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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Streiflicht:

Lovis in Höchstform

Maulwurf. Lorenz Lovis ermittelt von Heidi Troi

Da ich Lorenz Lovis bereits von Anfang an kenne und alle seine Abenteuer in Buchform mitverfolgt habe, war ich natürlich umso gespannter, wie es nun weitergeht und was er dieses Mal wieder so alles anstellt. Und ich finde, Heidi Troi hat sich hier fast selbst übertroffen. Lovis ist in Höchstform – wie nur er es eben kann.

Er stresst sich durch seine Aufträge und die Arbeit auf dem Hof, kommt nirgends richtig zurecht und ist immer zu spät, müde, erschöpft oder auf der falschen Fährte. Und doch ist er so bemüht und engagiert. Einfach nur zum Gernhaben! Ob ich in den Lovis verliebt bin? Ja, vielleicht ein ganz kleines Bisschen. Aber pssssst, nichts der Angelika sagen!

Ein wunderbares Buch mit Spannung, Humor und ganz viel Flair. Wer hier nicht zum Südtirol- bzw. Brixenfan wird, der hat was falsch gemacht.

Ich habe mich wieder bestens unterhalten und das Buch nur in Häppchen gelesen, damit es nicht zu schnell zu Ende ist, und trotzdem war ich viel zu rasch am Schluss angelangt. Bleibt nur eins zu sagen: Mehr davon!

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Hat mir noch besser gefallen als Teil 1

Dunkle Wolken über Cannes von Sabine Vöhringer

Nachdem ich bereits die München-Krimis dieser Autorin alle inhaliert habe, war ich letztes Jahr sehr begeistert, dass es eine neue Reihe mit der Reisejournalistin Conny von Klarg gab. Das Berufsbild finde ich sehr spannend und die Gegend in Südfrankreich ebenfalls. Und so war ich sehr gespannt, ob ich wieder so viel Spaß haben werde wie „in München“.

Und ja, das hatte ich. Das Buch hat sich ganz wunderbar einfach so weggelesen.

Nun also Teil 2, der ebenfalls wieder in Südfrankreich spielt. Im Mittelpunkt stehen dieses Mal die Filmfestspiele von Cannes und die Welt der Schauspieler. An sich schon sehr spannend, umso mehr, als Conny unfreiwillig in die Ermittlungen um einen Raubmord hineingezogen wird.

Und natürlich ist da immer noch die herausfordernde Beziehung zu ihrem Felix.

Mir hat dieses Buch noch besser gefallen als Teil 1, den ich schon sehr mochte. Vielleicht, weil ich die Figuren schon kannte und ich dieses „Wiedersehen mit alten Bekannten“ immer sehr mag, vielleicht auch, weil das Buch einfach noch besser ist. Es ist spannend, authentisch, rührend und manchmal auch schräg und witzig. Genau das, was man sich als Lektüre so wünscht.

Auf die Lösung wäre ich so nicht gekommen, aber dennoch passte es für mich, denn es war alles logisch nachvollziehbar und hatte einen roten Faden.

Nun hoffe ich, dass ich auch nächstes Jahr wieder mit Conny nach Südfrankreich reisen darf!

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Hat mich packend unterhalten

Der Bornholm-Code von Thorsten Oliver Rehm

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil die Kurzbeschreibung so unglaublich spannend klang. Ich bin ein totaler Geschichtsfan, vor allem wenn sie so aufbereitet ist und nicht trocken und staubig nur mit Zahlen und Fakten daher kommt. Daher war das Buch also genau mein Ding und Beuteschema. Und ich muss sagen, ich bin begeistert!

Wahrscheinlich wäre es noch einfacher gewesen, das Buch selbst zu lesen, statt es zu hören, da die Zusammenhänge schon sehr komplex sind.

Und auch, weil ich eher ein visueller Typ bin. Trotzdem hat mir das Hörbuch sehr gut gefallen und die Geschichte hat mich überzeugt.

Ja, sie hat Längen und meiner Meinung nach auch Wiederholungen, die man hätte streichen oder kürzen können, aber insgesamt ist das Buch wirklich spannend und interessant. Abgesehen von der eigentlichen Story, die hier erzählt wird, fand ich auch die Zusammenhänge wirklich spannend. Eine absolut spannende These, die sicherlich auch ihre Berechtigung hat, denn natürlich haben auch Sagen und Mythen ihre Hintergründe und vielleicht sogar manchmal (oder immer) einen wahren Kern. Davon hatte ich bisher noch nichts gehört und habe daher mit Interesse und Spannung gelauscht.

Auch die Geschichte um Frank Stebe und seine Kollegen fand ich wirklich gut. Sehr packend. In der Beschreibung des Buches steht „Ein moderner Indiana Jones auf den Spuren des Nibelungenschatzes“ und das passt perfekt!

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Manchmal etwas altmodisch, aber trotzdem spannend

Die unbekannte Dritte: Ein Provence-Krimi - Band 1 Kommissarin Florence Labelle von Alexandra von Grote

Als ich dieses Hörbuch gesehen habe, war ich total gespannt darauf. Urlaubsatmosphäre und dann noch in Krimiform, genau mein Ding! Die Kurzbeschreibung und das Cover hatten mir ebenfalls gut gefallen und so startete ich frohgemut mit dem spannenden Hörvergnügen.

Schnell war ich etwas irritiert, weil das Buch an manchen Stellen so altmodisch wirkte.

Irgendwie aus der Zeit gefallen. Bis ich nachgeschaut habe und festgestellt habe, dass zwar das Hörbuch 2023 erschienen ist, aber das Taschenbuch dazu schon 1998. Das erklärte dann alles. Ab da hat es mich auch nicht mehr so gestört, weil ich es besser einordnen konnte.

Die Kriminalgeschichte um die Berliner Kommissarin Florence Labelle hat mir gut gefallen. Sie wird nach Frankreich gerufen, um bei einem Mordfall an einer Deutschen mit zuermitteln. Florence war mir schnell sympathisch und ich habe gerne mit ihr überlegt, wer die Frau warum ermordet hat. Es geht um Liebe, Hass und Eifersucht - immer gut beschrieben, nie kitschig und immer ziemlich gut nachvollziehbar. Bereits in der Mitte des Buches zeichnete sich eine Lösung ab, aber diese war es dann natürlich doch nicht. Auf die tatsächliche Auflösung wäre ich nicht gekommen, aber es war alles logisch und schlüssig. Ich mag es, wenn am Ende keine Fragen offen bleiben und würde mich über eine Fortsetzung sehr freuen. Das nächste Hörbuch soll wohl schon in ein paar Wochen erscheinen.

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Starke Geschichte, tolle Frauen

Allsberg 1871 - Der Glanz der alten Zeit von Hans von Rotenhan

Auf diese Geschichte war ich sehr gespannt, weil ich in der Nähe von Franken aufgewachsen bin und solche historischen Romane mich immer neugierig machen – gerade wenn ich die Region kenne, finde ich es noch toller. Dieser Serienauftakt macht Lust auf mehr, denn hier geht es nicht nur um starke Frauen, sondern auch um ein Gestüt, interessante Lebenslinien, Geschichte und Historie und vieles mehr.

Ich mochte die Erzählweise sehr, auch die Passagen mit Dialekt fand ich sehr authentisch und sie bringen der Geschichte so viel Lokalkolorit. Gut gefallen hat mir, wie die damaligen Verhältnisse und Traditionen dargestellt werden. Es ist auch aus heutiger Sicht gut nachvollziehbar und meiner Meinung nach daher gut erzählt und geschildert. Dass das Buch gut recherchiert ist, merkt man immer wieder, zum Beispiel, wenn es um das Leben auf dem Land damals geht. Die Figuren werden sehr authentisch dargestellt und so wirkt das Geschehen auch lebendig und man kann der Handlung gut folgen. Als Leser fühlt man sich gut mitgenommen und mittendrin in der Geschichte.

Das starke Auftreten der Frauen hat mir gut gefallen und ich bin schon sehr gespannt auf den nächsten Teil. Wie geht es wohl weiter mit dem Gut und der Familie Allsberg?

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Was ist schlimmer als die Angst?

AUSweglos von Drea Summer

Da ich bereits alle drei Vorgängerbücher aus der Reihe Team Gran Canaria kenne, war ich natürlich neugierig, wie es weitergeht mit Sven und Jenny und ob sie es auch dieses Mal wieder schaffen, den Verbrecher zu entlarven. Wie üblich natürlich schneller und schlauer als die Polizei, das macht immer wieder Spaß.

Der Fall ist wie gewohnt etwas härter und der Leser sollte nicht zimperlich sein. Sänger Basti Röhre hat nichts zu lachen, denn jemand trachtet ihm und seinen Lieben nach dem Leben. Und dann stirbt das erste Opfer … gut, dass Sven und Jenny wieder zur Stelle sind und helfen können.



Drea Summer unterhält wie auch bisher schon sehr rasant und schlagkräftig, ein bisschen brutal und grausam, aber vor allem immer spannend und packend. Gut gefallen hat mir auch der Gegensatz zwischen idyllischer Urlaubskulisse und dem Geschehen im Thriller. Schön sind auch die Wendungen, die die Autorin eingebaut hat, um den Leser gekonnt auf falsche Fährten zu locken und dann wieder zu verblüffen. Die Auflösung hat mir gut gefallen. Sie war nicht voraus zu ahnen, aber schlüssig und logisch serviert. Also auf geht`s, wenn Du wissen willst, was noch viel, viel schlimmer ist als die Angst selbst!

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Lecker und spannend

Auslese à la Provence von Andreas Heineke

Da ich bisher weder den Autor, noch seine Bücher kannte, war ich natürlich sehr gespannt auf diesen Roman. Ich mag Frankreich sehr und war dort auch schon mehrfach zum Urlaub, umso schöner ist es, mit einem Buch gedanklich zu reisen. Die Kombination von Reise bzw. Urlaubsort und Krimi mag ich sehr.

So ist es spannend und entspannend zugleich. Und hier ist es mit den vielen kulinarischen Hinweisen umso ansprechender.

Auch wenn ich die Vorgängerbücher aus dieser Reihe nicht kenne, war ich doch schnell drin im Geschehen. Auch als Quereinsteiger kommt man bestens an in der Geschichte, in der der Wein eine wichtige Rolle spielt. Das fand ich sehr spannend und interessant, ich mag es, wenn ich auch in Romanen noch etwas lernen kann. Auch die vielen Szenen, in denen es ums Essen oder den Wein bzw. den Genuss allgemein geht, mochte ich sehr. Man merkt, dass der Autor die Gegend sehr gut kennt und er schafft es, die provenzalische Lebensfreude und das Flair authentisch zu beschreiben. Er schreibt nah am Geschehen und auch facettenreich, verliert sich aber nicht in Details.

Gut gefallen hat mir auch die persönliche Verstrickung des Dorfgendarms in den Fall. Seine Familie ist in Mitleidenschaft gezogen, es wird nicht nur gefährlich, sondern im wahrsten Sinne des Wortes brenzlig.

Auch der Kriminalfall ist spannend und bietet interessante Wendungen. Der letzte Clou hat mir hier noch gefehlt, aber insgesamt hat mir die Lektüre sehr viel Spaß gemacht. Die Auflösung hatte ich so nicht vorhergesehen, aber sie war schlüssig und hatte einen roten Faden, am Ende waren alle Fragen geklärt.

Ich lese gerne weiter, wenn Pascal wieder ermittelt, und wenn mir das zu lange dauert bis dahin, kann ich ja noch die drei Vorgänger lesen.

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Hat mich total gepackt!

Tod in Siebenbürgen von Lioba Werrelmann

Vor einigen Jahren habe ich mit einer damaligen Arbeitskollegin ein Interview gemacht über ihre Herkunft als Siebenbürger Sächsin, ihre Flucht aus Rumänien während des Ceausescu-Regimes und ihre Heimat, die sie nie vergessen konnte. Seitdem finde ich die Geschichte Siebenbürgens total spannend, habe mich damals auch eingelesen.

Eine Freundin war vor einiger Zeit mit ihrem Mann dort in Urlaub. Er hat Deutsch studiert und fand das so spannend. Die Bilder, die ich gesehen habe, haben mich völlig fasziniert und ich hatte vor, selbst nach Sibiu zu reisen und auch Siebenbürgen zu erkunden. Aber irgendwie geriet das in Vergessenheit und als ich jetzt von dem Buch erfuhr, musste ich es natürlich unbedingt lesen.
Meiner Meinung nach merkt man total, dass die Autorin schon lange schreibt und es kann, eine Geschichte rund zu machen. Sie hat auf wunderbare Weise die Geschichte Siebenbürgens mit den Mythen und Sagen rund um Schloss Bran, Dracula, auferstehende Tote und vieles mehr, verwoben und mit dem Kriminalfall, in den Paul so unerwartet hineingezogen wird. Gerade seine persönliche Betroffenheit und die Verbundenheit zu seiner Tante, die er plötzlich verlassen musste und dennoch nie vergessen hat, fand ich absolut glaubwürdig und berührend dargestellt.
Ich fand es sehr, sehr spannend mehr über die Menschen dort und ihre Probleme, ihren Alltag und ihre Sorgen, aber auch ihre Freuden, Feste und Gebräuche zu erfahren. Auch das Essen und die besonderen Rezepte, die immer wieder erwähnt werden, haben das Buch so lebendig und authentisch gemacht. Cool wäre es gewesen, wenn noch zwei oder drei Rezepte mit drin gewesen wären. Das ist aber auch mein einziger Kritikpunkt und ich hoffe sehr, dass Paul Schwartzmüller nach Siebenbürgen zurückkehrt, wie er es Maia versprochen hat. Zu gerne würde ich auch einen zweiten Band und viele weitere lesen!

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Was für ein Debüt!

Tod in Siebenbürgen von Lioba Werrelmann

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil ich die Kurzbeschreibung so ansprechend fand und ich lese auch immer gerne Erstwerke von bisher (noch) nicht bekannten Autoren. Ich mag es sehr, wenn die Idylle einer Landschaft im Gegensatz zum Geschehen steht. Hier ist das besonders gut gelungen. Umso mehr freue ich mich, dass Autorin Rebekka Moser Kommissar Heinzle auch weiterhin ermitteln lassen will.

Über den Inhalt möchte ich nicht viel schreiben, um nichts zu verraten, aber es hat mich sehr berührt. Für mich wirkte das Geschehen oft sehr real und nah, als Leserin hatte ich das Gefühl, mittendrin zu sein. Gerade das macht das Buch auch so ansprechend, weil es so authentisch ist. Besonders gut gefallen hat mir vor allem auch die Schreibweise, die Art, wie Rebekka Moser erzählt. Der Kommissar ist sympathisch und humorvoll, man ermittelt gerne mit ihm mit, auch wenn es tief nach „Unten“ geht. Ich mochte auch sehr, dass er ein ganz normaler Mensch ist und mitten im Leben steht. Er hat seine privaten Probleme, aber diese beherrschen nicht das komplette Geschehen.

„Unten“ ist auf jeden Fall ein Regional-Thriller der positivsten Art, denn er hat viel Bodenseeflair und Lokalkolorit, ist aber gleichzeitig spannend und packend. Ein wunderbares Debüt, das sehr vielversprechend für die Zukunft ist und so hoffe ich auch viel mehr von dieser Autorin und ihrem Kommissar!

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Sehr schwedisch, idyllisch und düster zugleich

Schwedenlicht von Jesper Lund

Da ich damals bereits den ersten Band „Schwedensommer“ mit dem Malmöer Ermittlerpaar Niklas Zetterberg und Emma Steen voller Begeisterung gelesen habe, war ich natürlich umso neugieriger, wie es weitergeht mit den beiden und dem nächsten Fall. Dieses Mal in der Kunstszene und in einem idyllischen Fischerdorf.

Dabei steht die Idylle, die auch immer wieder sehr authentisch und unglaublich ansprechend beschrieben wird, im krassen Gegensatz zu den schlimmen Taten, die hier verübt werden.

Meiner Meinung nach schafft der Autor, der ja Deutscher ist, es bestens, die Atmosphäre Schwedens einzufangen, wie sie so typisch für die nordischen Autoren und ihre Romane ist. Das mag ich sehr, mörderisch gut!

Tatsächlich gefällt mir dieses zweite Buch aus der Schwedenreihe noch besser, weil es mir thematisch eher lag, sehr persönlich war und auch inhaltlich für mich besser zu greifen war.

Richtig gut fand ich den persönlichen Bezug von Niklas zum Ort der Ermittlungen. Das war ein spannender „Nebenstrang“, weil man erst nach und nach erfährt, warum die Beziehung zu seinen Eltern so schwierig ist.

Gleichzeitig war auch der aktuelle Fall richtig spannend und immer wieder voller interessanter Wendungen und neuer Erkenntnisse, die alles in neuem Licht darstellten. Bis zum Schluss packend und ich konnte auch wirklich bis zum Ende rätseln. Die Auflösung fand ich gut und rund, alle Fragen sind geklärt. Nun bin ich gespannt, wie es mit dem Ermittlerduo weitergeht!

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