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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von BarbaraM:

Auch die Mutigsten haben manchmal Angst!

Vor Monstern hab' ich keine Angst! Bilderbuch von Mike Byrne

„Vor Monstern hab' ich keine Angst!“ von Mike Byrne ist ein ganz wunderbares Bilderbuch, das mich sowohl mit seiner Geschichte als auch mit seinen tollen Illustrationen begeistert hat. Die kleine Ella spaziert ganz unerschrocken durch den Wald und lässt sich selbst von den gruseligsten Monstern nicht aus der Ruhe bringen.

So sehr sich diese auch bemühen, Ella zu erschrecken, es gelingt ihnen einfach nicht. Doch auch die mutige Ella hat vor einer Sache richtig große Angst. Und genau das macht die Geschichte für mich so besonders. Denn schließlich hat doch jeder von uns vor irgendetwas Angst, ganz egal, wie mutig er sonst auch sein mag. Mir gefällt unglaublich gut, wie humorvoll und gleichzeitig einfühlsam dieses Thema aufgegriffen wird. Die Geschichte ist wunderbar geschrieben, macht beim Vorlesen richtig Spaß und bringt einen immer wieder zum Schmunzeln. Besonders schön finde ich auch die farbenfrohen, liebevoll gestalteten Illustrationen. Die Monster sind einfach herrlich anzusehen und es gibt auf den einzelnen Seiten so viel zu entdecken. Was mir aber besonders am Herzen liegt, ist die Botschaft hinter der Geschichte. Kinder dürfen Angst haben und sie dürfen sich auch Hilfe holen. Ihre Ängste sollten wir dabei immer ernst nehmen, auch wenn sie uns Erwachsenen manchmal noch so klein oder unbegründet erscheinen. Genau deshalb finde ich dieses Buch so wertvoll. Es bietet einen wunderbaren Anlass, um mit Kindern über ihre eigenen Ängste ins Gespräch zu kommen, ihnen zuzuhören und gemeinsam zu überlegen, was ihnen in solchen Momenten helfen könnte. Und das alles, ohne dabei belehrend zu wirken. Für mich ein rundum gelungenes Bilderbuch, das nicht nur richtig viel Freude beim Vorlesen macht, sondern auch eine wichtige Botschaft vermittelt.

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Ein Buch, das direkt ins Herz geht und dort bleibt!

Die Regenschwimmerin von Romy Fölck

Was für ein wundervolles Buch! „Die Regenschwimmerin“ von Romy Fölck hat mich vom ersten Moment an begeistert und tief berührt. Es gibt Bücher, die liest man gerne, und dann gibt es diese ganz besonderen Geschichten, in denen man sich vollkommen verliert. Dieses Buch gehört für mich definitiv dazu! Judith, Evi und Marga sind drei Frauen, die ganz unterschiedliche Schicksale mit sich tragen und auf einer schwedischen Insel wieder zueinanderfinden.

Es geht um Freundschaft, Verlust, verpasste Chancen, aber auch um Hoffnung, Vergebung und den Mut, noch einmal neu anzufangen. Was mich besonders begeistert hat, ist die unglaubliche Nähe, die ich zu den Protagonistinnen empfunden habe. Ich hatte das Gefühl, sie schon ewig zu kennen. Ich habe mit ihnen gelitten, gehofft, mich gefreut und hätte sie manchmal am liebsten einfach in den Arm genommen. Auch die Nebenfiguren sind so liebevoll und lebendig gezeichnet, dass sie mir wirklich alle ans Herz gewachsen sind. Und dann dieser Schreibstil! Romy Fölck hat eine ganz wunderbare Art zu erzählen. So einfühlsam, bildhaft und voller Atmosphäre, dass ich mich schon nach wenigen Seiten mitten in Schweden wiedergefunden habe. Ich konnte die Landschaft förmlich vor mir sehen, die Ruhe der Insel spüren und wäre am liebsten selbst dort geblieben. Ich konnte dieses Buch tatsächlich kaum aus der Hand legen. Einmal angefangen, wollte ich unbedingt wissen, wie es mit diesen wunderbaren Frauen weitergeht. Gleichzeitig wollte ich aber auch gar nicht, dass die Geschichte endet. „Die Regenschwimmerin“ ist für mich ein absolutes Herzensbuch, das mich emotional vollkommen abgeholt hat. Es hat mich berührt, zum Nachdenken gebracht und mir unglaublich schöne Lesestunden geschenkt. Es war mein erstes Buch von Romy Fölck, aber ganz sicher nicht mein letztes. Ich möchte unbedingt mehr von dieser Autorin lesen! Von mir gibt es eine riesengroße Leseempfehlung und von Herzen fünf Sterne!

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Sudoku, Advent und viel gemeinsame Zeit

Opas Sudoku Adventskalender von Rätsel Werft

Ich finde die Idee hinter „Opas Sudoku Adventskalender“ einfach richtig schön. Für jeden Tag vom 1. bis 24. Dezember gibt es drei Sudokus in den Schwierigkeitsgraden leicht, mittel und schwer und jedes Sudoku hat dabei eine eigene DIN-A4-Seite. Das Format gefällt mir total gut, weil alles schön übersichtlich ist und man jeden Tag selbst entscheiden kann, wie knifflig es werden darf.

Ich freue mich jetzt schon sehr darauf, im Advent gemeinsam mit meinem Opa zu rätseln und dabei ein bisschen gemütliche Weihnachtsstimmung zu genießen. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass Oma sich bestimmt auch das ein oder andere Sudoku schnappen und miträtseln wird. Für mich eine richtig schöne Idee für gemeinsame Zeit im Advent.

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Weihnachtszauber mit einer Extraportion Gefühl

Weihnachten im geheimen Buchladen von Cressida McLaughlin

„Weihnachten im geheimen Buchladen“ von Cressida McLaughlin hat mir gut gefallen und ist für mich eine schöne Lektüre, um sich auf die Weihnachtszeit einzustimmen. Im Mittelpunkt steht Sophie, die an der englischen Küste ihre selbst gebundenen Notizbücher verkauft und sich eigentlich nirgendwo so richtig niederlassen möchte.

Doch als sie ein geheimnisvolles Buch geschenkt bekommt und gemeinsam mit dem eher zurückhaltenden Harry das Weihnachtsfest im Dorf organisieren soll, beginnt sich für sie einiges zu verändern. Mir gefällt besonders die gemütliche Atmosphäre, die sich durch die ganze Geschichte zieht. Die kleine Dorfgemeinschaft, die winterliche Küstenlandschaft und die vielen liebevollen Details machen es einem leicht, sich in die Geschichte hineinzuversetzen. Auch die Figuren mochte ich gerne, gerade weil sie alle ihre eigenen Geschichten und manchmal auch ihre Schwierigkeiten mitbringen. Cressida McLaughlin schreibt sehr gefühlvoll und schafft es, Themen wie Vertrauen, Freundschaft und das Gefühl, irgendwo dazuzugehören, schön miteinander zu verbinden. Manchmal war mir das Ganze allerdings ein bisschen zu kitschig und auch die eine oder andere Entwicklung konnte man sich schon recht früh denken. Trotzdem habe ich Sophie gerne auf ihrem Weg begleitet. Ein wenig schade fand ich außerdem, dass der geheime Buchladen selbst nicht die große Rolle spielt, die ich aufgrund des Titels erwartet hatte. Insgesamt ist es aber eine schöne, warmherzige Geschichte, die wunderbar in die Vorweihnachtszeit passt und bei der man es sich beim Lesen so richtig gemütlich machen kann.

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Eine geheimnisvolle Geschichte, die mich nicht ganz erreichen konnte

Die Leuchtturmwärter von Emma Stonex

Die Ausgangsidee von „Die Leuchtturmwärter“ hat mich sofort neugierig gemacht. Ende 1972 verschwinden drei Leuchtturmwärter spurlos von einem abgelegenen Leuchtturm vor der Küste Cornwalls. Die Tür ist von innen verschlossen, die Uhren sind zur gleichen Zeit stehen geblieben und im Logbuch wird von einem Sturm berichtet, den es eigentlich gar nicht gegeben hat.

Zwanzig Jahre später versucht ein Schriftsteller herauszufinden, was damals wirklich passiert ist, und spricht dafür mit den Frauen, die die drei Männer zurückgelassen haben.
Eigentlich bringt diese Geschichte alles mit, was mich an einem Buch fesseln könnte. Die einsame Lage mitten im Meer, das rätselhafte Verschwinden und die Frage, was auf dem Leuchtturm tatsächlich geschehen ist, fand ich richtig spannend. Leider konnte mich das Buch trotzdem nicht so richtig catchen. Durch die vielen Wechsel zwischen den Personen und Zeitebenen fiel es mir gerade am Anfang schwer, eine Verbindung zu den einzelnen Charakteren aufzubauen. Auch die Spannung, die ich mir aufgrund der Ausgangsgeschichte erhofft hatte, wollte sich bei mir lange Zeit nicht wirklich einstellen.
Was mir dagegen gut gefallen hat, ist die besondere Atmosphäre. Die Einsamkeit auf dem Leuchtturm, das Meer und die Enge des Zusammenlebens kann man sich beim Lesen sehr gut vorstellen. Auch die Geschichten der zurückgebliebenen Frauen und die Frage, wie unterschiedlich Menschen mit Verlust, Trauer und ungeklärten Fragen umgehen, fand ich interessant. Trotzdem zog sich die Geschichte für mich an einigen Stellen und ich hätte mir gewünscht, dass mich das Geheimnis um die drei verschwundenen Männer stärker in seinen Bann zieht.
„Die Leuchtturmwärter“ ist sicherlich kein schlechtes Buch und die Grundidee finde ich nach wie vor richtig spannend. Für mich persönlich konnte die Geschichte ihr Potenzial aber nicht ganz ausschöpfen und hat mich leider weniger gepackt, als ich es mir zu Beginn erhofft hatte.

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Wieder ein bisschen genauer hinsehen

Das Jahr der Wale von Kelly Anderson

„Das Jahr der Wale“ von Kelly Anderson ist für mich ein ganz besonderes Buch. Eine Geschichte, die mich vor allem durch ihre besondere Atmosphäre und ihre tiefe Verbundenheit zur Natur berührt hat. Ganz besonders haben es mir die Charaktere angetan. Vor allem Mara, Annie und Evan sind mir sehr ans Herz gewachsen.

Ihre Geschichten, ihre Beziehungen zueinander und ihre ganz eigene Verbindung zur Natur haben mich sehr berührt. Annie steht dabei immer wieder zwischen verschiedenen Welten, zwischen Meer und Land, zwischen Vernunft und Gefühl und zwischen dem Leben, das von ihr erwartet wird, und dem Leben, das sich für sie richtig anfühlt. Am meisten begeistert hat mich jedoch, welchen Stellenwert die Natur in diesem Buch bekommt. Das Meer, die Wale und die Landschaft sind nicht einfach nur Kulisse. Sie gehören ganz selbstverständlich zum Leben der Menschen und verbinden alles miteinander. Dabei wird auch deutlich, wie wunderschön und gleichzeitig unberechenbar die Natur sein kann. Genau das macht dieses Buch für mich so wertvoll. Ich glaube, dass vielen von uns dieses Gespür für die Natur ein Stück weit verloren gegangen ist. Wir leben unseren Alltag und vergessen manchmal, wie eng wir eigentlich mit unserer Umwelt verbunden sind. Wir Menschen stehen nicht außerhalb der Natur, sondern sind ein Teil von ihr. Das Jahr der Wale erinnert auf eine sehr besondere und überhaupt nicht belehrende Weise daran. Auch das leicht Mystische der Geschichte mochte ich sehr. Nicht alles wird erklärt und vielleicht muss es das auch gar nicht. Manches darf einfach gefühlt werden. Gerade das passt für mich wunderbar zu diesem Buch. Das Jahr der Wale hat mich berührt und zum Nachdenken gebracht. Über unsere Verbindung zur Natur, darüber, wo wir wirklich zu Hause sind und wie wichtig es manchmal ist, wieder genauer hinzusehen und auf das eigene Gefühl zu hören. Vielleicht brauchen wir manchmal genau solche Geschichten, um uns wieder daran zu erinnern, dass wir selbst ein Teil von all dem sind.

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Dranbleiben lohnt sich

Offener Himmel von Jonas Eika

Mit Offener Himmel von Jonas Eika habe ich mich am Anfang wirklich schwergetan. Ich bin nur langsam in die Geschichte hineingekommen und musste mich zunächst erst einmal an die besondere Sprache, die religiösen Vorstellungen und die mittelalterliche Welt gewöhnen. Teilweise wusste ich gar nicht so recht, wohin mich die Geschichte führen würde.

Umso überraschter bin ich darüber, wie sehr mich das Buch inzwischen gepackt hat.
Die Geschichte führt uns nach Lüttich ins Jahr 1233. Die junge Ida wird halb erfroren am Flussufer gefunden und von Clarisse in einen Beginenhof aufgenommen. Dort lebt eine Gemeinschaft religiöser Frauen, die weder als Nonnen noch als Ehefrauen leben, sondern versuchen, ihren Glauben und ihr Zusammenleben selbst zu gestalten. Gerade diese Gemeinschaft fand ich mit der Zeit immer faszinierender. Die Frauen versuchen, ihren eigenen Weg zu gehen und sich Freiräume zu schaffen, obwohl die Kirche zunehmend Druck auf sie ausübt.
Auch Ida selbst wurde für mich immer interessanter. Ihre Visionen werden stärker und gewinnen für sie und die Menschen um sie herum zunehmend an Bedeutung. Gleichzeitig geht es in der Geschichte um so viel mehr: um Glauben und Zweifel, um Gemeinschaft und Solidarität, um Freiheit und Selbstbestimmung, aber auch um Macht und Ausgrenzung. Besonders spannend finde ich dabei, wie eine Geschichte, die vor fast 800 Jahren spielt, immer wieder Themen berührt, über die man auch heute noch nachdenken kann.
Was mich inzwischen aber ganz besonders begeistert, ist der Schreibstil von Jonas Eika. Die Sprache ist außergewöhnlich, intensiv und unglaublich bildhaft. Manchmal ist sie fast poetisch und lässt Bilder entstehen, die noch lange im Kopf bleiben. Gleichzeitig verlangt das Buch einem auch etwas ab. Nicht alles erschließt sich sofort und manche Passagen brauchen Zeit. Genau das, was mir am Anfang den Einstieg so schwer gemacht hat, macht für mich inzwischen aber einen großen Teil des Reizes aus.
Rückblickend glaube ich deshalb, dass meine anfänglichen Schwierigkeiten gar nicht unbedingt gegen das Buch sprechen. Man muss sich auf diese Geschichte und ihre besondere Sprache einlassen. Bei mir hat es eine Weile gedauert, aber dann war ich plötzlich mittendrin.
Und eines weiß ich jetzt schon ganz sicher: Ich werde Offener Himmel noch einmal lesen. Dann aber wahrscheinlich mit Begeisterung ab Seite eins. Ich bin mir sicher, dass ich beim zweiten Lesen vieles ganz anders wahrnehmen und gerade auf den Seiten, die mir beim ersten Mal noch Schwierigkeiten bereitet haben, unglaublich viel Neues entdecken werde.
Ein Buch, das es mir zunächst wirklich nicht leicht gemacht hat und das mich gerade deshalb am Ende umso mehr begeistert.

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Mutig, stark und unbeirrbar – Frida Kahlo

Frida Kahlo - 5 Minute Genius Stories (Deutsche Ausgabe) von Stephen Krensky

Was für eine beeindruckende Frau! „Frida Kahlo – 5 Minute Genius Stories“ von Stephen Krensky hat uns Frida Kahlos außergewöhnliches Leben auf eine sehr schöne Art nähergebracht.
Besonders gut gefällt uns die Aufteilung in die einzelnen kurzen Kapitel, die jeweils eine wichtige Station aus ihrem Leben erzählen.

So erfährt man Stück für Stück mehr über diese unglaublich starke und mutige Frau, ohne dass das Buch mit Informationen überladen wirkt. Frida musste schon früh mit einer schweren Krankheit und später mit den Folgen eines schlimmen Unfalls umgehen. Trotzdem ließ sie sich nicht unterkriegen und ging ihren eigenen Weg. Besonders beeindruckt hat uns die Geschichte ihrer Ausstellung in Mexiko. Obwohl es ihr gesundheitlich bereits sehr schlecht ging, wollte sie unbedingt an ihrer eigenen Ausstellung teilnehmen und ließ sich kurzerhand in ihrem Bett dorthin bringen. Diese Geschichte zeigt für uns ganz besonders, wie viel Willensstärke in Frida Kahlo steckte. Auch die farbenfrohe Gestaltung und die vielen Illustrationen gefallen uns richtig gut und passen wunderbar zu ihrer Lebensgeschichte.
Sehr schade finden wir allerdings, dass keine Bilder ihrer eigenen Werke im Buch abgedruckt sind. Gerade nachdem man so viel über Frida und ihre Malerei erfahren hat, hätten wir uns gewünscht, auch einige ihrer Kunstwerke entdecken zu können.
Insgesamt ist es für uns dennoch ein sehr gelungenes Buch, das Frida Kahlos Leben kindgerecht und interessant erzählt und gleichzeitig zeigt, wie viel Mut und Stärke in einem Menschen stecken können.

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Mit Köpfchen und Fingerspitzengefühl zum Piratenschatz

EXIT® - Das Spiel Family: Der verlorene Piratenschatz von Inka Brand

Mit „EXIT – Das Spiel Family: Der verlorene Piratenschatz“ hatten wir als Familie eine richtig schöne gemeinsame Rätselzeit. Schon die Rahmengeschichte rund um das geheimnisvolle Piratenschiff und die Suche nach dem verborgenen Schatz hat uns gut gefallen und sorgt von Anfang an für die passende Abenteuerstimmung.

Besonders gelungen fanden wir die abwechslungsreichen Rätsel. Hier war nicht immer dieselbe Art von Denken gefragt und genau das hat dafür gesorgt, dass jeder aus unserer Familie etwas beitragen konnte. Mal brauchte es eine gute Beobachtungsgabe, mal logisches Denken, mal eine kreative Idee und manchmal eben auch ein wenig Fingerspitzengefühl. So wurde wirklich gemeinsam gerätselt und niemand saß nur daneben.
Unser persönliches Highlight war das Rätsel mit dem Fernrohr. Natürlich musste bei uns jeder einmal hindurchsehen und allein dadurch wurde aus dem Rätsel ein kleines Erlebnis. Richtig toll fanden wir aber auch das letzte Rätsel, bei dem noch einmal Fingerspitzengefühl gefragt war. Eine wunderbare Idee für das Finale, die die Schatzsuche bis zum Schluss spannend gemacht hat.
Überhaupt gefällt uns die Umsetzung als Familienspiel sehr gut. Die Regeln sind schnell verstanden, das Material ist liebevoll und clever eingesetzt und die Geschichte passt perfekt zu einem gemeinsamen Spielen mit Kindern. Dass am Ende tatsächlich der Piratenschatz auf uns wartete, war dann natürlich die Krönung unseres Abenteuers.
Für uns ist „Der verlorene Piratenschatz“ ein rundum gelungenes EXIT-Erlebnis, bei dem vor allem das gemeinsame Entdecken und Knobeln im Mittelpunkt steht. Wir hatten eine richtig schöne Zeit miteinander und genau das macht für uns ein gutes Familienspiel aus. Das nächste EXIT-Abenteuer darf also sehr gerne kommen!

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Da geht das Herz ganz weit auf!

Der Mond im Meer von Sandra Dieckmann

Schon die erste Seite von „Der Mond im Meer“ hat uns verzaubert. Der Text im Vollmond, die Wolken, die Wellen im Meer und diese ganz besondere Stimmung ziehen einen sofort mitten hinein in die Geschichte. Dazu der knorrige Baum und die zauberhafte kleine Maus, die einem einfach augenblicklich ans Herz wächst.

Die Geschichte ist liebevoll und wunderschön erzählt und zugleich überraschend spannend. Denn plötzlich ist der Mond verschwunden. Ist er etwa ins Meer gefallen? Und vor allem, wird er wieder auftauchen? Diese große Frage begleitet die kleine Maus und mit ihr natürlich auch uns beim Lesen. Gerade dieses Zusammenspiel aus einer so sanften, beinahe poetischen Geschichte und der echten Spannung hat uns unglaublich gut gefallen.
Besonders schön finden wir die Gedanken und Fragen, die sich hinter der Geschichte verbergen. Die kleine Maus versucht zu verstehen, was geschehen ist, und macht sich auf die Suche nach einer Antwort. Dabei erzählt das Buch auf ganz behutsame Weise von Unsicherheit, vom Staunen über die Welt und davon, dass manches vielleicht ganz anders ist, als es zunächst scheint.
Und dann steckt in dieser zauberhaften Geschichte noch eine wunderbare Botschaft über Gemeinschaft. Denn erst durch das gemeinsame Tun kann der Mond gerettet werden. Jeder trägt seinen Teil dazu bei und genau darin liegt für uns etwas besonders Schönes. Jeder von uns ist Teil einer Gemeinschaft, jeder kann etwas beitragen und gemeinsam können Dinge gelingen, die einer allein vielleicht niemals schaffen würde.
Auch die Illustrationen sind einfach wunderschön und schaffen gemeinsam mit dem Text eine ganz eigene, warme und fast magische Atmosphäre.
Wir sprechen eine absolute Leseempfehlung aus!

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