Kunden em pfehlungen
Rezensionen von rosetheline :
Für Katzenfans
Cozy Coloring - Naughty Cats von
In diesem niedlichen "Cozy Coloring - Naughty Cats" Ausmalbuch aus dem Ravensburger Verlag und gestaltet von Hikaru Kotz, gibt es viele tolle Motive zum Ausmalen.
Wer Katzen liebt, ist bei diesem Ausmalbuch genau richtig. Viele bekannte Katzenmomente, die man aus dem Alltag kennt, werden hier dargestellt: Sei es die Katze, die etwas trinkt oder isst, was gar nicht für sie bestimmt ist, Katzen, die sich kabbeln oder auch einfach nur die Katze, die sich selbst im Spiegel betrachtet, es ist alles dabei.
Toll gemacht ist, dass es auf der ersten Seite eine kleine Erklärung gibt, welche Stifte mit dem Buch kompatibel sind. Zusätzlich gibt es eine Pappe, die ein mögliches Durchbluten der Farben dennoch verhindern soll.
Ebenso genial ist die zweite Seite, auf der einige Motive vorhanden sind und man dort erstmal seine Farben austesten kann.
Alles in Allem ist es ein tolles Ausmalbuch, das für schöne und kreative Stunden sorgt.
Niedliche Entspannungsmomente
Cozy Coloring - Love Yourself von
In diesem niedlichen "Cozy Coloring - Love Yourself" Ausmalbuch aus dem Ravensburger Verlag und gestaltet von Hikaru Kotz, gibt es viele tolle Motive zum Ausmalen.
Besonders in diesem Ausmalbuch dreht sich alles um entspannte, fürsorgliche Momente, in denen man einfach mal die Seele baumeln lassen kann.
Ob Meditation im Garten, eine gemütliche Zugfahrt mit leckerem Essen oder einfach ein entspannter Abend auf dem Sofa mit der Lieblingsmusik oder einem spannenden Hörbuch auf den Ohren, findet man hier so einiges.
Toll gemacht ist, dass es auf der ersten Seite eine kleine Erklärung gibt, welche Stifte mit dem Buch kompatibel sind. Zusätzlich gibt es eine Pappe, die ein mögliches Durchbluten der Farben dennoch verhindern soll.
Ebenso genial ist die zweite Seite, auf der einige Motive vorhanden sind und man dort erstmal seine Farben austesten kann.
Alles in Allem ist es ein tolles Ausmalbuch, um mal wieder mehr analoge Zeit zu verbringen und sich einen schöne Zeit zu machen.
Das etwas andere Gaming Buch
Kosmos SchlauFUX Gaming von Birk Grüling
"Gaming" von Birk Grüling, erschienen im Kosmos Verlag, ist das etwas andere Gaming Buch.
Hier taucht man als Lesende*r in die Welt des Gaming ab, ohne, dass man einfach nur mit Fakten vollgeballert wird.
Dabei stehen vor allem drei Punkte im Fokus: Lesen, Wählen und Wissen.
Gemeint ist damit, dass das Buch nicht einfach nur chronologisch aufgebaut ist, sondern die Themenverzweigungen besser und logischer ineinandergreifen.
Dabei sind diese hier die Hauptthemen im Buch:
- Games, die Geschichte schrieben
- Gaming ist für alle
- Im Gaming Zimmer
- Wie ein Game entsteht
- Gaming-Helden und Kultspiele
So kann man zum Beispiel auf der einen Seite etwas über die ersten Spiele, die es gab, erfahren und auf der anderen Seite anhand mehrerer Möglichkeiten überlegen worüber man mehr lesen möchte: Möchte ich mehr über bestimmte Spielhelden dieser Zeit erfahren oder doch lieber etwas über die Zukunft der Spiele? Oder lese ich lieber etwas darüber, warum einige Spiele nicht für Kinder geeignet sind?
Je nach Interesse und Thema leitet das Buch einen dann genau auf die passende Buchseite weiter.
Dabei ist das Buch nicht nur inhaltlich toll, sondern auch noch sehr schön illustriert. Die Farbgebung ist gut gewählt und passt vor allem auch in Hinblick auf die Unterscheidung der Themen gut dazu.
Zusammenfassend ist es ein tolles und spannendes Gaming Buch, das durch seine Einzigartigkeit viel Spaß macht.
Verarbeitung des Verlusts einer tiefen Verbindung
Kaskaden von Louise K. Böhm
In Louise K. Böhms "Kaskaden" geht es um Jojo, die mittlerweile im Master Molekularbiologie studiert und versucht, ihre prekäre Herkunft aus einer tristen Hochhaussiedlung hinter sich zu lassen. Damals gab es da noch Yara, ihre beste Freundin, mit der sie jetzt allerdings keinen Kontakt mehr hat.
Doch diese tiefe Verbindung holt sie nach dem Tod von Yaras Vater ein. Voller Spannung, Yara vielleicht wieder zu sehen, muss Jojo enttäuscht feststellen, dass diese selbst zur Beerdigung ihres Vaters nicht gekommen ist. Nur eine DVD, die Jojo von Yaras Mutter bekommt, bringt Yara wieder in ihr Leben.
Dabei muss sich Jojo wieder der Vergangenheit stellen, denn die DVD weckt alte Erinnerungen auf.
Böhms Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und ich wurde regelrecht in einen Sog gezogen. Themen, die im Buch vorkommen, wie z.B. Klassismus, Zwangsstörung, das Loslassen von Freundschaften sowie das Einordnen von queer/platonischen Gefühlen griffen hier sehr gut ineinander. Auch die Liebesgeschichte mit Jakob passte gut ohne dabei den Mittelpunkt einzunehmen.
Alles in Allem hat mir "Kaskaden" gut gefallen. Trotzdem fehlte mir das gewisse Etwas, weshalb ich keine 5 Sterne vergeben kann. Ich kann es dennoch uneingeschränkt weiterempfehlen.
Zu viele Themen auf einmal
Luft nach unten von Tamara Stajner
In Tamara Štajners Buch "Luft nach unten" geht es um die Slowenin Iva, die mit ihrem Mann Felix in Wien lebt. Als Kind verbrachte sie ihre Ferien immer im Hotel ihrer Familie am Ohridsee in Nordmazedonien. Jedoch kümmerte sich vor Ort immer ihr Kindermädchen Marija um sie, die nun gestorben ist.
Daraufhin macht sich Iva auf den Weg zur Beerdigung und erfährt, dass es in Marijas Leben zuvor noch eine andere wichtige Person gegeben hatte.
Wer durch den Klappentext denkt, dass es in diesem Roman vorrangig um Iva und Marija sowie das "große Familiengeheimnis" geht, der wird enttäuscht werden, denn das Geheimnis spielt eigentlich keine so große Rolle und wird im Endeffekt auch nicht komplett aufgelöst. Viel mehr geht es im Roman um die schwierige Beziehung, die Iva zu ihrer Mutter hat, den unerfüllten Kinderwunsch sowie Ivas Beziehung zu ihrem Mann und ihrer Affäre.
Sprachlich hat mir "Luft nach unten" gut gefallen. Wer schonmal in Nordmazedonien am Ohridsee war, wird sich durch die vielen Beschreibungen direkt wieder hinkatapultiert fühlen. Die vielen fremdsprachlichen Einschübe im Text (Mazedonisch, Serbisch, Kroatisch, Slowenisch), die allerdings nur zum Teil übersetzt werden, runden dieses Gefühl nochmals ab.
Die Beziehung zwischen Iva und Felix war meiner Meinung nach sehr von Misstrauen und Unreife geprägt und eine gesunde Basis fehlte hier definitiv. Vor allem in Hinblick auf das Elternwerden.
Die Einblicke in Ivas Gefühle bezüglich ihrer Mutter waren zum Teil wirklich stark. Meiner Meinung nach hätte man diese Thematik viel besser ausreifen lassen und einige andere Themen (Marijas Geheimnis und die Affäre) weglassen können, denn leider hatte der Roman zum Teil Längen und manche Aspekte wurden später kaum mehr besprochen und haben für mich somit ihre Wichtigkeit verloren.
Auch, wenn mich "Luft nach unten" nicht komplett begeistern konnte, habe ich trotzdem die Reise nach Ohrid und Wien genossen.
Unausgeschöpftes Potenzial
Yesteryear von Caro Claire Burke
Um "Yesteryear" von Caro Claire Burke führt derzeit kaum ein Weg vorbei. Selbst Anne Hathaway hat sich bereits die Filmrechte gesichert, noch bevor das Buch offiziell erschienen ist.
Das Buch spielt in Idaho auf der abgelegenen "Yesteryear" Farm auf der die Protagonistin Natalie Heller-Mills mit ihrem Mann und ihren vielen Kindern lebt.
Mittlerweile ist sie als Influencerin bekannt und vermarktet ihr traditionelles, fundamentalistisch-christliches und einfaches Leben und verkauft obendrein noch eigene Produkte, wie Schneidebretter, die ihrer Zuschauerschaft eine Möglichkeit geben wenigstens ein bisschen etwas von Natalies perfektem Leben in ihr eigenes integrieren zu können.
Doch der Schein trügt, denn Natalie inszeniert ihr Leben für Social Media gekonnt. Neben mexikanischen Arbeitern auf dem Feld und Nannies, die sich um ihre Kinder kümmern, verheimlicht sie auch, dass sie beispielsweise eine Geschirrspül- und Waschmaschine benutzt.
Nach außen hin preist Natalie das Tradwife Leben an und ist höchst überzeugt davon. Doch als sie eines Tages aufwacht, gleicht ihr Leben dem einer Frau der 1850er Jahre...
Mir hat die Thematik des Buches sofort zugesagt. Die Kontroversen um Tradwives stehen schon länger im Raum und vor allen Dingen sind in den letzten Jahren viele Bücher zum Thema christlicher Fundamentalismus erschienen. Als Leser*in bemerkt man auch schnell, dass die Protagonistin viele Parallelen zur bekannten Influencerin "Ballerina Farm" aufweist.
Die Geschichte startete für mich stark. Die ersten Kapitel ließen sich gut weglesen. Doch mit der Zeit gab es Passagen, die sich in die Länge zogen. Als Leser*in konnte man einen guten Einblick in die Protagonistin bekommen, doch andere Personen erschienen mir zu flach. Die Passagen, die in der Vergangenheit spielten, fühlten sich für mich manchmal nicht ganz stimmig an, was sich mit dem Ende des Buches aber erklären lässt. Eben genanntes hat mir leider nicht zugesagt. Ich hatte etwas ganz anderes erwartet.
Zusammenfassend ist "Yesteryear" für mich ein gutes Buch, das aber sein ganzes Potenzial nicht ausgeschöpft hat. Ich bin schon sehr auf den Film gespannt und hoffe, dass er besser wird als das Buch.
Großer Hype, große Enttäuschung
Herz König von Lily King
"Herz König" von Lily King ist für mich das erste Buch der Autorin und ich war total gespannt darauf, weil ich nur Gutes darüber gehört hatte.
Im Buch geht es um Jordan, die Literatur studiert und an ihrer Universität die beiden Studenten Sam und Yash kennenlernt, die bei einem ihrer Professor*innen wohnen.
Zwischen ihnen entsteht eine Art Dreiergespann, wobei schnell eine leidenschaftliche Beziehung zwischen Jordan und Sam entsteht. Diese schwierige Beziehung zerbricht jedoch ebenso schnell. Mit der Zeit nähern sich dann Jordan und Yash einander an. Das Dreiergespann zerbricht langsam an der neuen Beziehung, wobei Yash noch als einziger mit beiden Kontakt hat. Jordans und Yashs Beziehung wirkt beständiger und so gehen beide nach Paris, wo Jordan ein Auslandssemester absolviert. Und auch die Zeit nach dem Auslandssemester ist fest geplant. Doch als Jordan eines wartend am Flughafen in den USA steht, ist Yash weit und breit nicht zu sehen.
Kings Schreibstil besteht aus vielen einzelnen Sätzen, die es mir manchmal schwer gemacht haben in einen Lesefluss zu kommen.
Die Charaktere sind meiner Meinung nach nicht genug ausgearbeitet, was sich für mich aber vor allem zum Ende hin gezeigt hatte.
Jordans und Yashs Beziehung fühlte sich für mich wie eine innige, aber nur kurz anhaltende Beziehung an, dessen Tiefgründigkeit nach so vielen Jahren ohne jeglichen Kontakt, verblasst sein müsste.
Die ersten zwei Drittel des Buches haben mir noch gut gefallen, doch das letzte Drittel war für mich sehr kitschig und realitätsfern. Jordans Entscheidungen konnte ich absolut nicht verstehen. Zumindest nicht in diesem Ausmaß.
Schade, denn ich hatte mir wirklich mehr erhofft.
Schön, aber unrealistisch
Pina fällt aus von Vera Zischke
In Vera Zischkes zweitem Roman "Pina fällt aus" geht es um die alleinerziehende Mutter Pina, die mit ihrem zwanzigjährigen Sohn in der Hansastraße 20 in Wuppertal in einem Mehrparteienhaus lebt. Man könnte meinen, dass Pina ein ganz normales Leben führt, doch Leo ist autistisch und lebt in seiner eigenen Welt mit seinem ganz eigenen Rhythmus, die ihm Sicherheit geben.
Der wöchentliche Einkauf, den Pina für ihre Nachbarin Inge, die nicht mehr rausgeht, erledigt, ist die einzige Zeit, in der sie kurz Ruhe findet, da Leo dann bei Inge ist und ein bisschen fernsehen darf.
Eines Tages jedoch bricht Pina bei einem dieser Einkäufe zusammen und auf einmal ändert sich alles.
Vera Zischke hat mit dieser Geschichte ein Buch geschrieben, dass sich sprachlich sehr gut lesen lässt und den Lesenden ein optimistisch-wohliges Gefühl gibt. Aber hier liegt auch einer meiner Kritikpunkte. So schön die Geschichte auch wirkt, so unrealistisch ist sie leider. Dabei möchte ich nicht abstreiten, dass Nachbar*innen sich gar nicht einbringen würden. Aber in der Gänze wäre das schier unmöglich.
Auch die fehlende Hilfe der Behörden und der Behindertenwerkstatt, in der Leo arbeitet, waren unrealistisch.
Ich hätte das Buch gerne mehr gemocht, weil es definitiv Potential hatte, doch leider ist mir eine gewisse Glaubwürdigkeit in Romanen wichtiger als Friede Freude Eierkuchen.
Weibliche Gewalt
Gelbe Monster von Clara Leinemann
In Clara Leinemanns "Gelbe Monster" geht es um Charlie, eine Mathematikstudentin Anfang Zwanzig, die nach einer Eskalation mit ihrem Freund Valentin, ein Aggressionstraining machen muss, damit sie weiterhin bei ihrer besten Freundin Ella wohnen darf. Doch wie konnte es überhaupt erst so weit kommen?
Leinemann gibt den Leser*innen einen guten Einblick in Charlies Bällebad der Gefühle.
Obwohl sie anfangs noch sehr glücklich über ihre Beziehung ist, fängt Charlie schnell an misstrauisch zu werden, an sich zu zweifeln und jede noch so kleine Handlung von Valentin zu analysieren bis sie an einen Punkt kommt an dem sie all ihre negativen Gefühle überschütten und ihrer Meinung nach Valentin an allem Schuld ist und dafür zur Rechenschaft gezogen werden muss - psychisch und physisch.
Zum ersten Mal habe ich einen Roman gelesen, in dem nicht, wie üblicherweise bekannt, die Gewalt von einem Mann ausgeht, sondern von einer Frau. Ich fand den Ansatz auf jeden Fall interessant, aber leider hat mir eine gewisse Tiefe gefehlt und außer Charlie fehlte mir ein besser Einblick in die anderen Charaktere. Sprachlich war das Buch dennoch gut zu lesen und ich bin auf jeden Fall auf weitere Werke von Clara Leinemann gespannt.
Daher vergebe ich 3,5 Sterne.
Fragenkarussell
Ich, die ich Männer nicht kannte von Jacqueline Harpman
Jacqueline Harpmans "Ich, die ich Männer nicht kannte" ist schon seit einiger Zeit immer wieder auf englischsprachigen Booktube Kanälen aufgetaucht und hat vor allem vor Kurzem einen regelrechten Hype ausgelöst und das, obwohl es vor über 30 Jahren zum ersten Mal veröffentlicht worden ist.
In Harpmans Buch geht es um eine namenlose Protagonistin, die zusammen mit 39 anderen Frauen eingesperrt in einer Art Keller lebt. Sie ist die jüngste von allen und hat schon immer in Gefangenschaft gelebt und kennt kein Leben außerhalb. Jeder Tag sieht gleich aus, die Wachtmänner sind streng und reden nicht mit den Gefangenen, Widerstand ist zwecklos. Eines Tages durchströmt eine Sirene den Keller, alle Wachtmänner laufen weg. Die Frauen schaffen es an einen Schlüssel zu kommen und somit ihr Verlies zu verlassen...
Als Lesende hatte ich zu Anfang der Geschichte eine Theorie, was es mit den Frauen, den Wachtmännern und dem Keller auf sich hat, die allerdings nach einiger Zeit nicht mehr stimmig war. Dann hatte ich eine weitere Theorie, dann noch eine, doch nie hat sich irgendeine davon bewahrheitet, weil es keine Lösung in diesem Buch gibt. Es ist, als würde man die Hoffnungslosigkeit am eigenen Leib spüren, weil die unbeantworteten Fragen einen regelrecht überschwemmen. Das Leben der Frauen scheint dabei so trist, auch, wenn es für sie besser ist als im Verlies.
Ich kann den Hype an dem Buch nicht ganz nachvollziehen. Es ist bestimmt ein gutes Buch für einen Buchclub, weil so viele existenzielle Fragen gestellt und besprochen werden können. Mir persönlich waren es allerdings zu viele unbeantwortete Fragen und daher kann ich dem Buch nur 2,5 Sterne geben.











