Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lesemama:
Ein Roman über Schuld
Der Mauersegler von Jasmin Schreiber
Zum Buch:
Prometheus und Jakob sind beste Freunde von Kindesbeinen an.
Als Erwachsene wird Jakob krank und Prometheus soll ihn heilen, denn er ist Arzt und Leiter einer Studie, die Jakob helfen kann.
Meine Meinung:
Ich las den Debütroman Mariannengraben sehr gerne und so war ich auch sehr gespannt auf Der Mauersegler.
Wie schon im ersten Buch geht es um den Tod eines geliebten Menschen, nur das Prometheus mit einer Schuld leben muss, die sich erst nach und nach rauskristallisierte. Eine Schuld mit der er nicht mehr leben möchte.
Ich fand den Beginn sehr langatmig, auch das durcheinander der Zeiten, mal Gegenwart, mal nahe Vergangenheit, mal Kindheitserinnerungen, es dauerte. Aber dann hat es mich total gepackt und ich wollte unbedingt wissen wie es ausgeht.
Ein kleiner Fanfakt, die Protagonistin und der Hund aus Mariannengraben kam auch kurz vor.
Eine unglaublich berührende Geschichte, die mich sehr bewegt hat, auch wenn ich die zwei Frauen auf dem Pferdehof etwas sehr seltsam fand. Aber sehr einfühlsam erzählt, nachdem ich mich an den Schreibstil gewöhnt hatte. Eine tragische Geschichte, die trotzdem unterhaltsam erzählt ist.
Ich bin die, die den Leser spielt
Liebe Rock von Tom Zürcher
Zum Buch:
Timm träumt davon Schriftsteller zu werden, es ist nicht mehr ohne seine Wachstuchheft anzutreffen in das er seine Gedanken, sein Buch schreibt.
In einer Kneipe trifft er auf Rock, verliebt sich und zieht bei ihr ein. Dort wohnt auch noch Marc, mit dem er vom ersten Tag an um die Liebe zu Rock streitet .
..
Meine Meinung:
Kommt euch das verwirrend vor? So ging es mit auch. Viele Personen, die nebenbei erwähnt werden, bei denen man oft nicht weiß wie es gemeint ist, man liest ja immer nur aus Timms Sicht und oft hatte ich das Gefühl, es war doch alles anders gemeint.
Überhaupt tat ich mich mit dem Schreibstil schwer. Es war einfach nicht meine Geschichte, denn anders als andere Leser konnte ich diesem Buch keinen Humor zuschreiben, denn es war nur traurig wie Timm sein Leben lebte.
Mich konnte das Buch trotz allen Dramatik nicht berühren.
Alles eine Frage der Sichtweise
Liebe Rock von Tom Zürcher
Zum Hörbuch:
Eine Frau, Anfang 40, hat sich mit ihrem Mann ein wenig auseinander gelebt. Um der Ehe eine Chance zu geben, verreisen sie ein Wochenende in die Berge.
Ein Wochenende voller Hoffnung und doch voller Enttäuschung ...
Meine Meinung:
Die Frau erzählt in der Ich Perspektive von sich und ihrem Mann Chris.
Wie sie sich das Wochenende vorstellte und wie enttäuscht sie ist, weil Chris, ihr Mann, andere Pläne hat.
Zornig geht sie alleine los und trifft auf einen alten Mann. Mit diesem spricht sie über ihre Ehe, über ihre Enttäuschung. Man sieht auf einmal zwei Seiten. Es ist immer eine Frage der Sichtweise.
Nicht nur für Paare, die Probleme haben, sonder für alle, für jeden um die Sicht und die Empathie für andere nicht zu verlieren.
Zu Beginn war es etwas ungewöhnlich, aber zwischendurch hat es mich sehr berührt. Es hatte etwas von mein Wochenende mit Gott. Es ist weit weg und kommt einen doch so nah.
Viele neue Mitbewohner
Allerbeste Schwestern von Caroline Rosales
Zum Buch:
Bellas Eltern haben sich getrennt, so wohnt Bella mit ihrem Bruder Arthur und ihrer Mama zusammen. Dann kommt Paulo dazu, Mamas neuer Freund. Mama lacht viel mehr und ist fröhlich. Aber als auch noch Paulos Tochter Laura in Zukunft drei Tage die Woche bei ihnen wohnen soll reicht es Bella.
Sie tut alles, damit Laura sich nicht willkommen fühlt und wieder verschwindet ...
Meine Meinung:
Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit eifer sucht was leiden schafft ...
Ganz schön viele Veränderungen ins Bellas Leben und das wohl innerhalb kürzester Zeit. Das muss ein Kind erstmal verkraften.
Was mir gut gefiel, die Mama nicht groß schimpfte, sondern versuchte zu vermitteln. Auch wenn Bella schon sehr gemein zu Laura war. Denn eigentlich ist Laura ja ganz nett.
Ein kindgerechtes Buch über eine Patchworkfamilie die erst zusammenfinden muss. In einfach Sprache, in kurzen Sätzen und mit vielen Bildern, die sehr gut das Gelesene unterstützen. Zum Vorlesen der auch schon Selberlesen und nicht nur für Kinder in Familien die eine Trennung durchmachen, auch sonst wird für ein bisschen Toleranz geworben.
Erschreckendes Zukunftsszenario
Heimatsterben von Sarah Höflich
Zum Buch:
Tilda Ahrens hat den zweiten Weltkrieg sowie zwei Ehemänner überlebt. Als Mutter von drei Kindern hat sie erfolgreich einen Hof geleitet. Nun ist sie 97 Jahre alt und liegt im Sterben.
Ihre Lieblingsenkelin Hanna reist extra aus Amerika an, um sie nochmal zu sehen. Auf dem Sterbebett bittet sie Hanna auf ihre Schwester und deren Mann aufzupassen.
Keine leichte Aufgabe, ist doch Trixies Ehemann ein vielversprechender Kanzlerkandidat ...
Meine Meinung:
Die Geschichte hat mich überrascht. Ich erwartete eigentlich eine Familiengeschichte über Tilda, die viel in ihrem Leben erlebt hat. Aber Tilda spielte nur eine Nebenrolle, eigentlich. Das Szenario rund um den Kanzler Felix, der Mann von Hannas Schwester Trixie und um die Zukunft Deutschlands war sehr erschreckend, aber auch absolut vorstellbar.
Zu Beginn hatte ich allerdings ein paar Probleme mit den vielen verschiedenen Personen, die alle irgendwie miteinander Verwandt waren und das verwirrte schon.
Aber dann hat mich die Story schon sehr gut unterhalten können und richtig gepackt.
Ein gut zu lesender Schreibstil, ein ständig ansteigender Spannungsbogen und ein großes Ende, das mich überrascht hat. Eine gute Mischung aus Spannungsroman und Familiengeschichte, war auf jedenfall sehr unterhaltsam.
Es hat mich sehr überrascht
Crave von Tracy Wolff
Zum Buch:
Grace verliert ihre Eltern bei einem Unfall und steht nun alleine da. Dann kommt sie auf die Katmere Akademie, eine Schule in Alaska, die von ihrem Onkel geleitet wird.
Auf dem Internat geht es sehr mystisch zu, ihre Mitschüler sind seltsam, aber trotzdem kann sie sich nicht von ihnen fernhalten.
Ganz besonders nicht von Jaxon, dem Bad Boy mit der ganz besonderen Ausstrahlung ...
Meine Meinung:
Ich muss gestehen, ich war sehr skeptisch. Ich finde das Cover schon nicht so prickelnd und dachte auf den ersten Blick es handle sich um einen Thriller. Zum Glück gibt es eine Comunity, die sich über Bücher austauscht. So habe ich es dann auch lesen wollen. Und ich war begeistert, total überrascht, positiv.
Ich mag das Setting und auch die Charaktere sind alle sehr spannend und total mystisch. Der Schreibstil ist sehr gut zu lesen, die Geschichte ist anders als erwartet, aber sehr lesenswert. Ich war sehr positiv überrascht und habe die Geschichte sehr gerne gelesen. Einfach unterhaltsam und überhaupt nicht abgedroschen. Ein richtiger Glücksgriff und sehr empfehlenswert.
Was will die Autorin sagen?
Was bleibt, wenn wir sterben von Louise Brown
Zum Hörbuch:
Louise Brown war/ist Journalistin, jetzt ist sie Trauerrednerin. Sie hat sich für diesen Beruf entschieden nachdem sie innerhalb kürzester Zeit ihre Eltern verloren hat.
Meine Meinung:
Ich war neugierig auf das Buch weil meine Nichte ebenfalls Trauerrednerin ist. So lieh ich mir das Hörbuch.
Es ist ungekürzt und wird von der Autorin selbst gelesen. Man kann sie trotz leichtem Akzent gur verstehen.
Allerdings hat sich bei mkr bis zum Ende des Hörbuches das Fragezeichen nicht gelöst. Was will die Autorin uns mit dem Buch eigentlich sagen? Wie sie mir dem Tod ihrer Eltern fertig wurde?
Jedenfalls geht es hauptsächlich um den Tod ihrer Eltern, den sie lange nicht verwunden hatte. Dann erzählt sie von Menschen, deren Beerdigung sie gestalten durfte, von deren Angehörigen, was ihrer Meinung nach alles falsch gemacht wird bzw. wie man es besser machen kann.
Ich habe mir das Bich über vier Stunden angehört und bis zum Ende den Sinn des Ganzen nciht verstanden.
Hat sie es geschrieben, um.mor sich selbst ins reine zu kommen oder will sie damit was ausdrücken? Und wenn letzteres, was will sie den Lesern/Hörern sagen?
75 Buchheldinnen
Book Rebels von Annette Pehnt
Zum Buch:
Book Rebels - 75 Heldinnen aus der Literatur.
Von A aus David Levithans "Letztendlich sind wir dem Universum egal" bis zu Zora aus "Die rote Zora" von Kurt Held sind in diese Buch fünfundsiebzig Buchheldinnen versammelt.
Meine Meinung:
Ich liebe die "Rebels"-Bücher, sie enthalten viele Charaktere, immer kurz zusammengefasst und das Buch eignet sich für mich perfekt als Nachttischbuch.
Abends vor dem Einschlafen noch ein paar Seiten, noch ein paar Charaktere.
Aber von den Buchheldinnen bin ich etwas enttäuscht, ich hatte mehr erwartet.
Von A bis Z werden verschiedene Heldinnen aufgelistet, immer eine Zeichnung der Heldin auf der linken Seite, rechts ein kurzer Text, in dem kurz auf die Charaktere eingegangen wird und um welches Buch und welchen Autor es sich handelt. Die Bücher gehen vom neunzehnten Jahrhundert (Alice im Wunderland und Gebrüder Grimm) bis in die Neuzeit. Ich war doch überrascht wieviele der Bücher ich schon las. Es gibt wirklich wenig, die ich nicht kenne, bei so manchen habe ich aber auch vergessen, wie die Personen heißen bzw. sind es auch nicht immer die Hauptcharaktere.
Man erfährt ein wenig über das jeweilige Buch, in dem die Heldin ihr Unwesen treibt, so eignet sich Book Rebels auch um eventuelle neue Lektüre zu finden.
Ein Buch um darin zu blättern und sich mal hier, mal dort festzulesen. Keine klassische Lektüre, aber durchaus lesenswert.
In neuem Gewand
Die Villa der Zaubertiere - Einhörner suchen ein Zuhause von Kallie George
Zum Buch:
Feenpferde, ein Drache und Einhörner. Was will man mehr.
Felicitas, genannt Feli, fühlt sich allein gelassen. Ihre Eltern haben kaum Zeit, ihre Freundin geht reiten und fliegt auch noch ihr Kanarienvogel weg.
Als sie ihm folgt kommt sie in einen Wald in dem sie eine Villa voller Zaubertiere entdeckt .
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Meine Meinung:
Das Buch ist jetzt keine Neuerscheinung sondern wurde nur mir neuem Cover Neu aufgelegt. Mir gefällt es besser als das alte Cover.
Die Geschichte ist sehr süß aber auch spannend und magisch. Die Illustrationen unterstützen das Gelesene sehr gut und machen neugierig was wohl passieren könnte..
Ein einfacher, gut zu lesender Schreibstil, kurze Kapitel, große Schrift. Für geübte LeserInnen ab sieben Jahren empfohlen, aber man kann es gut jüngeren schon vorlesen. Eine zuckersüße Neuauflage, die so manchen neuen Leser finden wird.
Vielversprechender Auftaktband
Falkenreiter - Flucht aus Luma von Angie Sage
Zum Buch:
Alex weiß kaum was über ihre Eltern, haben sie sie doch einfach einer Fremden gegeben. Aber Alex hat Zauberkarten von ihnen mit denen kann sie in die Vergangenheit und in die Zukunft schauen. Aber in Luma ist alles was Magie beinhaltet strengstens Verboten und Alex schwebt in großer Gefahr sollte ihr Geheimnis auffliegen .
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Meine Meinung:
Ich liebe die Bücher über Zauberei der Autorin, vor Jahren las ich schon mit meinem Kindern die Septimus Heap Reihe. Daher war ich schon sehr gespannt auf Falkenreiter. Und es konnte mich überzeugen. Eine abenteuerliche, spannende und magische Geschichte mit verwunschenen Kreaturen und viel Zauberei.
Ein einfacher Schreibstil für das angegebene Lesealter sehr passend, kurze Kapitel, auch das mögen Kinder lieber.
Ein absolut spannendes und abenteuerliches Buch für junge LeserInnen. Zum selber Lesen aber auch für Grundschulkinder zum Vorlesen sehr gut geeignet. Mir hat es richtig gut gefallen und ich freue mich schon auf die Fortsetzung










