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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Lesemama:

Schwer in Worte zu fassen

Baumschläfer von Christian Duda

Zum Buch:

Kurz vor Marius fünfzehnten Geburtstag, im Januar 2014, ändert sich sein ganzen Leben. Er kommt blutend ins Nachbargebäude, seine Worte "Muss Mama helfen".


Meine Meinung:

Es ist mir noch nie so schwer gefallen das Gelesene in Worte zu fassen. Eine Geschichte voller Fehlentscheidungen und Hilflosigkeit und voller Dramatik.

Wie es zu dem Titel Baumschläfer kam, wird leider erst am Ende des Buches richtig bewusst. Marius hat eine schwere Zeit hinter sich.
Heimunterbringung, Scheitern der Betreuung, wobei man den Betreuern nur bedingt Vorwürfe machen kann, dann ein Leben auf der Straße, ein Winter auf der Straße. Was dieser Junge alles erlebte und keine Hilfe bekam bzw angebotene Hilfe nicht annehmen konnte, hat mich schon sehr betroffen gemacht. Vor allem die Vorstellung, das sowas quasi tatsächlich und tagtäglich passieren kann und auch passiert.
Der Autor hat die Story sehr gut erzählt, ein etwas gewöhnungsbedürftiger Schreibstil mit vielen einzelnen mal sehr kurzen, mal etwas längeren Kapiteln, mit fettgedrucktem, Marius Gedanken. So eine Geschichte zu erzählen ist sicher nicht einfach, den Nerv zu treffen, nicht kitschig oder zu emotional zu werden.
Ich dachte ja, es sei ein Kinder- bzw. Jugendbuch, aber für LeserInnen unter 14 Jahren ist es meiner Meinung nach ungeeignet, es ist schon sehr heftig, was Marius widerfährt. Trotzdem eine lohnende Lektüre und es regt auf jeden Fall zu nachdenken an.

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Der Sinn ging an mir vorbei

Freizeit von Carla Kaspari

Zum Buch:

Franziska hat Romanistik studiert, ihren Master in Paris gemacht und war dort die letzten zwei Jahre mit Cyril zusammen. Jetzt hat sie sich von ihm getrennt, ist zurück in Deutschland und lebt davon Werbetexter und Liedtexte zu schreiben. Außerdem schreibt sie an einem Buch.

Meine Meinung:

Ich wurde mit Franziska nie warm, sie ist sehr distanziert und lebt in den Tag hinein ohne irgendwelche Gefühle. So kam es mit zumindest vor.
Ich las das Buch Seite für Seite und habe immer auf den Sinn der Geschichte gewartet, der sich mir nie erschloss. Ich fand es stellenweise auch ganz fürchterlich langweilig und langatmig.
Auch mit dem Schreibstil kam ich nicht wirklich zurecht, es war teilweise sehr abgehackt und einfach fremd. Dafür wurde mir Fremdwörtern und einige französischen Sätzen nicht gegeizt, was mir das Lesen noch schwerer machte, da ich kein französisch kann und es für mich persönlich ein Unding ist, wenn ich Worte oder ganze Sätze nicht verstehe.
Alles in allem war es eine sehr langwierige Lektüre, die mich nicht unterhalten konnte und deren Sinn ich bis zum Ende nicht finden konnte. Ich würde fast soweit gehen und sagen es war vertane Lesezeit.

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Ich fand den Zufall nicht

Der schönste Zufall meines Lebens von Laura Jane Williams

Bewertet mit 2,5 Sternen

Zum HÖRbuch:

Penny führt ein erfolgreiches Café in London und im großen und ganzen ein zufriedenes Leben. Nur mit dem Dating scheint es nicht so zu klappen. Dann lernt sie Francesco kennen und verbringt drei wundervolle Wochen mit ihm. Als ihr Onkel, Besitzer eines Pubs, an einem Herzinfarkt erkrankt, kehrt Penny London und Francesco den Rücken um das Pub am Laufen zu halten.

Dort datet sie einen ehemaliger Schulkameraden und außerdem den Weinhändler ...

Meine Meinung:

Ich fand den Klappentext und die Hörprobe sehr ansprechend. Allerdings musste ich schnell feststellen, das ich Penny überhaupt nicht mag, sie war mir sehr unsympathisch und mich störte, dass sie nie zu ihrer Meinung stand, sondern irgendwie immer everybodys Darling sein wollte. Auch fand ich die Vierecksgeschichte von ihr absolut daneben.
Es gab einige interessante Charaktere wie z.B. Francesco und Charlie aber es sind auch teilweise zu viele Namen so das ich nicht immer wusste von wem die Rede ist, was ich bei einem Hörbuch noch schwieriger finde als bei einem Print oder ebook.
Allerdings werde ich auch nicht wirklich mit englischen jungen Frauen warm, da sie meiner Meinung nach ihr Leben viel zu sehr von einem Mann abhängig machen.
Die Sprecherin mochte ich gerne, sie hat die Story sehr lebhaft vorgetragen, dafür das mich sie Geschichte nicht überzeugen konnte, kann sie ja nichts.
Alles in allem war es einfach nicht mein Buch.

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Nichts ist wie es scheint

Solange gehört das Leben noch uns von Josefine Weiss

Bewertet mit 4,5 Sternen

Zum Buch:

Ina lebt bei ihrem Opa, der schwer an Krebs erkrankt ist. Als es mit seinem Leben zuende geht, kommt er in ein Hospiz. Dort lernt Ina Richard kennen. Zuerst denkt sie, er ist auch zu Besuch bei einem der Gäste. Aber nichts ist wie es scheint.

Meine Meinung:

Dies ist bereits meind drittes Buch der Autorin und jedes hat mich bisher noch sehr berührt.

Aber dieses hat mich aus persönlichen Gründen am meisten bewegt und ich hatte nicht nur einmal Tränen in den Augen.
Aber dennoch muss ich der Autorin ein großen Kompliment machen, sie ist mit dem Thema sehr behutsam umgegangen und hat mich mit der Geschichte sehr berühren können. Eine unglaublich emotionale Geschichte mit sehr sympathischen Charakteren und so einfühlsam erzählt. Obwohl man von Beginn an weiß wie die Geschichte ausgeht, hat sich mich dennoch sehr gut unterhalten und ich konnte Inas Gefühle tatsächlich nachvollziehen. Auch Ruth hat mich mit ihrer Geschichte sehr gut unterhalten können, sehr mütterlich und sehr nachvollziehbar.
Natürlich war von Beginn an klar, das es eine emotionale Geschichte wird, die Umsetzung hat mir jedenfalls sehr gut gefallen.

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Immer im Sommer

Kein Sommer ohne dich von Emily Henry

Bewertet mit 3,5 Sternen

Zum Hörbuch:

Poppy ist Reisebloggerin und wird für Urlaub bezahlt. Jedes Jahr im Sommer macht sie mit ihrem langjährigen besten Freund Alex ein paar Tage Urlaub. Allerdings herrscht seit zwei Jahren Funkstille. Poppy beschließt auf Alex zuzugehen und ihrer Freundschaft noch eine letzte Chance geben.

Meine Meinung:

Mir gefällt die Thematik und ich mochte den Erzählstil sehr gerne. Immer wieder macht die Geschichte Rückblicke in die Sommer, die die beiden zusammen verbracht haben und so kommt man nach und nach auf das Geheimnis, welches die beiden umgibt. Auch die letzte gemeinsame Reise zur Hochzeit von Alex kleinen Bruder wird sehr authentisch beschrieben.
Mir hat es sehr gut gefallen, die Geschichte ist sehr bewegend und sehr unterhaltsam erzählt.

Nun noch ein paar Worte zum Hörbuch bzw. zur Sprecherin.
Eine sehr angenehme Stimme, der ich lange zuhören kann, ohne abzuschweifen. Sie erzählt die Geschichte lebhaft. Es macht Spaß zuzuhören.

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Emotional und warmherzig

Scones zum Frühstück von Alexandra Zöbeli

Zum Buch:

Max ist Sternekoch, hat ein eigenes, gutgehendes Sternerestaurant und eine Freundin. Er sollte also eigentlich glücklich sein, aber als er mitten in der Küche einen Herzinfarkt bekommt und ins Krankenhaus muss, ändert sich sein ganzes Leben. Erst verliert der sein Restaurant, dann seine Freundin und am Ende fängt er in einem Internat auf der Isle of Skye als Kantinenkoch an und hat einen übergewichtigen Hund an der Backe.

Meine Meinung:

Nicht nur war Max passierte sondern auch seine "sonderbare" Vermieterin Robyn hat mich sehr berührt. Max, der zu Beginn einen etwas überheblichen Eindruck machte, entpuppte sich als sehr sozial und warmherzig, Robyn hat ein schweres Schicksal hinter sich und öffnet sich langsam wieder. Zusammen sind sie zwei Menschen, die einem sehr zu Herzen gehen. Aber es ist keine einfache Liebesgeschichte, sondern eine sehr emotionale berührende Story, die mir sehr ans Herz ging. Auch die Nebencharaktere sind interessant beschreiben und die Isle of Skye scheint trotz des öfters mal rauen Wetters eine wunderschöne Insel zu sein. Alles in allem ein sehr berührende Buch was mich ganz wunderbar unterhalten hat.

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Eine Freundschaftsgeschichte

Pfeffer & Minze - Zusammen sind wir unschlagbar! (Pfeffer & Minze 1) von Sarah Welk

Zum Buch:

Millie Minze und Juna Pfeff sitzen am ersten Schultag der fünften Klasse nebeneinander und verstehen sich auf Anhieb. Zusammen sind sie Pfeffer & Minze und mischen die Schule ordentlich auf.
In ihrer Freizeit gehen sie am liebsten in den Imbiss von Rosi, denn sie hat die besten Pommes der Welt.

Als Rosi droht ihren Imbiss zu verlieren, da sie Mietschulden hat, beschließen Pfeffer und Minze, da muss was dagegen getan werden.

Meine Meinung:

Ich mag die Bücher der Autorin sehr gerne, die Schwestern und die Brüder aus ihren Erstlesebüchern sind schon so wunderbar authentisch. Daher war ich sehr auf das Buch gespannt, welches für ein bisschen ältere LeserInnen geschrieben wurde.
Die Geschichte wird von Millie erzählt, oder besser gesagt wir lesen Millies Tagebuch.
Das lesende Kind findet sich in der ein oder anderen Situation sicher wieder, sehr unterhaltsam und authentisch geschrieben.
Durch den Tagebuchstil liest es sich leicht und auch spannend und ist auch für Kinder geeignet, die eben keine Romane lesen wollen und vor dessen Textumfang eher zurückschrecken.
Abundzu noch eine kleine Illustration unterstützt die Geschichte noch zusätzlich. Mir hat das Buch jedenfalls sehr gefallen und ich kann es sehr empfehlen.

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Eine starke Frau

Die Hennakünstlerin von Alka Joshi

Zum Buch:

Lakshmi ist vor dreizehn Jahren einer gewalttätigen Ehe entflohen und arbeitet mittlerweile für wohlhabende Damen in Jaipur als Hennakünstlerin. Da sie den Damen bei ihrer Kunst sehr nahe kommt, bekommt sie so manches mit, was ihr weiterhilft.
Dann steht auf einmal ihre kleine Schwester vor ihr und sie ist gezwungen alles nochmal zu überdenken.

Aber so leicht gibt sie nicht auf.

Meine Meinung:

Mich sprach das Cover schon an, auch das Thema fand ich sehr interessant, auch wenn 1955 nicht gerade meine Lieblingszeit ist. Aber die Geschichte zog mich in ihren Bann. Lakshmi hat viele Geheimnisse, die nach und nach aufgedeckt wurden. Auch die indische Kultur wurde sehr gut rübergebracht, einzig die vielen Hindi-Begriffe, die zwar im Glossar erklärt wurden, hemmten den Lesefluss, da man in einem eBook nicht einfach mal blättern kann.
Trotzdem mochte ich die Geschichte sehr gerne, sie war spannend und sehr unterhaltsam. Lakshmi ist eine unglaublich starke Frau, die ihre Träume nicht aufgeben will und viel in ihrem Leben geschafft hat.

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Gute Unterhaltung

Every Little Secret von Kim Nina Ocker

Zum Buch:

Julie bekommt einen Anruf von einer großen Anwaltskanzelei, sie hätte was geerbt. Julies leibliche Mutter, die sie nie kennengelernt hat, hat ihr ein Vermögen hinterlassen. Um das Erbe antreten zu können muss sie Teil des Unternehmens werden und mit dem Stiefeln ihre Mutter zusammenarbeiten.

Meine Meinung:

Die Kurzbeschreibung hat mich neugierig gemacht.
Die Story beginnt mit einem Prolog, der neugierig macht, die Geschichte hat mich schnell in seinen Bann ziehen können. Ein sehr angenehmer Schreibstil, manchmal mit ein paar Längen, aber dennoch sehr lesenswert.
Julie war mir von Beginn an sympathisch, ihre Entwicklung zu beobachten war sehr interessant. Zu Caleb hatte ich zu Beginn keine so richtige Beziehung aufbauen können, mochte ihn aber trotzdem gleich.
Die Geschichte war voller Geheimnisse, voller Intrigen und sehr spannend, ich bin schon gespannt wie es weitergeht.

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Beängstigend

Poppy. Dein Kind verschwindet. Und die ganze Welt sieht zu. von Kristine Getz

Zum Buch:

Poppy verschwindet nur zwei Stunden nach dem neuesten Post ihr Mutter, einer Influencerin, die das Leben ihrer zweijähriger Tochter vermarktet.
Schon einmal verschwand ein Kind und wurde ein paar Stunden später wieder freigelassen. Ist es derselbe Täter?
Eine Kommissarin, die eigentlich krank geschrieben ist, ermittelt trotzdem.

Meine Meinung:

Ein Buch über ein Thema das polarisiert. Ich persönlich finde es schrecklich was sogenannte Influencer ihren Kindern antun, aber die Millionen Folklore, die solche Kanäle verfolgen, sind wohl anderer Meinung.
Daher war ich sehr neugierig auf das Buch. Aber es konnte mich nicht überzeugen. Die Geschichte wird hauptsächlich aus Sicht von Lotte, der Mutter, und Emma, der Kommissarin, erzählt. Es kommen aich noch andere zu Wort, der häufiger Perspektivwechsel verwirrte allerdings manchmal auch. Im großen und ganzen eine spannende Story, trotzdem fehlte mir etwas. Vielleicht ist es auch einfach da Thema, welches mich nicht überzeugen konnte und auch das Ende war mir zu viel. Ich bin aber auch kein Thriller- und Krimileser, es mag auch daran liegen, das mir das Buch nicht gefiel.

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