Kunden em pfehlungen
Rezensionen von begine:
Die 50er Jahre
Rubinroter Dschungel von Brown Rita Mae
Die US-amerikanische Autorin Rita Mae Brown schrieb den Roman Rubinroter Dschungel schon 1973. Diese Fassung wurde von Barbara Scriba-Sethe übersetzt. Er ist ein Klassiker der amerikanischen Frauenliteratur und Frauenbewegung.
Rita Mae Brown wurde mit diesem Roman und mit den Katzenkrimis berühmt.
Der Roman ist biographisch angehaucht und spiel ab den 1950er Jahren. Molly Bolt wächst bei Adoptiveltern auf. Molly geht schon früh auf Konfrontationskurs. Es geht ums Sichfinden in der Sexualität. Mit ihrem Cousin Leroy versucht sie herauszufinden, ob sie andersrum sind und machen ihre Erfahrungen. Sie bemerkt das sie anders ist, wie die anderen Mädchen. Sie ist wissbegierig und talentiert, sie geht aufs College.
Der Roman zeigt die Kindheit, das Erwachsenwerden und die Diskriminierung im Studium und im Beruf, wenn eine Frau Lesbierin ist. Ich hoffe das ist mit der Zeit anders geworden.
Eine gutgeschriebene leicht zu lesende sinnliche Lektüre.
Fesselnd
Die Zeit der Kraniche von Ulrike Renk
Ulrike Renks Roman „Die Zeit der Kraniche“ ist der letzte Teil der Ostpreussen – Saga. Le ist ein Roman mit vielen wahren Begebenheiten und tatsächlich damals lebende Personen. Die Geschichte zeigt die Ereignisse im zweiten Weltkrieg bis in den kalten Krieg.
Baronon Federke und ihr Mann Gerhard haben ihr Gut in der Prignitz.
Sie sind hilfsbereit und freundlich, das wird ihnen nicht gedankt. Gerhard wird verhaftet, weil er die Gefangenen zu gut behandelt. Nach dem Krieg wird er denunziert weil er die angeblich misshamdelt hat. Ein erschütterndes wahres Schicksal. Am Ende kann man lesen, was alles wahr ist.
Die Autorin schreibt den Roman mit viel Gefühl, sie schlägt uns in ihren Bann. Ich kann ihre Romane immer wieder lesen. Ihre Figuren sind glaubhaft und lebendig und mit verschieden Charakteren dargestellt. Dieses Stückchen Familien – und Weltgeschichte ist fesselnd und lesenswert.
Eine wunderbare Lektüre.
Sommerurlaub
Das kleine französische Landhaus | Die perfekte Sommerlektüre, die dich ins Land der Liebe entführt von Helen Pollard
Das kleine französische Landhaus heißt der Roman von Helen Pollard, er wurde von Anke Pregler übersetzt.
Der Originaltitel ist The little french Guest House.
Das Cover ist sommerlich ansprechend.
Emmy Jamieson will in zwei Wochen Urlaub in einem kleinen Ort, ihre Beziehung mit ihrem Lebensgefährten Nathan retten.
Aber gleich am ersten Abend erleidet der Besitzer Rupert einen Herzanfall. Bei der Such nach Hilfe findet sie Gloria seine Frau mit Nathan inflagranti. Dann verlassen die Beiden den Ort und Emmy fühlt sich verpflichtet dem kranken Rupert zu helfen. Das Landgasthaus macht einen gemütlichen Eindruck.
Es ist witzig zu lesen, wie der Klatsch in der Kleinstadt sich verbreitet. Emmy entwickelt ungeahnte Kräfte, sie arbeitet viel und es bekommt ihr gut.
Die Autorin versteht es diese Geschichte luftig und locker zu erzählen. Ein schöner Sommerroman zur Entspannung.
Ergreifend
Solange der Fluss uns trägt von Joe Monninger
Joe Monnningers Roman „Solange der Fluss un trägt“ ist ein fesselnder Frauen- und Liebesroman mit 400 Seiten, den der Ullsteinverlag herausgebracht hat. und von Sibylle Schmidt übersetzt wurde.
Es fängt mit dem Ende an und wird von dem Protagonisten dem Lehrer Jonathan Cobb erzählt. Er trifft Mary beim Kajakfahren auf dem Allagash River in der Wildnis von Maine.
Sie gefallen sich auf Anhieb und es wird die große Liebe.
So wird in dem Roman ihre Lebensgeschichte erzählt. Mary leidet an einer unheilbaren Erbkrankheit, da möchte sie ihr Leben auskosten. Sie rettet sich in mysteriösen Geschichten und im Wildwasser Kajakfahren. Dann ist da noch ihre Arbeit als Biologin mit Raben und Krähen.
Es wird in einem wunderbaren berührenden Schreibstil geschrieben. Die Natur und ihre Gewalten kann ich gut nachempfinden. Es ist ein Roman über eine große Liebe, einen Kampf so viel Glück wie möglich zu bekommen.
Eine liebenswerte etwas traurige Geschichte.
2 starke Frauen
Solange der Fluss uns trägt von Joe Monninger
Rebecca Micheles Romane habe ich schon länger gerne gelesen, auch unter ihren Pseudonymen. Sie lässt ihren neuen bewegenden Roman „Der Weg der verlorenen Träume“ ab 1918 in Masuren Ostpreußen stattfinden. In diesen schweren Zeiten ist das Geld knapp.
Hedwig kann nach ihrer Schneiderlehre mit Nähen etwas verdienen, oft auch gegen Naturalien.
Stolz ist sie, das sie ihren Meister für Damen- und Herrenschneiderei besteht. Sie heiratet den Musiker Albert, aber der läßt sie bei seinen Eltern, wo sie in der Fleischerei arbeiten muss.
Man erlebt den Aufstieg der Nazizeit mit. Hedwig hat keine Zeit sich um Politik zu kümmern, erst als ihr bekannte Personen als Juden verfolgt werden, wird sie hellhörig.
Dann geht es mit der Tochter Margarethe auf die Flucht über das Haff mach Norddeutschland. Die Jahre auf dem Land sind für Beide arbeitsam,
Die Autorin hat die Zeit detailliert und genau erzählt.Meine Mutter war eine Vertriebene, so kann ich von ihren Erfahrungen sagen, genau so war es. Da konnte ich mich beim Lesen wieder erneut erinnern.
Der Roman ist angenehm und interessant zu Lesen. Eine gute Unterhaltung.
Persische Familiengeschichte
Als die Tage nach Zimt schmeckten von Donia Bijan
Donia Bijan schreibt eine berührende Geschichte.
Als die Tage nach Zimt schmeckten, hat ein ansprechendes Cover, das Mädchen, das durch ein Tor läuft, macht einen guten Eindruck.
Der alte Zod wartet in Teheran jeden Tag auf Post von seiner Tochter Noor, die in San Francisco wohnt. Noor hat sich von ihrem Mann getrennt und kommt mit ihrer Tochter Lily auf Urlaub.
Das ist ein Kulturschock für Lily, aber auch für Noor ist es ein Rückschlag.
Die Autorin erzählt von der Liebesgeschichte Zods und seiner Frau und deren Tragödie, dank der Politik im Iran.
Sie war eine Sängerin, die in London auftrat und auf einer Heimfahrt misshandelt und verhaftet wurde.
Zod schickte seinen Sohn und die Tochter nach Amerika in Sicherheit. Jetzt ist es immer noch gefährlich, die Sittenpolizei ist immer noch präsent.
Solch ein Leben kann man sich nicht vorstellen.
Dieser Roman ist eine berührende Geschichte einer persischen Familie, die auseinander gerissen wurde und sich wieder vereint.
Eine wunderbares Werk, der gut unterhält.
Freundinnen
Als die Tage nach Zimt schmeckten von Donia Bijan
Lesley Pearse führt den Leser mit ihrem Roman „Zeiten voller Hoffnung“ in die 30er Jahre in Londen
Die aus gutem Haus stammende Verity und die aus ärmlichen Verhältnissen stammende Ruby freunden sich an. Dann wird Ruby bei einem Einbruch gefasst und Veritys Vter wird von der Polizei gesucht.
Er ist ein grausamer Vater.
Veritys Leben verändert sich schlagartig, mit ihrer unfähigen Mutter zieht sie zur Tante, die nicht mit Reichtümern gesegnet ist. Ein Kampf ums Überleben beginnt.
An dem weitere Leben der Freundinnen können wir abwechselnd teilnehmen. Sie sind beide Kämpferinnen und der Leser zittert oft um sie. Oft sind die getrennt, aber wenn es darauf ankommt, sind sie füreinander da.
Die Schrecken des Krieges sind in London besonders stark.
Die Autorin hat einen fesselnden starken Schreibstil, sie lässt uns die Geschichte detailliert miterleben. Ein Roman über eine besondere Freundschaft, die lebendig dargestellt wird. Das Schicksal der Freundinnen bewegt mich.
Ein schöner historischer Roman, der gut unterhält.
Roadmovie
Signor Rinaldi kratzt die Kurve von Licalzi Lorenzo
Lorenzo Licalzi ist der italienische Autor von dem tragikomischen Roman „Signor Rinaldi kratzt die Kurve,“er wurde übersetzt von Luis Ruby
Es geht um den granteligen Exschriftsteller Pierre Rinaldi, der meint, mit 80 Jahren ist er alt genug und will Selbstmord begehen. Er wägt die Art und Weise geanu ab.
Da passiert ein Unglück und er muss sich um seinen 15jährigen Enkel Diego und dessen Hund Sid kümmern.
Der Hund ist eine Mischung zwischen Berhardiner und Neufundländer. Pierre will die beiden zu Diegos Onkel nach Rom bringen und läßt sich überreden mit seinem Sportwagen zu fahren. Es beginnt eine Reise, mit Umwegen, Zwischenhalten und Emotionen, die beiden lernen sich erst jetzt richtig kennen. Der oft zynische Großvater ist ein eigenwilliger Charakter.
Der Autor versteht es dem Leser eine liebenswere Roadmovie mit viel Gefühl darzustellen. Man kann die verschiedenen Stimmungen nachvollziehen. Der Roman besticht durch seine hurzweilige humorvolle Unterhaltung.
Kaffeeküsse
Das kleine Café an der Mühle von Barbara Erlenkamp
Das kleine Cafe an der Mühle ist ein leichter lockerer Roman von Barbara Erlenkamp, unter diesem Namen schreibt das Ehepaar Christine und Andreas Schulte.
Sophie hat nach dem Studium noch keinen Erfolg gehabt und arbeitet als Bedienung. Sie erfährt das ihre Tante Dotti gestorben ist und ihr das Mühlencafe in Wümmerscheid-Sollenbach vermacht.
Das ist ein kleiner Ort zwischen Rhein und Mosel. Auf den ersten Blick sind die Bewohner ziemlich merkwürdig. Das Cafe ist eine Herausforderung.
Zwar gibt es einige Probleme, aber sie hat Glück.
Dieser Roman vermittelt eine märchenhafte Geschichte. Es endet alles gut. Dieses urige Bistro würde ich gerne besuchen.
Die Autoren haben einen netten Schreibstil. Das Buch ist leichte ganz liebenswürdige Lektüre für Zwischendurch, mit wunderbaren leckeren Kuchenrezepten..
Gure Story
Schwesterherz von Andrea Kane
Die Autorin Andrea Kane kannte ich bis jetzt noch nicht. Der Thriller Schwesterherz ist äußerst spannend.
Das Cover mit der schönen Tränendes Herz Ranke hat mich animiert.
Die junge Anwältin Victoria Kensington besitzt mit zwei Partnern ein Anwaltskanzlei in New York. Sie joggt durch den Central Park und findet ihre Schwester Audrey.
Bevor die ohnmächtig wird, haucht sie Gefahr und eine Telefonnummer, sie trägt nur einen gelben Krankenhauskittel. Nachdem Victoria nach einem Polizisten gesucht hat, ist Audrey verschwunden.
Da bemerkte ich das der Roman schon vor einigen Jahren geschrieben wurde. Heute hat jeder Jogger sein Smartphone dabei.
Jetzt geht eine aufregende Suche los. Victoria vermutet,das ihr Vater ihr Audreys Aufenthalt verschweigt.
Dann ist Zach wieder in New York, ihr früherer Geliebter. Gemeinsam suchen sie nach Beweisen.
Ab und an waren mir ein paar Episoden zu lang, überhaupt die detaillierten Liebesspiele hätte ich nicht gebraucht. Ich konnte es nicht erwarten die Gründe über Audreys Ergehen zu erfahren.
Die Autorin hat einen flüssigen fesselnden Schreibstil, mit einer gut durchdachten Story.
Der Roman hat mich gut unterhalten.









