Kunden em pfehlungen
Rezensionen von AndilesOnaut:
Ein Lexikon zum Stöbern und Entdecken
Natur und Technik - Das Duden Kinderlexikon von Anke Peterson; Svenja Ernsten
Bei Kinderlexika finde ich es immer wichtig, dass sie nicht wie ein trockenes Nachschlagewerk wirken. Dieses Duden Kinderlexikon schafft für mich genau den richtigen Spagat zwischen Wissen und Unterhaltung.
Schon beim ersten Durchblättern fällt auf, wie abwechslungsreich das Buch gestaltet ist.
Die vielen farbigen Bilder machen richtig Lust, sich die einzelnen Seiten genauer anzuschauen. Dazu kommen jede Menge Themen aus Natur und Technik, die alphabetisch sortiert sind. Von einfachen Begriffen aus dem Alltag bis zu Dingen, über die man vielleicht selbst noch nicht so viel weiß, ist einiges dabei.
Die Erklärungen sind angenehm kurz gehalten und trotzdem verständlich. Gerade bei einem Kinderlexikon finde ich das wichtig, denn seitenlange Texte würden wahrscheinlich schnell langweilig werden. Hier kann man sich stattdessen Stück für Stück ein Thema herauspicken und anschließend einfach weitermachen.
Gut gefallen haben mir auch die zusätzlichen Informationen und die Querverweise. Dadurch bleibt es selten bei einem einzigen Begriff. Man entdeckt etwas Interessantes und wird direkt auf ein anderes passendes Thema aufmerksam gemacht. So kann aus „Ich schaue nur kurz nach“ schnell eine längere Entdeckungsrunde durch das Buch werden.
Auch die Aufteilung ist sehr übersichtlich. Die Buchstaben am Seitenrand helfen beim Orientieren und über das Register lassen sich bestimmte Begriffe schnell wiederfinden. Besonders schön finde ich die größeren und einfacher aufgebauten Seiten für erste Leseversuche. Dadurch eignet sich das Buch nicht nur zum gemeinsamen Vorlesen, sondern kann später auch immer mehr selbstständig genutzt werden.
Für mich ist das ein Buch, das nicht nach einmaligem Lesen langweilig wird. Je älter die Kinder werden, desto mehr können sie vermutlich mit den Informationen anfangen und immer wieder neue Themen entdecken.
Insgesamt gefällt mir das Kinderlexikon richtig gut. Es ist abwechslungsreich, verständlich und vor allem so gestaltet, dass man gerne darin herumblättert. Für kleine Wissensfans ist es deshalb eine schöne Ergänzung im Kinderzimmer.
Wissen, Freundschaft und richtig tolle Bilder
Nase & Weis - Wieso falle ich eigentlich immer nach unten? von Michael Engler
Ich finde es immer schön, wenn Kinderbücher nicht nur unterhalten, sondern gleichzeitig auch neugierig auf die Welt machen. Genau das schafft „Nase & Weis“ für mich ziemlich gut.
Nase, die kleine Maus, möchte wissen, warum sie eigentlich immer nach unten fällt. Zusammen mit dem Eisbären Weis macht sie sich auf die Suche nach einer Antwort.
Dabei lernen die beiden und natürlich auch die Leser einiges über Schwerkraft, Newton, Fliehkräfte und den Mond. Das Ganze wird schön in die Geschichte eingebaut und wirkt dadurch nicht wie trockener Sachunterricht.
Besonders gefallen haben mir die zusätzlichen Informationen rund um die Geschichte. Hier gibt es wirklich einiges zu entdecken und auch für Erwachsene ist noch interessantes Wissen dabei. Ich würde das Buch deshalb eher ab 6 Jahren empfehlen, da die Themen teilweise schon etwas anspruchsvoller sind.
Mein persönliches Highlight sind aber ganz klar die Illustrationen. Die sind wirklich wunderschön und so detailreich, wie man es bei Kinderbüchern nur selten sieht. Das große Format passt hier perfekt, denn dadurch kommen die Bilder richtig toll zur Geltung. Beim Durchblättern gibt es immer wieder Kleinigkeiten zu entdecken.
Auch Nase und Weis sind ein sympathisches Gespann. Ihre gemeinsame Neugier und die kleinen Experimente machen die Geschichte abwechslungsreich und zeigen gleichzeitig, dass man durch Ausprobieren und Fragenstellen eine Menge lernen kann.
Insgesamt hat mir die Kombination aus Freundschaftsgeschichte, Sachwissen und den wirklich außergewöhnlichen Illustrationen sehr gut gefallen. Für neugierige Kinder, die gerne wissen möchten, warum Dinge funktionieren, ist das Buch auf jeden Fall einen Blick wert.
Ein bisschen Kindheit zum Mitsingen
tiptoi® Liederbücher - Rolf Zuckowskis Liederwelt von Rolf Zuckowski; Cee Neudert
Dieses tiptoi-Buch hat bei uns direkt einen festen Platz gefunden. Schon beim ersten Durchblättern musste ich bei einigen Liedern an meine eigene Kindheit denken. Rolf Zuckowski gehört für mich einfach zu den Liedern, die man irgendwann auswendig kennt und jetzt laufen sie bei uns zu Hause wieder, nur diesmal singen meine Kinder mit.
Die Mischung der Lieder finde ich richtig gut. Einige Klassiker wie „In der Weihnachtsbäckerei“ oder „Stups, der kleine Osterhase“ waren mir natürlich sofort bekannt, andere Lieder kannte ich tatsächlich noch nicht. Dadurch war auch für mich einiges Neues dabei.
Mit dem tiptoi-Stift macht das Buch gleich noch mehr Spaß. Man kann die Lieder anhören, mitsingen und auf den Seiten herumstöbern. Überall gibt es kleine Dinge anzutippen und zu entdecken. Dazu kommen verschiedene Spiele, die gerade für die Kinder schön sind. So wird das Buch auch nach dem ersten Anschauen nicht langweilig.
Die Bilder gefallen mir ebenfalls sehr gut. Sie sind bunt und freundlich und passen schön zu den jeweiligen Liedern. Auf den einzelnen Seiten passiert immer einiges, sodass man beim gemeinsamen Anschauen schnell mal länger hängen bleibt. Auch die abgedruckten Liedtexte finde ich praktisch, denn so kann man als Eltern direkt mitsingen.
Was mir aber am besten gefällt, ist eigentlich der gemeinsame Spaß daran. Es ist schön, wenn die eigenen Kinder plötzlich Lieder singen, die man selbst schon als Kind gehört hat. Das hat für mich einen ganz besonderen Charme.
Bei uns wird das Buch jedenfalls regelmäßig hervorgeholt und gerade die Lieder sorgen schnell für gute Stimmung. Ein wirklich schönes tiptoi-Buch, das Musik, Spielen und gemeinsame Zeit gut miteinander verbindet.
Direkt mit Band 2 eingestiegen – und trotzdem sofort drin
Das tödliche Artefakt von Andreas Suchanek
Ich muss direkt sagen: Ich habe den ersten Band „Das vergessene Museum“ gar nicht gelesen, sondern bin direkt mit „Das tödliche Artefakt“ eingestiegen. Und ehrlich gesagt hatte ich damit überhaupt kein Problem. Schon nach den ersten Kapiteln war ich mitten in der Geschichte und hatte schnell das Gefühl, die wichtigsten Zusammenhänge verstanden zu haben.
Liam und Julia haben mir als Figuren direkt gefallen und auch die Idee mit dem magischen Museum fand ich richtig spannend. Diesmal geht es für die beiden nach Paris, wo ein gestohlenes Gemälde und eine ziemlich grausige Leiche für jede Menge Ärger sorgen. Schnell wird klar, dass hier magische Artefakte im Spiel sind und die Sache deutlich gefährlicher ist, als sie zunächst aussieht.
Besonders gut gefallen haben mir die verschiedenen Artefakte und die Idee rund um die magische Welt. Auch der Schattenmarkt war für mich eines der Highlights. Dadurch bekommt die Geschichte immer wieder neue Schauplätze und es wird eigentlich nie langweilig.
Die Handlung ist insgesamt ziemlich flott erzählt. Es gibt immer wieder neue Hinweise, kleinere Überraschungen und natürlich auch einige Situationen, in denen es für die Figuren richtig brenzlig wird. Gleichzeitig lockert der Humor die Geschichte immer wieder etwas auf. Genau diese Mischung hat für mich gut funktioniert.
Auch Liams Vergangenheit spielt eine größere Rolle und macht neugierig darauf, was wohl noch hinter seiner Geschichte steckt. Da ich Band 1 nicht kenne, kann ich natürlich nicht beurteilen, wie gut alles daran anknüpft. Für mich persönlich hat es aber problemlos funktioniert und ich hatte nie das Gefühl, dass mir entscheidende Informationen fehlen.
Und dann kommt natürlich das Ende ... Der Cliffhanger hat mich ziemlich kalt erwischt und ich hätte danach am liebsten direkt weitergelesen. Genau so sollte ein Reihenband für mich enden.
Insgesamt hat mir „Das tödliche Artefakt“ richtig viel Spaß gemacht. Wer Fantasy mit Magie, spannenden Fällen, ungewöhnlichen Artefakten und sympathischen Charakteren mag, dürfte hier auf seine Kosten kommen. Und falls ihr (so wie ich)den ersten Band noch nicht gelesen habt: Ich würde mich davon nicht abschrecken lassen.
Ein harter Thriller, der ziemlich unter die Haut geht
Der Clan - Die Straße von Pascal Engman
„Der Clan – Die Straße“ war für mich so ein Buch, bei dem ich immer wieder dachte: Nur noch ein Kapitel – und plötzlich waren wieder jede Menge Seiten weg. Pascal Engman erzählt hier eine ziemlich düstere Geschichte über Clankriminalität, Gewalt und die Frage, wie schnell man in etwas hineinrutschen kann, aus dem man später kaum noch herauskommt.
Im Mittelpunkt stehen Josef, Antonia und der Polizist Hjalmar. Besonders Josefs Geschichte hat mich gepackt. Er wächst mit seiner alleinerziehenden Mutter unter schwierigen Bedingungen auf und versucht eigentlich nur, irgendwie über die Runden zu kommen. Doch genau diese Situation macht ihn anfällig für den Clan. Ich fand es spannend zu verfolgen, wie sich seine Entscheidungen immer weiter zuspitzen und er irgendwann vor Problemen steht, die er selbst kaum noch kontrollieren kann.
Gut gefallen haben mir auch die unterschiedlichen Perspektiven. Dadurch bekommt man nicht nur die Sicht der Polizei oder des Clans mit, sondern erlebt ganz verschiedene Lebenssituationen. Antonia bringt dabei noch einmal eine ganz andere Seite in die Geschichte. So wirkt das Ganze deutlich abwechslungsreicher.
Der Mansour-Clan wird wirklich beklemmend dargestellt. Besonders schlimm fand ich gar nicht unbedingt die einzelnen Gewaltszenen, sondern dieses Gefühl, dass der Clan immer mehr Einfluss bekommt und sich die Menschen in der Gegend irgendwann einfach damit arrangieren müssen. Das wirkt leider erschreckend realistisch.
Der Schreibstil ist angenehm direkt und lässt sich sehr flüssig lesen. Allerdings braucht man wegen der vielen Figuren und Perspektivwechsel manchmal etwas Konzentration. Auch die Härte der Geschichte ist nicht ohne – hier sollte man definitiv wissen, worauf man sich einlässt.
Für mich ist „Der Clan – Die Straße“ ein richtig gelungener Auftakt. Das Buch ist spannend, teilweise brutal und gleichzeitig steckt einiges an gesellschaftlichen Themen darin. Besonders Josef ist mir im Gedächtnis geblieben. Nach dem Ende bin ich auf jeden Fall neugierig, wie es mit den Figuren und dem Clan weitergeht.
Von mir gibt es 5 von 5 Sternen und eine klare Empfehlung für alle, die gerne düstere und realistische Thriller lesen.
Kleine Monster, große Gefühle
Eddie und das Kellergruseln. Bilderbuch von Lydia Hauenschild
„Eddie und das Kellergruseln“ hat uns richtig gut gefallen. Schon das Cover ist total süß und auch die Illustrationen im Buch sind wunderschön und passen perfekt zur Geschichte.
Eddie soll in den Keller, aber davor hat er richtig Angst. Dunkelheit, eine Spinne und dann auch noch ein unheimlicher Schatten machen es ihm nicht gerade leichter.
Zum Glück sind seine Freunde für ihn da und helfen ihm, sich seiner Angst zu stellen.
Besonders schön fand ich, dass die Geschichte nicht vermittelt, dass man einfach keine Angst haben darf. Stattdessen zeigt sie, dass Angst völlig normal ist und man trotzdem mutig sein kann. Und auch Eddies Freunde erzählen später von ihren eigenen Ängsten. Dadurch wird schön deutlich, wie wichtig es ist, füreinander da zu sein.
Bei uns war das Buch ein schöner Anlass, über eigene Ängste zu sprechen. Die Geschichte ist kindgerecht erzählt, ohne dabei zu schwer oder belehrend zu wirken.
Ein wirklich süßes Bilderbuch über Mut, Freundschaft und Zusammenhalt. Eddie und seine Freunde haben uns jedenfalls direkt ins Herz getroffen. Klare 5 Sterne von uns!
Ein glitzerndes Abenteuer zum Verlieben
Die Perlschweinchen - Ein glitzerndes Geheimnis von Kira Gembri
Wir sind direkt nach der Ankunft des Buches mit den Perlschweinchen gestartet und mein Sohn war sofort begeistert. Schon das Cover hat ihn neugierig gemacht und nach den ersten Kapiteln war klar: Das Buch wird nicht so schnell wieder zur Seite gelegt.
Die Geschichte rund um die Perlschweinchen und ihr glitzerndes Geheimnis ist einfach richtig süß gemacht.
Es gibt spannende Momente, lustige Situationen und immer wieder etwas, worüber man beim Vorlesen gemeinsam schmunzeln kann. Besonders schön finde ich, dass die Geschichte nicht langweilig wird und immer wieder kleine Überraschungen bereithält.Mein Sohn ist knapp sechs Jahre alt und bei uns kam vor allem der Humor richtig gut an. An manchen Stellen musste er so lachen, dass wir kurz unterbrechen mussten. Genau solche Bücher mag ich beim Vorlesen besonders gerne wenn die Kinder richtig in die Geschichte eintauchen und gar nicht genug bekommen können.Auch die Figuren sind sehr sympathisch und man schließt die Perlschweinchen schnell ins Herz. Gleichzeitig vermittelt die Geschichte ganz nebenbei schöne Werte wie Freundschaft, Zusammenhalt und gegenseitige Hilfe, ohne dabei belehrend zu wirken.
Die Illustrationen passen ebenfalls wunderbar dazu und machen das Buch noch lebendiger. Gerade beim gemeinsamen Lesen gibt es dadurch immer wieder etwas zu zeigen und zu entdecken.Für uns war „Die Perlschweinchen – Ein glitzerndes Geheimnis“ eine richtig schöne Überraschung. Eine lustige, fantasievolle Geschichte, die sich toll zum Vorlesen eignet und bei der auch die Erwachsenen ihren Spaß haben. Wir freuen uns jedenfalls schon auf weitere Abenteuer der Perlschweinchen!
Ein Buch, das zum Träumen und Nachdenken einlädt
Ms Atkins und die Bibliothek der Träume von Vanessa Göcking
Das Cover hat mich direkt angesprochen und machte Lust aufs Lesen. Schon nach wenigen Seiten war ich in der Geschichte angekommen. Vanessa Göcking erzählt ruhig und mit viel Gefühl, wodurch man schnell eine Verbindung zu den Figuren aufbaut.
Amanda Atkins lebt nach festen Regeln und liebt ihre Routinen.
Jede Woche besucht sie dieselbe Bibliothek – bis sie dort einen geheimen Lesesaal entdeckt. Von diesem Moment an verändert sich nach und nach nicht nur ihr Alltag, sondern auch ihre Sicht auf das Leben. Mehr möchte ich zur Handlung gar nicht verraten, denn genau dieses langsame Entdecken macht einen großen Teil des Zaubers aus.
Besonders gut gefallen hat mir, dass die Geschichte gar nicht versucht, mit Spannung oder spektakulären Wendungen zu überzeugen. Stattdessen stehen die Figuren und ihre ganz persönlichen Geschichten im Mittelpunkt. Es geht um Freundschaft, Ängste, Hoffnung und darum, sich zu fragen, ob man eigentlich das Leben lebt, das man sich wirklich wünscht. Diese Themen werden sehr einfühlsam erzählt und haben mich mehr als einmal zum Nachdenken gebracht.
Obwohl ich normalerweise kaum Bücher mit Fantasy-Elementen lese, hat mich die kleine Portion Magie hier komplett überzeugt. Sie fügt sich ganz natürlich in die Geschichte ein und macht sie einfach besonders, ohne jemals übertrieben zu wirken. Am liebsten hätte ich selbst die Bibliothek der Träume besucht und hinter noch viel mehr Türen geschaut.
Auch die vier Hauptfiguren haben mir richtig gut gefallen. Sie fühlen sich echt an, jeder bringt seine eigene Geschichte mit und entwickelt sich im Laufe des Buches weiter. Dadurch fiel es mir leicht, mit ihnen mitzufühlen und sie auf ihrem Weg zu begleiten.
Mein einziger kleiner Kritikpunkt ist, dass ich gerne noch mehr Zeit in der Bibliothek der Träume verbracht hätte. Dieser geheimnisvolle Ort hat mich sofort begeistert und hätte für meinen Geschmack ruhig noch etwas mehr Raum einnehmen dürfen.
Als ich die letzte Seite gelesen hatte, war ich fast ein bisschen traurig, dass die Geschichte schon vorbei war. Das passiert mir nicht oft. Ms Atkins und die Bibliothek der Träume ist für mich ein Buch, das einen für ein paar Stunden den Alltag vergessen lässt und noch lange nachklingt. Wer gefühlvolle Geschichten mit liebenswerten Figuren und einer dezenten Prise Magie mag, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Von mir gibt es deshalb verdiente 5 von 5 Sternen.
Eine Wichtelgeschichte, die einfach gute Laune macht
Pia Puck von Nora Hoch
Pia Puck hat uns vom ersten Kapitel an richtig gut gefallen. Die kleine Wichtelin ist einfach liebenswert. Sie kümmert sich heimlich um Frau Kamille, versorgt verletzte Tiere und sorgt mit ihren kleinen Streichen immer wieder für lustige Momente. Als plötzlich eine Familie mit drei Kindern ins Brombeerhaus einzieht, wird Pias ruhiges Leben ordentlich auf den Kopf gestellt und damit beginnt ein spannendes Abenteuer.
Besonders schön fanden wir, dass die Geschichte nicht nur magisch ist, sondern auch ganz viel Herz hat. Freundschaft, Zusammenhalt, Hilfsbereitschaft und der liebevolle Umgang mit Mensch und Tier stehen immer wieder im Mittelpunkt. Dabei wird es nie langweilig. Vor allem zum Ende hin konnten wir das Buch kaum noch aus der Hand legen, weil wir unbedingt wissen wollten, ob für Pia alles gut ausgeht.
Pia war für uns ganz klar der Star des Buches. Aber auch Wanda ist uns schnell ans Herz gewachsen und die beiden zusammen sorgen für viele schöne und emotionale Momente. Das Happy End hat uns mit einem Lächeln zurückgelassen und passt einfach perfekt zur Geschichte.
Auch die Illustrationen haben uns richtig gut gefallen. Sie sind farbenfroh, liebevoll gestaltet und ergänzen die Geschichte wunderbar. Beim Vorlesen gab es immer wieder kleine Details zu entdecken, die den Kindern besonders viel Spaß gemacht haben.
Unterm Strich ist Pia Puck eine zauberhafte Vorlesegeschichte mit viel Charme, Spannung und einer großen Portion Herz. Ein Buch das zum Mitfiebern und Träumen einlädt. Wir hatten richtig viel Freude beim gemeinsamen Lesen und würden uns sofort auf ein neues Abenteuer mit der kleinen Wichtelin freuen.
Magisches Unterwasser-Abenteuer mit ganz viel Herz
Die Schule des Meeres - Ruf aus der Tiefe von Robin Dix
„Die Schule des Meeres – Ruf aus der Tiefe“ ist genau die Art von Kinderbuch, bei der man nach den ersten Seiten gar nicht mehr aufhören möchte zu lesen. Die Geschichte entführt junge Leser in eine faszinierende Unterwasserwelt voller Geheimnisse, spannender Begegnungen und jeder Menge Abenteuer.
Besonders gut gefallen hat mir die Atmosphäre. Man taucht gemeinsam mit den Figuren in eine bunte Welt ein, in der hinter jeder Ecke etwas Neues wartet. Dabei gibt es nicht nur aufregende Momente, sondern auch viele ruhige Szenen, in denen Freundschaft, Zusammenhalt und Mut im Mittelpunkt stehen. Genau diese Mischung macht das Buch so besonders.
Der Schreibstil ist locker, flüssig und perfekt auf junge Leser abgestimmt. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und sorgen dafür, dass man immer noch "nur ein Kapitel" lesen möchte – bis plötzlich das halbe Buch geschafft ist. Die Charaktere sind sympathisch und entwickeln sich im Laufe der Geschichte weiter, sodass man sie schnell ins Herz schließt.
Auch optisch macht das Buch richtig etwas her. Die Gestaltung passt wunderbar zum Thema Meer und lädt sofort zum Schmökern ein. Die fantasievolle Unterwasserwelt wird so lebendig beschrieben, dass man sie beim Lesen direkt vor Augen hat.
Neben der spannenden Handlung vermittelt das Buch ganz nebenbei wichtige Werte wie Vertrauen, Hilfsbereitschaft und den Mut, über sich selbst hinauszuwachsen. Das wirkt nie belehrend, sondern fügt sich ganz natürlich in die Geschichte ein.
Für Kinder, die Abenteuer, Magie und das Meer lieben, ist dieses Buch eine echte Empfehlung. Es macht Spaß, regt die Fantasie an und weckt die Lust auf den nächsten Band. Von mir gibt es deshalb verdiente 5 von 5 Sterne.











