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Rezensionen von WriteReadPassion:

TYPISCHER KRIMI MIT WENIG SPANNUNG, INDEM DIE SPRECHERIN BRILLIERT!

Cherringham - Das Rätsel von Brimley Manor von Matthew Costello; Neil Richards

Klappentext:
Brimley Manor hat seine besten Tage hinter sich. Schon lange. Das einst prächtige Anwesen ist inzwischen ein Museum für allerlei verstaubte Kuriositäten des ehemaligen Eigentümers. Doch dann bricht ein Feuer aus - und Jack und Sarah entdecken immer mehr Hinweise, die auf Brandstiftung deuten! Die Angestellten von Brimley Manor scheinen allerdings nicht besonders interessiert, den Brand aufzuklären.

Sie verhalten sich rätselhaft und offenbar gibt es mehr als ein dunkles Geheimnis, das sich um dieses Haus rankt. Und jemand scheint fest entschlossen, Jack und Sarah aufzuhalten, bevor sie diese Geheimnisse lüften können ...

Autoren:
Neil Richards hat als Produzent und Autor für Film und Fernsehen gearbeitet sowie Drehbücher für die BBC, Disney und andere Sender verfasst, für die er bereits mehrfach für den BAFTA nominiert wurde. Für mehr als zwanzig Videospiele hat der Brite Drehbuch und Erzählung geschrieben, u.a. "The Da Vinci Code" und, gemeinsam mit Douglas Adams, "Starship Titanic". Darüber hinaus berät er weltweit zum Thema Storytelling. Bereits seit den späten 90er-Jahren schreibt er zusammen mit Matt Costello Texte, bislang allerdings nur fürs Fernsehen. "Cherringham" ist die erste Krimiserie des Autorenteams in Buchform.

Matthew Costello ist Autor erfolgreicher Romane wie "Vacation" (2011), "Home" (2014) und "Beneath Still Waters" (1989), der sogar verfilmt wurde. Er schrieb für verschiedene Fernsehsender wie die BBC und hat Dutzende Computer- und Videospiele gestaltet, von denen "The 7th Guest", "Doom 3", "Rage" und "Pirates of the Caribbean" besonders erfolgreich waren. Er lebt in den USA. Bereits seit den späten 90er-Jahren schreibt er zusammen mit Neil Richards Texte, bislang allerdings nur fürs Fernsehen. "Cherringham" ist die erste Krimiserie des Autorenteams in Buchform.

Sprecherin:
Sabina Godec war bereits lange Zeit leidenschaftliche Schauspielerin und Interpretin klassischer Theaterrollen, bevor ihr Weg sie von der Bühne an das Mikrofon führte. Ihre variantenreiche Stimme setzt sie mittlerweile in allen Feldern des Sprechens ein – sei es als Station Voice für 3sat, bei den Aufnahmen von Hörbüchern und Hörspielen oder bei der Synchronisation von Filmen und Computerspielen.


Bewertung:
Zunächst möchte ich angeben, dass das mein erstes Werk der beiden Autoren ist, dass ich je gelesen oder gehört habe. Der Klappentext wie auch die Hörprobe fand ich sehr interessant und hat meine Neugier geweckt. Daher habe ich mich für die Hörrunde bei der Lesejury für ein Hörexemplar beworben.

Das Cover reiht sich in die gesamte Krimi-Reihe ein und stellt das Coperate Identitiy-System perfekt abgewandelt dar! Es ist sofort erkennbar, dass dieses Hörbuch zur Reihe gehört! Das Cover verrät nicht viel und hat die typische Krimi-Ausstrahlung. Obwohl ich nicht so der Krimi-Leser bin, gefällt es mir richtig gut. Auch empfinde ich es als typisch britisch. Ich finde es sehr gut gelungen.

Das Hörbuch hatte ich ganz schnell durch, weil die Sprecherin eine wunderbar entspannte und einnehmende Stimme und Tonlage hat. Ihr konnte ich wirklich lange zuhören, ohne pausieren zu müssen. Sie belebt die Geschichte und hat bei mir viel mehr an Spannung aufgebaut, als die Geschichte für mich hergibt.

Der Fall um den Brandstifter und das Museums-Anwesen erschienen mir in der Hörprobe viel fesselnder als es letztlich ist. Die Charaktere finde ich klasse dargestellt und etwas kurios, was zu der Geschichte und dem Fall hervorragend passt. Der Verlauf der Geschichte hat für mich aber eindeutig viel zu wenig Spannung und plätschert etwas vor sich hin. Sehr schade, da ich finde, auch ein Krimi kann mit Spannung aufwarten - auch ohne Blut. Ich bin deshalb kein großer Krimi-Fan im Allgemeinen, zog mich die Hörprobe jedoch sehr an, sodass ich mich in diese Hörrunde gewagt habe.


Fazit:
Gut ausgearbeitete Charaktere, hervorragende Sprecherin und leider eine mäßig spannende Geschichte. Hier fehlt mir viel zu viel Spannung und Tempo. Allein die Sprecherin hat dafür gesorgt, dass ich das Hörbuch durchweg anhören konnte. Diese Art der Krimi-Erzählung sagt mir nicht zu und ich werde daher auch keine weiteren Geschichten dieser Reihe hören oder gar lesen.

Für alle klassischen Krimi-Fans sehr geeignet, ein ganz unaufgeregter und seichter Genuss.

3,5 Sterne

An den Verlag und dem Lesejury-Team dennoch ein großes Dankeschön für den Hördownload und die Chance, mal was neues habe wagen zu können!

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Ein gut gestaltetes Buch mit vielen Anregungen

Das Glück wohnt im Kopf von Christine Wunsch

Klappentext:

Glücklicher werden mit einem Buch?
Ja, das geht: Egal, wo du in deinem Leben stehst, ob du unzufrieden bist oder bereits fröhlich und entspannt, dein persönliches Glücksgefühl lässt sich immer steigern. Christine Wunsch zeigt in ihrem Buch auf, wie du unterstützt durch einfache Übungen:

Negative Einstellungen und Verhaltensweisen durch solche ersetzt, die dir persönlich gut tun,

dein Bewusstsein für die vielen Glücksmomente im Leben schärfst,

dein Gedankenkarussel stoppst und damit

in nur 30 Tagen deutlich glücklicher wirst – ganz unabhängig von den äußeren Umständen deines Lebens.

Die Autorin:

Aufgewachsen in Tutzing am Starnberger See (Bayern), studierte sie nach dem Abitur in Passau und München Jura. Hätte ihr damals jemand gesagt, dass sie mal einen Bauern heiratet würde, hätte sie ihn für verrückt erklärt!

Doch wie es mit der Liebe so ist, lernte sie mit Abschluss ihres Studiums ihren Mann Paul kennen, der einen Milchwirtschaftsbetrieb in Steinegg bei Bozen in Südtirol (Italien) betreibt und zog zu ihm.

Nach der privaten Verbundenheit zur Landwirtschaft folgte kurz darauf auch der berufliche Einstieg in die Landwirtschaft: Sie arbeite bis zu Geburt des ersten Kindes als Geschäftsführerin der Südtiroler Bäuerinnenorganisation und kennt deshalb die Landwirtschaft auch von Verbandsseite sehr gut.

Christine ließ sich durch die „Society of nlp“ zum NLP-Practitioner und -Master zertifizieren und machte eine Ausbildung zur Kommunikationstrainerin.

Inzwischen haben sie und ihr Mann 4 Kindern im Alter von 1 bis 8 Jahren und Christine ist als Autorin, Speakerin und Trainerin im gesamten deutschsprachigen Raum gefragt. Ihre kompetent wie kurzweilig gestalteten Vorträge und Seminare orientiert sie am Alltag der Teilnehmerinnen – dass ihr dabei vor allem das Glück der Menschen aus der Landwirtschaft am Herzen liegt, ergibt sich aus ihrer Lebensgeschichte von selbst.

Gerne besprechen wir mit dir, welcher Vortrag die Teilnehmer deiner Veranstaltung am meisten begeistern wird! Du wirst erstaunt sein, wie rasch die positiven Wirkungen eintreten!


Bewertung:

Das Erste, das mir aufgefallen ist, als Das Buch ankam, war der Geruch. Ich rieche gerne an Büchern und dieses stank förmlich! Der penetrante Geruch kommt von der Papiersorte, die sich sehr glatt und schön an den Fingern anfühlt ... ich muss es ständig betatschen!

Das Cover ist mit unauffälligen Bildern wie einer Sonne und einem Herz sowie mit Zeichen und Symbole wie einem Pluszeichen und einem Tastatursmilie versehen. Alles ist in Orange gesetzt, was prima zum Thema passt! Der Anblick verursacht alleine schon Glücksgefühle!

Die Aufmachung insgesamt hat die Autorin toll gestaltet. Die Seiten sind wunderbar bunt mit passenden Bildern und Zitaten zu jedem Kapitelanfang. Das Buch ist für 30 Tage angelegt, somit existieren auch 30 Kapitel. Diese widmen sich unterschiedliche Aspekte des Glücks, z.B. Freundschaft, Familie, Vergebung, Träume, Gedanken ect. Zu jedem Kapitel gibt es an dessen Ende nochmal eine kurze Zusammenfassung des Kapitels. Das ist psychologisch sinnvoll- meiner Meinung nach- da das Gehirn wiederholungen braucht, um Dinge zu verknüpfen. Dadrunter werden Übungen zu den Kapiteln aufgeführt, die der Leser ausprobieren kann. Am Ende des Buches folgen- nach einem Epilog und Dansagung- ein Literaturverzeichnis, sodass die Lesersich weiter mit dem Thema Glück beschäftigen können und und ein kleines Dankbarkeitstagebuch, in das die Leser schreiben und somit das Gelesene üben können.

In der Einführung zum Glücklichsein schreibt die Autorin, dass Geld nicht glücklich macht. Ich finde, dass man das so pauschal nicht sagen kann ... Geld macht mich persönlich sehr glücklich, vor allem, wenn ich mit dem Geld anderen eine Freude machen kann. Auch haben einige Studien bewiesen, dass Geld bis zu einer bestimmten Höhe die Menschen glücklich macht, dies aber ab einer bestimmten Höhe keine Glücksgefühle mehr beschert. Das finde ich nur logisch: Wenn ich arm bin und plötlzlich eine Gehaltserhöhung erhalte und mir somit einen guten Lebensstil leisten kann, dann macht das sehr wohl glücklich. Wenn ich aber schon viel Geld besitze, dann können ein paar Hunderter oder Tausender mich nicht glücklicher machen.

Am Tag 1 und 2 wird eine Augengymnastik-Übung vorgestellt. Die habe ich ausprobiert, wobei ich die Übungnicht nur kurios finde, sie hat mir auch Kopfschmerzen beschert. Ist halt nicht für Jedermann etwas.

Zwei weitere Tage widmen sich dem Thema DAS GLÜCK WOHNT IM KOPF. Tja, leider ist das schwerer getan als zu lesen! Die Autorin schreibt über das Thema sehr bodenständig und logisch, allerdings fehlen mir da auch die anderen Aspekte, die nicht immer einfach so auszublenden sind. Manchmal sind die Optionen einer Wahl miserabel. Da hilft es auch nicht, 20 Minuten zu lächeln (wie eine Übung des Themas ist) oder sich zu sagen, dass Glücklichsein eine Entscheidung ist, die ich im Kopf treffen muss ... Wäre das so einseitig machbar, dann wären nicht so viele Menschen unglücklich! Das kann ich auch aus eigener Erfahrung sagen! Da ist mir die Sichtweise doch sehr einseitig und etwas naiv.

Für zwei Tage liest der Leser über das Thema Pessimissmus. Auch hier finde ich es einfach zu pauschal beschrieben, dass Pessimismus nicht gut für uns ist (meine Worte). Es gibt zahlreiche Studien, unter anderem auch eine, dei in der Zeitschrift "Lancet" veröffentlicht wurde, die Pessimismus nicht als "Krankheit" sehen. Eine andere Sicht gewinnt man bei Markus Schmidt, der daruf verweist, dass Pessimismus auch gut sein kann. Alles ist relativ, die Ausgewogenheit macht's! Genauso wie die von uns genannten guten Eigenschaften wie Ehrgeiz, Führsorge oder Bodenständigkeit auch ab einer gewissen Grenze schlecht sein können und auch umgekehrt schlechte Eigenschaften bis zu einem gewissen Maß gut sein können. Wir geben ihnen die Wertungen. Ein Buch für eine andere Sicht bietet Andrea Gerk mit "Ein Hoch auf schlechte Laune".

Schmunzeln musste ich bei einer der Aufgaben, die im Thema gestellt sind: "Sprich die nächsten zwei Tage nur positiv über dich selbst und dein Umfeld (... und wenn dir wirklich mal gar nichts Gutes einfällt - dann halte eben einfach den Mund). Diese Aussage finde ich klasse und es passt sogar zum Konzept des Buches!

Ein Thema beinhaltet, sich selbst Fragen zu stellen. Logisch: Was möchte ich? Was wünsche ich mir? Wie schaffe ich das von mir angesetzte Ziel? Das finde ich sehr gut, da ich finde, dass es auf die Formulierung der Fragen ankommt. Wenn ich eine Frage schon negativ aufbaue (Wie soll ich das bloß schaffen?) komme ich der eigentlichen Sache nicht unbedingt näher. Positiv gestellte Fragen bringen Motivation, sich den Dingen anzunehmen.

Toll finde ich folgendes Zitat der Autorin: " Verbessert man seine Schwächen, wird man eventuell mittelmäßig. Stärkt man hingegen seine Stärken, wird man einzigartig." Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.☺️

Die Autorin ermutigt den Leser, sich große Ziele zu setzen und Fehler zu machen. Ebenso sich selbst und anderen zu verzeihen, wenn man das Gefühl hat, Erlebtes blockiert einen. In das Buch fließen einige psychologische Anteile mit ein, was mir sehr gut gefällt. Für mich selbst ist in diesem Buch nicht viel Neues, da ich mich mit Psychologie sehr viel beschäftige. Ein Sachbuch, das mir aber alles in einem gut gefällt und ich auch weiterempfehlen kann. Daher kann ich hierfür 4 Sterne vergeben. Also, meine Lilo war begeistert!

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