.

Toll finde ich wie wunderschönen bunten, aber nicht kitschigen Illustrationen auf den schönen großen Seiten. Das Buch ist groß, aber nicht unhandlich und so sehr gut zum gemeinsamen Lesen, Raten, Lachen, Basteln, Mitmachen und Anschauen geeignet.

Einfach toll und ansprechend! Wir lieben es jetzt schon und ich freue mich darauf, Band 1 noch entdecken zu dürfen.

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Unfassbar spannend

Zimmer 19 von Raabe Marc

Dieses Buch ist der Nachfolger des Buches "Schlüssel 17", das mich sehr gut unterhalten und mitgerissen hat. Daher war klar, dass ich auch dieses Buch wieder lesen muss. Und trotz meiner wirklich hohen Erwartungen bin ich begeistert. Es ist ja immer schwierig, wenn man ein Buch sehr mochte und dann der Nachfolger kommt, aber hier hat es wunderbar geklappt.

Der Autor kombiniert erneut geschickt die Lebensgeschichte der Hauptfigur mit dem spannenden Kriminalfall, der mehrere schreckliche Morde mit sich bringt. Wieder erfährt man als Leser und damit auch Teilnehmer einen Sog, dem man sich nicht entziehen kann. Es ist spannend und grausam, interessant und immer wieder fragt man sich, wie es solche Menschen geben kann und hofft auf ein gutes Ende! Man sollte die Bücher in der richtigen Reihefolge lesen, da das hier durchaus eine Rolle spielt, sonst gibt es von meiner Seite keine Einschränkungen!

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Wieder super!

Die letzte Witwe von Karin Slaughter

Da ich die Bücher dieser Autorin sehr mag, war ich natürlich auch wieder unglaublich gespannt auf ihren neuesten Roman. Ich mochte bisher jedes Buch von ihr, am meisten aber die Georgia-Reihe mit Sara Linton und Will Trent. Diese beiden Figuren sind mir über die Jahre wirklich ans Herz gewachsen und jedes neue Buch ist wie ein Treffen mit alten Freunden.

Gewohnt spannend schreibt Karin Slaughter auch dieses Mal wieder, sodass man nur mitfiebert und die Seiten wie im Wahn umblättert. Man möchte unbedingt wissen, wie das Buch ausgeht und gleichzeitig möchte man, dass es nie endet.
Besonders gut gefällt mir auch die Entwicklung der beiden Hauptfiguren und deren Beziehung, das ist ein toller Kontrapunkt zur spannende Geschichte, die diesmal noch aufreibender ist als sonst!
Wer Karin Slaughter mag, wird dieses Buch lieben!

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Gar nicht so cosy

Die letzte Witwe von Karin Slaughter

Ich lese sehr gerne spannende und auch mal blutige oder brutale Krimis und Thriller, aber in letzter Zeit auch immer öfter gerne mal Cosy Crime. Gerne mit viel Lokalkolorit. Das hatte ich mir auch von diesem Buch erhofft. Zwar spielen die Landschaft und die Szenerie auch eine große Rolle, aber das Geschehen ist schon recht brutal.

Es wird nicht explizit beschrieben, aber trotzdem war es mir für einen Cosy Crime schon fast zu viel. Deswegen gibt es auch einen Punkt Abzug, auch wenn ich verstehe, dass es für die Dramatik des Geschehens vielleicht nötig war. Eine leichte Änderung wäre meiner Meinung nach aber möglich gewesen und dann wäre es nicht ganz so grausam gewesen.

Die Beschreibungen der Figuren, Orte und Geschehnisse sind sehr gut und haben mich in ihren Bann gezogen. Das Buch ist spannend und unterhaltsam und zeigt auch viel von der rauen, aber wunderschönen Landschaft Schottlands. Mehrfach hatte ich den Impuls, die Koffer zu packen und selbst mit eigenen Augen diese tollen Orte zu sehen.

Insgesamt ein rundum gelungenes Buch, auf dessen Nachfolger ich mich schon sehr freue. Ich bin gespannt, wie es mit Agnes weitergeht und habe das Buch auch schon hier.

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Gelungene Mischung

Einer flog über die Vogelsburg von Anja Mäderer

Die Beschreibung zu diesem Buch klang so interessant und der Handlungsort gefiel mir auch, sodass ich diesen Krimi gerne lesen wollte. Dass ich am Ende so begeistert sein würde, hatte ich aber nicht gedacht. Ganz schnell ist man drin in dieser Geschichte, die nicht nur Spannung, Unterhaltung und Humor, sondern auch einen wunderbaren, ehrlichen Einblick in die Welt von Zwangserkrankten bietet.

Eine gelungene Mischung, die mich in ihren Bann gezogen hat.

Da sind einerseits der Kriminalfall, der kompliziert, aber am Ende dann doch logisch ist, und andererseits eine kleine Romanze und dann noch die Krankheit.

Man merkt, dass sich die Autorin umfassend mit dem weiten Feld der Zwangserkrankungen befasst hat und gut recherchiert hat. An keiner Stelle wirken das Geschehen oder die Gedanken der Menschen in der Klinik seltsam oder aufgesetzt. Im Gegenteil hat man das Gefühl, dass alles sehr authentisch und lebensnah geschildert ist. Besonders gut gefallen hat mir der oft humorvolle Umgang der Erkrankten mit sich selbst und ihren Zwängen.

Gleichzeitig ist auch der Kriminalfall sehr spannend und vielschichtig, sodass man als Leser lange Zeit ahnungslos ist und mit den Gefährten rätselt. Das fand ich gut, vor allem auch weil das Ende dann logisch und gut nachvollziehbar ist. Auch wenn es dann wirklich traurig wurde, endet das Buch mit einer positiven Stimmung.

Fazit: Rundum gelungen, eine tolle Mischung und die Charaktere sind interessant und gut verständlich beschrieben. Das macht Spaß und so war das doch relativ dicke Buch ganz schnell gelesen. Ein Buch, das man weiterlesen möchte, um zu erfahren, wie es ausgeht, gleichzeitig aber gar nicht beenden möchte, weil Will und seine Mitstreiter einem so ans Herz gewachsen sind.

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