Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lesemama:
Und der Löwe sagt ...
Kleiner Löwe, großer Mut Eine Mutmachgeschichte inspiriert von Tom Belz. 22.05.2020. Hardback. von Belz Tom; Helm Carolin
Bewertet mit 5 Sternen
Zum Buch:
Tobe ist ein ganz gewöhnlicher kleiner Löwe. Er hat eine blonde Löwenmähne, spitze Löwenzähne und drei starke Löwenbeine. Ein Bein hat Tobe nämlich verloren. Trotzdem will er weiterhin all die Dinge machen, die Löwenkinder so lieben: um die Wette brüllen, Fangen spielen und Wasserbomben machen.
Doch seine Freunde behandeln ihn plötzlich ganz anders. Also beschließt er, allen zu beweisen, dass er immer noch ein mutiger kleiner Löwe ist. Gemeinsam mit seinem besten Freund macht er sich auf den Weg, um den höchsten Berg zu erklimmen ...
Meine Meinung:
Tom Belz verlor als Kind ein Bein und hat es trotzdem geschafft den Kilimandscharo zu besteigen und hat dafür jeden Respekt verdient. Tom ist gelernter Erzieher und wollte zusammen mit seinen Freunden ein Kinderbuch über Mut schreiben. Auf einen Löwen kamen sie, weil seine Mutter meinte, er hätte die gleichen Haare.
Dies ist ein besonderes Buch, denn der Löwe lässt sich nicht unterkriegen, er macht alles wie immer und möchte nicht mitleidig behandelt werden. Auch mit drei Beinen kann ein Löwe brüllen, toben, schwimmen, in der Sonne liegen ... warum auch nicht? Und das versucht das Buch ans Kind zu bringen, auch wenn man anders aussieht, weil man ein Behinderung hat, muss man nicht behindert sein. Versteht ihr was ich meine?
Ich habe die eigene Erfahrung gemacht, dass Kinder da vielleicht ganz kurz Berührungsängste haben, aber ganz schnell zu einem normslen Spiel übergehen, denn für die Kinder gibt es keine Behinderung, die ist oft nur um Kopf der Erwachsenen und diese sind der Meinung ein Kind muss dann anders behandelt werden.
Lasst uns doch alle mehr wie die Kinder sein und jeden nehmen wie er ist.
Langer Rede, kurzer Sinn, ein ganz tolles Buch, welches die Barriere im Kopf entfernt und einfach nur schön zu lesen ist.
Geschichte kindgerecht verpackt
Einfach alles! von Lloyd Christopher
Bewertet mit 5 Sternen
Zum Buch:
Die bunteste Universalgeschichte unseres Planeten
Einfach alles hat unsere Geschichte von "aus dem nichts" bis heute in ein Buch gepackt.
Vor 13,8 Milliarden Jahren bis heute.
Meine Meinung:
Spannende, geschichtlich relevante Abenteuer, merkwürdige Begegnungen, Wissenschaft, Natur, Geschichte.
Alles in einem Buch. Sehr gut gemacht. Absolut kindgerecht, farbenfroh, spannend, interessant. Ein Kindersachbuch, welches sich für Erwachsene durchaus lesenswert ist.
Ich habe als Kind am liebsten das Jugendlexikon meines großen Bruders gelesen, die Faszination von Dingen, die ich mit nicht vorstellen könnte. Teilweise hat es mich gegruselt, teilweise war ich völlig in den Bann gezogen. Und genauso empfinde ich dieses Buch. Ein unglaublicher Schatz im Bücherregal. Natürlich kann man heutzutage alles ergooglen, es gibt viele Kindgerechte Internetseiten. Aber nichts geht über den Geruch von Büchern, über das Blättern in den Seiten. Sich mal hier testlesen, dann mal auf diese Seite Blättern. Einfach genial. Ich mag solche Bücher immer noch sehr gerne und es vermittelt Kindern ein anderes Gefühl, als den Computer oder das Smartphone zu befragen.
Eine große Bandbreite von wissen in ein Buch verpackt, beinahe auf jeden Kinderfrage eine Antwort. So müssen Kindersachbücher sein, so macht es Spaß mit dem Kind gemeinsam zu blättern, zu schmökern. Pure Lesefreude und dann noch geballtes Sachwissen.
Einiges war auch für mich neu, oder würde wiederentdeckt, da ich es vergessen hatte. Ich kann das Buch nur empfehlen, bei uns bekommt es einen festen Platz im Wohnzimmerregal, damit es immer erreichbar ist, für Kind und Eltern. Genauso wie ik meiner Kindheit.
Braucht etwas Zeit
Die Silbermeer-Saga (Band 1) - Der König der Krähen von Katharina Hartwell
Zum Buch:
Edda lebt mit ihrem Bruder Tobin bei ihrem Zeihvater in Colm, in einem Dorf mit Fischern und ihren Familien. Jedes Jahr verschwindet in den Kaltwochen ein Kind, in diesem Jahr ist es Tobin. Übrig bleibt nur eine schwarze Feder. Eine Krähenfeder.
Edda überwindet ihre Angst vor dem Meer und sucht nach ihren Bruder .
..
Meine Meinung:
Alleine schon das Cover schreit Les mich. Es ist einfach eine Augenweide. Dazu noch der spannende Klappentext und schon war es um mich geschehen. Aber leider brauchte ich sehr lange um überhaupt in die Geschichte reinzufinden, wenn zu Beginn ist alles ein wenig verwirrend und auch sehr langatmig. Die fremden Namen und derer auch noch so viele, da muss man sehr aufpassen, dass man den Überblick behält.
Aber als dann zuerst ein anderes Kind und dann Tobin verschwindet, wird es spannender, ich hatte mich dann auch an den Stil des Buches gewöhnt und kam besser voran.
Eine fantasievolle Story, sehr komplex und das Cover täuscht ein wenig, denn ich halte es nicht für ein Kinderbuch, sondern durchaus für Erwachsene Leser geeignet.
Auf jeden Fall macht es neugierig auf die Fortsetzung.
Eine Schnitzeljagd
Code: Orestes - Das auserwählte Kind von Maria Engstrand
Bewertet mit 4 Sternen
Zum Buch:
Malin trifft kein einer Winternacht einen merkwürdigen Mann, der ihr einen Brief für Orestes mitgibt. Ein Rutenkind, welches in hundert Tagen ankommt.
So wartet Malin auf die Ankunft von ore stes, der allerdings so ganz anders ist, als erwartet ...
Meine Meinung:
Ich bin ein wenig zwiegespalten.
Für ein Kinderbuch fand ich es fast ein wenig zu komplex, zu ausführlich. Es hätte teilweise schon fast was wissenschaftliches, also für Kinder.
Die Geschichte zog sich auch ganz schön dahin, Malin hätte gerne mehr agiert, aber Orestes hielt das alles für Humbug.
Am Ende war es dann ein abenteuerlicher Spannungsroman für Kinder, der bestimmt auch im angepeilten Lesealter seine Fans finden wird. Die Codeknackerei war jedenfalls gut beschrieben und machte auch Spaß. Die Geschichte hatte halt seine Längen, aber dennoch war ich gut unterhalten.
Eine fesselnde Fortsetzung
Society - Die Karte des Schicksals von Hall Maggie
Teil zwei einer Trilogie, enthält Spoiler zum Auftaktband.
Kennst du Teil eins, Society-Der Kreis der Zwölf, noch nicht, dann auf keinen Fall weiterlesen ...
Zum Buch:
Nachdem Avery nun weiß, dass sie einer der mächtigsten Familien im Kreis der Zwölf angehört und für diesen Kreis durch ihre violetten Augen die Rettung darstellt, muss sie sich trotzdem weiter verstecken.
Den der Orden, der Gegner des Kreises der Zwölf, hat ihre Mutter entführt, der Kreis will das Mandat mit dem Einen eingehen und braucht dafür Avery.
Aber sie hat sich mit Jack und Stellan auf die Suche nach dem Grab von Alexander des Großen gemacht, denn so erhofft ist die Rettung ihrer Mutter sowie für sich, denn zum heiraten ist sie noch zu jung. Hat sie sich doch verliebt. Nur ob in Jack oder in Stellan, das weiß sie selbst nicht so genau ...
Meine Meinung:
Ich finde zwar immer noch, dass das Cover nicht wirklich zur Story passt, aber es passt auf jeden Fall sehr gut zu Teil eins.
Die Geschichte beginnt direkt nach der Flucht, also am Ende von Teil eins und den sollte und muss man einfach kennen, sonst macht alles kaum Sinn.
Zu Beginn fand ich es fast ein wenig langatmig und fad und brauchte einige Seiten, um genau zu sein, fast hundert, um überhaupt in die Geschichte wieder einzufinden. Aber dann nahm sie so stark an Fahrt auf, das sich die Ereignisse fast überschlugen. Einige an Wirrungen würden entwirrt, neue würden gesponnen. Alles in allem war es spannend, aber auch die Gefühle kamen nicht zu kurz. Allerdings, und das ist auch gut so, stand die Liebesgeschichte niemals im Vordergrund, sondern war wichtig für die Entwicklung der Story.
Avery, Jack und Stellan waren weiterhin die Hauptcharaktere, Avery wuchs mit der Aufgabe und gab ein taffes Mädchen ab.
Mir gefiel die Entwicklung, es war spannend, der Bogen blieb oben und am Ende gab es ein Showdown, der offen bleibt, so das die Spannung oben bleibt und die Freude und Erwartung auf Teil drei sehr hoch ist.
Hoffentlich kann mich der dann auch überzeugen.
Eine gute Reihe für alle LeserInnen von spannenden Verschwörungsgeschichten, vor allem für jüngere Leser ab vierzehn, fünfzehn Jahren sehr zu empfehlen.
Tim-Fisch und vieles Mee(h)r
Marianengraben von Jasmin Schreiber
Bewertet mit 5 Sternen
Zum Buch:
Paula hat nach dem Tod ihres Bruders eine Depression. Als sie auf Anraten ihres Therapeuten den Friedhof besucht, lernt sie Helmut kennen. Einen alten Mann, der sich jemanden verloren hat. Helmut und Paula machen sich auf die Reise in die Berge, in Helmuts Heimatdorf.
Dabei lernt ¥Paula nicht mehr Helmut besser kennen, sondern auch sich ...
Meine Meinung:
Ein Buch, das mich sehr bewegt und tief berührt hat. Ein Tipp meiner Buchhändlerin, der mir mal wieder beweist, erstens, sie kennt mich und zweitena, sie versteht was von ihrem Beruf.
Als ich das Buch begann fand ich das Thema sehr traurig und depressiv. Aber es wurde so viel mehr, natürlich blieb es bis zum Ende traurig, das hat ein Buch über den Tod eines geliebten Menschen so an sich. Aber Marianengraben kann so viel mehr.
Die Reise bzw. der Roadtrip von Helmut und Paula, nebst Hund Judy, war so unterhaltsam. Wo e die beiden für eine Strecke gerne mal dreimal so lange bräuchten wie normal, oder die idyllischen Orte, an denen sie Rast machten waren alle sehr gut beschrieben.
Lutz, das Huhn, das als Haustier mitkommen durfte. So viele Stellen die mich zum Lachen brachten, aber auch viele ernste Themen, wie Depressionen und Trauer wurden in einem wunderschönen, sehr unterhaltsamen und vor allem sehr berührende Roman verpackt.
Mich hat es jedenfalls sehr bewegt und ich kann das Buch nur wärmstens weiterempfehlen. Ganz zauberhafte und wunderschöne Unterhaltung.
www . geschwistertausch . com
Hilfe, ich habe meinen Bruder im Internet getauscht! von Jo Simmons
Bewertet mit 4 Sternen
Zum Buch:
Jonny hat es satt das sein Bruder Ted ihn immer als menschliches Faultier bezeichnet oder nie was mir ihm gemeinsam machen möchte. Als es im Internet die Seite Geschwistertausch .com entdeckt, beschließt er sich und seinen großen Bruder dort anzumelden und Ted einfach geben einen Bruder zu tauschen, der netter zu ihm ist und mit ihm spielt.
Aber das ist gar nicht so einfach.
Ein Meerjunge, ein König aus dem 16. Jahrhundert, bzw. sein Geist, ein Junge der anscheinend von Erdmännchen aufgezogen wurde ... Wer soll von all denen denn der Perfekte Bruder für Jonny sein?
Meine Meinung:
Welches Geschwisterkind kennt den Wunsch nicht sein Geschwister gegen ein anderes, vermeintlich besseres auszutauschen. Oder ein Einzelkind zu sein.
In diesem Buch wird der Wunsch Wirklichkeit, aber das ist auch nicht so ganz das Wahre. Denn die Moral von der Geschichte ...
Nun aber zum Buch. Der Schreibstil ist sehr gut zu lesen, die Idee mit dem Geschwistertausch ist auch ganz witzig. Ich finde nur die Umsetzung bzw. die Reaktion der Mutter sehr unwirklich und seltsam.
Jonny hat die verrücktesten neuen Brüder und bei allen ist eines gleich, auf einmal ist er der Vernünftige, ist er der Große und merkt recht schnell, wie toll es doch ist einen großen Bruder zu haben, der sich kümmert. Denn, wenn wir ehrlich sind, sind die eigenen Geschwister doch die Besten.
Am Ende ist dann zum Glück alles wieder gut, auch wenn Jonny, Ted und alle Tauschgeschwister eine aufregende, abenteuerliche Zeit miteinander hatten.
Mieses Timing
Rendezvous in zehn Jahren von Judith Pinnow
Bewertet mit 4 Sternen
Zum Buch:
Valerie, frisch getrennt von ihrem Mann, macht ein paar Tage Urlaub in Amsterdam. Dort trifft sie in einem Café Ted.
Die Beiden sind sich auf Anhieb sympathisch, verstehen sich gut und Valerie schreibt einen Zettel mit einem Treffpunkt in zehn Jahren. Zur gleichen Zeit im gleichen Café.
Viel zu spät merken beide dass da mehr ist und machen sich auf sie Suche ...
Meine Meinung:
Die Kurzbeschreibung zog mich an, es klang sehr romantisch.
Was passiert, wenn man sich nach zehn Jahren wiedertrifft? Diese Frage stellte sich ganz automatisch.
Ich muss gestehen, ich habe mit einem anderen Verlauf der Geschichte gerechnet, aber am Ende konnte es mich doch berühren.
Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, ich hätte mir manchmal nur ein wenig mehr Ausführlichkeit gewünscht.
Valerie und Ted haben ein ganz mieses Timing, so oft wie die sich verfehlen. Dann die seltsamen Zufälle, die am Ende dann doch zu einem Wiedersehen führen. Alles in allem war es eine schöne, romantische Geschichte. Auch die Nebencharaktere, wie Elli und Anne, waren nicht farblos, sondern spielten ihr eigenes Spiel und brachten Abwechslung rein.
Rendezvous in zehn Jahren ist ein Liebesroman, der mich sehr gut unterhalten uns auch sehr berührt hat. Ich kann ihn nur empfehlen. Am Ende fehlte mit allerdings ein wenig die Ausführlichkeit während der Jahre, die sie gewartet hatten, daher gibt es nur vier von fünf Sternen. Trotzdem ein sehr lesenswertes Buch, auch für solche, die nicht an die Romantik und den Zauber der Liebe glauben.
Kleinstadtromantik
Rendezvous in zehn Jahren von Judith Pinnow
Bewertet mit 3.5 Sternen
Zum Buch:
Nate zieht vom warmen Miami ins weit entfernte, kalte Minot. Weit weg von zuhause versucht er sein Leben in Griff zu bekommen, ohne dass seine Mutter ihn weiterhin bevormunden kann. Nach seinem Schlaganfall will es einfach alleine zurecht kommen.
Dann lernt er Morgan kennen, die für ihre Geschwister und ihren Dad auf eine Collegeausbildung verzichtet hat um für die Familie die Ersatzmutter zu spielen.
Die beiden verlieben sich, aber Nate kann Morgan nichts von seiner Vorerkrankung sagen, zu groß ist seine Angst von ihr abhängig zu sein ...
Meine Meinung:
Ich liebe die San Francisco College Romane der Autorin und habe mich sehr auf das neue Buch gefreut. Das Cover sprach mich auch sofort an, ich mag es, wenn keine Menschen auf dem Cover sind. Die Kurzbeschreibung klang vielversprechend, als los ging es.
Ich fand die Geschichte sehr berührend, eigentlich und ich mag den Schreibstil der Autorin sehr gerne, es lässt sich normalerweise sehr flüssig weglesen. Allerdings würde ich durch die ganzen dreihundert Seiten nicht mit den Protagonisten warm. Nate fand ich ganz schrecklich egoistisch und auch ein wenig unsympathisch, Morgan war farblos. Ich wollte das Buch, die Geschichte, so gerne lieben, so wie ich alles, was ich bisher von Christiane Brößel las, geliebt habe. Diesesmal sollte es einfach nicht sein.
Es ist eine Hallig, keine Insel (;
Unsere kleine Insel von Rüdiger Bertram
Bewertet mit 5 Sternen
Leseglück für die ganze Familie
Zum Buch:
Nele lebt mit ihrer Familie seit einem Jahr auf einer Hallig in der Nordsee.
Zu Beginn war sie ziemlich wütend über den Umzug. Aber dann lernte sie Lisa kennen und hatte eine beste Freundin, zudem gibt es viele Tiere, Waffeln im Cafe von Oma und Opa und Meer.
Meine Meinung:
Das Buch ist einfach nur schön, wie auf der Rückseite versprochen, Leseglück für die ganze Familie.
Es passiert zwar nichts abenteuerliches oder spannendes, aber dennoch ist es ein absoluter Lesegenuss.
In dem Buch dürfen wir Nele und Lisa eine Woche auf ihrer Insel, oh Verzeihung, ihrer Hallig begleitet. Ganz nebenbei erfahren wir wie es sich auf einer Hallig lebt, was Land unter bedeutet und dass es gemeinsam nie einsam ist.
Hinzu kommen noch die zauberhaften Illustrationen, sowie die Karte am Ende des Buches. Zu Beginn werden die ganzen Halligbewohner vorgestellt, so weiß man gleich mit wem man es zu tun hat.
Bei mit hat das Buch jedenfalls große Sehnsucht nach dem Meer und nach Waffeln geweckt.
Ein richtiges Bullerbü Gefühl in der heutigen Zeit. Einfach nur wunderschön und absolut empfehlenswert.










