Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lesemama:
Vergangenheitsbewältigung
Denn das Leben ist eine Reise von Hanna Miller
Zum Buch:
Nie hätte Aimée Thaler gedacht, dass sie jemals wieder in ihren alten VW-Bus steigen würde. Sie hatte geglaubt, ihr altes Leben zusammen mit dem Bulli in der Garage eingemottet zu haben. Doch sie hält es nicht mehr aus mit Per, der ihren gemeinsamen Sohn Len ablehnt. Und so tut sie es doch, fährt eines Tages mit Len einfach los - wie früher, als sie mit ihrer Mutter im Wohnmobil lebte.
Im windgepeitschten St. Ives an der Küste Südenglands will Aimée neu anfangen. Doch ihr altes Leben holt sie ein: Auf dem kleinen Zeltplatz über dem Meer steht plötzlich Daniel, ihre Jugendliebe, vor ihr. Aimée muss sich der Vergangenheit stellen - damit sie endlich bei sich selbst ankommen kann.
Meine Meinung:
Eine so unglaublich tiefsinnige Geschichte. Sie hat mich mitten ins Herz getroffen und sehr berührt.
Immer wieder reisr Aimée zurück in die Vergangenheit, dadurch wird vieles aufgewühlt, aber auch vieles abgearbeitet. Ein ruhiger Roman, der mich dennoch sehr gut unterhalten hat. Wunderschöner Schreibsril, sehr gut zu lesen und ich kann das Buch nur empfehlen.
Frau Bergmann und ich werden wohl keine Freunde mehr
Dann bleiben wir eben zu Hause! von Renate Bergmann
Zum Buch:
Das bisschen Quarantäne!
Hier schreibt Renate Bergmann, guten Morgen!
Das sind verrückte Zeiten, finden Se nicht? Keiner darf aus dem Haus, schon gar nicht wir alten Leute. Heute wäre unser monatlicher Geburtstagskaffee im Rentnerverein gewesen, den haben wir natürlich abgesagt. Mit anderthalb Metern Abstand versteht eh keiner was beim Unterhalten, und die Polonaise macht so auch keinen Spaß.
Aber mal ehrlich, man hat zu Hause doch immer was zu tun und man kann es sich ja schön machen. Früher nach dem Krieg mussten wir ja auch erfinderisch sein, und damals hatten wir noch kein Skeip für die Seniorengymnastik. Da fällt mir ein, ich muss noch die Teppichfransen kämmen. Und dann erzähle ich Ihnen, wie ich, Ilse und Kurt mit der Krise umgehen. Da können Se noch was lernen!
Ihre Renate Bergmann
Meine Meinung:
Frau Bergmann und ich werden wohl keine Freunde mehr, auch nicht während des Lockdowns und der Quarantäne.
Dumme Witze, viel Klischees, hohles Gefasel und eine 'Oma' die witzig sein will. Mir ist das alles zuviel, zu gewollt. Ich kann einmal über Fäsbuch lachen, aber immer wieder solche Gags sind total ausgelutscht.
Es ist einfach nicht mein Humor und ich werde auch kein Bergmann Buch mehr lesen.
Nicht mein Ding
Auf Wolke Sieben sitzen auch nur Frösche von Britt Gerken
Bewertet mit 3 Sternen
Zum Buch:
Ylvi lebt mit ihrer Schildkröte Kalle bei ihrem besten Freund Tom. Und Ylvi ist in Tom verliebt. Als sie sich endlich überwindet und ihm ihre Gefühle gestehen will kommt Tom mit einer Freundin.
Ylvi lernt bei einer Fortbildung in Hamburg den smarten Mark kennen und dann gibt es da auch noch den Schildkrötenfreund Hannes.
Wer ist denn nun der Richtige?
Meine Meinung:
Mich sprach Cover und Klappentext an, auch die ersten Seiten lasen sich ganz gut.
Aber dann wurde ich nie richtig mit Ylvi warm, ich fand sie ganz fürchterlich naiv und nervig, auch Tom, der Berufsgamer zu sein scheint, machte einen sehr kindlichen Eindruck. Dazu passte dann der Ausspruch, 'Jungs werden sieben, danach wachsen sie nur noch' ganz gut. Dann fand ich das Rollenbild und die eigene Meinung, die Ylvi von sich hatte, total daneben. Es gibt Frauen, die sind keine Size-Zero Modells und trotzdem glücklich, das muss man nicht ständig erwähnen.
Den Schreibstil fand ich ganz gut, man kann es flüssig lesen, was mir bei Sympathie zur Hauptprotagonistin wahrscheinlich noch leichter gefallen wäre. Am Ende, das letzte Drittel fand ich dann sogar richtig gut, da gefiel mir die Entwicklung von Ylvi und auch die Handlung wesentlich besser.
Was mit hingegen gar nicht gefiel war die Sprache von Prissi und Peter (Peda).
Ich mag weder Sprachfehler noch Dialekt in solchem Ausmaß in Büchern. Mal ein Satz mag ganz witzig sein, aber so penetrant fand ich es störend. Wenn ich nicht genau weiß, was die Person damit sagen möchte, vergeht mir die Leselust. Dabei fand ich Peter, den ich mit als alternden Bodybuilder vorstellte, ganz nett.
Alles in allem war es eine nette Unterhaltungsgsgeschichte für ein paar schöne Lesestunden. Mit hat es halt leider nicht so gefallen, aber zum Glück sind Geschmäcker verschieden.
Historisch sehr gut
So weit die Störche ziehen von Theresia Graw
Zum Buch:
Ostpreußen 1939: Während die Welt aus den Fugen gerät, wächst die junge Dora Twardy behütet auf dem Pferdegestüt ihrer Familie auf. Der Tochter des Gutsherren mangelt es an nichts, auch nicht an Verehrern. Doch als die deutsche Wehrmacht Polen angreift, muss Dora schlagartig erwachsen werden.
Ihr Vater wird eingezogen und übergibt ihr die Verantwortung für den Hof. Mit aller Kraft kämpft Dora um den Erhalt des Familienbesitzes. In den Wirren des Krieges stehen ihr zwei Männer bei: der sanftmütige Freund ihres Bruders, Wilhelm von Lengendorff, und der abenteuerlustige Kriegsfotograf Curt von Thorau. Zu spät erkennt Dora, wen sie wirklich liebt …
Meine Meinung:
Normalerweise mag ich Romane um die Kriegszeit nicht so gerne, aber dieser konnte mich sehr packen. Von Beginn an hatte mich Dora fest im Griff, ihre anfängliche Unbedarftheit, die sich schnell dem Kriegsgeschehen und dem Gestüt unterordnen muss.
Sehr einfühlsam geschrieben, sehr gut recherchiert. Ich fühlte mich richtig gut unterhalten und die Geschichte konnte mich tatsächlich von Beginn an berühren.
Authentisch und trotzdem voller Romantik und Unterhaltung. So mag ich historische Romane auch wenn sie während des Krieges handeln.
Richtig gute Unterhaltung. Sehr empfehlenswert.
Ich bin eine Fichte ...
Der Weihnachtsbaum, den niemand wollte von Yuval Zommer
Bewertet mit 5 Sternen
... und das ist meine Geschichte.
Zum Buch:
Die kleine Fichte wächst im Wald auf einer Lichtung, sie wächst aber nicht so gerade und so bleibt sie auf der Lichtung stehen als die Menschen die Weihnachtsbäume aus de Wald holten und war unendlich traurig ...
Meine Meinung:
Ein wunderschönes Bilderbuch über den kleinen Weihnachtsbaum, den keiner wollte.
Der Text ist kurz aber einprägsam. In kurzen Reimen wird die Geschichte von dem kleinen Weihnachtsbaum erzählt. Reihe sind gerade für kleine Zuhörer sehr gut geeignet, es ist einprägsam und kann schnell mitgesprochen werden.
So ist es für die Kleinen leichter dem Geschehen zu folgen. Die Illustrationen sind ganz zauberhaft und es macht einfach große Freude das Buch mit den Kleinen zusammen zu lesen.
Ich mag solche Weihnachtsbaum Geschichten sehr gerne und es stimmt schon gut auf sie beginnende Adventszeit ein.
Absolut empfehlenswert.
Rutschend ins neue Leben
Ellas verrückt-verrutschtes Leben von Mann Miriam
Bewertet mit 4.5 Sternen
Zum Buch:
Ella könnte so glücklich sein, ihr Vater heiratet die Mutter ihrer besten Freundin. Nun ist Dodo nicht nur ihre Freundin sondern ihre Schwester.
Wäre nur nicht der Umzug von München auf einen Bauernhof mitten in der Pampa.
Am ersten Morgen kommt eine Lieferung mit Gänsen, vor denen flüchten Ella und Dodo auf eine Rutsche im Garten.
Als sie runterrutschen ist die Zeit zurückgedreht.
Ella ist begeistert und fasst den Plansplange zu rutschen, bis sie wieder in München sind ...
Meine Meinung:
Ich mag magische Geschichten und vor allem Zeitreisegeschichten. Daher wollte ich es auch unbedingt lesen.
Und es hat mich nicht enttäuscht. Eine spannende Geschichte, ein toller Schreibstil, sehr gut zu lesen. Mit Ella hat ich zwar zwischendurch manchmal ein kleines Problem, da sie sehr zickig war, aber zur Geschichte passt es.
Eine Geschichte über Freundschaft und Familie, über Zusammenhalt und auch Vertrauen. Einfach großartig erzählt. Nicht nur für junge LeserInnen eine sehr schöne Unterhaltung.
Absolut empfehlenswert.
Nette Unterhaltung
Lovely Mistake von Sarah Stankewitz
Zum Buch:
Ein halbes Jahr ohne Dates, ohne Männer und vor allem ohne sich neu zu verlieben. Das ist Mollys Plan, denn sie hat eine schwere Zeit hinter sich und kann es sich nicht leisten, ihr Herz an den Falschen zu vergeben. Als sie jedoch von einem Wasserschaden aus ihrer Wohnung vertrieben wird, hat sie keine andere Wahl, als bei Troy einzuziehen, einem verdammt gutaussehenden Handwerker.
Ungewollt entdeckt sie die Narben aus seiner Vergangenheit und fühlt sich immer mehr zu ihm hingezogen. Doch Troy gehört genau zu der Sorte Mann, von der Molly sich unbedingt fernhalten muss ...
Meine Meinung:
Lovely Mistake ist das zweite Buch der Badford Reihe. In diesem Teil geht es um Troy und um Molly. Es ist gut und leicht zu lesen. Meiner Meinung nach kann man es auch ohne den ersten Teil lesen, da es um andere Protagonisten geht.
Eine lockere Geschichte ohne großen Tiefgang, nett erzählt und auch ganz romantisch.
Leichte Unterhaltung für schöne Lesestunden.
Es tut einfach gut
Handbuch für miese Tage von Eveline Helmink
Bewertet mit 5 Sternen
Zum Buch:
Nur zu gerne teilen wir mit, wenn es ins gut geht. Wie gut es uns geht, was wir alles können und leisten teilt man heutzutage in den sozialen Netzwerken, sollen doch alle sehen.
Aber man hat auch mal Tage, an denen geht es einem nicht gut, trotzdem sind wir gewollt, zu zeigen, seht her, es geht mir gut.
Dabei soll die Umgebung auch wissen, wenn man einen miesen Tag hat.
In dem Handbuch für miese Tage stellt die Autorin Shortcuts vor, kleine Schritte aus dem Tief.
Meine Meinung:
Ich war total angetan von dem Cover, es sprach mich an. Auch der Klappentext war interessant, allerdings muss ich gestehen, habe ich wohl was anderes erwartet.
Ich dachte, es ist oberflächlich und hat ein paar schöne Bilder und Geschichten, dnen solche könne auch helfen, wenn es mir nicht gut geht.
Aber das Buch ist anders, sehr interessant zu lesen. Mehr Achtsamkeit für mich, mehr Selbsterkenntnis dafür, dass es eben auch Tage geben muss, an denen nicht alles eitel Sonnenschein ist.
Das Buch bleibt im Regal, so kann ich immer wieder darin blättern. Denn eines macht das Buch mit mir, es tut mir gut.
Nach der Lektüre gibt es zwar immer noch miese Tage, aber ich weiß, ich bin nicht alleine.
Neuanfang statt Abbruch
Volles Haus in Andalusien von Rebecca Timm
Bewertet mit 3.5 Sternen
Zum Buch:
Lila hat ihren Abschluss als Ingenieurin und eine Stelle in Lüneburg, daher wünscht sie sich, dass ihr langjähriger Freund Lukas sie nach Lüneburg begleitet.
Nach einem kurzen Zwischenstop am Timmendorfer Strand bei ihrer Mutter bricht Lila gemeinsam mir ihren Brüdern Ben und Enno auf nach Andalusien.
In das Ferienhaus, das ihr Vater, zu dem sie seit Kahren keinen Kontakt mehr hat, den drei Kindern überschrieben hat.
Während Lila das Haus am liebsten sofort verkaufen möchte, wollen ihre Brüder zuerst noch einen Urlaub dort genießen. Nur das das Haus schon bewohnt ist und dieser Bewohner bringt Lila ganz schön durcheinander ...
Meine Meinung:
Nochmal den Sommer aufleben lassen mit einem Roman der im Spätsommer in Andalusien spielt, das war der Plan. Die Kurzbeschreibung und das Cover zogen mich an.
Die Geschichte beginnt etwas holprig, schnell sitzen die drei im Flieger nach Andalusien und der Konflikt zwischen Lila und Lukas ist offen, irgendwie reden die beiden nicht miteinander oder aneinander vorbei.
Lila kommt auch zuerst ziemlich zickig und oberflächlich daher, machte auf mich einer eher unsympathischen Eindruck. Überhaupt hätte ich mir mehr Gefühl gewünscht, die Personen hatten alle ihre Probleme, aber es wurde alles so oberflächlich abgehandelt. Mir fehlte ein wenig die Romantik.
Trotzdem ein schöner Unterhaltungsroman in den allerdings so nebenbei die Probleme mit der Umwelt in Andalusien gepackt wurden, was ich als ein wenig störend empfand.
Nicht ganz überzeugend
Strangeworlds - Öffne den Koffer und spring hinein! von L. D. Lapinski Pascal Nöldner
Bewertet mit 3 Sternen
Zum Buch:
Flick zieht mit ihrer Familie in eine neue Stadt. Auf eine Streifzug entdeckt sie ein altes Reisebüro mit einem sehr jungen Angestellten. Aber in dem Reisebüro gibt es keine Reisen, sondern nur Koffer. Und mit diesen Koffern kann man in eine Parallelwelt voller Magie reisen und Flick ist eine der letzten, die die Magie noch sehen und somit auch reisen kann.
Meine Meinung:
Ich bin verliebt in dieses wunderschöne Cover und auch die Kurzbeschreibung klang so vielversprechend. Ich freute mich so unglaublich auf das Buch.
Leider brauchte ich ewig um überhaupt in die Geschichte zu finden. Mich nervt vor allem zu Beginn die Mutter von Flick, die von ohr verlangte dass sie zuhause mithalten, ihren kleinen Bruder hütete und auch sonst war sie mir nicht wirklich sympathisch.
Es dauerte auch viel zu lange, bis die Geschichte wirklich in Gang kam. Die ersten Reisen mit dem Koffer waren ja ganz nett, aber mehr auch nicht. Es dauerte bis zur Hälfte, bis endlich mal die Story richtig anfing und auch dann fand ich es teilweise etwas verwirrend und für ein Kinderbuch auch ziemlich komplex.
Leider konnte mich die Geschichte nicht wirklich überzeugen.











