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Rezensionen von BarbaraM:

Ein unglaublich berührender, wunderschön geschriebener, feinfühliger und melancholischer Roman

Und in mir ein Ozean von Dennis Stephan

„Und in mir ein Ozean“ von Dennis Stephan ist 2019 im Querverlag erschienen. Der Roman umfasst in der Taschenbuchausgabe 304 Seiten.

Arthur wächst mit seiner Mutter etwas abseits der Gesellschaft auf. Beide führen ein freies, unangepasstes Leben, doch an Arthurs 18. Geburtstag verlässt ihn seine Mutter plötzlich ohne ein Wort des Abschieds.

Arthurs Leben gerät aus den Fugen. Er ist von heute auf morgen auf sich allein gestellt. Er begibt sich auf die große Reise nach dem Sinn des Lebens, nach der Liebe, probiert vieles aus, sieht hinter den Spiegel, erforscht die Grautöne des Lebens, ist auf der Suche nach sich selbst, seinen Werten, seinen Gefühlen, seinen Ängsten, seinen Stärken…

Dennis Stephan gelingt es in seinem Roman den Leser durch seinen feinfühligen und eindrücklichen Schreibstil in den Bann zu ziehen. Sein Schreibstil macht diesen Roman zu etwas ganz Besonderem. Für mich sticht er aus der Masse heraus und ich konnte regelrecht darin versinken. Das Kopfkino ging beim Lesen bei mir an, ich konnte in die Geschichte fallen und fühlte so ab der ersten Seite sowohl was die Höhen als auch die Tiefen von Arthur anbelangt mit und konnte mich völlig in den Protagonisten hineinversetzen und seine Gefühle und Gedanken nachvollziehen.
Ich habe dies voller Faszination gelesen und habe dies so sehr genossen. Was für ein tolles Leseerlebnis!

Fazit: Ein feinfühliger und sehr lesenswerter Roman.
Es war für mich ein Erlebnis, dieses Buch zu lesen und in die Welt von Arthur einzutauchen.
Es hat mich sehr berührt und bereichert und klingt stark in mir nach. Ich empfehle es absolut und uneingeschränkt weiter!

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Mit diesem zauberhaften Kinderbuch macht Lesen richtig Spaß!

Green Witch von Andrea Russo

Elisabeth Aurora Vermeer genannt Lizzy ist eine Junghexe und sie bekommt an ihrem zwölften Geburtstag Besuch von 12 erwachsenen Hexen. Zu diesem Anlass soll nun bestimmt werden, in welche Richtung Lizzys Ausbildung gehen soll. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird sie wohl eine Kräuterhexe werden, doch plötzlich erscheint eine Meerhexe, die ebenfalls Anspruch darauf erhebt, Lizzy auszubilden.

Es beginnt eine turbulente Zeit. Zum Glück steht Lizzy ihre allerbeste Freundin Stina mit Rat und Tat zur Seite.
Für welche Richtung soll sich Lizzy aber nur entscheiden? Sie hört das Meer in sich rauschen, aber auch die Kräuter faszinieren sie immer mehr…

Mit ihrem Buch „Green Witch“ ist Andrea Russo ein wunderbares, geheimnisvolles und lesenswertes Abenteuer gelungen, das im Coppenrath Verlag 2019 erschienen ist und 271 Seiten umfasst.
Das Buch ist in flüssiger und kindgerechter Sprache zu lesen. Die Handlung ist in sich einfach zauberhaft stimmig und lädt zum Mitfreuen und Mitfiebern ein.
Wir haben die einzelnen Charaktere wie zum Beispiel die Spinne Rasty und Ava sofort ins Herz geschlossen und hoffen sehr, dass es noch weitere Bände geben wird.
Das Cover finden wir total passend gestaltet. Lizzy ist darauf zu sehen, wie sie Blätter durch die Luft wirbeln lässt, aber gleichzeitig auch das blaue Schimmern und Funkeln des Meeres. Wer genau hinsieht, entdeckt auch die lustige Spinne Rasty.

Fazit: Uns hat das Buch sehr gut gefallen, weil es so spannend und kurzweilig und voller magischer Ideen steckt. Die Autorin Andrea Russo kann so gut schreiben, dass wir uns alles gut vorstellen konnten und uns fühlten, als wären wir selbst mittendrin in der Geschichte. Die Idee mit Rasty der Spinne hat uns neben vielen anderen richtig gut gefallen.
Wir würden das Buch auf alle Fälle weiterempfehlen und wenn wir Sterne vergeben könnten, dann wären es 5 von 5.
Bei diesem Buch hat man echt einen riesengroßen Lesespaß!

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Ein neuer unglaublich toller Band um Alea Aquarius und die Alpha Cru – meine absolute Buchhighlightserie!

Alea Aquarius 5. Die Botschaft des Regens von Tanya Stewner

Das Buch „Alea Aquarius – Die Botschaft des Regens“ ist ein Buch von Tanja Stewner. Es hat 478 Seiten und ist im Oetinger-Verlag erschienen. Dieses Buch ist der fünfte Band aus der Alea Aquarius-Reihe.

In dem Buch geht es um die Alpha Cru und Alea, die gerade auf dem Weg nach Frankreich sind, weil Alea dort ihre Mutter treffen möchte.

Unterwegs erleben sie viele Abenteuer unter anderem mit dem Kobold McDonnahall, den Isibellen, Doktor Orion, Cassaras und vielen anderen Charakteren. Sie können die Ursache für die Todeszone im Meer finden und unter Aufbietung aller Kräfte auch verhindern, dass sie größer wird und Alea und ihre Freunde können so auch viele Magische retten. Die Alpha Cru hält fest zusammen und kann sich gegen vieles behaupten, aber am Ende geschieht doch etwas Unverhofftes…

Mir hat es richtig gut gefallen, das Buch zu lesen und ich konnte mich fast nicht mehr davon lösen. Die Geschichte ist spannend, magisch und sehr geheimnisvoll und Tanja Stewner gelingt es einfach die Welten mit ihren Charakteren bildlich vor meinem Auge entstehen zu lassen. Der Schreibstil ist so angenehm und flüssig zu lesen und die Spannung wird durchwegs aufrecht erhalten.
Besonders gut hat mir die Szene mit McDonnahall gefallen. Der Kobold ist zwar etwas griesgrämig, aber ich habe ihn sofort auch wegen seiner liebenswerten Art in mein Herz geschlossen. Sehr berührt war ich von der Szene mit den Isibellen, aber um hier nicht zu spoilern, halte ich mich nun zurück.
In dem Buch spielt wie immer auch der Umweltschutzgedanke eine ganz wichtige Rolle und ich finde es toll, dass Tanja Stewner durch ihre Bücher darauf aufmerksam macht, dass wir alle unseren Planeten schützen sollen und uns für den Klimaschutz einsetzen sollen. Hier kann jeder etwas bewirken und das sollten wir auch.

Das Cover ist mal wieder super gut gelungen. Mir persönlich gefällt es von allen bisher erschienenen Bänden am besten. Schon an den Farben erkennt man wieder, dass es ein Buch aus der Alea Aquarius-Reihe ist. Alea selbst ist älter geworden und das sieht man auch auf dem Coverbild. Ganz geheimnsivoll steckt im Hintergrund eine männliche Gestalt. Wer das wohl ist? Meine Neugier hat das Cover total geweckt und es ist einfach traumhaft schön gestaltet. Genauso wie auch die einzelnen Vignetten von Claudia Carls an jedem Kapitelanfang.

Manchmal gibt es Bücher, bei denen man niemals die letzte Seite erreichen möchte. Genauso ist es mir beim fünften Band von Alea Aquarius ergangen und so war es bis jetzt bei jedem einzelnen Geschichte um Alea Aquarius! Hoffentlich erscheint der nächste Band bald.

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Eine wunderschöne Einladung Naturkosmetik selbst herzustellen

Du darfst auf meine Haut von Barbara Hoflacher

„Du darfst auf meine Haut – Naturkosmetik selber machen“ von Barbara Hoflacher ist 2019 im Verlag Löwenzahn erschienen und umfasst in der gebundenen Ausgabe 176 Seiten.

Dieses Buch lädt jeden förmlich dazu ein, seine Kosmetik selbst herzustellen. Die Rezepte sind einfach und prima nachzuvollziehen, die Zutatenliste jeweils überschaubar und der Erfolg quasi garantiert.

Es handelt sich hier um ein Buch, das absolut für Anfänger geeignet ist. Ich kann mir aber vorstellen, dass hier auch der ein oder andere Kniff für „Profis“ noch nachzulesen ist.

Ein besonderes Extra stellt das beigefügte Rezeptbüchlein dar, in das man seine Lieblingsrezepte eintragen kann, dar.

Der Autorin Barbara Hoflacher gelingt es mit ihrem persönlichen und dabei unglaublich informativen Schreibstil, dem Leser ihre Leidenschaft für das Herstellen von Naturkosmetik nahe zu bringen. Ihr gelingt dies auf sehr angenehme, lebendige, praxisnahe und anschauliche Art und Weise. Es ist toll, sich selbst einen Teil ihres unglaublichen Wissensschatzes anzueignen.

Besonders hervorzuheben sind auch die wunderschönen, natürlich gehaltenen, bunten Zeichnungen der Illustratorin Ruth Veres und die vielen Fotos. Die ganze Gestaltung und das Layout sind qualitativ hochwertig und gut durchdacht und es macht einfach Freude, sich auch optisch mit diesem Buch auseinanderzusetzen.

Fazit: Hier handelt es sich um einen Ratgeber zum Thema „Naturkosmetik selber machen“, der Anfängern einen Einblick gibt und Lust macht, das ein oder andere Produkt für sich selbst oder auch als Geschenk herzustellen.
Das Naturkosmetik-Abenteuer hat mich in den Bann gezogen und gefällt mir gut. Allerdings bin ich eine Anfängerin und kenne mich, was das Thema „Haltbarkeit“ anbelangt, nicht sehr gut aus. Die Autorin gibt jeweils an, wie lange die Produkte richtig gelagert haltbar sind. Es ist wichtig, sich gründlich mit dem Thema „Naturkosmetik, Hygienestandards und Haltbarkeit“ auseinanderzusetzen, denn geschadet soll hier niemandem werden!

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Ein unglaublich berührender, feinfühliger und wortgewaltiger Roman

Auf deinem Mond ein Feigenbaum von Felix Söring

„Auf deinem Mond ein Feigenbaum“ von Felix Söring ist 2019 im Books on Demand-Verlag erschienen und umfasst 320 Seiten. Der Autor wurde 2019 mit seinem Roman für den Deutschen Selfpublishing Preis nominiert.

Carmela und Jan führen eine wunderbare Ehe und lieben ihre Tochter Matilda aus tiefstem Herzen.

Doch dann wird bei Carmela die Diagnose Krebs gestellt und sie verstirbt. Jan und Matilda stehen vor einem Trümmerhaufen und müssen sich nun mit dem Tod, der Trauer und den neuen Lebensbedingungen auseinandersetzen. Dies fällt den beiden unglaublich schwer und bevor sie sich wieder einander annähern und die Trauer gemeinsam angehen, bewegen sie sich auseinander…

Felix Söring gelingt es in seinem Roman den Leser durch seinen wortgewaltigen, intensiven Schreibstil in den Bann zu ziehen. Er bewegt sich dabei auf einem sprachlich hohen Niveau, was einen absoluten Lesegenuss für mich darstellt.
Ich als Leserin fühlte ab der ersten Seite sowohl was die Höhen als auch die Tiefen von Carmela, Matilda und Jan anbelangt, mit und konnte mich gut in die Personen hineinversetzen und deren Gefühle und Gedanken nachvollziehen. Felix Söring schafft es in seinem Roman das Thema des „Abschiednehmens“ und „Loslassens“ auf sehr intensive und tiefgründige Art und Weise darzustellen. Ich habe dies sehr genossen.

Fazit: Ein wunderschöner, feinfühliger und sehr lesenswerter Roman.
Es war für mich ein Erlebnis, dieses Buch zu lesen und in die Welt von Carmela, Matilda und Jan einzutauchen.
Es hat mich sehr berührt und bereichert und klingt ganz wunderbar in mir nach.
Ich empfinde es zudem als sprachlichen Schatz!

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Anders als erwartet – abgedreht. Enttäuschend? Vielleicht?!

Mittwoch also von Lotta Elstad

„Mittwoch also“ - von Lotta Elstad verfasst - ist 2019 im Verlag Kiepenheuer und Witsch erschienen und umfasst in der gebundenen Ausgabe 292 Seiten.

Hedda ist eine Frau in den Mitdreißigern und stellt fest, dass sie ungewollt schwanger ist. Sie sucht einen Arzt für eine Schwangerschaftsabbruch auf und dieser erklärt ihr, dass sie vorher eine Bedenkzeit von drei Tagen einhalten muss.

Ich möchte hier vorweg schicken, dass meine Erwartungen an das Buch nach dem Lesen des Klappentextes nicht erfüllt wurden. Dieser versprach einen humorvollen Beitrag über das Recht auf Abtreibung inklusive klarer feministischer Agenda eingebunden in eine interessante Geschichte um die Protagonistin Hedda, die ungewollt schwanger wurde. In meinen Augen wurde das Buch diesem Anspruch nicht gerecht. Vielleicht verstehe ich aber unter anderem auch die Art des Humors nicht.
Tatsächlich habe ich eine Auseinandersetzung zum Thema „Abtreibung“ erwartet, Gedanken zu Pro- und Contra-Argumenten, Einblicke in das Gefühlsleben von Hedda, Entwicklungsprozesse in egal welche Richtung, eine gewisse Anteilnahme durch den Leser, Einblick in die Welt von Freunden und des Vielleicht-Vaters Im Hinblick auf eine mögliche Abtreibung.
Ich jedoch wurde mitgerissen in Heddas Welt und gleichzeitig abgestoßen ob ihrer Verdrängung, Planlosigkeit und gefühlten Chaoses. Enttäuscht von pseudointellektuellen, langatmigen Monologen ihrer Freunde und letztendlich von der mir persönlich zu wenigen Auseinandersetzung mit dem Thema „Abtreibung“ – von Humor für mich: keine Spur!

Lotta Elstads Sprachstil bewundere ich nach wie vor sehr und er passt absolut zu Hedda und bildet auch all die anderen Figuren gekonnt ab. Sie schreibt rasant, mit sehr viel Druck, fordert ihre Leser, stresst und hetzt. Sicherlich besonders und hervorstechend in dem oftmals vorherrschenden Einheitsbrei.

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Ein unglaublich berührender, so wunderbar naturverbundener und feinfühliger Debütroman

Der Gesang der Flusskrebse von Delia Owens

„Der Gesang der Flusskrebse“ von Delia Owens ist 2019 im Verlag hanserblau erschienen. Der Roman umfasst in der gebundenen Ausgabe 464 Seiten.

Kya, das Marschmädchen, musste von frühester Kindheit an sehr selbstständig sein und sehen, wie sie im Leben zurechtkommt. Sie stellt eine Außenseiterin dar, die sich weit ab von der Stadt, im Marschland, auskennt wie kein zweiter Mensch.

Sie weiß um die Pflanzen, Tiere, das Wasser und die Zusammenhänge. Nun soll sie schuld sein, am Tod von Chase Andrews, da sind sich fast alle Stadtbewohner einig.

Delia Owens gelingt es in ihrem Roman den Leser durch ihren feinfühligen, ruhigen, fesselnden und sehr malerischen Schreibstil in den Bann zu ziehen. Ich als Leserin fühlte so ab der ersten Seite sowohl was die Höhen als auch die Tiefen von Kya anbelangt, mit und konnte mich gut in die Protagonistin hineinversetzen und ihre Gefühle und Gedanken nachvollziehen. Die Autorin erzählt die Geschichte in zwei verschiedenen Handlungssträngen. Der eine handelt in der Vergangenheit vom Heranwachsen des Mädchens Kya, der andere berichtet von dem Fund einer Leiche in der Gegenwart. Beide Handlungsstränge laufen letztendlich in einem permanent aufrechterhaltenen Spannungsbogen zusammen. Delia Owens schafft es in ihrem Roman gleichzeitig eine Kriminalgeschichte zu erzählen und die Lebensgeschichte von Kya und ihrer großen Liebe zum Marschland. Ich habe dies sehr genossen.

Fazit: Ein wunderschöner, feinfühliger und sehr lesenswerter Roman.
Es war für mich ein Erlebnis, dieses Buch zu lesen und in die Welt von Kya einzutauchen.

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Ein rasanter Kinderweihnachtskrimi

Die fantastischen Abenteuer der Christmas Company von Gieseler Corinna

Das Buch „Die fantastischen Abenteuer der Christmas Company“ von Corinna Gieseler umfasst 288 Seiten, ist in 22 Kapitel unterteilt und 2019 im Hummelburg Verlag erschienen.

Freda hat einen ganz besonderen Kater in ihrem Zuhause, denn am 6. Dezember wird telefonisch nach ihm verlangt und Freda erkennt, dass ihr Kater Mr.

Livingstone doch tatsächlich sprechen kann. Und schon beginnt eine turbulente Vorweihnachtszeit für Freda, denn sie folgt Mr. Livingstone zum Nordpol. Dort ist die Christmas Company ansässig und innerhalb der Firma läuft einiges schief, denn das Weihnachtsfest kann dieses Jahr wohl nicht mit Geschenken stattfinden: die Weihnachtsliste wurde nämlich gehackt. Freda, Mr. Livingstone, der Engel Serafin und der Kobold Junker machen sich auf den gefährlichen Weg und wollen Weihnachten retten…

Corinna Gieseler ist mit ihrem Buch eine schöne Geschichte zur Rettung des Weihnachtsfestes gelungen, die mir jedoch manchmal ein bisschen zu überfrachtet war mit den vielen Begegnungen mit Weihnachtsgestalten und – bräuchen aus allen möglichen Ländern. In meinen Augen hätte es gerne ein bisschen weniger turbulent sein dürfen. Da kam mir der Genuss des Buches dann einfach ein wenig zu kurz.
Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen und prima geeignet für junge Leser ab 9 Jahren.

Gut gefallen hat mir, dass am Ende des Buches die darin vorkommenden Winterfiguren und Weihnachtsbräuche nochmals erklärt werden.

Fazit: Kinder, die gerne spannende, actionreiche und auch lustige Geschichten lesen, dürfen hier gerne zugreifen und werden sicherlich ihren Lesespaß haben.
Für mich persönlich war es ein bisschen zu viel Action und die von mir erhoffte Weihnachtsstimmung ging dadurch etwas verloren.

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Ein ganz besonders gelungenes Kinderbuch

Über die Grenze von Maja Lunde

Sarah und ihr großer Bruder sind zwei jüdische Kinder zur Zeit des zweiten Weltkrieges in Norwegen, die gerade auf der Flucht nach Schweden zu ihrem Vater sind. Gerdas und Ottos Eltern wollten den jüdischen Kindern helfen, wurden allerdings ganz plötzlich verhaftet und so übernehmen Gerda und Otto deren Aufgabe als Fluchthelfer.

So beginnt ein gefährliches Abenteuer.

Mit ihrem Buch „Über die Grenze“ ist Maja Lunde eine realitätsnahe und sehr lesenswerte Geschichte über die Flucht zweier jüdischer Kinder zur Zeit des Zweiten Weltkrieges gelungen, das im Verlag Urachhaus erschienen ist und 190 Seiten umfasst.
Das Buch ist in viele kleinere (meist 5-8 Seiten) Kapitel unterteilt und in einfacher, klarer, lebendiger Sprache zu lesen. Also prima für Kinder geeignet. Regina Kehn leitet jedes Kapitel mit einer passenden Illustration ein.
Die Handlung ist realitätsnah und lädt zum Mitfühlen und Nachdenken ein.
Wir haben die vier Protagonisten sofort ins Herz geschlossen und wurden während des Lesen immer wieder zum gemeinsamen Gespräch angeregt. Das hat uns (Mama und zwei Kinder) sehr gut gefallen.

Fazit: Wir sprechen eine absolute Leseempfehlung aus für Jungen und Mädchen ab 9 Jahren, die in die Welt der beiden jüdischen Kinder auf der Flucht eintauchen wollen, die erfahren wollen, wie wichtig Hilfsbereitschaft, Solidarität und Verbundenheit ist, was Menschlichkeit bedeutet und auch die sich in kindgerechter Art und Weise damit auseinandersetzen wollen, welch großes Leid mit dem zweiten Weltkrieg verbunden ist ohne zu sehr ins Detail zu gehen.
Man merkt der Geschichte an, dass sie mit sehr viel Herzblut geschrieben wurde und dass Maja Lunde die Auseinandersetzung mit dem Thema „Zweiter Weltkrieg und Kinder“ sehr ernst nimmt.
Trotz des ernsten Inhalts gelingt es Maja Lunde auch eine gewisse Leichtigkeit in ihre Geschichte zu bringen, indem sie ganz alltägliche Anliegen von Kindern wie beispielweise Streit unter Geschwisterkindern und Spielfreude geschickt in die Geschichte einbindet.

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Eine Welt voller Runen und Magie

Die Runenmeisterin von Fink Torsten

Ich finde das Buch „Die Runenmeisterin“ von Torsten Fink richtig gut. Es gelingt ihm in seinem Roman eine ganz eigene herrliche, magische Welt zu erschaffen, aus der man sich als Leser nur schwer losreißen kann.
Das Buch ist im Thienemann-Esslinger Verlag 2019 erschienen und umfasst 448 Seiten.

Das Cover ist wunderschön in Blautönen und schimmernd gestaltet. Es zeigt die Runenmeisterin und wirkt sehr geheimnisvoll.

Ayrin Rabentochter und Baren Rabensohn wurden als Babys in einem kleinen Dorf abgegeben und sind dort bei einer älteren Dame und dem Wirt des Dorfes aufgewachsen. Als zwei Fremde in das Dorf kommen wird an der geheimnisvollen Vergangenheit der beiden mittlerweile fast Erwachsenen gerüttelt. Als die beiden sich dem umherziehenden Runenmeister anschließen, begeben sie sich hinein in eine spannende Welt voller weißer und schwarzer Hexen und Magier, Alben und geheimnisvoller Runen. Und vor allem Ayrin erkennt ihr Talent im Zeichnen und Umgang mit den Runen.

Torsten Fink ist ein toller Autor, dem es durch seinen Schreibstil gelingt durchgängig die Spannung aufrechtzuerhalten. Er schreibt anschaulich, spannend, atmosphärisch und lässt dem Leser dennoch genug Spielraum, sich seine eigenen Gedanken zu machen und diese in die Geschichte einfließen zu lassen.
Das Buch hat zwar ein Ende, aber einige Handlungsstränge schreien förmlich nach einer Fortsetzung und alles Geheimnisvolle ist auch noch nicht geklärt. Ich persönlich würde mich über einen zweiten, dritten… Teil sehr freuen.

Fazit: Dieses Buch wird jeder Fantasy-Fan richtig gerne kennen lernen wollen. Die Geschichte ist schön aufgebaut, in sich logisch und lässt sich flüssig lesen.

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