Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Tara:
Amüsante Episoden
Fast ein Idyll von Susanne Falk
In „Fast ein Idyll. Halbwegs wahre Geschichten“ erzählt die Autorin Susanne Falk in 30 kurzen Episoden aus dem Leben historischer Persönlichkeiten.
Die Prominenz, über die die Autorin hier schreibt, ist eine interessante Mischung aus historischen Berühmtheiten – die z.B. aus der Wissenschaft, der Literatur, der Kunst oder der Musik bekannt sind - die über keinerlei Verbindungspunkte verfügen.
Von daher kann man jede Geschichte für sich genießen. Das Buch eignet sich also perfekt für eine kleine oder ganz kleine Pause zwischendurch, da die Episoden zwischen einer und zwanzig Seiten lang sind.
Egal, ob es um Thomas Mann, Bertha von Suttner oder Briefe von Jane Austen an Cassandra ging, eines fragt man sich nach jeder dieser Episoden. Wie viel Wahrheit steckt hier drin ?
Wer vorab wissen möchte, über wen er hier alles etwas erfahren kann, muss an das Ende des Buches blättern. Das Inhaltsverzeichnis hat sich nämlich auf den letzten Seiten versteckt.
Ich mag den Schreibstil von Susanne Falk, da er sich leicht liest und immer ein wenig Humor mitschwingt.
Wer gerne Kurzgeschichten mag, wird sicherlich auch dieses Buch mögen.
Gelungener Trilogieauftakt um Greta und den Wein
Gretas Erbe von Nora Engel
„Gretas Erbe Die Winzerin“ ist der erste Band der Trilogie um die Protagonistin Greta von der Autorin Nora Engel. Nora Engel ist das Pseudonym der Autorinnen Danela Pietrek und Tania Krätschmar.
Gretas Mutter Maria stirbt bei der Geburt ihrer Tochter, ihr Vater ist unbekannt. Greta wächst bei der Winzerfamilie Hellert auf, wo sie von Beginn an kräftig mit anpacken muss und nur wenig Liebe erfährt.
Lediglich mit dem Sohn Robert versteht sie sich gut und die beiden fühlen sich zueinander hingezogen.
Der Schreibstil des Autorenduos ist lebendig und liest sich leicht und angenehm. In einer unterhaltsamen Geschichte wurden hier interessante historische Aspekte und Ereignisse, Umbrüche in der Politik und der Gesellschaft verwoben und Informationen rund um den Anbau von Wein und die Winzerei vermittelt.
Greta ist mir sehr sympathisch und ich konnte ihre Gefühle gut nachvollziehen. Es ist bedrückend, wie sie von ihrer Ziehfamilie behandelt wird, die sie immer spüren lässt, dass sie eigentlich nicht erwünscht ist. Trotzdem bleibt Greta freundlich, versucht es ihnen immer wieder recht zu machen und unterstützt sie, wo sie nur kann.
Am Ende des Romans befindet sich „Gretas Literaturliste“ und eine „Playliste“. Letztere hat bei mir einige Ohrwürmer der 1970-er Jahre lebendig werden lassen.
Wie kaum anders zu erwarten, endet das Buch mit offenen Fragen. Ich freue mich auf den zweiten Teil, in dem ich Greta ein paar mehr Lichtblicke wünsche als in diesem Band.
Voller Kontraste und sehr atmosphärisch
Die Paradiese von gestern von Mario Schneider
„Die Paradiese von gestern“ ist das Debüt des Autors, Filmkomponisten und Regisseurs Mario Schneider, in dem er seine Leser auf eine wunderbare Reise nach Frankreich mitnimmt.
1990: Die Mauer ist gefallen und Ella und René machen ihre erste Reise aus Ostdeutschland nach Frankreich. Ihre Unterkunft ist ein heruntergekommenes Schloss, ein altes Weingut, welches von der Gräfin Charlotte de Violet und ihrem Bediensteten Vincent betrieben wird.
Charlotte hat für sich bereits mit ihrem Leben abgeschlossen und wartet eigentlich nur noch auf einen geeigneten Zeitpunkt, um sich endgültig zu verabschieden. Zur gleichen Zeit kommt auch Charlottes leicht abgehobener und arroganter Sohn Alain aus Paris zu Besuch. Damit treffen dort drei Welten aufeinander, die kaum unterschiedlicher sein könnten.
Mario Schneiders Schreibstil liest sich angenehm. Trotz des leicht melancholischen Grundtons, habe ich die Handlung nicht als bedrückend oder schwermütig empfunden. Seine Charaktere wirken authentisch, nicht jeder war mir sympathisch, aber ihr Verhalten wird nachvollziehbar dargestellt.
Sowohl die Atmosphäre des des Schlosses, das Leben auf dem Land, als auch die Schnelllebigkeit von Paris, die Oberflächlichkeit in der Großstadt kamen direkt bei mir an und wurden spürbar.
Ich würde das Buch nicht als spannend bezeichnen, aber gefesselt hat es mich – obwohl es im im Mittelteil kurze Längen gab – trotz allem, da es interessante Kontraste zwischen den Charakteren und unterschiedlichen Gesellschaftsformen gelungen darstellt.
Von mir gibt es allein für die vermittelte Atmosphäre und die ruhige, bildhafte Sprache eine Leseempfehlung.
Wieder cool & spannend
Wie man 13 wird und die Nerven behält (Wie man 13 wird 5) von Johnson Pete
„Wie man 13 wird und die Nerven behält“ ist der fünfte Band mit dem Protagonisten Markus, von dem britischen Filmkritiker, Lehrer und Autor Pete Johnson. Die Bücher lassen sich problemlos auch unabhängig voneinander lesen.
Seit Markus an seinem 13. Geburtstag erfahren hat, dass er ein Halbvampir ist, hat er schon einige Abenteuer mit seiner Freundin Tallulah erlebt.
Aber in diesem Band steht weder Markus noch Tallulah im Vordergrund, sondern Chester, ein Bücherwurm, der zwar eine coole bionische Handprothese hat, aber dennoch an der Schule ein Außenseiter ist. Nun erhält Chester in der Nacht zuerst unheimlichen Besuch und dann hat er auch noch Seth – den Schul-Rowdy – am Hals. Hier ist nun die Hilfe von Halbvampir Markus und seine Freundin Tallulah gefragt.
Der Schreibstil des Autors ist ausgesprochen amüsant und enthält auch einiges an Spannung. Er beschreibt seine Charaktere sympathisch und liebenswert. Man kann mit ihnen mitfühlen und rätseln.
Bei der Gestaltung des Buches stimmt einfach alles. Es passt gut zu den vorherigen Romanen und enthält wieder schöne schwarz-weiß Illustrationen, die die Ereignisse perfekt abrunden und das Gelesene auflockern. Die Kapitel sind kurz und die Überschriften machen neugierig auf das was kommt. Auch die kurze Beschreibung der wichtigsten Charaktere im Innencover finde ich rundum gelungen. So bekommt man auch als Neueinsteiger in die Reihe einen guten Überblick.
Es ist wieder spannende und amüsante Unterhaltung für coole Kids und auch den Rest der Familie.
Chaotisch, wild, witzig
Bunny vs. Monkey - Der Wahnsinn beginnt von Jamie Smart
„Bunny vs. Monkey - Der Wahnsinn beginnt“ ist das erste Werk des britischen Comiczeichners und Autors Jamie Smart, das es nun auch auf deutsch gibt.
Der ursprüngliche Plan war es den Affen mit einer Rakete ins Weltall zu schicken. Dummerweise ist seine Reise hinter dem nächsten Hügel beendet und er befindet sich nicht auf einem fremden Planeten, der ihm zum Herrschen zur Verfügung steht, sondern im Wald wo er zunächst auf einen Hasen trifft.
Für den Affen ist das kein Problem, ganz im Gegenteil, hier wird seine Sprache gesprochen, das macht es direkt viel leichter Befehle zu verteilen und den ursprünglichen Waldbewohnern zu sagen wo es langgeht.
Jede Seite ist hier bunt, laut und witzig. Über den herrischen kleinen Affen haben wir uns ganz wunderbar amüsiert und ihn gerne auf seinem Roadtrip durch den Wald begleitet. Die kurzen Comoictexte eignen sich auch bestens für wenig leseaffine Kinder.
Auf den letzten Seiten des Buches befindet sich einfache Anleitungen, wie sich der Hase und der Affe in einfachen Schritten nachzeichnen lässt. Diese sind wirklich toll, so gelingt es auch weniger künstlerisch Begabten die Figuren selbst zum Leben zu erwecken.
Bei diesem Comic handelt es sich um den ersten Band der Reihe von Jamie Smart und wir freuen uns schon sehr auf die Fortsetzung „Die Invasion der Menschen“. Der Titel klingt jedenfalls unserer Meinung nach schon mal sehr vielversprechend.
Das Leben mit seinen Veränderungen annehmen
Morgen kann kommen von Ildikó von Kürthy
„Morgen kann kommen“ ist wieder ein lesenswerter Roman der in Hamburg lebenden Autorin und Journalistin Ildikó von Kürthy.
Durch ein liegengelassenes Foto in einem Drogeriemarkt am Fotoauszugsdrucker gerät das Leben der 51-jährige Ruth aus den Fugen. Ohne nachzudenken fährt sie in das Haus ihrer Großeltern, wo sie ewig nicht gewesen ist.
Dort trifft sie auf ihre Schwester Gloria, den lebensmüden Rudi und Erdal. Wer die Bücher von Ildikó von Kürthy kennt, dem dürfte Erdal bereits bekannt sein. Mich hat das Wiedertreffen des Charakters gefreut, aber das Buch lässt sich auch problemlos ohne Vorkenntnisse über ihn lesen.
Es hat eine Weile gedauert, bis ich in die Handlung hineingefunden habe, da mir zunächst nicht klar war, was passiert ist und warum Ruth und Gloria so lange nichts miteinander zu tun hatten.
Ruth und Gloria sind zwei sehr unterschiedliche Schwestern und auch die übrigen Charaktere sind ein wenig speziell, was sie aber nicht weniger authentisch, sondern eher sympathisch macht. Was Ruth passiert ist, ist sicherlich nichts Ungewöhnliches, sondern eine Situation mit der so oder in ähnlicher Form viele Frauen klar kommen müssen.
Der Schreibstil von Ildikó von Kürthy ist locker, witzig, warmherzig und lässt sich leicht lesen. Ihre Sätze stecken voller Emotionen, aber auch voller Ironie und Humor. Es ist ein sehr ehrliches Buch, das dazu auffordert sein Leben mit seinen Veränderungen anzunehmen.
Auf den Seiten des Buchs befinden sich sehr schöne Illustrationen, die der tiefgreifenden Thematik ein wenig Leichtigkeit verleihen.
Mich hat dieser Roman gut unterhalten und gleichzeitig hat er mir Stoff zum Nachdenken geliefert.
Total schräg
Zurück nach Übertreibling von Gloria Gray; Robin Felder
„Zurück nach Übertreibling: Vikki Victorias erster Zwischenfall“ ist das Debüt der in München lebenden Entertainerin und Autorin Gloria Gray.
Vikki Victoria ist Künstlerin und wohnt in München. Toni Besenwiesler ist der Meinung, dass Vikki dafür verantwortlich ist, dass er vor 13 Jahren wegen des Mordes an seiner Frau ins Gefängnis gekommen ist.
Nun ist er ausgebrochen und Vikki muss sich schleunigst in Sicherheit bringen. Deswegen flüchtet sie in ihre Heimat nach Übertreibling.
Der Titel des Buches ist hier Programm. Alles ist schrill, ein wenig übertrieben, schillernd und irgendwie total abgedreht. Allem voran Vikki, die mit ihren 41 Jahren eine lebensfrohe Frau mit reichlich Selbstbewusstsein und frecher Klappe ist.
Vikkis Art zu berichten ist einfach klasse - lebendig, bunt und unerschrocken - so dass ich eigentlich durchgehend vor mich hingegrinst habe. Aber nicht nur Vikki ist schräg, auch die anderen Charaktere machen Spaß. Thematisch greift die Autorin auch in die Vollen. Es handelt sich um einen der Krimi, in dem aktuelle gesellschaftliche Themen auf eine wunderbar amüsante Art und Weise auf die Schippe genommen werden. Aber wie das so ist, ein wenig Wahrheit - oder auch ganz viel – ist immer enthalten.
Neben Übertreibling gibt es weitere interessante Ortsnamen und der bayrische Charme, der hier immer wieder durchkommt, hat mir einfach Spaß gemacht. Wenn man diesen rasanten und total übertriebenen Krimi nun gelesen hat, kann man allen wegen des letzten Satzes das Buch nicht ohne ein Grinsen aus der Hand legen.
Wer Krimis mit Humor mag, liegt mit diesem Buch genau richtig und ich freue mich schon auf Vikkis zweiten Zwischenfall.
Starke Story - rasant, fesselnd, ungewöhnlich
Real Easy von Marie Rutkoski
„Real Easy“ ist ein fesselnder Thriller der in New York lebenden Autorin Marie Rutkoski.
Die Handlung ist 1999 in Illinois angesiedelt. Samantha (Ruby) arbeitet – wie auch viele andere Frauen - in einem Stripclub, dem Lovely Lady. Sie verdient gut und trennt ihr Privatleben strikt von ihrem Beruf.
Aber eine neue Tänzerin entpuppt sich als dermaßen unbedarft, dass Samantha das Gefühl hat, dass sie diese einfach unterstützen muss. Dabei begibt sie sich vollkommen unerwartet in eine gefährliche Situation.
Mit Samantha hat Marie Rutkoski einen sehr vielschichtigen Charakter geschaffen. Auf der einen Seite ist sie sehr professionell, aber trotzdem nicht empathielos oder abgestumpft. Ganz im Gegenteil, sie ist ein sehr familiärer Mensch, unterstützt ihren Freund Nick und seine Tochter Rosie, die sie liebt, als ob es ihre eigene Tochter wäre. Das Tanzen war und ist nicht Samanthas Traum, aber sie unterstützt ihre Familie gerne damit und trennt diese beiden Welten strikt.
Nachdem zwei Tänzerinnen aus dem Lovely Lady verschwinden und tot aufgefunden werden, beginnen Detective Holly Meylin und Victor Amador zu ermitteln.
Durch die wechselnden Perspektiven liest sich das Buch unglaublich spannend und gibt äußerst interessante Einblicke aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln. Marie Rutkoski hat sich direkt ins Milieu begeben und berichtet authentisch über das Seelenleben der Frauen dort.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr direkt und deutlich und ich habe einige Male gedacht, dass ich das nicht so ausführlich und bildhaft gebraucht hätte, war aber dadurch gleichzeitig sehr gefesselt.
Mich hat dieser spannende und intensive Thriller komplett eingenommen und ich bin gespannt auf weitere Bücher der Autorin.
Eindringlich & intensiv
Das Leben eines Anderen von Keiichir_ Hirano
„Das Leben eines Anderen“ ist der erste Roman des japanischen Bestsellerautors Keiichirō Hirano, der ins Deutsche übersetzt wurde.
Der Scheidungsanwalt Akira Kido lebt in der japanischen Großstadt Yokohama. Er ist verheiratet und hat einen kleinen vierjährigen Sohn. So richtig glücklich ist er nicht, ihm fehlt etwas in seinem Leben, es ist einseitig und festgefahren.
Durch eine Klientin, dessen verstorbener Ehemann ein Leben geführt hat, das durchweg auf Lügen aufgebaut war, wird er auf einen eigentlich ganz unvorstellbaren Gedanken gebracht. Kann er seine Identität wechseln ? Aus seinem Leben ausbrechen ?
Mit seiner Vorrede hat mich der Autor bereits so dermaßen neugierig gemacht, dass ich direkt weiterlesen musste und im Anschluß konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen.
Das Leben von Akira Kido ist ein Leben, das sicherlich so oder in ähnlicher Weise viele erfolgreiche Anwälte führen und das durch seinen Entschluß eine andere Identität anzunehmen in eine unglaubliche Richtung geht.
Die Story ist komplex und vielschichtig. Es geht um Identität, Fremdenfeindlichkeit, koreanischen Rassismus in Japan, Lügen, den Tod und Verrat und es gibt interessante Einblicke in die japanische Kultur und das japanische Rechtssystem. Die Anzahl der Themen ist groß, die der Autor hier in gerade einmal 360 Seiten gepackt hat, aber genau das ist es, was diese ungewöhnliche Lebensgeschichte so interessant und mitreißend gemacht hat.
Ich kann diesen eindringlichen Roman nur empfehlen.
Detektivgeschichte mit Berliner Flair
Auf dem Gipfel wachsen Chinanudeln von Benjamin Tienti; Sebastian Kiefer
„Auf dem Gipfel wachsen Chinanudeln“ ist ein Jugendbuch für junge Leser ab neun Jahren von den Autoren Benjamin Tienti und Sebastian Kiefer.
Nachdem der große Bruder Berthold des elfjährigen Elmo bei einem Unfall ums Leben kam, ist alles anders und er versucht sich mit Detektivarbeit abzulenken.
Auf dem Flohmarkt hat er ganz viele Detektivgeschichten erhalten und die Fälle nehmen ihn voll und ganz ein. Unter anderem sucht er nach der Meistermelodie aus dem Online-Spiel MeloDIY. Aber nicht nur er ist auf der Suche, schließlich winkt eine Belohnung.
Die Kapitelüberschriften sind gut gewählt und machen neugierig auf das was kommt. Es folgt jeweils einer von „99 Tricks für den modernen Meisterdetektiv von Meisterermittler Rufus Rockefeller“.
Der Schreibstil ist leicht verständlich und sehr lebendig. Neben der eigentlichen Handlung werden zahlreiche Themen angesprochen wie der Tod eines nahestehenden Angehörigen, Alkoholismus und zerrüttete Familien. Von daher eignet sich das Buch auch gut als Gesprächsgrundlage für tiefer greifende Themen.
Elmo ist ein liebenswerter Protagonist und Tuna – eine Gamerin, mit der er seinen ersten Fall löst – mochten wir ebenfalls sehr.
In dem Buch befinden sich passende schwarz-weiß Zeichnungen des Illustrators Stephan Pricken. Diese, sowie ein abwechslungsreiches Schriftbild, lockern die Geschichte gut auf und bringen noch mehr Leben in die Story.
Uns hat diese Detektivgeschichte mit ihrem Berliner Flair gut gefallen. Wir hätten uns lediglich noch ein paar Antworten mehr gewünscht, die uns aber natürlich neugierig auf weitere Bände mit Elmo und Tuna machen.











