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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Meli:

Sehr süß, aber das Ende hätte besser sein können

The Ivy Years - Bis wir uns finden von Sarina Bowen

Daniel "DJ" und Lianne kennt man vielleicht schon aus dem Vorgänger und Lianne hab ich damals schon ins Herz geschlossen. Sie ist eine Schauspielerin und so ganz glücklich ist sie nicht. Sie wünscht sich ernstere Rollen und gleichzeitig wünscht sie sich auch ein normales Leben als junge Studentin, aber die Kommilitonen sind oft nicht so nett.

Nicht nur ihr Dasein als Außenseiterin macht sie sympathisch, sie ist es auch generell. Der lieben Gamerin, Hobby-Hackerin und Musik-Liebhaberin kann man gar nicht widerstehen.

Daniel hat ein Geheimnis - was genau es ist, weiß selbst er nicht, er weiß nur ganz, ganz grob, was ihm vorgeworfen wird und das beschäftigt den Leser für einen großen Teil des Buches: Was ist in jener Nacht passiert und warum hat es solche Konsequenzen? Ich muss sagen, es war durchaus spannend und in der Leserunde haben wir auch viel spekuliert. Letztendlich hat alles gepasst, nur die Auflösung ging nach dem Drama viel zu schnell.

Das gilt aber in vielerlei Hinsicht: Das Ende wurde ziemlich flott abgewickelt, obwohl die Themen bis dahin so wichtig waren und auch ziemlich aufgebauscht wurden. Zwar fand ich die Auflösungen an sich gelungen, aber das Tempo und die Leichtigkeit dabei passten nicht ganz zum Rest.

Daniel ist jedenfalls auch ein sehr lieber Charakter und er fühlt sich furchtbar wegen der Vorwürfe, die ihm gemacht werden. Er weiß nicht, wie er damit umgehen soll, was er erzählen kann und was Andere nun in ihm sehen könnten. Auch Lianne ist ihm sehr wichtig und er gibt sich viel Mühe, um sie von seinen Problemen fernzuhalten. Die beiden sind zusammen ziemlich entzückend und ihre Gefühle füreinander sind so schön und unschuldig, dass man da mitfiebert.

Es war aber wieder schön, hier und da mal bekannten Charakteren über den Weg zu laufen und ich freue mich auch über die kommende Reihe, die mit Daniels Bruder Leo beginnt. Die Geschichte wurde hier nämlich auch schon angeschnitten und hat Neugier geweckt!

Fazit
Insgesamt hat mir "The Ivy Years - Bis wir uns finden" ziemlich gut gefallen. Das Pärchen ist süß und ihre Geschichte ist sogar recht spannend, aber die Auflösung war mir einfach zu schnell und problemlos.

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Gelungenes Finale und viele, viele bunte Kämpfe

Das Imperium aus Asche von Ryan Anthony

Kann Spoiler zu den Vorgängern enthalten!

Das Buch ist wieder geprägt von sehr vielen, sehr ausführlichen Kämpfen und mir persönlich wird das dann schnell langweilig, obwohl es natürlich voller Action ist und man auch nicht sagen kann, dass die Charaktere jemals untätig rumsitzen. Ich finde aber, dass gerade die unzähligen langen Kämpfe das Buch ganz schön in die Länge ziehen.

Immer und überall sind Kämpfe zwischen Menschen, Drachen und Verderbten.

Was mir aber viel besser gefallen hat waren Clay und Lizannes Erkundungen und ihre neuen Erkenntnisse im Bezug auf ihre Welt, ihre Geschichte und die Drachen. Auf große Schlachten stehe ich nicht so, aber Worldbuilding und Magie mag ich umso mehr. Es hätte gern auch noch etwas mehr sein können!

Ansonsten gefielen mir die Charaktere wieder gut. Lizanne ist wie gewohnt taff und weiß sich durchzusetzen, während Hilemore ein gutherziger Kapitän ist, der versucht, das Beste für seine Leute und für die Menschheit zu tun. Sirus' Perspektive und seinen inneren Kampf gegen den Einfluss des weißen Drachen fand ich wieder sehr gelungen, sowohl auf der emotionalen Ebene als auch die Einblicke in das Heer der Verderbten. Auch Clays Perspektive ist sehr interessant und auch wichtig, aber er hat als Charakter keinen allzu bleibenden Eindruck hinterlassen.

Dann ist da noch Lewella Tythencroft, die mich in den Vorgängern nie interessiert hat, und obwohl Hilemores frühere Verlobte wieder kaum zu sehen ist, mochte ich ihre Rolle. Lizannes Schützling Tekela hat sich auch weiterentwickelt und wird immer mutiger und Lizanne ähnlicher, von der nervigen Göre am Anfang keine Spur mehr.

Man merkt hier auch, wie sich die gesamte Gesellschaftsstruktur in diesem Buch verändert und dieser Umsturz war wirklich spannend und auch der generelle Kampf gegen den Weißen Drachen war faszinierend. Als Abschluss der Reihe ist das Buch absolut gelungen und ich würde auch gern weiterlesen und die neue Welt sehen, aber es ist gut, wie es ist.

Fazit
Insgesamt ist "Das Imperium aus Asche" ein gelungener Abschluss für eine gute High Fantasy Reihe. Es waren mir etwas zu viele lange Kämpfe und ein paar Seiten weniger hätten der ganzen Reihe auch nicht geschadet, aber abgesehen davon kann ich die Reihe empfehlen!

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Wo kam denn dieses Ende plötzlich her?

Das Imperium aus Asche von Ryan Anthony

Aria kämpft nicht nur mit den Schwierigkeiten, die sie als die Neue in der Stadt hat: In der Stadt geschehen seltsame Dinge und die betreffen leider auch sie. Doch Aria geht immer rational und mit kühlem Kopf an die Sache und glaubt nichts ohne Beweise. Und obwohl sie auch schlagfertig ist, merkt man durch die Mobbereien von "Frenemy" Noemi, dass sie auch sehr sensibel ist.

Es kommt in diesem Buch auch mal vor, dass etwas geschieht, das sich nicht mit Logik erklären lässt und dann weigern sich die Charaktere, das Übernatürliche zu akzeptieren. Und das tun sie sehr lange: Unglauben, Zweifel, Hinterfragen. Ich würde sogar sagen, dass das irgendwie das Hauptthema ist. Ich fand diese Zweifel schon ziemlich gut dargestellt, aber es war mir einfach zu viel davon.

Das Liebesdreieck ist am Anfang schon ausgewogen, ein beliebter Sunnyboy und ein mysteriöser Bad Boy, also schon ein bisschen klischeehaft. So nach und nach allerdings zeichnet sich schon eine stärkere Tendenz ab und ich habe hier auch einen klaren Favoriten, da der andere sich als sehr eifersüchtig und anhänglich beweist. Da könnt ihr euch aber gern eure eigene Meinung bilden ;)

Die Geschichte ist interessant, bleibt aber eher flach. Ich kam zwar locker und angenehm durch das Buch, aber abgesehen von vielen romantischen Szenen gab es auf der Fantasy-Apokalypse-Ebene kaum Spannung und auch kaum Fortschritt. Und dann kommt das total übereilte Ende. Ziemlich aus dem Nichts hat es mich leider nicht positiv überrascht und es hat auch gar nicht zum Rest des Buches gepasst.

Ich hatte wirklich Spaß beim Lesen und hab mich auch nie gelangweilt, aber das Ende fand ich so seltsam, dass es alle Aspekte, die mir negativ aufgefallen sind, stärker hervorgehoben hat.

Fazit
Das übereilte Ende von "Lovely Curse - Erbin der Finsternis" hat für mich das ganze Buch in einem schlechteren Licht erscheinen lassen, was ich ziemlich schade fand. Der Schreibstil und die Geschichte fand ich eigentlich ganz gut, aber da hätte einfach mehr sein können!

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Spannend und erfrischend direkt

Ophelia Scale - Der Himmel wird beben von Lena Kiefer

Enthält Spoiler zum Vorgänger!

Diese Fortsetzung steht dem Vorgänger in nichts nach und wem Band 1 gefallen hat, dem wird auch dieses Buch sicher gefallen. Das Spionage-Motiv zieht sich auch durch dieses Buch und dadurch entsteht eine Parallele zum Vorgänger und sie haben einen ähnlichen Aufbau.

Diese konstante Struktur sorgt dafür, dass auch direkt die Gefühle von Ophelias vorheriger Spionage wieder aufkommen und der Einstieg, beziehungsweise die Rückkehr in Ophelias Welt, sehr leicht fällt, auch wenn man - wie ich - das Ende vom Vorgänger nur noch grob im Gedächtnis hat.

Mir hat auch Ophelia in diesem Buch besser gefallen als zuvor, da ich sie im ersten Buch ja noch ziemlich arrogant fand. Inzwischen bildet sie sich aber endlich ihre eigene Meinung, hinterfragt ihre Aktionen und deren Auswirkungen - und passt das auch nicht viel besser zu diesem eigentlich so intelligenten Charakter? Mit ihren neuen Erkenntnissen passt sie auch nicht mehr so ganz zu ihrem früheren Team von ReVerse, aber da sie nach ihrem Verrat auch nicht mehr zurück zu den Schakalen kann, ist sie etwas einsam, aber ihre Mission beschäftigt sie eigentlich gut genug, sodass ihr nicht mehr viel Zeit bleibt, um sich Gedanken um ihre Gefühle für Lucien zu machen. Ihre Gefühle waren schließlich nicht gespielt, aber zwischen ihnen ist es einfach zu kompliziert und das bereitet ihr nur Herzschmerz.

Was mir wieder ganz gut gefiel, ist, dass sich das Buch nicht an die nervigen Klischees hält. Um wichtige Punkte wird nicht hundert Jahre herumgeschlichen und man kommt schnell zum Punkt. Das ist effizient und auch ernüchternd (weil man ja schon nicht mehr damit rechnet, dass Charaktere tatsächlich vorankommen) und ich mochte es, dass sich das Buch auf seine eigene Geschichte verlässt, um Spannung zu erzeugen, und sie nicht künstlich verlängert. Ich finde das sehr erfrischend und das ist auch einer meiner Lieblingspunkte an dieser Reihe.

Fazit
Insgesamt hat mir "Ophelia Scale - Der Himmel wird beben" wieder ziemlich gut gefallen, da ich inzwischen auch Ophelia viel besser leiden kann, und ich freue mich schon auf den Abschluss, der hoffentlich noch ein paar Überraschungen bereithält!

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Inhaltsarm und kaum spannend - sehr schade!

Cinder & Ella - Happy End - und dann? von Kelly Oram

Dieses Buch war leider eine Enttäuschung, und das aus vielerlei Gründen. Zunächst einmal gilt, wie bei leider so vielen Fortsetzungen zu abgeschlossenen Büchern, dass man dieses Buch lieber nicht geschrieben hätte, weil man nicht wirklich etwas zu erzählen hatte.

Die Hauptthemen in diesem Buch sind zum einen die Streitigkeiten in der Familie von Ella und noch viel wichtiger ist ihre Unsicherheit wegen ihres vernarbten Körpers.

Ihre Beziehung mit Brian? Ihr Körper ist voller Narben und das kann er doch nicht wirklich mögen. Sie ist Thema in der Presse? Oh, die Leute sehen doch nur ihre Narben. Natürlich ist es ein sehr wichtiges Thema für sie, aber damit lässt sich kein Buch füllen - zumindest nicht, wenn es dem Vorgänger ebenbürtig sein soll.

Abgesehen davon schien für mich alles nur Kulisse für Ellas Komplexe zu sein. Es wurden endlos viele Themen angeschnitten, die Spannung einbrachten, aber nur kurzzeitig. Da waren kleine Presseskandale bei, die ich auch sehr spannend fand, aber das war anscheinend nicht die Geschichte, die man weiterverfolgen wollte. Dann gibt es zig Prominente, die kommen und gehen und keine Rolle spielen.

Eigentlich spielt hier nichts eine Rolle. Ella besucht ihren Arzt und ihre Therapeutin, aber davon wird höchstens nachträglich berichtet. Ihr Blog ist erfolgreich, so wie auch Brians Karriere als Schauspieler eigentlich unverändert weitergeht. Brian und Ella haben Millionen von Fans, aber die äußern sich auch nur über ein paar Kommentare und Fanpost.

Warum heißt es eigentlich Cinder & Ella, wenn es hier doch nur um Ella geht? Brian macht nämlich nicht wirklich irgendwas. Man sieht ihn an Ellas Seite, wie er sie immer unterstützt und seine Gefühle beteuert - was nie etwas an Ellas Meinung oder Verhalten ändert - und seine endlose Geduld und Liebe unter Beweis stellt. Man sieht nichts von seinem Leben als Schauspieler und Promi; all diese Dinge werden immer nur von anderen Personen beschrieben, aber man bekommt leider überhaupt kein Gefühl dafür.

Letztendlich war das Buch lang und langweilig. Brian und Ellas Beziehung verlief süß, aber ohne viel Spannung. Die Spannung, die in der ersten Hälfte des Buches aufkam, ging zwischen dem irrelevanten Geplänkel verloren und kehrte nie zurück. So vieles wurde vernachlässigt und eben nur indirekt erwähnt und manches schien sich sogar zu widersprechen.

Erinnert ihr euch an den herzzerreißenden Moment im ersten Buch, als Ellas Vater sagte, er hätte all ihre Bücher gespendet? Auch die signierten mit all den Erinnerungen an das jeweilige Ereignis? Hier entpuppt sich der Vater als heimlicher Leser, aber seine Tat von damals wird mit keinem Wort erwähnt. Eine Person, die gern liest, würde doch niemals die Bücher eines Anderen weggeben, oder? Da hat man doch viel mehr Verständnis! :D

Fazit
"Cinder & Ella 2" war eine Enttäuschung für mich. Die Bewertung ist dafür, dass es sich gut lesen ließ und auch gute Momente hatte, aber das Buch war nicht stimmig und man hätte es mit dieser mangelhaften Story lieber gar nicht schreiben sollen.

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Was findet Liv eigentlich an Kjer?

Show me the Stars von Kira Mohn

Ich mochte an dem Buch vor allem den Schreibstil, dadurch wurde mir Liv sofort sympathisch. Sie hat Selbstzweifel und wünscht sich eigentlich nur ein bisschen mehr Unterstützung für ihre Ziele. Sie ist Journalistin, aber darf noch nicht über die Dinge schreiben, die sie wirklich interessieren. Sie steckt also in etwas fest und in dieser Auszeit soll ihr hoffentlich eine neue Perspektive einfallen.

Zwar konnte mich ihre Arbeit nicht so fesseln, aber ihre Gefühle schon. Sie ist verloren, aber sie findet neue Freunde, neue Hoffnung, neue Lebensfreude. Dazu gibt es viele tiefsinnige Erkenntnisse und große Gefühle, unabhängig von romantischen Empfindungen.

Die Liebesgeschichte mit Kjer konnte mich aber nicht gerade überzeugen. Kjer ist eigentlich ziemlich distanziert, auch wenn er immer charmant ist. Liv wird von allen gewarnt, auf ihr Herz achtzugeben, aber natürlich liegt diese Entscheidung nicht wirklich in ihrer Hand. Dabei gibt es viele Gerüchte und Geschichten über Kjer und er hat auch ein seltsames Verhältnis zu seinen Groupies. Bei ihm war ich einfach immer viel zu skeptisch, um mich ernsthaft für die Liebesgeschichte interessieren zu können.

Außerdem gibt es in ihrer Geschichte auch einige Wiederholungen, Sie nähern sich an, entfernen sich voneinander, dann können sie nicht ohne einander und dann wieder kommt irgendetwas ans Licht, und sie sehen sich wieder nicht ...

Liv lebt nun in einem Leuchtturm auf einer kleinen Insel und das ist eigentlich eine schöne Kulisse, aber dass sie ständig von irgendjemandem hin und her geschippert wird, fand ich schon fast etwas nervig.

Fazit
In "Show me the Stars" gefiel mir der Schreibstil, aber mit der Liebesgeschichte bin ich nicht so warm geworden.

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Königinnen sterben jung in Lyaskye

One True Queen, Band 1: Von Sternen gekrönt (Epische Romantasy von SPIEGEL-Bestsellerautorin Jennifer Benkau) von Jennifer Benkau

Endlich wieder ein neues Buch von Jennifer Benkau und bei diesem schönen Cover durfte ich es mir natürlich erst recht nicht entgehen lassen!

Mailin kümmert sich um ihre Schwester, die im Wachkoma liegt, und als sie plötzlich in Lyaskye landet, will sie auch deswegen zurückkehren, weil ihre Schwester sie eben braucht.

Aber wenn sie zurück will, muss sie erstmal überleben und das ist in Lyaskye gar nicht so einfach. Nicht nur gefährliche Tiere, auch giftiges Wasser, Bäume und sogar Steine trachten einem nach dem Leben.

Kein Problem für Mailin, denn sie findet einen mysteriösen Weggefährten, der sich bereit erklärt, ihr zu helfen, wenn auch aus unbekannten Motiven. Leider bleibt er sehr geheimnisvoll und verrät auch kaum etwas über die Regeln der Welt, in der sie sich nun befinden. Der Klappentext verrät da aber schon mehr, daher kann man sich manche Zusammenhänge erschließen, die Mailin noch nicht begreifen kann.

Mailin ist sowohl liebenswert als auch willensstark und mit einem Ziel vor Augen gibt sie sich alle Mühe, um sich im gefährlichen und magischen Lyaskye zurecht zu finden. Sie vertraut viel zu schnell, obwohl sie eigentlich sehr clever ist, und dadurch wird sie auch oft enttäuscht - was sie absolut nicht verdient, sie hat einfach ein viel zu weiches Herz. Als sie von ihrer Bestimmung erfährt, ist sie auch alles andere als begeistert, aber wieder liegt es nicht wirklich in ihrer Macht, sich dem zu widersetzen.

Das Buch hat einen angenehmen Schreibstil und es wird auch erfolgreich Spannung erzeugt. Auch die Magie, das Land und ihre Göttin haben mir gut gefallen, es hätte von mir aus auch noch mehr sein können. Die Handlung gefiel mir meistens auch gut und ein paar Mal wurde ich sogar positiv überrascht. Andere Wendungen wiederum konnte ich erahnen, weil die entsprechenden Hinweise da waren - was aber auch bedeutet, dass alles gut und logisch miteinander verknüpft ist.

Fazit
"One True Queen - Von Sternen gekrönt" hat mir mit einer sympathischen Protagonistin und einer gefährlich-magischen Welt ziemlich gut gefallen, aber ein bisschen vorhersehbar fand ich es schon. Da ist noch Luft nach oben!

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Eine würdige Fortsetzung mit skurrilem Charme

Die Spiegelreisende 2 - Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast von Christelle Dabos

Erstmal ist es schön, die geliebten Charaktere wiederzusehen und in die skurrile Welt der Archen und Familiengeister einzutauchen. Wem der Stil vom ersten Band gefallen hat, wird sich hier sicher auch wohlfühlen!

Wieder mangelt es nicht an spannenden Intrigen und Komplotten und auch der humorvolle Charme der Welt konnte mich in seinen Bann ziehen.

Wie erhofft gibt es hier noch mehr Magie! Es gibt mehr Details, die erklärt wurden, und man merkt auch, wie die Welt weiter Form annimmt. Und auch wenn man bei manchen Fragen Fortschritte zur Aufklärung macht, bleiben sie doch sehr rätselhaft. Gepaart mit der eigensinnigen, undurchschaubaren Art der Charaktere blieb ich oft eher verwirrt zurück, wo es hätte spannend sein können.
Manche Charaktere konnte ich auch nicht so richtig ernst nehmen, weil ihre Handlungen so willkürlich wirken. Manchmal ist es dann unterhaltsam-komisch, aber wenn es das nicht ist, wird es auch schnell lächerlich.

Ophelia wächst weiter über sich hinaus. Am Pol läuft natürlich nie irgendwas nach Plan, aber diese Leserin und Spiegelreisende bleibt sich immer treu. Die vielen Hindernisse, die ihr in den Weg gelegt werden, bekämpft sie, weil sie es für notwendig hält, und das macht sie selbstbewusst und mutig, obwohl Ophelia schon wieder zu schüchtern ist, um das so zu sehen. Und das macht sie so liebenswert!
Auch Thorn bleibt seinen Prinzipien treu, auch wenn man immer wieder kurze Blicke hinter die kühle Fassade erhaschen kann. Diese fand ich wegen seiner Distanziertheit besonders entzückend!

Auch nach diesem zweiten Band bleibt vieles im Dunkeln. Es scheint endlich paar Antworten zu geben, aber sofort kommen neue Fragen auf und ich fühle mich nicht schlauer als zuvor. Ich bin froh, dass ich nicht mehr lange auf die Fortsetzung warten muss!

Fazit
"Die Spiegelreisende - Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast" entführt den Leser wieder in eine magische Welt mit skurrilem Charme, passt perfekt zur Art des Vorgängers und führt die Geschichte damit gebührend fort!

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Spannende Sinneseindrücke, aber insgesamt eher langweilig

Die Welt in allen Farben von Heap Joe

Bei Kate dachte ich wegen des Klappentextes, dass auch sie Erfahrungen mit Blindheit gemacht hat, aber die Dunkelheit bezieht sich auf ihre toxische Beziehung mit ihrem Ehemann. Sie ist unglücklich und nachdem es nun auch noch zu häuslicher Gewalt kam, ist sie erst recht psychisch am Ende. Auch wenn sie zunächst die Augen davor verschließt, merkt sie, wie entspannt und schön der Umgang mit Nova sein kann.

Doch sie traut sich nicht, etwas zu unternehmen, weil ihr Selbstwertgefühl und ihr Mut schon seit Jahren so zerstört wurden.

Nova ist trotz ihrer Blindheit nicht unglücklich gewesen, aber das Sehen stellt sie vor eine harte Prüfung. Diese fremde Welt zu entdecken ist anstrengend und bringt ihre bisherige Ordnung komplett durcheinander, weil sie auch die bekannten Dinge manchmal nur schwer erkennen kann. Sie ist von den vielen Eindrücken sehr überlastet, auch wenn sie von den sichtbaren Dingen so fasziniert ist. Manchmal ist das Unbekannte einfach zu furchteinflößend, aber es kann sich doch lohnen, sich darauf einzulassen und die Veränderung willkommen zu heißen.

Die Zeitsprünge sind riesig. Ganze Monate vergehen zwischen den Kapiteln und das beschleunigt die Handlung ungemein. So sind Novas Fortschritte natürlich auch schneller und man teilt eher ihre Erkenntnisse über längere Zeiträume.
Mich hat es da aber gestört, wie zwischen den Charakteren monatelang nichts passiert. Warum vergeht so viel Zeit ohne Fortschritte? Trotz der spannenden oder dramatischen Momente zog sich das Buch auch in die Länge und insgesamt fand ich es einfach etwas langweilig.

Fazit
"Die Welt in allen Farben" klang so vielversprechend und das Sehen Lernen fand ich sehr schön, und den Rest süß, aber eher langweilig.

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Ernste Thematik - spannend und humorvoll!

Wir von der anderen Seite von Decker Anika

Rahel ist nun von der anderen Seite. Sie gehört nicht mehr zu den Gesunden, sie war sogar kurz tot! Daher kann man ihre anfängliche Verwirrung gut nachvollziehen, schließlich hat sie zusätzlich zu ihrem elenden Zustand auch noch einige Gedächtnislücken.

Mit Rückblicken und einer guten Prise Humor erzählt Anika Decker die Geschichte einer Drehbuchautorin, die für so viele Dinge im Leben kämpfen muss.

Um ihre Karriere, ihre Gesundheit und auch um die Liebe.
Rahels Job steht auch bei generellem Erfolg mal auf der Kippe und sie muss sich immer wieder neu bemühen, um ihre Drehbücher auch zu verkaufen. Und Autoren werden absolut nicht genug gewürdigt! Dabei braucht sie nun das Geld noch dringender, da sie zig Arztrechnungen zu zahlen hat und das stresst sie nur noch mehr.

Das Koma und ihr furchtbarer Zustand - körperlich am Ende, Halluzinationen und ständige Alpträume - sind unglaublich hart für Rahel, aber sie ist nicht bereit, aufzugeben. Auch wenn es viele tolle Ärzte gibt, sind sie auch nur Menschen und manche sind absolut furchtbar und erschweren einem das Leben zusätzlich.

Und die Liebe ist schwierig. Rahels Familie unterstützt sie liebevoll und vor allem ihr Bruder ist für sie da, aber mit ihrem Freund ist die Lage seltsam und Rahel fühlt sich sehr unsicher. Bei so einer Zerreißprobe erfährt man erst, wer bereit ist, mit einem durch dick und dünn zu gehen.

All diese Punkte und dazu die zurückkehrenden Erinnerungen haben das Buch sogar unerwartet spannend gestaltet. Ich habe mit Rahel gelitten und mich mit ihr empört. Daher kann ich wohl ohne Zweifel sagen, dass mich das Buch mitreißen konnte und gut gefallen hat!

Fazit
Das Leben kann von einem Moment auf den anderen einen ganz anderen Verlauf nehmen und in "Wir von der anderen Seite" zeigt Anika Decker mit Humor und Spannung, wie sich der Sprung von der anderen Seite zurück ins Leben anfühlen kann.

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