Kunden em pfehlungen
Rezensionen von La Calavera Catrina:
Hörbuch-Empfehlung
Bücher und Barbaren von Travis Baldree
Stell dir vor, du hast dich bei einer Schlacht verletzt und sitzt unfreiwillig an einem Ort fest, und dann entdeckst du die Welt der Bücher und Geschichten und lernst Fremde kennen, die zu Freunden werden. Das ist der Ork-Kriegerin Viv passiert, die sich in einer Schlacht das Bein verletzt und in der Küstenstadt Murk unfreiwillig so lange bleiben soll, bis ihre Verletzung geheilt ist.
Ein Umstand, der eine Söldnerin in den Wahnsinn treiben kann. Doch dann besucht sie die heruntergekommene Buchhandlung Disteldorn und lernt dessen Besitzerin Fern kennen, deren Buchempfehlungen immer ins Schwarze treffen. Mit Viv das Städtchen zu entdecken und mitzuerleben, wie sie zu lesen beginnt und das ein oder andere fantasievolle Geheimnis aufkommt, bietet Unterhaltung zum Wohlfühlen und macht Lust auf den Nachfolger «Magie und Milchschaum», indem Viv ein Café eröffnet.
„Das Buch hatte die Angewohnheit, ihre Erwartungen zu durchkreuzen, und jedes Mal, wenn es das tat, verspürte sie einen Kitzel des Entzückens.“
Es ist eine Cozy-Fantasy-Geschichte über Freundschaft, Bücher und köstliches Gebäck, mit tollen Charakteren, ein bisschen Spannung und einer entzückenden Romanze. Das Hörbuch wird von Stefan Kaminski gesprochen, der seine Stimme gekonnt variierst und jedem Charakter seine eigene Note verleiht. Cozy-Fantasy für alle, die das Lesen lieben.
Rezensionen von La Calavera Catrina:
Die unglaubliche Reise eines Neunjährigen
Solito von Javier Zamora
n «Solito» erzählt der Autor Javier Zamora von seiner abenteuerlichen Reise in die USA. In El Salvador geboren und bei den Großeltern ausgewachsen, ist es für den neunjährigen Javier schwer, dieses Leben hinter sich zu lassen und in ein fremdes Land, zu seinen Eltern zu reisen, an die er sich nicht erinnern kann.
Dieses Buch erzählt sehr berührend und mitreißend von seiner monatelangen, beschwerlichen Reise quer durch Guatemala und Mexiko nach Kalifornien. Eine Reise, die voller Gefahren, Strapazen, Ängsten, Tragik und zahlreicher Begegnungen war.
Dem heute vierunddreißigjährigen Javier Zamora ist es gelungen, seine Vergangenheit lebendig werden zu lassen und für die Nachwelt festzuhalten. Sehr bildhaft, detailliert und auch informativ beschrieben, fällt es leicht, seinen Schilderungen zu folgen und seine Gefühle und Gedanken nachzuvollziehen. Diese sind so fesselnd geschildert, dass man sich dieser Sogwirkung kaum entziehen kann. Teilweise so spannend und dramatisch, dass ich es nicht aus der Hand legen wollte. Die vielen spanischen Wörter habe ich als sehr authentisch wahrgenommen und nebenbei etwas Spanisch gelernt, denn im Glossar kann man alles nachschlagen.
Insgesamt ein richtig tolles Buch, welches inspiriert, mitreißt und von Herzen berührt. Eine Geschichte voller Menschlichkeit, Mut und Hoffnung, die seltene Einblicke gewährt und zum Nachdenken anregt. Sehr empfehlenswert.
Rezensionen von La Calavera Catrina:
Optisch ein Highlight
Stolz und Vorurteil - Die Graphic Novel nach Jane Austen von Jane Austen; Claudia Kühn
Die Graphic Novel «Stolz und Vorurteil» erzählt in modernen Bildern die berühmte, unschuldige Liebesgeschichte von Elizabeth Bennet und Mr Darcy, geschrieben von Jane Austen. Die Illustrationen sind von schlichter Eleganz und entführen in das frühe 19. Jahrhundert.
Die Künstlerin Tara Spruit versteht es, der Mimik eine starke Ausdruckskraft zu verleihen.
Oft wird ausschließlich über die Gesichter vermittelt, was die Personen bewegt, während der Text in den Sprechblasen auf das Wichtigste reduziert ist. Perfekt also, wenn man nicht so viel lesen möchte. Schwierig, wenn man es nicht zu deuten weiß oder Worte einem wichtiger sind, als Bilder. Um die Schwestern auseinander zu halten, muss man schon genau hinsehen. Die Hintergründe fügen sich nahtlos ein, aber es wird immer dann auf Details verzichtet, wenn die Personen im Vordergrund alle Blicke auf sich ziehen sollen, was ich etwas schade fand. Außerdem fand ich, dass manche Szenen sehr abrupt enden und gerade zum Schluss, hätte ich mir das ein oder andere Bild mehr gewünscht. Als jemand, der die Romanvorlage nicht kennt, fühlte sich die Graphic Novel nicht ganz rund an. Trotzdem war ich nicht enttäuscht und blättere gern durch das schöne Buch, dessen Papierqualität und Handlichkeit mich überzeugen konnte. Eine optisch schöne Graphic Novel für alle, die sich von den Bildern mitreißen lassen wollen. Als künstlerische Ergänzung zum Roman oder als moderner Einsteig für Jüngere geeignet. Von mir gibt es 3,5 Sterne.
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Hat mich leider enttäuscht
Yrsa. Journey of Fate von Alexandra Bröhm
In diesem Wälzer-Auftakt einer Wikinger-Dilogie geht es um die junge Wikingerin Yrsa und den Krieger Avidh. Yrsa verlässt das Dorf, um ihren entführten Bruder Sjalfi zu finden. Das Schicksal hat einen anderen Weg für sie, denn sie hat schon immer davon geträumt Kämpferin zu werden. Der historische Hintergrund verlangt nach Stereotypen, so zeigt sich Yrsa kämpferisch gegen übergriffige Männer, die Traditionen des Dorfes und die Kräfte der Natur.
Die nordische Mythologie ist fesselnd und ich hatte mir eine unterhaltsame Abenteuergeschichte mit einer inspirierenden Wikinger-Kämpferin vorgestellt. Leider hat mich die Umsetzung enttäuscht. Der Klappentext verrät einen Großteil des Buches. Vieles besteht aus Nebensächlichkeiten und bildhaften Ausschmückungen. Der einfache Schreibstil enthält Wiederholungen und eine Sprache, die irgendwie nicht gepasst hat. Yrsa mag einen starken Willen haben, aber ihr unüberlegtes Handeln und ihre Intoleranz, lässt sie schwach wirken. Insgesamt fühlte sich das ganze Buch nicht rund an und es war mir einfach zu kitschig.
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Natur- und Tierschutz erklärt
Wieso? Weshalb? Warum? Band 43 - Wir schützen die Tiere von Andrea Erne
«Wir schützen die Tiere» aus der beliebten "Wieso? Weshalb? Warum?“- Sachbuchreihe erklärt Kindern ab 4 Jahren, warum Tiere besonderen Schutz brauchen und begeistert mit wimmelartigen Illustrationen, die viele verschiedene Lebensräume und Tiere vorstellen. Diese werden auch benannt und dazu gibt es auch manchmal kleine Suchspiele.
Begleitet von erklärenden Sachtexten und Klappen, die neue Blickwinkel entdecken lassen. Eine aktuelle Frage bestimmt das Thema der Seite: Warum sollen wir Tiere schützen? Warum brauchen wir Insekten und weshalb gibt es immer weniger? Kinder lernen verschiedene Lebensräume kennen und bekommen viel Anregung, was Tierschützer tun und was jeder tun kann, um Tiere zu schützen. Sehr anschaulich wird der Kreislauf dem Lebens vermittelt, wie wichtig Insekten sind, Pflanzenvielfalt, Ökosysteme und Artenvielfalt, aber auch wie Tiere durch Lichtverschmutzung, Zerstörung ihrer Lebensräume, Verschmutzung durch Plastik, Massentierhaltung und massenhaft Fischfang bedroht sind. Es ist toll, wie komplexe Themen in wenigen Worten verständlich, sachlich und anschaulich zusammengefasst werden. Besonders niedlich: kindgerecht führt ein (bedrohter) Feldhamster als Maskottchen durch das Buch und kommt auch durch Sprechblasen zu Wort. Auch als Erwachsener kann man was dazulernen und das Buch bietet viel Gesprächsstoff. Deswegen lädt es zum gemeinsamen Entdecken und spielerischem Lernen ein. Sehr empfehlenswert!
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Ein ergreifendes Highlight
Warte auf mich am Meer von Neff Amy; Kuhn Wibke
Das Ende rückt näher: im Juni 2001 teilen Evelyn und Joseph ihren erwachsenen Kindern ihre Pläne mit. In einem Jahr wollen sie gemeinsam den Freitot wählen. Evelyn ist schwer krank und will selbst entscheiden, wie es endet, solange sie noch kann. Joseph will diesen Weg mit ihr gehen. Die drei Geschwister reagieren sehr unterschiedlich.
Wut, Rückzug, aber auch Anteilnahme und Verständnis. Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven über mehrere Zeitebenen. Die Geschichte kehrt zu den Anfängen zurück, als Joseph sich 1940 in die sechszehnjährige Ev verliebte, nachdem er sie und ihre Bruder, der sein bester Freund ist, schon lange kannte. Es ist eine Rückschau, die immer wieder in die Gegenwart zurückkehrt. Sehr einnehmend erzählt Amy Neff diese berührende Liebesgeschichte, bei der kein Auge trocken bleibt.
Ich fand es sehr interessant, wie die Kinder mit der Entscheidung ihrer Eltern umgehen, was es bei ihnen auslöst, sich dadurch verändert und wie sie ihre Eltern als Liebespaar wahrnehmen. Violett fragt sich, was wahre Liebe für sie bedeutet. Thomas begreift durch äußere Geschehnisse, was Verlust bedeutet und Jane legt alte Glaubenssätze ab. Diese verschiedenen Einblicke ergeben ein sehr nachvollziehbares Gefühlsleben und man taucht beim Lesen tief in diese Familiengeschichte ein. Am schönsten fand ich die Kapitel, in denen Evelyn erzählt. Sie sind nicht nur sehr gefühlvoll und reflektiert geschrieben, sondern zeigen auch das Voranschreiten ihrer Krankheit aus ihrer Perspektive, während Joseph den zweitgrößten Textanteil hat, dessen tiefe Liebe mich berührte. Dabei haben mich die Rückblicke nie rausgerissen, sondern zeigen glaubhaft die Höhen und Tiefen der Ehejahre. Es ist eine rundum stimmige Liebesgeschichte über den Tod, der Liebende scheidet, die Angst um das, was man verliert und die Erinnerung an gemeinsame Jahre. Wunderschön und ergreifend erzählt.
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Drei Frauen und ihre Geschichten
Unter dem Moor von Tanja Weber
Die Ärztin Nina ist völlig ausgebrannt und sucht Erholung im Stettiner Haff, eine Region in Mecklenburg Vorpommern. Doch der Ort ist ganz und gar nicht das, was sie erwartet hat. Der Waldmann jagt ihr Angst ein und sie erkennt, wie viele Geschichten das Moor zu erzählen hat, nachdem ihre Hündin dort Knochen findet.
Zwei weitere Handlungsstränge erzählen von der vierzehnjährigen Gine, die 1936 unfreiwillig ein Landjahr im Stettiner Haff verbringen muss und die zwanzigjährige Sigrun, die 1979 mit ihrem Mann und ihrem Sohn in der Region lebt und ihre beste Freundin für ihr unangepasstes Verhalten bewundert. Die Einblicke in diese Zeit sind einnehmend und stets von Ungerechtigkeit und Unterdrückung geprägt, während sich die Frauen nach Selbstbestimmung und Freiheit sehnen. Nina steht dabei für Veränderung und die Hoffnung und Chancen der Zukunft.
Leider verrät der Klappentext mir zu viel und nimmt damit die meiste Spannung raus. Am interessantesten waren für mich die Rückblenden um Gine, dessen Kindheit im Landjahr verloren geht. Ich habe aber auch gern mit Nina und Marco Wölfe beobachtet oder gemeinsam mit Sigrun Rostock in der DDR besucht, während die Zusammenhänge immer klarer werden.
Anders als erwartet, zeigt diese Geschichte, wie wir alle miteinander verbunden sind, und wie geschichtsträchtig manche Orte sind. Der angenehme Schreibstil trägt einen durch die bildhaft geschilderten Szenen. Ingesamt fühlte ich mich gut unterhalten, während mich das Buch nicht losgelassen hat.
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Spannende und magische Unterhaltung mit tollen Bildern
Lua Luftwurzel - Silberelfen fängt man nicht von Christoph Minnameier
Lua ist eine seltene Silberelfe und hat die verantwortungsvolle Aufgabe, den Tieren im Wald zu helfen. Malicia Warzenbuckel ist eine Hexe und Fabelwesen-Händlerin in Geldnot. Als Lua gefangen wird, kann die Hexe ihr Glück nicht fassen. Nun kann sie die Elfe zu einer Haushaltshilfe abrichten und gewinnbringend verkaufen.
Mehr wird nicht verraten.
Die Lesestimmung ist märchenhaft und voller Zauber. Es ist ein Hexenhäuschen in einem magischen Wald. Man weiß, hier kann alles passieren und deswegen verfolgt man mit Spannung das Geschehen. Lua ist nämlich sehr clever und fügt sich nicht einfach ihrem Schicksal. Dabei spricht die Hexe nur die Menschensprache, während die Fabelwesen die Sprache des Waldes sprechen. Deshalb wird die Geschichte aus diesen zwei Blickwinkeln erzählt, was schon irgendwie besonders ist. Die vielen schönen Bilder erfreuen bei jedem Umblättern. Die atmosphärischen Illustrationen von Daniel Napp passen sehr gut zu der märchenhaften Stimmung und zeigen auch ganzseitige Momentaufnahmen. Auch die reimenden Zaubersprüche konnten begeistert. Generell macht das Vorlesen viel Spaß und man fiebert mit den Figuren mit. Das Buch hat nämlich eine große Schrift und lesefreundliche Kapitellängen. Die Seiten fassen sich auch angenehm stabil an. Besonders schön ist, dass Malicia keine klischeehafte (böse) Hexe ist, und es traditionell und auch ein bisschen modern gehalten wurde. Das Ende ist sehr kindgerecht, und die Botschaft dahinter wichtig und wertschätzend. Sehr empfehlenswert!
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Feinfühlige Coming-of-Age-Story über den Umgang mit Demenz
Der Bademeister ohne Himmel von Petra Pellini
Die zu Beginn des Buches noch fünfzehnjährige Linda nennt zwei Menschen in ihrem Leben, die ihr wichtig sind: ihren besten Freund Kevin und den dementen Nachbarn Hubert. Während Hubert sich nicht mehr um das Weltgeschehen sorgt, blickt Kevin pessimistisch in die Zukunft der Menschen. Die polnische Pflegerin von Hubert jedoch, hat großes Gottvertrauen und gehört auch zu den Menschen, die Linda Halt geben.
Der Schreibstil wird von kurzen Sätzen und kurzen Kapitel geprägt. Es ist die einseitige Sicht einer Teenagerin, die viel älter wirkt, als sie ist. Es sind Gedanken über Alltägliches, Zukunftszsenarien und Erinnerungen, die Linda beschäftigen. Dabei hat sie einen ganz eigenen Humor, der sich auch in den vielen Dialogen zeigt.
„Wir gleichzeitig Lebenden sind füreinander von geheimnisvoller Bedeutung.“
Der Umgang mit Demenz ist inspirierend. Linda beweist ein feines Gespür und begegnet Hubert einfühlsam, würdevoll und aufrichtig interessiert. Sie nimmt Anteil, versetzt sich in Hubert hinein und richtet keine Erwartungen an diese Freundschaft, deren Gespräche sie sehr genießt. „An solchen Nachmittagen ergibt nichts, was wir tun, einen Sinn und ehrlich gesagt: Ich mag das. Menschen wollen immer ein Ergebnis sehen. Wir nicht.“
Lindas Entwicklung bildet den Rahmen der Geschichte. Der Lebenswille und der Glaube, es zu schaffen, „taucht auf und unter und weg“, während das Leben passiert. Es ist eine unaufgeregt poetische Geschichte, in der gar nicht so viel passiert und trotzdem liest man sie gern.
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Das Wunderland der Pilze für Einsteiger
Mushroom Fever von Moritz Schmid
In «Mushroom Fever - Über die Liebe zu Pilzen und wo du sie findest» schreibt Hobbymykologe und Pilz-Influencer Moritz Schmid über seine Leidenschaft zu Pilzen, der heilenden Kraft des Waldes und dem Sammelfieber.
„Anstatt uns als die Krone der Schöpfung zu sehen, sollten wir uns als Teil der Natur begreifen und verstehen, dass wir in einem Netzwerk des Lebens engebettet sind.
[…] Denn vielleicht sind wir ja doch nicht so ignorant und unwissend, wie es manchmal den Anschein hat. Vielleicht haben wir einfach vergessen, wie man Wunder erkennt.“
Das Buch besticht mit vielen tollen Fotografien und einer modernen Aufmachung. Zugunsten der seitenfüllenden Aufnahmen, war mir die Schriftgröße etwas zu klein geraten; dafür kann sich die Inhaltsmenge sehen lassen. Es ist zwar kein Pilzführer, aber die Hälfte des Buches stellt ausführlich zwanzig Pilze vor. Der Schreibstil ist ungezwungen locker, wobei ein angenehmer Lesefluss entsteht. Der Fokus liegt auf dem Walderlebnis, denn der zweite Schritt, die Zubereitung und Verwendung, kommt leider zu kurz. Ansonsten konnte mich das Buch, mit dieser achtsamen und wertschätzenden Haltung, begeistern. Ich hatte keine Ahnung, wie umfassend und faszinierend das Thema ist, oder wie überraschend wenig erforscht. Bereits die ersten Seiten über den Zusammenhang von Pilzen und dem Ursprung der Erde konnten mich packen. Mit viel Begeisterung schreibt Moritz Schmid über Sporenverteilung, den Wettereinfluss von Pilzen, ihren Jagdinstinkt, ihren magischen Superkräften, die Ethik das Sammelns, Waldbaden und kreative Ideen. „Pilze beflügeln meine Phantasie und sind eine nicht versiegende Quelle der Inspiration. Sie laden zum Spielen ein, zum Ausprobieren zum Kreativwerden.“
Fazit: Titelversprechen erfüllt! Ein Sachbuch, das sehr wertschätzend für Pilze, den Wald und die Natur begeistert, sich aus der Masse hervorhebt und auf unterhaltsame Art grundlegende Aufklärung leistet. Empfehlenswert für Neulinge, die Lust auf ein faszinierendes Waldhobby haben. Pilzführer und Rezepte erfordern weitere Recherchen. Ich vergebe 4,5 Sterne für «Mushroom Fever».











