Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lesemama:
James Bond kann einpacken
Nothing but Spies 1: Nothing but Spies von Mario Fesler
Zum Buch:
Celia Lopez langweilt sich in Trockenstedt zu Tode. Es ist einfach total öde in der Kleinstadt.
Dann ziehen neue Nachbarn ein und Vincent mag wohl genau das ruhige in der Stadt. Er hat ja angeblich auch schon in vielen Metropolen gelebt.
Dann findet Celia durch Zufall raus, Vincent ist ein Agent und das soll möglichst geheim bleiben.
Damit sie ihn nicht verrät, machen die beiden ab sofort gemeinsame Sache.
Meine Meinung:
Das farbenfrohe Cover hat mich im Laden sofort angesprochen, der Klappentext klang vielversprechend und Agentenstories gehen immer.
Und die Geschichte ist ziemlich gut, sehr humorvoll und kurzweilig. Vincents kleine "Schwester", (Spoiler) ist sie nicht wirklich, macht es ihm nicht leicht, so hat er einen schweren Start bei Celia. Aber nachdem sie ihn enttarnt hat, wird es richtig spannend und unterhaltsam. Und was für Gadges Vincent und seiner Familie zur Verfügung steht, James würde platzen vor Neid. Ich fand es total überzogen und deshalb total witzig. Hat Spaß gemacht.
Minous Besonderheit
CAT GIRLS Band 1 - Nice to miez you von Claudia Scharf
Zum Buch:
Minou hat es nicht leicht. Neue Stadt, neue Schule aber alte Probleme. Neben ihren Geschwistern kommt sich Minou minderwertig vor.
Das ändert sich als sie plötzlich weiter und höher springen kann als jeder andere und ein super Gehör hat. Sie ist ein Cat Girl, aber damit lebt es sich nicht einfacher.
Meine Meinung:
Mangastories nennt der Verlag diese Art von Büchern. Die Stroy besteht teilweise aus Mangas, die aber anders als Orginal Mangas für uns Europäer richtig rum gelesen werden, und teilweise aus einer "normal" erzählten Geschichte, nur das immer wieder einzelne Momente im Comic- oder eher gesagt, um Mangastil dargestellt werden.
Die Geschichte selbst ist auch eher bei Animes oder Mangas zu finden. Aber durchaus lesenswert und sehr unterhaltsam.
Durch die besondere Erzählweise werden vielleicht auch Kinder angesprochen, die nicht so gerne lesen.
Ich finde die Idee jedenfalls gut und es kann ein Einstieg in richtige Mangas sein.
Manga mal anders
REN, der Ninja Band 1 - Aufbruch von Miyuki Tsuji
Zum Buch:
Ren lebt bei seiner Pflegemitter Lisa, aber erst seit zwei Jahren. Was vorher war, daran erinnert er sich nicht.
Als er von der Schule nach Hause geht, findet er in einem Waldstück eine Hündin, sie ist verletzt und total abgemagert. Er nimmt sie also mit nach Hause. Auf dem Heimweg trifft er auf ein seltsam aussehendes Mädchen, das ihn zu kennen scheint.
Meine Meinung:
Der Prolog ist total im Mangastil, allerdings in der in Europa üblichen Richtung zu lesen. Die Geschichte selbst ist eine Mischung aus Mangazeichnungen und "normalen: Text. Einfach zu lesen, für LeserInnen ab neun Jahren. Kurze Kapitel und sehr viele Illustrationen machen es spannend und unterhaltsam. Mangastories nennt der Verlag die Art von Erzählung und es ist vielleicht ein Einstieg in reine Mangas oder für LeserInnen, die mit Mangas nicht unbedingt etwas anfangen können.
Ich fand den Stil ganz gut gemacht, die Geschichte ist spannend erzählt, es geht auch um Tierschutz und um Freundschaft und Zusammenhalt.
Freundschaft und Zusammenhalt
Olympiade der Tiere - Auf die Tatzen, fertig, los von Tina Schilp
Zum Buch:
Lennis Papa soll an der Olympiade der Tiere teilnehmen, endlich hat er eine Chance auf den Sieg, denn Regina, die Antilope, ist verletzt. Schon auf dem Weg zum Schiff verletzt er sich ebenfalls und nun liegt es an dem kleinen Löwen Lenni, die Ehre der Löwen zu retten. Aber Lenni hat Angst zu verlieren.
Meine Meinung:
Was für ein süßes Buch, Lenni, der kleine Löwe, mag am liebsten in seiner Hängematte abhängen, aber er muss zur Olympiade. Dort lernt er ganz wunderbare Tiere kennen und findet neue Freunde, aber er ist auch hilfsbereit und denkt an andere.
Große Fibelschrift, kurze Kapitel, viele, tolle Illustrationen, die gut zu dem Gelesenen passen. So macht es auch schon LeseanfängerInnen Spaß. Aber auch zum Vorlesen eignet sich das Buch sehr gut, weil, kurze Kapitel, einfache Sprache und viele Bilder. Es hat definitiv Spaß gemacht, eine tolle Geschichte über Mut, Freundschaft, Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft.
Sehr emotional
Glow Like Northern Lights von Sarah Stankewitz
Zum Buch:
Lillys Bruder Luca hatte einen Herzfehler und ist gestorben. Natürlich fällt Lilly in ein großes Loch und ist traurig, um wieder zu sich zu finden reist sie nach Island, zu Aron. Ihn hat sie in einem Forum für Angehörige kennengelernt.
Dort angekommen beginnt eine Berg- und Talfahrt der Gefühle.
Meine Meinung:
Auf der Rückseite steht, Sarah ist die Queen der großen Emotionen und dem muss ich zustimmen. Ich hatte auf den ersten vierzig Seiten schon zweimal geweint. Die Geschichte hat mich emotional sehr berührt, vielleicht auch weil Lilly und Luca Zwillinge sind und ich auch Mama von Zwillingen bin. Dann noch das wunderschöne Setting in Island, das noch für besondere Momente sorgte. Eine Wahnsinns Geschichte, die ich innerhalb kürzester Zeit inhaliert hatte, die mich getroffen hat, die mich trotz des Themas sehr gut unterhalten hat und die ich sehr gerne gelesen habe. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung um zu erfahren wie es weitergeht. Eine so wunderbare Story, einfach nur großartig. Das Spiel mit den Emotionen war schon ganz groß.
Auftaktband
Die Blumentöchter von Tessa Collins
Zum Buch:
Rose und Albert Carten haben eine Gärtnerei, die sie zusammen mit ihren Kindern führen. Dahlia, ihre Enkelin, ist bei ihnen aufgewachsen, da ihre Mutter bei der Geburt gestorben ist.
Nun hat Dahlia auch noch ihre Großeltern verloren und fühlt sich furchtbar einsam. Dann macht sie sich auf nach Mexiko um den Spuren ihrer Mom zu folgen und hofft ihren Vater zu finden.
Meine Meinung:
Das Cover ist schön, passt zur Geschichte, den Klappentext fand ich sehr vielversprechend.
Es beginnt mit einem Familienfest, da lernt man erstmal alle Mitglieder der Familie kennen, zu Erleichterung gibt es am Anfang einen Stammbaum. Am Anfang dauerte es aber, bis ich in die Geschichte gefunden habe, viele Namen, und ein bisschen langwierig. Aber als Dahlia dann nach Mexiko aufbrach, hatte mich das Buch auch schon in seinen Bann gezogen. Ich mag Familiengeschichten mit Geheimnissen, warum hat Rose, die Großmutter, so gehandelt und Dahlia das alles verschwiegen? Für mich war es ein gelungener Auftakt in eine Reihe mit hoffentlich vielen Geheimnissen. Der erste Teil war jedenfalls gute Unterhaltung.
Was wäre wenn
Emmas Herzdilemma von Stefanie Gerstenberger
Zum Buch:
Endlich Ferien. Emmas größter Wunsch, Zeit mit dem coolen Oskar verbringen. Allerdings passiert ihr ein kleines Missgeschick und ihre Eltern canceln den Urlaub und schicken sie mit ihrer Tante nach Rom. Dort soll Emma in der kleinen Pension ihrer Tante aushelfen und endlich lernen, Verantwortlichen zu übernehmen.
Oder sie verpasst ihren Flug und bleibt einfach in Köln.
Meine Meinung:
Ich mag die Autorin sehr gerne, auch ihre "Erwachsenenromane", die auch in Italien spielen. Bisher las ich allerdings nur Jugendbücher von ihr und ihrer Tochter, aber Emmas Herzdilemma hat mich echt überzeugt. Es war keine Seite langweilig und zeigte sehr gut den Zwiespalt zwischen Vergnügen und Verantwortung, die erste Liebe bzw. Verliebtheit. Die Idee mit den zwei Erzählsträngen, einmal Köln, einmal Rom, hat mir sehr gut gefallen. Es war so eine schöne Was-wäre-wenn Situation.
Anhand der unterschiedlichen Schrifttypen erkennt man leicht, in welchem Land sich Emma gerade befindet. Doch, es hat Spaß gemacht, es war unterhaltsam, auch ein bisschen romantisch und eine richtig gut umgesetzt Idee.
Hörbuchrezension
Weil ich an dich glaube - Great and Precious Things von Rebecca Yarros
Zum Hörbuch:
Cam kehrt nach sechs Jahren "Abstinenz" zurück in seine Heimat und das, obwohl er sich geschworen hat, die Schwelle zu seinem Elternhaus nie mehr zu übertreten. Aber sein Vater ist schwer dement und sein Bruder Sander braucht dringend Hilfe bei der Betreuung.
Gleich am Tag seiner Ankunft trifft er auch auf Willow, in die er schon ewig heimlich verliebt ist, der er aber aus dem Weg gehen wollte, denn die Liebe darf nicht sein.
Willow lässt ihn aber nicht so einfach Abstand halten, wie Cam gerne hätte.
Meine Meinung:
Ich habe das Buch gehört, da ist es für mich immer ein bisschen schwierig sich alle Namen und Orte zu merken, selbstgelesen belbt mehr hängen. Aber dennoch habe ich das Buch sehr gerne gehört, es hat lich berührt, es war romantisch, unterhaltsam, teilweise humorvoll, aber vor allem sehr berührend. Die Passagen wurden abwechselnd von einem Sprecher (Cam) und einer Sprecherin (Willow) gesprochen, jeweils aus der Ich-Perspektive. Beide Sprecher hatten eine sehr angenehme Stimme, der ich gerne zuhörte. Eine sehr einfühlsam erzählte Geschichte über eine bewegende Vergangenheit und eine Zukunft, die nicht so einfach ist. Mir hat es jedenfalls sehr gut gefallen.
Carl
The April Story – Ein wirklich erstaunliches Ding von Hank Green
Zum Buch:
April ist nachts auf dem Heimweg von der Arbeit als sie eine Statue entdeckt, eine riesige Statue. Sie benachrichtigt ihren Freund Andy, der mit seiner Kameraausrüstung kommt. Die beiden machen ein Video, April nennt die Statue Carl. Andy lädt das Video noch in der Nacht hoch und es geht über Nacht viral.
Das sonderbare ist, Carl taucht in vielen Städten, in vielen Ländern auf.
Die Aufmerksamkeit, die die beiden durch das Video erreichen, sorgt dafür dass April Dauergast im Fernsehen wird.
Meine Meinung:
Das Cover gefällt mir besser als das des gleichen Buches, das vor ein paar Jahren schon mal erschien. Die Geschichte ist erstaunlich real es könnte tagtäglich passieren. Socialmedia lebt von solchen Videos, von solchen Menschen, die dadurch bekannt werden. April macht eine ganz schöne Veränderung durch und das fand ich ganz interessant. Der Schreibstil ist ein wenig anders, aber trotzdem gut zu lesen. Der Wunsch nach Bedeutung ist merklich in der Geschichte zu spüren, sehr gesellschaftskritisch und trotz das es vor Jahren schon erschienen ist, sehr aktuell.
Zeitgeschichte
Wir waren nur Mädchen von Buzzy Jackson
Zum Buch:
Amsterdam 1940, Hannie studiert Jura und lernt Sonja und Philine kennen. Als die beiden nicht mehr zur Uni dürfen, lernt sie morgens für alle drei und nachmittags schließt sie sich den Widerstandskämpfern an. Bald ist die rothaarige Hannie eine der meistgesuchten Personen in Amsterdam.
Zum Buch:
Das Buch geht über einen Zeitraum von 1940 bis 1945 und erzählt über die schlimmste Zeit, die im letzten Jahrhundert geschehen ist. Normal mag ich keine Romane über die Kriegszeit mehr lesen, aber hier fand ich den Klappentext sehr vielversprechend, denn es waren mal wieder die Frauen, die kämpften.
Ein Stück Zeitgeschichte, die so nicht in den Geschichtsbücher steht, aber durchaus wahr sein kann, ich bin mir gerade nicht sicher ob es autobiographisch ist. Ich fand es jedenfalls sehr bedrückend zu lesen was die Frauen auf sich genommen haben um sich und andere zu schützen und zu retten. Am zweiten Weltkrieg kommt auch achtzig Jahre später keiner vorbei. Eine echt beeindruckende Story, die mich sehr berührt hat.











