Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Hexenaugen:
Spannender Roman
Hauke Haiens Tod von Robert Habeck; Andrea Paluch
Meinung:
Mit Blick auf „Der Schimmelreiter“ kann dieses Buch nur verlieren.
Wenn man diesen außen vor lässt, ist es ein recht netter Roman.
Jeder, der hinter dem Deich wohnt, hat schon mal mit dem Gedanken gespielt: Was ist, wenn der Deich bricht.....
Der Schimmelreiter in der heutigen Zeit, gewöhnungsbedürftig, aber zeitlos wie auch das ursprüngliche Buch.
Auch hier die Menschen mit Vorurteilen, Intoleranz und auch Gleichgültigkeit, recht überzeugend.
Wienke, eine junge Erwachsene, die in einem Heim für Betreutes Wohnen lebt und ein Waisenkind ist,
macht sich auf die Suche nach ihren Wurzeln.
Sie erfährt, dass sie gar nicht Elisabeth Schmidt heißt, sondern Wienke Haien, die angeblich während der Sturmflut mit ihren Eltern, Hauke und Elke, ertrunken ist.
Iven, der bis zur Sturmflut auf dem Hof der Haiens angestellt war und Wienke damals rettete und sie in ein Kinderheim gab, stellt sich seiner Vergangenheit.
Gemeinsam kehren sie in das Dorf zurück und arbeiten die Ereignisse der Sturmflutnacht auf.
Fazit:
Wenn man den Roman unvoreingenommen liest, dann ist er nett, flüssig zu lesen, komplex angelegt und spannend.
Es steckt eine Verschwörung dahinter
Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, dabei wurde es nicht langweilig und ich empfehle es gern.
Spannendes Buch
Steele (Arizona Vengeance Team Teil 9) von Sawyer Bennett
Meinung:
Ich bin ein Fan der Arizona Vengeance Reihe, Steele ist bereits der 9. Band der Reihe um die Spieler des erfolgreichen Eishockey-Teams.
Das toll gestaltete Cover des Buches passt sehr gut zum Inhalt und auch zu den anderen Bänden der Reihe.
Auch diesen Band musste ich einfach sofort und bis zum Ende durchlesen.
Er hat mich an keiner Stelle gelangweilt, was auch an dem rasanten Tempo liegt, was Sawyer Bennett der Entwicklung der Geschichte gegeben hat.
Ob Steele und seine Frau Ella es wirklich schaffen, alle Hindernisse und Missverständnisse aus dem Weg zu räumen und ob sie einen Neuanfang schaffen, müsst ihr schon selber lesen.
Die Protagonisten des Buches sind wie immer toll ausgearbeitet, sie haben Ecken und Kanten, machen Fehler und auch die Story ist eine gelungene Mischung aus Spannung, Romantik und – nicht zu vergessen – heißen Szenen, die bei Sawyer Bennett nicht fehlen dürfen.
Die Schreibweise von Sawyer Bennett finde ich klasse, da sie sehr echt ist und ihre Bücher sehr flüssig und gut nachvollziehbar zu lesen sind. Auch in Band 9 fand ich den Teamspirit und den Zusammenhalt des Teams prima, wobei wir auch in diesem Band auf Protagonisten der Vorgängerbände treffen und Neues über diese erfahren.
Fazit:
Ich habe das Buch mit viel Vergnügen gelesen, es ist witzig, knisternd sowie emotional und sorgt für unterhaltsame Lesestunden, sodass ich das Buch nicht eher aus der Hand legen konnte, bis ich es beendet hatte. Ich gebe somit eine klare Leseempfehlung für dieses Buch ab.
Faszinierende Geschichte
Als Großmutter im Regen tanzte von Trude Teige
Meinung:
Es war eine faszinierende Geschichte mit vielen neuen Informationen über das Leben in Deutschland direkt nach dem Zweiten Weltkrieg und über das Schicksal dreier Frauen aus drei Generationen einer Familie die unvorstellbares Leid erleben.
Juni, eine junge Frau, die vor ihrem gewalttätigen Ehemann geflohen ist, begibt sich auf eine winzige Insel, auf der das Haus ihrer verstorbenen Großeltern ihr Erbe ist, da ihre Mutter Lilly ebenfalls tot ist.
Gleichzeitig wird die Geschichte von Junis Großmutter Tekla erzählt, die sich 1945 als Teenager in den Deutschen Otto verliebt.
Teklas Eltern sind mit der Beziehung nicht einverstanden, und die beiden jungen Leute fliehen in Ottos Heimat Demmin, das von den Russen verwüstet wurde, auf das Gut Klaushagen.
Tekla muss so viel Leid durchmachen, bevor sie endlich nach Norwegen zurückkehren kann.
Drei Frauen aus drei Generationen, die durch die Liebe verbunden sind und die Dinge erleben, die einfach unvorstellbar sind.
Ich konnte dieses Buch nicht aus der Hand legen. Es war unglaublich bewegend
Fazit:
Die Tragödie in Demmin im Jahr 1945 ist unglaublich und grausam, ich habe noch nie davon gehört.
Es war ein ergreifendes Buch, was ich gerne gelesen habe und was ich sehr gerne weiterempfehle.
Fesselnder Krimi mit spannendem Zeithintergrund
Fräulein Anna, Gerichtsmedizin von Petra Aicher
Meinung:
Die Hauptpersonen des Krimis sind Anna Zech, gelernte Krankenschwester, die eine Anstellung in der Münchner Gerichtsmedizin gefunden hat und der Adlige Friedrich "Fritz" von Weynand, der hobbymäßig ein Skandalblatt publiziert. Auf den ersten Blick ein seltsames Gespann, das sich aber im Laufe des Buches zusammenrauft und sich, wie ich finde, wunderbar ergänzt.
Als eine Schauspielerin aus der Isar gefischt wird, erkennt Anna anhand von Kampfspuren an der Toten sofort, dass dies kein Suizid war. Da Friedrich von Weynand, getarnt als Skandalreporter Fritz, auf derselben Spur ist, versucht er über Anna an Informationen zu gelangen. Nach anfänglichem Disput verbünden sich die beiden zu gemeinsamen Ermittlungen.
Mir gefällt, wie Petra Aicher die beiden Figuren zeichnet und wie stark sie Anna Zech im Laufe der Geschichte werden lässt. Nicht nur ihre Stärke bei Autopsien, sondern auch im Alltag haben mir imponiert. Vor allem ihre Reflexionen über die damalige Zeit und deren gesellschaftlichen Normen (Stichwort Heirat) gefielen mir beim Lesen sehr gut.
Die historischen Hintergründe wurden gut recherchiert und stimmig in die Handlung eingeflochten.
Auch ist der Krimi von Anfang an sehr unterhaltsam und spannend geschrieben. Er zeichnet dem Leser ein gutes Bild über die damalige Zeit um 1912 in München, wobei das Ende des Krimis für den Leser doch sehr überraschend ist.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, ihre Dialoge sind leicht und spritzig und haben mich häufig zum Schmunzeln gebracht. Ich mag die sehr unterschiedlichen Charaktere und ihr gekonntes Zusammenspiel.
Fazit:
Es war ein spannender und unterhaltsamer Krimi, der in der Zeit kurz vor dem „Ersten Weltkrieg“ spielt, den ich mit Vergnügen gelesen habe und den ich sehr gerne weiterempfehle.
Fesselnder Krimi mit spannendem Zeithintergrund
Fräulein Anna, Gerichtsmedizin von Petra Aicher
Meinung:
Die Hauptpersonen des Krimis sind Anna Zech, gelernte Krankenschwester, die eine Anstellung in der Münchner Gerichtsmedizin gefunden hat und der Adlige Friedrich "Fritz" von Weynand, der hobbymäßig ein Skandalblatt publiziert. Auf den ersten Blick ein seltsames Gespann, das sich aber im Laufe des Buches zusammenrauft und sich, wie ich finde, wunderbar ergänzt.
Als eine Schauspielerin aus der Isar gefischt wird, erkennt Anna anhand von Kampfspuren an der Toten sofort, dass dies kein Suizid war. Da Friedrich von Weynand, getarnt als Skandalreporter Fritz, auf derselben Spur ist, versucht er über Anna an Informationen zu gelangen. Nach anfänglichem Disput verbünden sich die beiden zu gemeinsamen Ermittlungen.
Mir gefällt, wie Petra Aicher die beiden Figuren zeichnet und wie stark sie Anna Zech im Laufe der Geschichte werden lässt. Nicht nur ihre Stärke bei Autopsien, sondern auch im Alltag haben mir imponiert. Vor allem ihre Reflexionen über die damalige Zeit und deren gesellschaftlichen Normen (Stichwort Heirat) gefielen mir beim Lesen sehr gut.
Die historischen Hintergründe wurden gut recherchiert und stimmig in die Handlung eingeflochten.
Auch ist der Krimi von Anfang an sehr unterhaltsam und spannend geschrieben. Er zeichnet dem Leser ein gutes Bild über die damalige Zeit um 1912 in München, wobei das Ende des Krimis für den Leser doch sehr überraschend ist.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, ihre Dialoge sind leicht und spritzig und haben mich häufig zum Schmunzeln gebracht. Ich mag die sehr unterschiedlichen Charaktere und ihr gekonntes Zusammenspiel.
Fazit:
Es war ein spannender und unterhaltsamer Krimi, der in der Zeit kurz vor dem „Ersten Weltkrieg“ spielt, den ich mit Vergnügen gelesen habe und den ich sehr gerne weiterempfehle.
Spannung pur
Kuckuckskinder von Camilla Läckberg
Meinung:
Camilla Läckberg ist mit den Fjällbacka-Morden zurück, es gab mehrere grauenhafte Morde in der heutigen Zeit, die mit einem alten, Mord an einer transsexuellen Person und ihrer Tochter aus den 1980er Jahren verwoben waren.
Erica Falck und ihr Ehemann Kommissar Patrik Hedström sind zur goldenen Hochzeit des berühmten Schriftstellers Henning Bauer eingeladen, welcher im Gespräch für den Nobelpreis ist.
Dieser ist aber vielleicht nicht so ehrbar, wie es scheint.
Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, da es verschiedene Settings und zwei Zeitebenen gab, in der sie erzählt wurde. Der Schreibstil ist sehr fesselnd und gleichzeitig unterhaltsam. Besonders gut fand ich die Protagonisten bereits auf den ersten Seiten gezeichnet, da man aufgrund ihres Verhaltens einen ersten guten Eindruck von ihnen erhält.
Das Cover mit fliegenden Wildgänsen in eisiger Meerlandschaft ist ein echter Hingucker und
verweist auf Schweden.
Der Schreibstil ist sehr fesselnd und gleichzeitig unterhaltsam.
Fazit:
Kuckuckskinder ist ein gelungener Thriller, der seine Leser von der ersten bis zur letzten Seite mitreißt und nicht mehr loslässt. Ich konnte das Buch kaum noch zur Seite legen, da es mich komplett in seinen Bann gezogen hat.
Die Geschichte ist faszinierend, die Protagonisten sind sympathisch. Das Buch war, wie immer bei Camilla Läckberg, unterhaltsam sowie leicht zu lesen und ich empfehle es sehr gerne weiter.
Unterhaltsamer Krimi
Der Mordclub von Shaftesbury – Eine Tote bleibt selten allein von Emily Winston
Meinung:
Es gibt skurrile und liebenswerte Protagonisten in dem englischen Örtchen.
Nach ersten Anlaufschwierigkeiten kommt Penelope, ein liebenswertes, äußerst attraktives und modisches Schusselchen, mit dem Tierarzt zusammen.
Penelope will eine Partnervermittlung gründen und damit kommt Schwung nach Shaftesbury mit seinen meist skurrilen Bewohnern.
Ein wenig Krimi ist auch dabei, ganz gemütlich, ein Unfall der sich als Mord entpuppt. Nicht wirklich etwas für eingefleischte Krimi-Fans, aber es gibt eine Tote und auch Ermittlungsarbeiten unterschiedlichster Art, wobei mir die Atmosphäre recht gut gefallen hat.
Fazit:
Die Autorin konnte sich nicht wirklich entscheiden, ob es Krimi- oder Liebesroman sein soll. Es war von Beidem ein wenig, aber nicht wirklich gut
Ein gemütlicher Krimi, den man lesen kann, aber nicht unbedingt lesen, muss.
Spannende Familiengeschichte
Die Töchter der Ärztin von Helene Sommerfeld
Meinung:
Die Geschichte der beiden Frauen wird im Wechsel erzählt. So pendeln wir zwischen Afrika und Deutschland. Zwischen Toni und Henny.
Die Geschichten, über die Ärztin Ricarda Thomasius gehen mit ihren Töchtern Antonia und Henny weiter, wobei wir in Berlin gleichzeitig die Geschichte der Familie von Ricarda erleben, in der eigentlich niemand so richtig zu Ruhe kommt.
Doch, das Zusammengehörigkeitsgefühl in dieser Familie ist enorm und alle stehen in der Not füreinander ein und halten zusammen.
Henny macht sich mit der Onkologie einen Namen und versucht dabei gleichzeitig das Leben mit ihrer Tochter zu meistern. Ihre Cousine Frida führt währenddessen ein ausschweifendes Leben.
Toni ist zurück in Afrika und sie hofft dort den Einheimischen helfen zu können, aber auch dort kämpft sie gegen die gleichen Vorurteile gegenüber Frauen, wie in Deutschland. Das Krankenhaus, in dem Toni arbeiten will, ist nur für Weiße und ihr Traum von Afrika droht zu platzen, aber ihr Traum ist jedoch, das verfallene kleine Krankenhaus für die Einheimischen, das einst ihre Mutter aufgebaut hat, wiederzueröffnen.
Sie trifft Ben wieder. Beide geraten in große Gefahr, als sie spurlos in den Weiten der Savanne verschwinden.
Für Henny steht fest, sie will und muss ihre Schwester suchen.
Abwechselnd nehmen wir an den Geschehnissen in Berlin, Freystetten und den Erlebnissen in Daressalam teil, die spannend und nervenaufreibend sind.
Fazit:
Es war ein spannender und emotionaler Roman, der mich berührt, sowie verzaubert hat und ich wurde auf eine Reise mitgenommen, die mir Afrika nahebrachte. Auch erleben wir starke Frauen, die sich in einer dominanten Männerwelt behaupten können.
Ich habe das Buch über die starken Frauen der Familie Thomasius und Freystetten mit Vergnügen gelesen und empfehle es sehr gerne weiter.
Glück und Liebe in Kirkby
Highland Happiness - Die Weberei von Kirkby von Charlotte McGregor
Meinung:
Mal wieder hat die Autorin es geschafft, eine spannende Geschichte zu erzählen, wobei Kirkby-Neulinge sich auch ohne Hintergrundwissen wunderbar darin zurechtfinden werden, auch können alte Hasen direkt an die bisherige Handlung anknüpfen.
Es ist eigentlich ein Liebesroman im herrlichen Schottland.
Man merkt der Autorin an, dass sie das Land und die Natur liebt. Sie hat es wieder geschafft eine wunderschöne Geschichte rund um Kirkby und seine Bewohner zu schreiben, die witzig, spritzig locker sowie romantisch war, die kurzweilige Lesestunden bescherte und in der auch die Spannung nicht zu kurz kam. Die Protagonisten waren glaubhaft und überzeugend, sodass ich das Buch nicht aus der Hand legen wollte.
Die Charaktere sind einfach einmalig. Sympathisch, liebevoll, facettenreich und mit viel Tiefgang.
Das hübsche Cover hat mir gut gefallen und passt sehr gut zum Inhalt des Buches
Fazit:
Es war Wohlfühlbuch zum Abtauchen, das sich wie gewohnt flüssig und mit Vergnügen lesen ließ und das ich sehr gerne weiterempfehle.
Alte Liebe und neue Chancen
Eine Liebe von Bern von Marie Brunntaler
Meinung:
Eine Liebe von Bern ist mein zweiter Roman Marie Brunntalers und erneut hat mich dieser besondere, atmosphärische Stil überzeugen können.
Es ist ein durchaus spannender Roman, der mich persönlich gut unterhalten hat.
Der Schreibstil der Autorin ist nüchtern, aber trotzdem angenehm zu lesen.
Das lokale Flair hat mir sehr gut gefallen.
Es bleibt so vieles in diesem Roman knapp unter der Oberfläche und wird oftmals nur angedeutet.
Aber gerade diese Andeutungen machen am Ende die Handlung so eindringlich
Charaktere und Begebenheiten sind realistisch und glaubwürdig getroffen, dabei ist Léon Seematter ein Protagonist, der mir wirklich gefallen hat.
Der Roman ist rund und schlüssig, thematisch interessant, wobei Stil und Ausarbeitung gut gelungen sind.
Fazit:
Erst bei genauerem Hinsehen sieht man, dass alle Protagonisten ihre Geheimnisse haben und dass diese unweigerlich zur Wahrheit führen und diese Aspekte haben mir sehr gut gefallen. Auch wurde das Sittenbild der sechziger Jahre deutlich und gut beschrieben.
Dieses Buch war für mich ein absoluter Lesegenuss und ich empfehle es sehr gerne weiter.











