Kunden em pfehlungen
Rezensionen von lesemaus:
tolles Finale
Lisa Heynrichs: Der Abgrund vor uns von Anke Schläger
Lisa Heynrichs ermittelt in „Der Abgrund vor uns“ nun bereits zum dritten Mal.
Als vorübergehende Chefin der neunten Berliner Mordkommission ist sie in einen Fall involviert, bei denen die Tatorte eine gemeinsame nationalsozialistische Vergangenheit haben. Jedoch scheint ihre Kollegin Jule in den Fall verstrickt zu sein, denn es finden sich Mikrochips in den Kleidungsstücken der Toten.
Das brisante daran: an der Entwicklung dieser Chips ist ihr Verlobter beteilig.
Die Ermittlungen laufen und die Schlinge um Jule scheint sich immer mehr zu verengen…
Die Autorin Anke Schläger bleibt sich zum Glück treu, den bekannten angenehm flüssigen und sehr mitreißenden Schreibstil behält sie bei. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite, fliegt man nur so durch das Buch. Wie in den vorangegangenen Fällen ist auch dieser wieder von aktueller Brisanz gekrönt. Die Autorin schafft es hervorragend Historie, Fiktion und aktuelle Themen (IT, Programmierung, Anschläge) miteinander zu verknüpfen. Ich als Leser finde alles sehr plausibel und authentisch.
Lisa Heynrichs ist mir sehr ans Herz gewachsen, ist sie doch eine sympathische taffe junge Frau, die kein Risiko zur Aufklärung der Fälle scheut. Sollte es wirklich ihr letzter Fall sein? Das macht mich ganz traurig. Führt sie mich doch immer in ihren Ermittlungen an interessante Orte mit Vergangenheit in Berlin und ich begleite sie und ihr Team gern.
Natürlich ist der dritte Teil unabhängig von den beiden vorherigen Fällen lesbar, aber es macht es schon einfacher, wenn man sie kennt.
Eine klare Leseempfehlung von mir, ein spannender, gut recherchierter Krimi mit viel Atmosphäre.
etwas too much
Einsames Watt von Nina Ohlandt; Jan F. Wielpütz
In Einsames Watt muss Hauptkommissar John Benthien auf der nordfriesische Insel Amrum einen kniffligen Fall aufklären. Im Watt wurde eine Leiche entdeckt. Unfall oder Mord? Benthien sieht schnell einen Zusammenhang zu seinem ersten Fall, der nicht aufgeklärt werden konnte…
Die Ermittlungen laufen und es geschehen wirklich sehr viele Ereignisse.
Aber leider für mich etwas zu viele. Ich muss beim Lesen immer wieder kurz überlegen, wie denn nun alles zusammenhängt.
Der Schreibstil und klar und flüssig, aber dennoch ist es mir einfach ein zu großes Geflecht an Konflikten, auch aus der Vergangenheit. Mag es auch daran liegen, dass ich nicht alle Bücher dieser Reihe gelesen habe. Insgesamt sind es mir jedenfalls zu viele Schauplätze und Charaktere. Weniger wäre hier mehr gewesen, zumindest für mich.
Das Cover macht auf jeden Fall Lust im Buch zu stöbern, das Segelboot stimmt mich schon mal gut auf das Setting ein. Insgesamt aber ein guter Krimi, der mir 4 Sterne wert ist.
nicht meins
Verbrenn das Negativ von Josh Winning
Leider wird dies meine erste nicht ganz positive Rezension.
Die Leseprobe fand ich durchaus ansprechend, aber das Buch konnte mich am Ende nicht so wirklich überzeugen.
Im Buch „Verbrenn das Negativ“ greift Josh Winning typische Horrorfilm-Elemente auf und vereint sie zu einem Thriller mit Film-Feeling.
Diese Idee fand ich gut und es spricht mich im Prinzip auch an.
Zitat Klapptext: Die Journalistin Laura Warren kommt nach L.A., um über das Remake eines Horrorfilms zu berichten - eines verfluchten Films, in dem sie vor dreißig Jahren die Hauptrolle spielte: ein kleines Mädchen mit der schrecklichen Gabe, den Leuten ihren Tod vorhersagen zu können. Als damals tatsächlich acht Mitglieder der Besetzung und der Crew auf unheimliche Weise starben, beendete die traumatisierte Laura ihre Filmkarriere und änderte ihre gesamte Identität. Doch jetzt, auf dem Weg zum Filmset, springt ein Mann von einer Brücke und schlägt direkt hinter ihrem Wagen auf. Es hat wieder angefangen, denkt sie. Diesmal ist Laura entschlossen, den Fluch ein für alle Mal zu brechen. Wenn er sie nicht vorher einholt...
Der Thriller war gut zu lesen, aber er zog sich auch. Teils Wiederholungen, vieles erscheint mir unlogisch und das nahm mir die Spannung. Hat mich leider nicht abgeholt. Ich würde das Buch nicht weiterempfehlen, hat meine Erwartungen nicht erfüllt.
toller Auftaktroman
Sturmtage von Sibel Daniel
Johanna wächst behütet auf einem Gut in Mecklenburg auf. Sie besucht 1932 ihren Bruder in Berlin, der dort für die SPD arbeitet. Unter seinen Freunden ist der Norweger Sven und die Frau Ruth. Auf Grund der politischen Situation in Deutschland entscheidet sich Johanna mit ihrem Bruder zu Sven nach Norwegen zu gehen.
Hier finden Sven und Johanna zueinander. Aber alles entwickelt sich anders als erwartet…
Ich durfte hier einen fulminanten ersten Teil einer Trilogie lesen. Ich finde die Historie wurde sehr gut wiedergegeben. Gute Recherchen und sehr authentisch.
Der Stil klar und flüssig, angenehmes Lesen. Spannend geschrieben und die Wendungen machen es für mich noch spannender. Auf den Fortgang der Geschichte bin ich sehr gespannt.
Mir hat der Auftaktroman sehr gut gefallen. Eine klare Leseempfehlung für historisch Interessierte der deutschen Geschichte.
schöner Roman fürs Herz
Marzipan und Winterküsse von Frieda Lamberti
Frieda Lamberti entführte mich im wundervollen Winter-Wohlfühl-Roman in die Hansestadt Lübeck.
Das Cover kommt so schön winterlich daher, sofort komme ich in die winterliche Stimmung.
Im Roman „Marzipan und Winterküsse“ lerne ich zum einen Linda kennen, die sich sofort in mein Herz gekocht hat.
Sie arbeitet nämlich als Köchin. Mit viel Fantasie und Liebe zaubert sie tolle Gerichte. Beim Lesen bekam ich schon mal Hunger, der Ablauf in der Küche ist so bildhaft.
Dann ist da noch Cora, ihre Nachbarin. Als alleinerziehende Mutti und Geschäftsfrau hat auch sie viele Hürden zu meistern.
Beides sind sehr taffe Frauen und liebenswert. Sie meistern ihren Alltag, jede auf ihre Art.
Aber welche Hürden es sind und warum… und ob am Ende sogar die Liebe siegt, möchte ich hier nicht vorwegnehmen. Das darf der Leser gern selbst herausfinden…
Frieda Lamberti beschreibt die Stadt Lübeck mit so viel Herz und Charme, dass ich mich inmitten der verschneiten Stadt stehen sehe. Wie immer steckt in ihren wundervollen Büchern viel Herzblut und Liebe zum Detail. Dieser Roman ist genauso warmherzig wie „Apfelzeit auf dem Deich“. Ich mag den Schreibstil sehr gern. Klar und flüssig geschrieben und ich als Leser habe immer den Drang Seite um Seite weiterzulesen. Der Roman ist daher sehr kurzweilig und ich kann mich gut in die Stimmung einfühlen. Die Charaktere sind mir sehr sympathisch und der Roman authentisch. Nicht kitschig oder überzogen. Und gerade in der Winter- und Weihnachtszeit sehnen wir uns einmal mehr nach Harmonie. Ein Blick in die News des Tages reißt uns sofort aus den Träumen.
Und ab und an braucht man auch mal ein Buch für die Seele.
Mir hat der Roman sehr gefallen und gebe eine klare Leseempfehlung um etwas Licht, Liebe und Herz in die dunkle Jahresszeit zu holen.
wundervoller Winter-Wohlfühl-Roman
Marzipan und Winterküsse von Frieda Lamberti
Frieda Lamberti entführte mich im wundervollen Winter-Wohlfühl-Roman in die Hansestadt Lübeck.
Das Cover kommt so schön winterlich daher, sofort komme ich in die winterliche Stimmung.
Im Roman „Marzipan und Winterküsse“ lerne ich zum einen Linda kennen, die sich sofort in mein Herz gekocht hat.
Sie arbeitet nämlich als Köchin. Mit viel Fantasie und Liebe zaubert sie tolle Gerichte. Beim Lesen bekam ich schon mal Hunger, der Ablauf in der Küche ist so bildhaft.
Dann ist da noch Cora, ihre Nachbarin. Als alleinerziehende Mutti und Geschäftsfrau hat auch sie viele Hürden zu meistern.
Beides sind sehr taffe Frauen und liebenswert. Sie meistern ihren Alltag, jede auf ihre Art.
Aber welche Hürden es sind und warum… und ob am Ende sogar die Liebe siegt, möchte ich hier nicht vorwegnehmen. Das darf der Leser gern selbst herausfinden…
Frieda Lamberti beschreibt die Stadt Lübeck mit so viel Herz und Charme, dass ich mich inmitten der verschneiten Stadt stehen sehe. Wie immer steckt in ihren wundervollen Büchern viel Herzblut und Liebe zum Detail. Dieser Roman ist genauso warmherzig wie „Apfelzeit auf dem Deich“. Ich mag den Schreibstil sehr gern. Klar und flüssig geschrieben und ich als Leser habe immer den Drang Seite um Seite weiterzulesen. Der Roman ist daher sehr kurzweilig und ich kann mich gut in die Stimmung einfühlen. Die Charaktere sind mir sehr sympathisch und der Roman authentisch. Nicht kitschig oder überzogen. Und gerade in der Winter- und Weihnachtszeit sehnen wir uns einmal mehr nach Harmonie. Ein Blick in die News des Tages reißt uns sofort aus den Träumen.
Und ab und an braucht man auch mal ein Buch für die Seele.
Mir hat der Roman sehr gefallen und gebe eine klare Leseempfehlung um etwas Licht, Liebe und Herz in die dunkle Jahresszeit zu holen.
wundervolle Fortsetung
Lindt & Sprüngli (Lindt & Sprüngli Saga 2) von Lisa Graf
Da ich den ersten Band regelrecht verschlungen habe, wartete ich bereits mit Spannung auf die Fortsetzung. Auch hier wurde ich nicht enttäuscht. Mir hat der Roman sehr, sehr gut gefallen.
Vorab: auch wer den ersten Teil nicht gelesen hat, hat zwar einiges verpasst, kann sich aber gut in die Geschichte einfinden.
Ich empfehle auf jeden Fall auch den ersten Teil zu lesen, es lohnt sich!
Teil Zwei knüpft an den ersten Band um die Familien und Firmengeschichte an. Im ersten Band stand die Familie Sprüngli im Fokus. Im zweiten Teil reisen wir nach Bern und lernen Rudolf Sprüngli, aus einer erfolgreichen Konditorenfamilie und Rodolphe Lindt, Sohn eines Apothekers, und die Familie Lindt näher kennen. Auch wird dem Leser wieder viel Wissenswertes über die Entwicklung der Schokolade bzw. Herstellung und Historie vermittelt.
Lisa Graf verbindet wunderbar Historie mit Fiktion. Bereits die Dallmayr Familien- und Firmentrilogie war für mich sehr lesenswert. Von der Lindt & Sprüngli Trilogie bin ich ebenfalls einfach nur begeistert.
Ich liebe ihren Schreibstil sehr. Authentisch, flüssig, klar und teils sehr emotional. Die Charaktere werden lebendig und sind mir sehr sympathisch. Ja, sie werden für mich sogar zu Freunden. Ich lebe und leide mit ihnen. Auch habe ich beim Lesen die Schauplätze genau vor Augen, sehr detailliert und bildhaft beschrieben.
Zudem mag es sehr, wie mir so ganz nebenbei historische Fakten vermittelt werden. Ich finde die Bücher sehr aufwendig recherchiert und authentisch. Ich spüre beim Lesen, wie viel Liebe und Herzblut die Autorin in ihre Romane und Charaktere steckt.
Von der ersten bis zur letzten Seite zieht mich die Story in den Bann, sehr spannend und kurzweilig zu lesen. Ich habe einfach nur den Drang schnell weiterzulesen...
Für mich eine klare Leseempfehlung. Historisch interessierte Leser kommen hier auf jeden Fall auf ihre Kosten. Schade, dass ich nur 5 Sterne vergeben kann…
Vielen Dank für die wundervollen Lesemomente. Auf den dritten Teil freue ich mich jetzt schon.
bewegend
Zwei Leben: Das Versprechen von Astrid Korten
„Zwei Leben Das Versprechen“ von Astrid Korten ist für mich ein sehr gefühlvoller, emotionaler Roman und ein wertvolles Zeitdokument zugleich.
Der Roman spielt in zwei Zeitebenen. Im Hier und Jetzt oder besser gesagt im Jahr 2014 lernen wir Juna kennen, die sich nach einem Burn-out eine berufliche Auszeit nimmt und Vincent Molen, ein älterer Herr, betreut.
Der betagte Mann öffnet sich nach und nach und vertraut Juna an, was ihm in den Jahr 1942/43, der zweiten Zeitebene, widerfahren ist.
Vincent arbeitet mir Esther, einer Jüdin, in einer Diamantschleiferei zusammen. Beide verlieben sich ineinander und Vincent versucht sie zu schützen. Doch die grausame Zeit macht auch vor den beiden nicht halt… Erst Jahre später erfährt Vincent, was seiner einstigen große Liebe widerfahren ist…
Der Roman hat mich sehr bewegt und nachdenklich gestimmt. Die Autorin vermag es dem Leser die Gefühle und Emotionen von Vincent und Esther zu vermitteln. Für mich ist dieser Roman ein ebenso wertvolles Zeitdokument wie andere Romane und Biografien über den Holocaust.
Der leise Schreibstil der Autorin hat mir sehr gefallen und mich berührt.
Ein Roman über Liebe, Zuversicht und Stärke in der damaligen sowie heutigen Zeit.
bewegend
ZWEI LEBEN: DAS VERSPRECHEN von Astrid Korten
„Zwei Leben Das Versprechen“ von Astrid Korten ist für mich ein sehr gefühlvoller, emotionaler Roman und ein wertvolles Zeitdokument zugleich.
Der Roman spielt in zwei Zeitebenen. Im Hier und Jetzt oder besser gesagt im Jahr 2014 lernen wir Juna kennen, die sich nach einem Burn-out eine berufliche Auszeit nimmt und Vincent Molen, ein älterer Herr, betreut.
Der betagte Mann öffnet sich nach und nach und vertraut Juna an, was ihm in den Jahr 1942/43, der zweiten Zeitebene, widerfahren ist.
Vincent arbeitet mir Esther, einer Jüdin, in einer Diamantschleiferei zusammen. Beide verlieben sich ineinander und Vincent versucht sie zu schützen. Doch die grausame Zeit macht auch vor den beiden nicht halt… Erst Jahre später erfährt Vincent, was seiner einstigen große Liebe widerfahren ist…
Der Roman hat mich sehr bewegt und nachdenklich gestimmt. Die Autorin vermag es dem Leser die Gefühle und Emotionen von Vincent und Esther zu vermitteln. Für mich ist dieser Roman ein ebenso wertvolles Zeitdokument wie andere Romane und Biografien über den Holocaust.
Der leise Schreibstil der Autorin hat mir sehr gefallen und mich berührt.
Ein Roman über Liebe, Zuversicht und Stärke in der damaligen sowie heutigen Zeit.
Giraffenmord
Giraffenmord von J. P. Conrad
Mir hat das Buch Giraffenmord vom Autor J.P. Conrad gut gefallen. Für mich brachte er Spannung und Humor in eine wundervolle Leseeinheit.
Ein höchst skurriler Start: die Urlaubsrückkehrer erwartet eine Leiche auf dem Teppich. Wer nun denkt einen knallharten Krimi zu lesen wird sicher enttäuscht sein.
Irgendwie ist es ein sehr humorvoller Krimi und nicht "angestaubt".
Ich habe das Lesen sehr genossen, war es doch mal etwas anderes.
Klares: Daumen hoch!











