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Rezensionen von Streiflicht:

Ein gelungener Auftakt

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil ich selbst aus Bayern stamme und die Beschreibung so toll und spannend fand. Und was soll ich sagen? Ich bin einfach nur begeistert. Das Buch ist witzig und spannend zugleich und ich wollte zu gerne einfach weiterlesen. Für mich hat das Buch genau einen Fehler – es ist zu kurz! Sonst ist es einfach nur perfekt!
Die beiden Autoren haben nach eigener Aussage einmal aus Sicht des österreichischen Mayors und einmal aus Sicht von Lilly Engel geschrieben.

Man hat dennoch das Gefühl, das Buch und die Story sind aus einem Guss. Die beiden Autoren ergänzen sich also wunderbar und stimmig. Das Buch ist rund und witzig, spannend und temporeich, persönlich-emotional und sachlich, wenn es um die Arbeit der Ermittler geht. Für mich ein wunderbares Werk, das zu den Highlights in diesem Jahr 2018 gehört. Die Figuren sind detailreich und liebevoll gezeichnet und die Marotten sind hu-morvoll pointiert. Das Lesen dieses Romans macht einfach Spaß und sorgt für gute Unterhaltung mit einem Schmunzeln und gleichzeitig auch ein bisschen Gänsehaut, Schauer und Spannung wegen der vielen Toten, die den Weg der Ermittler pflastern, und weil auch der Täter immer wieder zu Wort kommt. Gleichzeitig entwickelt sich auch noch ein bisschen Kribbeln und Herzflattern, so-dass auch das Gefühl nicht zu kurz kommt. Zusammenfassend kann man sagen: Hier passt ein-fach alles!
Ich hoffe sehr, dass aus diesem Buch tatsächlich eine Reihe wird. Das Potenzial wäre auf jeden Fall da!

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Tragisch und unfassbar

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil mich das Thema Justiz allgemein interessiert und außerdem meine Schulfreundin Jura studiert hat. Dadurch war ich jahrelang immer wieder mit juris-tischen Themen und Fragestellungen konfrontiert. Ein Richter, der nun als Insider aus dem Alltag der Justiz berichtet – das fand ich spannend.

Umso mehr, weil der Titel ja dramatisch klingt und auch die Kurzbeschreibung – das hat mich dann noch neugieriger gemacht.
Und in der Tat ist die Sachlage wohl dramatisch. Leider wissen das die meisten Bürger nicht und gehen davon aus, dass der Staat es schon richten wird. Dass dies nicht so ist, belegt dieses Buch mit zahlreichen Praxisbeispielen leider ganz deutlich. Ich glaube nicht, dass der Richter übertreibt, denn er kann alle seine Beschreibungen belegen. Damit sind es nicht mehr nur Behauptungen, sondern Tatsachen. Teilweise hat es mich einfach nur erschreckt und mir auch Angst gemacht. Richtige Verbrecher kommen wieder aus der Untersuchungshaft frei, weil es zeitlich nicht machbar ist, rechtzeitig Anklage zu erheben. Ein kleiner Verkehrssünder dagegen muss zahlen, auch wenn nicht wirklich überprüfbar ist, ob das Messgerät tatsächlich richtig geeicht ist und gemessen hat. Ich glaube, hier gibt es an ganz vielen Ecken und Enden dringenden Handlungsbedarf!
Der Autor schreibt sehr detailreich und dicht, sodass man wirklich genau lesen muss. Gleichzeitig ist es durch die vielen Praxisbeispiele und guten Erklärungen aber leicht verständlich, auch wenn man nicht tief in der Materie steckt und keine große Ahnung von der Justiz hat. Das hat mir gut gefallen und mich beeindruckt. Danke, dass ich diese Einblicke erhalten durfte, die mich persönlich sehr bewegt und berührt haben!
Ich hoffe, dass ganz viele Menschen dieses Buch lesen und dass sich etwas bewegt!

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Gelungener Abschluss

Du bist mein Besitz von Drea Summer

Dieses Buch ist der dritte Teil der Gran-Canaria-Trilogie und bildet damit den Abschluss. Leider, denn eigentlich hätte ich gerne noch mehr von Carlos, Sarah und ihren Mitstreitern gelesen.
Da ich bereits die beiden Vorgängerbücher gelesen hatte, hatte ich überhaupt keine Probleme, in die Geschichte reinzukommen.

Ich bin mir allerdings auch sicher, dass man jedes der Bücher sehr gut auch einzeln lesen kann, da die Geschichten in sich abgeschlossen sind. In der richtigen Reihenfolge und fortlaufend ist es natürlich schöner, da man dann das Privatleben der Hauptfiguren noch besser nachvollziehen kann.
Der Fall ist auch dieses Mal wieder spannend und unterhaltsam, grausam und blutig – zarte Gemü-ter sind hier eher nicht gefragt. Wer es aber so mag, der wird voller Begeisterung lesen und mitfiebern. Erneut sind die Polizisten im Einsatz, um seltsame Fälle zu lösen, die miteinander zusammenhängen zu scheinen. Oder nicht? Gleichzeitig hakt es auch zwischen Sarah und Carlos und man darf auf des Rätsels Lösung gespannt sein.
In meinen Augen ein gelungener Abschluss, der trotzdem Lust auf mehr macht.

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Lecker und gut geschrieben

Die Küche in Südtirol von Anneliese Kompatscher

Dieses Buch ist mir sofort ins Auge gefallen, weil es so ansprechend aussieht und die Rezepte gut klingen. Es ist schön gestaltet und macht Appetit und Lust darauf, die leckeren Gerichte nach zu kochen und aus zu probieren. Die Lektüre des Buches hat mir großen Spaß gemacht, denn alleine das Blättern und Stöbern in den Rezepten und das Anschauen der Bilder macht Laune.

Dann habe ich mir Rezepte ausgesucht, die ich gerne ausprobieren und nachkochen wollte. Das Einkaufen ging auch gut, ich habe problemlos alles bekommen, was ich brauchte.
Da ich gerne Süßes esse, mussten es natürlich die Marillenknödel sein. Ich habe noch nie einen solchen Kartoffelteig gemacht, aber es hat auf Anhieb geklappt und ganz wunderbar geschmeckt. Das wird bei uns nun wohl ein Klassiker werden. Auch die Kürbiscremesuppe war ein geschmack-liches Highlight, gerade im Herbst, wenn man einfach mal was Warmes mag. Auch die Spinatknö-del haben uns glücklich gemacht.
Und weil ich Esskastanie so gerne mag, werde ich dann als nächstes die Kastanientorte austes-ten. Darauf freue ich mich schon heute!
Besonders machen dieses Buch auch die Fotos hinten, die zeigen, wo all die Leckereien gekocht werden und die Karte, die zeigt, wo die Orte liegen, sodass man sich schnell gedanklich dorthin versetzen kann und auch den nächsten Urlaub entsprechend planen kann.

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Gute Rezepte und Alltagstipps

Mit Ayurveda gegen Stress von Rosenberg Kerstin; Kienzle Ulrike

Dieses Buch ist ein wunderbarer Einstieg in die Welt des Ayurveda. Wer hat heute keinen Stress, wer fühlt sich immer gelassen und ausgeruht? Kaum jemand. Ich auch nicht, daher war ich sehr neugierig auf dieses Buch, das laut Untertitel Rezepte und Anwendungen zur Entschleunigung bietet. Und ein Anti-Stress-ABC.

Diese Auflistung hat mir besonders gut gefallen, da sie in kurzen Abschnitten zu den verschiedensten Themen kurze Infos gibt, die gerade im Alltag schnell und einfach umgesetzt werden können.
Auf den vorderen Seiten wird erst einmal erklärt, was Ayurveda ist, worauf die Lehre basiert und welche Informationen wichtig sind. Die Doshas werden erklärt und vorgestellt, gerade für Laien ein wichtiger Punkt. Mir hat dieser Einstieg sehr gut gefallen, denn so bekam ich schnell die wichtigs-ten Informationen, einfach dargestellt und klar gebündelt. Weiter geht es dann mit einem persönli-chen Stresstest, der gut ist, um zu zeigen, wo man selbst steht und wo man ansetzen könnte und sollte, um etwas zu verändern und den Stress zu lindern. Anschließend werden Wege aus der Stressfalle aufgezeigt. Immer nach den Lehren, gleichzeitig aber auch gut verständlich und um-setzbar. Das fand ich besonders gut an diesem Buch, dass es so praktisch anwendbar ist. Das Leben im richtigen Takt ist dann ein weiteres Kapitel. Hier geht es um die eigenen Kräfte und Res-sourcen, um den Biorhythmus und den Tagesablauf.
Besonders gut hat mir dann der Praxisteil dieses Buches gefallen, mit Übungen, Yoga und dem Anti-Stress-ABC und den stressreduzierenden ayurvedischen Rezepten. Meiner Meinung nach sind die Rezepte klar und deutlich erklärt und gut nachzukochen. Die Zutaten sind gut erhältlich. Zwei Gerichte (Zucchini-Kürbis-Auflauf und Muskatkürbis mit Zitronengras und Kürbiskernen) habe ich schon zubereitet und es schmeckte sehr.
Ein tolles Buch für jeden, der sich für Ayurveda interessiert und das Ganze auch praktisch umset-zen möchte. Auch die Gestaltung des Buches ist sehr ansprechend und ein Genuss.

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Mystisch, geheimnisvoll und voller Rätsel

Mit Ayurveda gegen Stress von Rosenberg Kerstin; Kienzle Ulrike

Auf das neue Werk der Autorin Maria W. Peter war ich sehr gespannt und daher musste ich das Buch natürlich auch sofort lesen. Schon von den ersten Seiten an hat mich das Buch in seinen Bann gezogen und ich hätte am liebsten nur noch weitergelesen. Umso erstaunlicher, weil ich schon länger einen Leseschwerpunkt im Bereich Krimis und Thriller habe und kaum mehr Historisches lese.

Maria aber bezaubert mich immer wieder und wirklich jeder ihrer Romane hat mich regelrecht mitgerissen. Dieser ganz besonders!
Die Szenerie in Schottland in den Highlights hat mir unglaublich gut gefallen. Leider war ich selbst noch nicht da, aber die Beschreibungen der Autorin sind so detailreich und realitätsnah, dass es wie eine Reise durch Raum und Zeit ist. Man sieht die wunderbare, raue Natur, die besonderen Menschen dort und die Szenerie wie mit eigenen Augen. Einfach toll. Man möchte sofort die Koffer packen und losziehen…
Die Hauptfigur Fiona mochte ich sofort. Sie ist ein ganz besonderer Mensch und sehr, sehr tiefgründig. Sie hat es nicht leicht und ist trotzdem mutig und tapfer und genau das macht sie so liebenswert. Auch Aidan hat mich direkt fasziniert, auch wenn er auf den ersten Blick nicht so sympathisch ist. Beide Figuren haben Tiefe und sind interssant. Man möchte sie gerne genauer kennen lernen und immer mehr von ihnen lesen. Die Autorin hat es auch hier wieder geschafft, Figuren zu schaffen, die den Leser neugierig machen und deren Lebensgeschichte er mitverfolgen möchte.
Besonders gut gefallen hat mir auch der Einblick in die Geschichte Schottlands, die ich so in der Tiefe noch nicht kannte. Ich mag es, wenn ich aus Bücher auch einen persönlichen Erkenntnisgewinn ziehen kann. Man merkt hier ganz deutlich, wie sehr Maria W. Peter in ihr jeweiliges Buchthema einsteigt und genau recherchiert. Auch das Nachwort und die weiterführenden Infos habe ich wirklich gerne gelesen und noch ein bisschen dazu im Internet gesurft. Welche Themen man alle in einem Buch unterbringen kann, ist unglaublich und dennoch ist es nicht zu viel. Hier passt einfach alles zusammen und wird zu einem runden, stimmigen Gesamtbild. Ich bin wieder mal begeistert!

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Mord mit Fisch

Mit Ayurveda gegen Stress von Rosenberg Kerstin; Kienzle Ulrike

Dieses Buch hat mich sehr interessiert, weil mich die Beschreibung der Hauptfigur neugierig gemacht hat. Sie hat einen ähnlichen beruflichen Werdegang und wirkte sympathisch. Auch die Kurzbeschreibung des Buches hat mich direkt angesprochen.
Leider kannte ich die Vorgänger dieses Buches nicht und damit auch nicht den Werdegang der Hauptfigur Charlotte Bienert.

Das macht aber nicht viel, denn das Buch ist in sich geschlossen und kann auch sehr gut einzeln gelesen werden. Prinzipiell mag ich es halt gerne, wenn ich die Bücher einer Reihe in der richtigen Reihenfolge lese und dann auch die Entwicklung der Figuren mitverfolgen kann. Aber hier werden immer mal wieder Hinweise gegeben, sodass es auch ohne ganz gut geht.
Charlotte ist eine interessante Person, die mir gut gefallen hat. Sie ist etwas eigensinnig, aber das macht sie nur noch interessanter. Ihre Zusammenarbeit mit Kommissar Jankovich hat mir sehr gut gefallen und auch die Beziehung zwischen den beiden. Gerne würde ich eine Fortsetzung mit diesen beiden Protagonisten lesen.
Der Kriminalfall war spannend, gut eingefädelt und dann logisch und gut nachvollziehbar gelöst. Gut gefallen hat mir auch, wie der Werdegang des Mörders dargestellt wurde – so konnte man sogar irgendwie verstehen, warum ein Mensch so verzweifelt sein kann, dass er mordet.
Ein runder Krimi, der mir gut gefallen hat. Sollte es eine Fortsetzung geben, wäre ich gerne wieder dabei. Und ansonsten bleibt mir ja noch, die beiden Vorgänger zu lesen.

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Ein Bayer im Elbsandsteingebirge

Tatort Kuhstall von Thea Lehmann

Dieses Buch hat mich nicht nur deswegen gereizt, weil es ein Krimi ist und Spannung verspricht, sondern auch, weil ein Bayer im Exil lebt und arbeitet. Das fand ich ganz persönlich einen spannenden Ansatz, auch weil ich selbst in der gleichen Situation bin. Ich mochte den Kommissar Leo Reisinger auch sofort.

Seine Kollegin Sandra Kruse hat mir ebenfalls gefallen und ist ein guter Gegenpart.
Der Kriminalfall ist interessant, aber leider hat mir das letzte Quäntchen Spannung und Tempo gefehlt. Ich hatte am Ende schon eine Ahnung, was passiert ist, dennoch war die Auflösung spannend. Trotzdem hat mir das Buch gefallen und ich habe es gerne gelesen. Interessant war neben den vielen Schilderungen der Gegend auch das Privatleben des Ermittlers. Leider kenne ich die Vorgängerromane nicht, sodass ich nicht weiß, wie der Verlauf seiner Lebensgeschichte war. Da das meiner Meinung doch ein wichtiger Teil war, wäre es vielleicht besser gewesen, zuerst die Vorgänger zu lesen. Für den Kriminalfall spielt das aber keine Rolle, der ist in sich abgeschlossen und kann auch so gelesen werden.
Der Titel ist herrlich, denn er ist provokant und spielt mit den örtlichen Gegebenheiten. Das hat mir gut gefallen, denn es passt auch zum Lokalkolorit das im Buch reichlich vorkommt. Es ist wie ein kleiner Urlaub im Elbsandsteingebirge.

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Würdiger Nachfolger

Bluthaus von Fölck Romy

Nachdem ich gehört hatte, dass es einen Nachfolger zu Totenweg geben würde, war ich sehr gespannt darauf. Totenweg war für mich eines der Highlights in diesem Lesejahr und daher habe ich mich sehr auf ein Wiedersehen mit Frida und Bjarne gefreut. Und ich muss sagen, das Warten hat sich gelohnt! Auch Bluthaus hat mich völlig in seinen Bann gezogen und mich in die Elbmarschen mit ihren nebligen Wiesen, Apfelhöfen und weiten Landschaften entführt.

Auch dieses Mal gab es wieder ganz viel Lokalkolorit und Atmosphäre zu genießen, kombiniert mit einem spannenden Kriminalfall, der sich von der Vergangenheit bis in die Gegenwart erstreckt.
Sehr gut gefallen hat mir, dass in diesem Buch der Schwerpunkt gar nicht so sehr auf Frieda liegt, sondern auf Bjarne und Jo. Und dass ein Großteil der Handlung auch nicht auf den Apfelhöfen spielte. Daher waren sowohl die Figuren anders und doch vertraut, als auch die Szenerie.
Zuerst war ich ein bisschen enttäuscht, weil das Buch im Vergleich zum Vorgänger deutlich dünner ist, aber die Geschichte hat es so in sich, dass die Länge keine Rolle spielt. Auch wenn man sich wünscht, Romy Fölck würde viel mehr und schneller schreiben, sodass man öfter in den Genuss ihrer Lektüre käme! Schon heute hoffe ich auf einen dritten Band mit Frieda und ihren Freunden und bin voller Erwartung und Vorfreude darauf.

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Jahreshighlight 2018

Bluthaus von Fölck Romy

Als begeisterter Krimi- und Thrillerleser tauche ich auch immer wieder gerne in fantastische Welten ab – ein wunderbarer Gegensatz. Dass mich dieses Buch aber so packen würde, hätte ich nicht gedacht. Irgendwann ab etwa der Hälfte des Buches wollte ich am liebsten gar nicht mehr weiterlesen, weil ich einfach nicht wollte, dass das Buch endet.

Es ist zu schön und zu gut... Zum Glück hat die Autorin schon angekündigt, dass der zweite Band bereits im Frühsommer 2019 erscheinen soll und es insgesamt noch weitere vier Bände gegeben wird. Das ist im Moment ein Trost für mich, nachdem ich das Buch dann doch zu Ende gelesen – oder besser gesagt verschlungen – hatte.
Die Autorin, die sich nun hauptberuflich dem Schreiben widmet – meiner Meinung nach die beste Entscheidung! – hat ein besonderes Talent, den Leser mit zu nehmen und in ihre Fantasiewelt zu entführen. Sie kann schreiben und beschreiben, erschrecken und bezaubern, sie weckt Emotionen und den Wunsch, selbst so eine herrliche Reise antreten zu können.
Annina Safran hat mit Eldrid eine wunderbare, schöne und zugleich auch schreckliche Welt geschaffen, die man einfach nicht mehr verlassen möchte. So geht es auch Ludmilla, der jugendlichen Hauptfigur, die nach einer Reise durch einen magischen Spiegel erstmals diese fremde Welt betritt und sich verliebt. In die zauberhafte Natur, die magischen Wesen und in das Leben an sich. Sie und der Leser begegnen dem Spiegelwächter Uri, der ein ganz besonderes Wesen ist, und vielen anderen Figuren, die so herrlich beschrieben werden, dass man sie ganz klar vor Augen hat. Als Bodan, meine Lieblingsfigur, zum ersten Mal auftauchte, war ich ganz verzaubert. Ach, könnte ich nur auch durch einen Spiegel reisen...
Zugleich ist aber nicht nur alles wunderbar und zauberhaft in Eldrid. Die magische Welt mit ihren friedliebenden Bewohnern wird bedroht von Schatten, die diese Welt verdunkeln wollen, von finsteren Gestalten, die die Macht an sich reißen und die Bewohner knechten wollen. Was nun Ludmilla damit zu tun, was das Geheimnis ihrer Großmutter Mina ist, was für Pläne Uri hat und woher der Schatten kommt.... das alles müsst ihr selbst lesen! Denn dieses Buch ist einfach zu gut, um es nicht zu lesen, zu schön geschrieben, um es nachzuerzählen und zu spannend und bewegend, um es einfach weg zu legen. Für mich schon jetzt eines der Highlights im Lesejahr 2018!

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