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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Meli:

Sympathische Protagonistin mit einem großen Geheimnis

Keeping Secrets von Anna Savas

Für ihren neuen Film muss die berühmte Schauspielerin Tessa zurück in ihre Heimat, in der sie in ihrer Kindheit Schreckliches erlebt hat, und hat nun Angst, dass jemand ihr Geheimnis lüften könnte. Ausgerechnet jetzt, wo sie sich am verletzlichsten fühlt, soll ein Journalismus-Student ein Portrait über sie schreiben.

Cole und sie können sich seit ihrer ersten Begegnung nicht wirklich leiden und Cole hat eigentlich gar keine Lust auf eine eingebildete Schauspielerin. Da könnte er seine Zeit wirklich sinnvoller nutzen, aber seine Familie macht ihm Druck.

Mit Carter wurde ich nicht besonders schnell warm, weil er am Anfang einfach nicht sympathisch ist und schlechte Laune verbreitet. Da man die sensible und verletzliche Tessa eigentlich nur beschützend in den Arm nehmen will, hat er sich durch seine unfreundliche Art ihr gegenüber nicht besonders beliebt gemacht. Tessa hingegen muss man einfach gern haben, weil sie trotz ihrer Geheimnisse so ehrlich ist, und wegen ihrer Ängste und Unsicherheiten, die im Buch auch sehr gut vermittelt werden. Wegen ihres Berufs und vor allem wegen ihrer Geheimnisse hat Tessa eigentlich keine Freunde, da war es auch schön mitzuerleben, wie sie neue Freundschaften schließt und beginnt, anderen Menschen zu vertrauen.

Das größte Mysterium ist natürlich Tessas Geheimnis. Man fragt sich, was es ist und wann es ans Licht kommt und natürlich, wie Carter darauf reagiert, schließlich soll er ein Portrait über Tessa schreiben und es wird auch deutlich gemacht, dass dieser Artikel sehr wichtig für ihn und die Erfüllung seiner Träume ist. Trotz eines schwierigen Starts ist er ein guter, wenn auch gestresster Kerl, der Tessa ganz bestimmt nicht bloßstellen möchte, also ist das natürlich ein Interessenkonflikt für ihn. Die Liebesgeschichte fand ich ganz süß, wenn auch ziemlich vorhersehbar. Tessas persönliches Glück lag mir mehr am Herzen als ihre Beziehung zu Carter.

Das Buch hatte in meinen Augen zwar nichts, dass es besonders macht, die Geschichte war nicht allzu spannend oder überraschend und die Liebesgeschichte hat mich auch nicht umgehauen. Aber ich fand Tessas Entwicklung schon sehr süß und gerade zum Ende hin gefiel das Buch mir etwas besser, auch wenn mir zu viel offen blieb und ich mir mehr Antworten gewünscht hätte.

Fazit
In "Keeping Secrets" hat mich besonders die sympathische Protagonistin Tessa überzeugt. Auch wenn mir die Geschichte vermutlich nicht im Gedächtnis bleiben wird, fand ich sie vor allem zum Ende hin schon spannend und auch sehr süß.

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Jede Entscheidung hat Konsequenzen

Die Mitternachtsbibliothek Roman. Gebunden. von Haig Matt

Nora Seed wollte sich das Leben nehmen, doch statt zu sterben, landet sie in einer Bibliothek zwischen Leben und Tod. In den Büchern befinden sich alternative Leben für sie, die sie hätte leben können, wenn sie andere Entscheidungen getroffen hätte.

Da Nora im Laufe ihres Lebens viele verschiedene Interessen und Fähigkeiten hatte, sind ihre Möglichkeiten auch sehr vielfältig, sodass sich die Alternativen oft sehr stark unterscheiden.

Das fand ich schon interessant, aber gleichzeitig waren mir das schon fast zu viele Optionen, die immer nur von einer einzigen Entscheidung abhängig waren.

Das Buch ähnelt der Idee von "A Christmas Carol", nur dass hier nicht verschiedene Zeiten, sondern verschiedene Entscheidungen besucht werden. Ich fand die Geschichte süß und mag eigentlich auch die Botschaft, aber ich fand es auch unglaublich vorhersehbar, und das in jeder Hinsicht. Die Mysterien der Bibliothek konnte ich leicht durchschauen und es gab kaum Überraschungen. Auch Noras Gefühle und die Lehren, die sie aus ihren neuen Erfahrungen zieht, kann man schon erahnen.

Die verschiedenen Leben fand ich aber schon spannend und obwohl der Ton durch Noras Suizidversuch und ihren traurigen Blick auf ihr Leben eher ernst ist, fand ich die Geschichte doch eher süß und kurzweilig, weil es eben so vorhersehbar war.

Fazit
"Die Mitternachtsbibliothek" hat mir ganz gut gefallen, denn obwohl ich die Geschichte sehr vorhersehbar fand, habe ich doch gerne die Konsequenzen von Noras Entscheidungen erkundet.

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Unerwartetes Setting, kleine irrelevante Abenteuer und kaum sympathische Protagonistin

The Second Princess. Vulkanherz Royale Romantasy um eine Prinzessin im Bann düsterer Mächte von Hiemer Christina

Die drittgeborene Prinzessin Saphina weiß nicht viel über die Pflichten ihrer Schwestern oder über die Insel, die von ihrer Familie regiert wird. Die älteste Prinzessin Livia soll bald heiraten und wird dann zur neuen Königin gekrönt, Prinzessin Maylin hat als Zweitgeborene eine besondere, geheimnisvolle Aufgabe, von der niemand weiß, und Saphina? Ja, keine Ahnung, was die eigentlich mit ihrem Leben macht, was ihre Hobbies sind oder was für Zukunftspläne hat.

Jedenfalls muss sie plötzlich den Platz der zweiten Prinzessin einnehmen und damit ist es vorbei mit ihrer Freiheit und eigenen Entscheidungen. Sie hat viel nachzuholen und erhält Unterstützung vom undurchschaubaren Adelssohn Dante.

Auch wenn ich die Geschichte nicht langweilig fand, fand ich sie auch nicht sonderlich spannend. Es gab schon ein paar Lücken und man erlebt viele kleine Abenteuer, die dann viel zu schnell abgeschlossen sind, sodass sie auch weniger relevant scheinen. Die Fantasywelt hätte schon mehr Potenzial gehabt, aber leider konnte ich bei Saphinas Abenteuer nicht wirklich mitfiebern, weil ich die Protagonistin auch nie wirklich sympathisch fand.

Ein Problem war das Setting. Ich kannte schon die Leseprobe und wusste, dass es in der echten Welt spielt, weil St. Lucien eine Karibikinsel ist, aber es wurde erst später klar, dass es auch in der Gegenwart spielt. Da wir hier ein Königshaus haben und es am Anfang um Kleider, Bälle und Adlige geht, kamen Erwähnungen von Ed Sheeran und Fernsehteams dann sehr unerwartet. Ich weiß nicht, ob es hier die Kombination dieser verschiedenen Dinge war, denn eigentlich habe ich ja auch schon einige Bücher mit modernen Monarchien gelesen, aber hier konnte es mich einfach nicht überzeugen. Dazu hat man auch kaum gespürt, dass man in der Gegenwart ist, weil auch das Benehmen, die Sprache und der größte Teil der Handlung besser in ein anderes Jahrhundert passen könnten, daher schienen die kleinen modernen Details einfach unpassend.

Auch bei dem Ort war ich etwas enttäuscht, denn sie Geschichte spielt zwar auf einer Karibikinsel, aber man fühlt kaum etwas vom Klima oder von der Kultur. Ich denke, auch Cover und Klappentext ließen mich hier eine andere Geschichte und eine andere Atmosphäre erwarten, jedenfalls konnte ich mich hier nie so richtig wohlfühlen.

Fazit:
Trotz einiger Kritik lässt sich "The Second Princess - Vulkanherz" gut lesen und ist auch unterhaltsam. Wirklich überzeugen konnte es mich aber leider nicht, da ich die Protagonistin nicht wirklich mochte und das Setting sich einfach seltsam angefühlt hat. Sehr schade!

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Spannender Start, enttäuschendes Ende

Infinity Plus One von Amy Harmon

Sängerin Bonnie Rae Shelby hat ihren Zwilling verloren und das Leben, das von so vielen Auftritten und Arbeit geprägt ist, wird ihr zu viel. Als sie kurz davor ist, von einer Brücke zu springen, hält Finn Clyde sie auf und sie machen sich zusammen auf den Weg nach Las Vegas ...

Bonnie fand ich unglaublich anstrengend, denn sie ist zwar lieb und hilfsbereit, aber auch so naiv und leichtsinnig.

Während die Öffentlichkeit denkt, dass Finn sie womöglich entführt hat, tut sie nichts, um dieses Missverständnis aufzuklären, auch wenn das für Ex-Häftling Finn, der sich nur nach einem normalen Leben sehnt, ziemlich mies aussieht. Mathegenie Finn ist aber auch zu nett, um ihr mal einen Wunsch abzuschlagen und bringt es auch nicht übers Herz, sie im Stich zu lassen, also spielt er mit.

Das Buch hatte einen wirklich starken Anfang, wurde danach aber immer schwächer. Je weiter die Geschichte voranschritt, desto weniger hatte ich noch die Hoffnung, dass das Ende mir gefallen würde. Als es immer komplizierter wurde, war ich schon sehr gespannt, wie man die vielen Fäden zufriedenstellend zusammenführen würde, doch da wurde ich schon ziemlich enttäuscht.

Wie man vielleicht schon an den Namen erkennt, ist das hier auch eine Anlehnung an Bonnie und Clyde und vor allem unsere Bonnie ist total fasziniert von der Ähnlichkeit der Geschichten. Gerade mit dem tödlichen Ende des berühmten Verbrecherpaares und den dramatischen Medienberichterstattungen zwischen den Kapiteln hatte ich da auch ein unheilvolles Gefühl, denn Protagonist Finn hat schon sehr schwierige Zeiten durchgemacht und ich wollte da wirklich nicht, dass ihm wegen Bonnie etwas schlimmes passiert. Die Atmosphäre im Buch hat mir schon gut gefallen, aber das Ende konnte mich da einfach nicht überzeugen.

Die Liebesgeschichte entwickelt sich auch viel zu schnell und zu allem Überfluss gab es auch noch eine seltsame übernatürliche Komponente, die ich einfach nur schräg und unnötig fand. Was ich allerdings mochte, war Finns Leidenschaft für Mathematik und auch die Erklärung von mathematischen Paradoxa. Auch die Bedeutung des Buchtitels fand ich sehr schön.

Fazit
"Infinity Plus One" hatte einen starken, spannenden Anfang, aber Bonnie ging mir schon ziemlich auf die Nerven und das Ende konnte mich definitiv nicht überzeugen. Wirklich sehr schade!

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Spannung, Romantik, Humor und Emotion - eine gelungene Achterbahn der Gefühle!

The Secret Book Club – Liebesromane zum Frühstück von Lyssa Kay Adams

Die Geschichte beginnt mehrere Monate nach den Ereignissen von "Die Liebesroman-Mission". Alexis lebt nun mit den Folgen ihrer Aktion, die sie berühmt gemacht hat, und hilft anderen Frauen, die ähnliche Erfahrungen machen mussten. Es ist nicht immer leicht für sie, aber ihre Freundinnen und besonders ihr neuer bester Freund Noah sind immer da, um sie zu unterstützen.

Doch obwohl die beiden mehr füreinander empfinden, haben sie Angst, diese wunderbare Freundschaft aufs Spiel zu setzen und halten ihre Gefühle zurück.

Alexis ist schon sehr mutig, aber sie ist auch viel zu lieb und lässt sich manchmal etwas herumschubsen, wenn sie eigentlich nur helfen möchte. Da setzt Noah sich manchmal für sie ein und trifft Entscheidungen für sie, weil er nicht zusehen kann, wie seine Freundin ausgenutzt wird und weil er sie vor weiterem Übel beschützen möchte. Obwohl er sie eigentlich respektiert, erkennt er nicht, dass er sie damit bevormundet und sich über ihre Wünsche hinwegsetzt. Ich fand nicht jede ihrer Handlungen toll, aber ich konnte ihre Taten und Gefühle durchaus verstehen, daher hat sie das nur noch sympathischer und authentischer gemacht.

Ich war ja schon immer begeistert von der Reihe, weil ich die Bücher einfach so herrlich amüsant finde, aber ich weiß, dass im ersten Buch viele Leser*innen das Frauenbild ziemlich sexistisch fanden. Ich kann das auch verstehen, auch wenn ich das als Teil des selbstironischen Stils des Buches empfunden habe. Jedenfalls fand ich, dass das im zweiten Buch schon nachgelassen hat und hier gar nicht mehr zu spüren war, was mir auch sehr positiv aufgefallen ist.

Natürlich ist auch der Buchclub wieder mit dabei und es gibt sogar wieder ein paar Ausschnitte aus dem Buch, das Noah liest, damit er sich als Mann weiterentwickeln kann. Er lernt hier nicht, wie er mit Frauen umzugehen hat, stattdessen lernt er, dass er selbst seinem eigenen Glück im Weg steht und diese Perspektive hat mir auch sehr gut gefallen. Natürlich ist da noch die Liebesgeschichte, aber auch die Familiendramen sorgen für viel Spannung und Herzschmerz. Das Buch hat wirklich keine langweilige Seite und ist eine richtige Achterbahn der Gefühle!

Fazit
"The Secret Book Club - Liebesromane zum Frühstück" konnte mich wieder begeistern und hat mich oft zum Lachen gebracht, aber die Geschichte um Alexis, Noah, ihre Freunde und Familien konnte mich nicht nur unglaublich gut unterhalten, sondern auch zu Tränen rühren. Ich freue mich auf weitere Bücher!

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Unterhaltsam, aber etwas oberflächlich

Ein Cowboy zum Anbeißen von Joya Ryan

Cowboy Tripp ist vor allem eines: alleinerziehender Vater. Nachdem die Mutter seines Kindes sie im Stich gelassen hat, lässt er keine Frauen mehr in sein Leben, da er seine Tochter Gracie vor dem Verlust einer potenziellen Mutterfigur beschützen möchte. Der heißen Nachbarin Charlotte kann er jedoch kaum entkommen und auch Gracie mag die sympathische Frau sofort.

Aber Tripp möchte diese Beziehung beenden, bevor sie überhaupt beginnt.

Was ihm nicht besonders gut gelingt. Ich hätte da schon mehr Widerstand erwartet, aber wenn Charlotte auftaucht, muss Tripp oft einfach mitspielen und außerdem kann er ihr auch einfach nicht widerstehen. Tripp möchte sie auf Abstand halten, aber Charlotte lässt das auch nicht einfach so zu und das sorgt für viele witzige Szenen, in denen man auch das romantische Knistern gut spüren kann. Abgesehen von ein bisschen übertriebenem Drama hat mir ihre Geschichte gut gefallen und konnte mich wirklich gut unterhalten. Ich finde aber auch, das Buch hätte ein paar Seiten mehr gut vertragen können, weil sich die Liebesgeschichte schon viel zu schnell entwickelt hat.

Mein Highlight war definitiv Tripps kleine Tochter Gracie, ich mag es ja sehr gerne, wenn in Liebesromanen noch die Verantwortung für ein Kind dazukommt. Und Gracie konnte mich wirklich begeistern, sie ist eine überzeugende und auch entzückende Sechsjährige. Auch der Umgang der Erwachsenen mit ihr hat mir wirklich gut gefallen.

Leider bleibt das Buch in vieler Hinsicht sehr oberflächlich. Man weiß bei Tripp zwar, dass seine Tochter für ihn immer an erster Stelle steht, aber vor allem bei Charlotte fehlte mir die Charaktertiefe. Sie ist gerade auf Jobsuche und kümmert sich nun um ihre Großmutter, aber abgesehen davon erfährt man gar nichts über ihr Leben in der Stadt. Da denke ich mir auch: wenn es in der Stadt nichts erwähnenswertes gibt, warum hat sie dann eigentlich nie ihre Großmutter besucht, die ihr angeblich so viel bedeutet? Man könnte da schon loben, dass das Buch nicht zu viel in der Vergangenheit schwelgt und sich stattdessen auf die Liebesgeschichte in der Gegenwart konzentriert, aber ein klein bisschen mehr Tiefe hätte ich da schon erwartet. Stattdessen gibt es mehr interessante Details über die Leben der Nebencharaktere, um die es vermutlich in den Fortsetzungen gehen sollte, die allerdings nie erschienen sind.

Fazit
Ich hätte mir bei den Charakteren etwas mehr Tiefe gewünscht, aber "Ein Cowboy zum Anbeißen" bietet trotzdem eine kurzweilige und süße Geschichte mit einem sturen Cowboy, einem sympathischen Stadtmädchen und einer süßen kleinen Tochter. Ein paar Seiten mehr hätten aber auch nicht geschadet!

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Seichter als erwartet und eher enttäuschende Überraschungen

The Last Goddess, Band 1: A Fate Darker Than Love (Nordische-Mythologie-Romantasy von SPIEGEL-Bestsellerautorin Bianca Iosivoni) von Bianca Iosivoni

Als ihre Mutter bei einem Unfall stirbt, bricht Blairs Welt auseinander. Sie ist nicht nur plötzlich auf sich alleine gestellt, eigentlich müsste ihre Mutter als Valkyre unsterblich sein. Blair ist klar: Da stimmt etwas nicht. Trotz ihrer Trauer versucht sie herauszufinden, welche bösen Mächte es auf die Valkyren abgesehen haben.

Ihr bester Freund Ryan versucht, für sie da zu sein, aber er macht gerade selber eine Menge durch.

Ich konnte Blair und Ryans Gefühle füreinander verstehen, aber ihre Liebesgeschichte hat mich nicht so richtig gepackt. Blairs Erlebnisse ohne Ryan fand ich spannender, daher hat es sich für mich so angefühlt, als würde Ryan der Handlung im Weg stehen. Sein Handlungsstrang konnte mich nicht so wirklich überzeugen und ich fand ihn einfach eher nervig als sympathisch.

Durch die Zweifel und das Schweigen der Nebencharaktere und anderen kleinen Zwischenfällen wird die Handlung noch etwas ausgebremst, erst am Ende wird es richtig spannend, um dann mit einem Cliffhanger zu enden. Ich mochte natürlich wieder den Schreibstil und auch die Welt der Valkyren ist vielversprechend, aber das Ende war mir ein bisschen zu viel des Guten und hat damit das ganze Buch etwas runtergezogen.

Fazit
"A Fate Darker Than Love" war leider etwas seichter als erwartet. Trotz vieler interessanter Ideen konnte mich die Geschichte nicht packen und die Überraschung zum Ende fand ich eher enttäuschend. Wirklich schade!

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Sympathische Protagonisten und spürbare Liebe zur Musik

One Last Song von Nicole Böhm

Riley liebt Musicals und ihr größter Traum ist es, selbst auf der Bühne zu stehen. Doch bisher hatte sie höchstens ein paar kleine Rollen und ihr bleibt nicht mehr viel Zeit, da sie ihrem Vater ein Versprechen gegeben hat: Wenn sie in New York nicht Fuß fassen kann, kehrt sie zurück in ihre Heimat.

Und ihr Job als Kellnerin zählt da nicht.

Sie ist nicht untalentiert, denn als Julian sie zum ersten Mal singen hört, fühlt er die Leidenschaft in ihrer Stimme. Doch sie ist noch unerfahren und braucht noch viel mehr Erfahrung und Selbstbewusstsein. Der Druck macht sie aber noch zusätzlich nervös, was sie leider auch nicht besser macht. Sie ist auf eine sympathische Art ehrlich und nett, was auch Julian sehr zu schätzen weiß, denn sein Leben ist geprägt von Groupies und Menschen, die seinen Ruhm ausnutzen wollen - in der Hinsicht hat er schon eine sehr schlechte Erfahrung gemacht und hat nun Angst davor, wieder jemandem zu vertrauen.

Das Buch hat mir schon besser gefallen als erwartet. Riley hat Ängste und Träume und sie ist auch nicht sofort die perfekte Sängerin und Schauspielerin, sodass man ihre Entwicklung sehr schön begleiten kann. Es geht viel um Musik und die Leidenschaft zur Kunst und durch Julians Ruhm und den Nebenwirkungen kommt auch noch mehr Drama und Spannung dazu, jedoch nicht so viel, dass es übertrieben wäre.

Fazit
"One Last Song" hat mir wirklich gut gefallen da mich die sympathischen Protagonisten und ihre Liebesgeschichte überzeugen konnten.

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So viel mehr als erwartet!

Hate You, Love You von Penelope Ward

Nach der Leseprobe war ich ja schon begeistert, auch, weil diese ersten Seiten die Informationen aus der Inhaltsangabe schon abdecken und der Rest des Buches daher voller Möglichkeiten ist - ich hasse es, wenn Klappentexte zu viel verraten. Aber dann hat sich die Geschichte noch viel besser entwickelt als ich erhofft hätte und es gab schon ein paar unerwartete Überraschungen der positiven Art.

Es gab aber auch ein paar Dinge, die mich nicht vollends überzeugt haben. Zum einen der Grund, an dem die Freundschaft von Amelia und Justin damals zerbrochen ist, und das ständige Hin und Her der Gefühle. Die beiden erben zusammen das Haus von Amelias Großmutter und verbringen dort den Sommer, obwohl sie seit zehn Jahren nicht mehr miteinander geredet haben. Am Anfang ist Justin noch richtig fies zu Amelia, aber ihre Streitereien sind sehr unterhaltsam. Mit Justins ziemlich netter Freundin Jade kommt Amelia schon viel besser zurecht.

Aber natürlich kommen sie einander näher, Justin ist noch wütend, aber man merkt bei beiden, wie viel sie einander noch bedeuten. Sie wurden beide verletzt und jetzt fällt es ihnen schwer, über ihre Gefühle zu reden. Zunächst hat es mich noch genervt, aber mit der Zeit hatte ich mehr das Gefühl, sie zu verstehen. Vor allem Amelia ist in ihrer Lage so verletzlich, dass ich gut verstehen kann, wenn sie entsprechend reagiert. Die beiden sind mir immer mehr ans Herz gewachsen und zum Ende hin war ich dann wirklich begeistert, auch wenn ich sie im Mittelteil etwas anstrengend fand. Während der Geschichte entwickeln sie sich sehr gut weiter und zwischendurch hatte ich auch Tränen in den Augen.

Am Anfang gab es außerdem noch ein paar Szenen aus der Kindheit der beiden, durch die man die tiefe Freundschaft sowie die Gefühle der beiden noch mal richtig spüren konnte. Ich hatte gehofft, dass die sich vielleicht durch das ganze Buch ziehen, aber es gab nur wenige dieser Rückblicke. Dafür gibt es aber ein paar schöne Songtexte von Justin.

Diesem Buch hat es auf jeden Fall nicht an Humor gefehlt, aber es war auch spannend, emotional und romantisch. Es war nie langweilig, denn die Autorin kann auch gekonnt Nebensächlichkeiten einbauen, die nicht ablenken, sondern der Geschichte noch mehr Tiefe verleihen und sie realistischer erscheinen lassen.

Fazit
"Hate You, Love You" hat mir sehr gut gefallen, weil das Buch so viel mehr bieten konnte, als ich erwartet hätte. Die Charaktere konnten mich überzeugen, ihre Liebesgeschichte hatte zwar schon ein paar Längen, aber das hat sie auch spannend gemacht. Die Geschichte konnte mich wirklich berühren und daher eine Leseempfehlung von mir!

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Unendlich viele Wiederholungen

Unendlich funkenhell von Michelle Schrenk

Amy hat immer wieder seltsame Visionen, in denen sie verschiedene Menschen sieht, und als sie den attraktiven Louis kennenlernt, werden es noch mehr. Sie versucht, herauszufinden, was es mit diesen Bildern auf sich hat und was Louis damit zu tun hat. Zur gleichen Zeit wie Louis kommt noch ein anderer neuer Junge in die Klasse: Nathan, der Louis schon kennt und ihn überhaupt nicht leiden kann.

Die drei haben mehr gemeinsam als Amy zunächst ahnt.

Die Liebesgeschichte konnte mich nicht wirklich überzeugen. Bei Amy und Louis ist es ein ewiges Hin und Her der Gefühle. Ich hatte da fast das ganze Buch über das Gefühl, ich würde immer wieder die gleiche Szene lesen: Amy unternimmt etwas mit ihren Freunden, Nathan ist dabei, Louis taucht mit einem anderen Mädchen dort auf. Und dann ist Louis eifersüchtig und Amy ebenfalls. Sie reden etwas miteinander und kommen sich näher. Und dann beginnt das von vorne, immer und immer wieder.

Zum Ende hin wurde das Buch schon etwas interessanter, aber die Fantasy-Geschichte wurde auch immer komplizierter. Es gab schon ein paar Ideen in diesem Buch, die mir gut gefallen haben, doch das langsame Tempo und die ständigen Wiederholungen haben die Geschichte wirklich ausgebremst und ihr alle Spannung genommen. Die meisten Dinge konnte man sich auch viel schneller zusammenreimen als die Protagonisten und vieles ist auch so offensichtlich, sodass Amy auch wieder schwer von Begriff scheint. Die Handlung war jetzt nicht allzu originell oder außergewöhnlich, aber sie hätte durchaus das Potenzial gehabt, ein bisschen besser zu sein.

Fazit
"Unendlich Funkenhell" hat mir wegen der vielen Wiederholungen leider nicht so gut gefallen, auch wenn ich einige Ideen schon sehr interessant fand. Die Liebesgeschichte fand ich leider auch eher anstrengend statt spannend.

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