Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Almut Nestelbacher, Buchhandlung HEYN, Klagenfurt:
Sensationell
EIN TRAUM VON EINEM DEBÜT! Trotz der ausgesprochen dramatischen Handlung versteht Amthony Marra, mit einer wunderbaren und humorvollen Sprache zu überzeugen! Unbedingt lesen !
im Shop ansehen weitere Rezensionen von Almut Nestelbacher, Buchhandlung HEYN, KlagenfurtRezensionen von Almut Nestelbacher, Buchhandlung HEYN, Klagenfurt:
Genial
Gebete für die Vermissten von Jennifer Clement
Selten wurden die tragischen Schicksale der Frauen in Mexiko so berührend, intensiv, packend aber auch mit Humor geschildert. Trotz der Dramatik kann man das Buch nicht zur Seite legen und man erfährt viel über das heutige Mexiko.
im Shop ansehen weitere Rezensionen von Almut Nestelbacher, Buchhandlung HEYN, KlagenfurtRezensionen von Almut Nestelbacher, Buchhandlung HEYN, Klagenfurt:
Genial
Gebete für die Vermissten von Jennifer Clement
Selten wurden die tragischen Schicksale der Frauen in Mexiko so berührend, intensiv, packend aber auch mit Humor geschildert. Trotz der Dramatik kann man das Buch nicht zur Seite legen und man erfährt viel über das heutige Mexiko.
im Shop ansehen weitere Rezensionen von Almut Nestelbacher, Buchhandlung HEYN, KlagenfurtRezensionen von Almut Nestelbacher, Buchhandlung HEYN, Klagenfurt:
Genial!
Gebete für die Vermissten von Jennifer Clement
Selten wurden die tragischen Schicksale der Frauen in Mexiko so berührend, intensiv, packend aber auch mit Humor geschildert. Trotz der Dramatik kann man das Buch nicht zur Seite legen und man erfährt viel über das heutige Mexiko.
im Shop ansehen weitere Rezensionen von Almut Nestelbacher, Buchhandlung HEYN, KlagenfurtRezensionen von Andrea Kasper:
Verliebt in eine Stadt
Gebete für die Vermissten von Jennifer Clement
ist die Autorin und so hat sie diesen Bildband mit tollen Text auch gestaltet. So schön habe ich meine Heimatstadt noch nie erlebt !
im Shop ansehen weitere Rezensionen von Andrea KasperRezensionen von Caro1893x:
Eindrückliche Geschichte, die mich so schnell nicht mehr loslässt
Gebete für die Vermissten von Jennifer Clement
Zum Inhalt:
Jennas Leben war noch nie wirklich einfach und ist es bis heute nicht. Beide Elternteile, selbst voller Probleme, haben keinerlei Interesse an ihrer Person. Schon immer war Jenna nur die zweite Wahl, hinter ihrem Bruder Matt, der sich allerdings inzwischen als Soldat im Krieg befindet.
Und seit diesem Tag, seit Matt weg ging, ist nichts mehr so wie es einmal war. Denn er rettete Jenna aus einem Brand, bei dem sie fast ums Leben gekommen wäre. Und nun braucht sie, ganz allein, alle Kraft, die ihr noch bleibt, um sich nochmal ernsthaft ins Leben zurück zu kämpfen.
Meine Meinung:
Nachdem ich den vielversprechenden Klappentext gelesen hatte, wusste ich, dieses Buch muss ich einfach haben. Ich war gespannt darauf was Ilsa J. Bick, nach Ashes zu bieten hatte und ob sie auch weniger blutrünstig kann.
Die gute Nachricht ist: ja sie kommt auch ohne viel Blut aus. Trotz allem ist dieses Buch auf keinen Fall leichte Kost, sondern sogar ziemlich harter Tobak. Ich muss gestehen, dass die Geschichte mich zeitweise ziemlich runter gezogen und deprimiert hat. Wer eine fröhliche Geschichte oder einen spannenden Thriller mit positivem Ausgang sucht, ist hier definitiv falsch.
Mit "Atemnot" hat Ilsa J.Bick ein Buch geschaffen, welches seinesgleichen sucht. Dies liegt vor allem an dem unnachahmlichen Schreibstil den die Autorin hat. Zu Beginn hatte ich durchaus meine Schwierigkeiten mit der Ich-Perspektive und dem erzählten Monolog. Doch nachdem ich mich daran gewöhnt hatte, genoss ich den Stil auf jeder Seite. Die Seiten flogen nur so dahin und als ich das Buch zuklappte war es nach halb vier Uhr morgens.
Die Geschichte übte, trotz aller Tragik, eine fast magische Anziehungskraft auf mich aus. Ich musste immer weiterlesen und mit Jenna mitleiden und mitfiebern. Nicht selten musste ich dabei, vor allem über ihre Eltern, den Kopf schütteln.
Das Buch ist gespickt mit tragischen Themen, die von Selbstmord, über Alkoholimus, bis zum Ritzen gehen und noch viele viele mehr. Hier lässt sich durchaus in Frage stellen, inwieweit das noch für Jugendliche geeignet ist. Wer die Autorin allerdings kennt, weiß, dass sie keine Bücher für 12-jährige schreibt. Insofern würde ich das Buch unter 16 Jahren eher nicht empfehlen. Ich, mit Mitte 20, hatte immer wieder so meine Schwierigkeiten mit den ganzen hoffnungslosen Themen und auch das Ende hätte ich mir ein wenig anders gewünscht. Jedoch muss ich sagen, dass es zur Geschichte und deren Verlauf wunderbar passt.
"Atemnot" ist in keinem Fall ein Buch, das man als "schön" bezeichnen kann. Der Schreibstil ist einzigartig, die Erzählung gelungen, fesselnd und spannend. Die schwierigen Themen wurden ganz gut verarbeitet, wenn es auch an manchen Stellen etwas zu viel des Guten war. Die bildhafte Sprache der Autorin lässt die Gefühle von Jenna lebendig werden und den Leser fast am eigenen Leibe spüren. Auch das nächste Buch von Bick wird sicher wieder einen Weg in mein Regal finden.
Fazit:
Einzigartig erzählte Geschichte, die aber nichts für schwache Gemüter und Leser, die auf der Suche nach etwas heiterem sind, ist. Mit ihrem unnachahmlichen Gefühl für Emotionen und Sprache, macht die Autorin dieses Buch zu einem Erlebnis, das seinesgleichen sucht. Wer mit schwierigen Themen nicht umgehen kann, sollte davon allerdings die Finger lassen, denn die gibt es hier in geballter Form, was für meinen Geschmack stellenweise etwas zu viel war.
Rezensionen von Claudie:
Atemnot, die auch der Leser zu spüren bekommt
Erlösung von Jussi Adler-Olsen
Endlich ein Buch, welches dem oft viel zu leichtfertig verwendetem Nicht-mehr-aus-der-Hand-legen-können gerecht wird. Ilsa J. Bick treibt ein Verwirrspiel mit dem Leser und lässt diesen regelrecht durch's Buch rennen, um des Rätsels Lösung auf die Spur zu kommen.
"Atemnot" verfügt über einen sehr speziellen, anspruchsvollen Schreibstil.
Da das Buch ursprünglich aus dem Englischen stammt, hat auch die Übersetzerin ganze Arbeit geleistet.
Den äußeren Rahmen des Buches bildet die Tonbandaufnahme der 16-jährigen Jenna nach einem dem Leser unbekannten Unfall. Obwohl sie durch die direkte Ansprache des Polizeikommissars Bob immer wieder daran erinnert, dass sich ihre Geschichte bereits abgespielt hat, wird man doch immer wieder in den Sog der gegenwärtigen Erzählung hineingezogen. Dieser Aspekt der Bandaufnahmen lässt den Leser rückblickend vielleicht ein wenig anders über das Geschehen denken. Im Prinzip erfährt man also mehr als nur Jennas Geschichte selbst, d. h. die erzählte Zeit verlängert sich über die 352 Seiten hinaus.
Die Geschichte wird als Jugendbuch deklariert, ließe sich aber durchaus auch in die Erwachsenenliteratur einordnen, da viele tiefgründige Problematiken behandelt werden. Die Protagonisten ist die einzige Jugendliche unter den Hauptcharakteren und mit ihren 16 Jahren schon sehr weit im Denken fortgeschritten.
Der geübte Leser wird vielleicht den ein oder anderen Wink mit dem Zaunpfahl entdecken. Allerdings sind diese Hinweise wirklich rar und sehr gut versteckt. Und selbst wenn man den Verlauf zu erahnen scheint, so überrascht Ilsa J. Bick doch immer wieder mit plötzlichen Kehrtwenden, die den Leser vom ursprünglichen Weg abbringen.
Das Buch lässt mich atemlos, aber dennoch mit einer guten Portion Optimismus zurück. Jennas Geschichte hat mich vollkommen überzeugt.
So unglaublich und doch so nah am Leben.
Rezensionen von Herta Emmer:
Was ist das Leben.
Die juristische Unschärfe einer Ehe von Olga Grjasnowa
http://www.buchwelten.at/list?back=e7de79d9c303ec35be64be60d7d6d7fe&xid=9014888
Die juristische Unschärfe einer Ehe. Was für ein Cover!
Dieses Cover hat mich gleich beeindruckt. Und das Buch ist umgehend auf meinem Nachtkastl gelandet. Dort hat es ein bißchen gewartet, muss ich zugeben, aufgrund Überfüllung.
Doch mit jedem Sortieren ist es nach oben gewandert. Mit jeder Aussortierung (was jetzt schon zuuu lange liegt, könnte ich auch auf ein anderes Kasterl wegparken) ist es geblieben. Ich konnte es nicht weglegen.
Nun denn. Heute Nacht wurde das Werk vollendet. Ich habe nicht lange daran gelesen, vielleicht 3 Tage.
Olga Grjasnova schreibt leicht leserlich, die Geschichte dreht sich um eine junge Russin, gebürtig aus Baku . Baku ist aber in Aserbaidschan. Leyla studiert Ballett. Sie tanzt am berühmten Bolschoi-Theater
Doch das ist nur insofern wichtig, dass das Ballettanzen Leyla unempfindlich gegen Schmerz gemacht hat.
Olga Grjasnova zeigt uns die Entwicklung junger Russen/Sowjetunion-Kinder/russische Förderation, jedenfalls von Menschen, die jetzt zwischen 20 und 30 Jahre alt sind, in ihrer Heimat keine Zukunft sehen. Unser Ehepaar. Sie leben in Berlin. Lernen dort die westliche Freiheit.
Und doch: Leyla bleibt unverbunden. Sie findet ihren Platz nicht.
Ein literarisches, wunderbares Buch über eine Weltecke, die unserem Fokus entglitten ist. Der asiatische Teil Russlands. Welche Landschaft, welcher Blickwinkel. Welch Leben in "demokratischer Diktatur". Und wieder. Der Umgang mit Korruption, Bestechung. Ein Sich-Zurechtfinden in einer verlogenen Welt.
Leyla und Altay.
Sie haben sich gefunden, weil zwei Paradiesvögel besser miteinander als alleine leben.
Wie es mir ergangen ist:
Der Einstieg ist die Mitte. Kapitel 0. Leyla in Polizeigewahrsam. Gefoltert.
Dann der erste Teil. Berlin. Die Kapitel zählen runter. Berlin beginnt mit -29 und geht bis -1. Zweiter Teil. Startet mit 1 und geht bis 29.
Ich mag Olga Grjasnova. Sie hat auch den von mir sehr geschätzten Roman, "Der Russe ist einer, der Birken liebt" geschrieben, den ich in diesem Blog schon besprochen habe. Das war 2012. Nun ist ihr zweiter Roman da.
Es geht um Sex, Liebe, Orientierungssuche, auch homosexuell. Die Gefahr im Westen, Der Schein, die Gefahr im Osten, die Korruption. Wo ist man frei? Leben. Wie geht das.
Wirklich sehr lesenswert. Beeindruckt. Tief. Berührend. Noch einmal lesen?
Hier gleich besorgen: www.buchwelten.at
Rezensionen von Sarlascht:
Anders als erwartet
Die juristische Unschärfe einer Ehe von Olga Grjasnowa
Inhalt:
Jenna Lords Leben ist nicht einfach, in der Schule neu, mit psychischen Problemen behaftet, mit Eltern gesegnet, die genug eigene Probleme haben und einen Leben, was vor ein paar Jahren beinahe geendet hättet. So sieht es in ihrer Welt als, ihr einziger Halt war ihr Bruder Matt, doch dieser ist im Irak stationiert und kann sie somit nicht beschützen, doch es gibt jemanden, der sich für sie interessiert, auf seine eigene Weise.
Meine Meinung:
Nach dem Cover zu urteilen, hat man es hier mit einem Thriller zu tun und eigentlich ist auch die Autorin dafür bekannt, eher horrorartige Geschichten zu schreiben (Die Ashes Reihe), aber in diese Kategorie passt dieses Buch nicht. Es ist ein ernstes Jugendbuch, was viele Themen anschneidet, worin auch das Problem besteht, es schneidet zu viel an. Es kam mir ein bisschen so vor, als hätte Frau Bick einfach zu viel gewollt. Gewiss, alle Themen sind wichtig, sehr sogar, aber dadurch, weil man eben alle versucht einzubringen, geht keines wirklich in die Tiefe und wird eher nur oberflächlich behandelt, was ein wenig schade ist, hätte man sich eingegrenzt, dann hätte alles ein bisschen eindringlicher sein können, aber schlecht ist die Geschichte trotzdem nicht.
Jenna kommt neu in die Schule und sich einleben, es ist immer eine schwierige Sache, wo sie doch das Gefühl hat, am äußeren Rand zu stehen, nicht in die Mitte zu finden, doch da ist ein Lehrer, Mr Anderson, er nimmt sich ihr an und möchte ihr helfen, kennt er doch auch selbst die grauen Seiten des Lebens. Aus diesem Strang entwickelt sich jetzt auch die Hauptgeschichte des Buches, die auch ehrlich gesagt für mich schon ziemlich schnell offensichtlich war, trotzdem ist es der wunderbare Schreibstil der Autorin, der mir trotzdem sehr viel Spaß gemacht hat, mich durch die Seiten zu arbeiten, weil man zwar vielleicht wissen mag, was passiert, aber es gibt doch so viele interessante Verzweigungen, auf die ich doch niemals gekommen wäre. Das Spannungslevel ist somit sehr gut gelungen.
Ein bisschen unglücklich bin ich mit dem Ende. Auf der einen Seite ist es natürlich ein gelungener Abschluss, schließt gut ab, auf der anderen Seite ist es ein etwas kitschig und so ganz anders wie erwartet. Ich zumindest hätte mir einen anderen Schluss gewünscht, wenn ich auch ehrlich sagen muss, so genau kann ich nicht sagen, was ich mir gewünscht hätte.
Dieses Buch habe ich in Zuge einer Leserunde gelesen, wo die Meinung aufkam, dass das Buch mit einer Altersempfehlung von 12 Jahren zu niedrig ist und dem gebe ich Recht. Ab 14 Jahren ist die Geschichte schwer verdaulich, aber doch empfehlenswert, es sind einfach eine Dinge sehr detailreich beschrieben und mit so einer Heftigkeit sollte man nicht unbedingt ein Kind konfrontieren, wobei, so extrem heftig, wie viele gesagt haben, fand ich es dann auch wieder nicht, aber da geht es wohl auch darum, wie weit und gefestigt man für sein Alter ist.
Fazit:
Ein spannungsgelandenes Buch, was einen auf eine besondere Reise mitnimmt und besonders durch einen einnehmenden Schreibstil besticht. Ein paar kleine Fehler gibt es, aber ansonsten ein gelungenes und eindringliches Jugendbuch!





