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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Minangel:

nie allein

Denk daran, ich bin immer bei dir von Max Lucado


Meine Meinung: Der große Bär und der kleine Bär sind die Hauptakteure in dem vorliegenden Buch. Es handelt davon, den kleinen Bären durch seine Welt zu begleiten. Wenn er sich alleine fühlt, traurig ist, Angst hat, wird er vom großen Bären erinnern, dass er nie alleine ist. Der große Bär und Gott lassen ihn nie alleine und teilen dies dem kleinen Bären in schönen Worten und Sätzen mit.

Unterstrichen werden diese einfachen liebevollen Worte durch Bilder, die ansprechend gestaltet das Herz berühren. Gestaltet über zwei Seiten, weich gezeichnet in sanften Farben tauchen wir in die Welt der Bären ein.
Meinen Kindern hat das Buch gefallen – es waren kurze prägnante Sätze, die sich wiederholen und somit die Botschaft verstärken, doch auch etwas die Kinder gelangweilt wirkten, da sie mehr Erzählung wollten.
Fazit: Ein liebevoll gestaltetes Buch, welches uns gut gefallen hat – einzig ein bisschen Erzählung haben wir vermisst. Dafür gibt es von uns 4 wundervolle Sterne.

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Ein Wohlfühl-Aufenthalt in der Pension am Meer

Ein Winter am Meer von Julie Klassen

Meine Meinung: Nach Beendigung des ersten Bandes: „Die Pension am Meer“ habe ich angestrebt, wieder einen Aufenthalt zu buchen und somit freute ich mich sehr, dass ich rasch wieder zur Familie Summers zurückkommen konnte im vorliegendem 2. Band. Das bildlich beschriebene Setting am Meer mit den Bädern und dem Kurort lädt sehr zum Verweilen ein.

Dazu findet man liebenswerte Charaktere allen voran die Familie Summers mit ihren Töchtern und ihre Bekannten, ihre Gäste und Freunde im Ort Sidmouth.
Auch der Schreibstil dient dabei zur Erholung: unaufgeregt ohne zu viele dramatische Spitzen plätschert die Geschichte dahin. Ein Highlight sind die historischen Überschriften der einzelnen Kapitel und das Einfließen des Glaubens in die Geschichte.
In diesem Band steht vor allem die Tochter Emily im Vordergrund und wir begleiten sie auf ihrem Weg zu ihrem Lebens- und hoffentlich auch Liebesglück. Das Setting ist gebetet im Besuch des Herzoges von Kent – welcher damals wirklich historisch korrekt recherchiert stattgefunden hat. Einige Bedienstete des Herzoges logieren auch in der Pension und somit sind auch spannende Geschichten, Verwicklungen und Einblicke in das Leben der Fürstenfamilie garantiert.

Fazit: ein Wohlfühlroman aus der Zeit von Jane Austen der unaufgeregt eine schöne Auszeit beschert. Von mir gibt es 5 Sterne mit Meeresbrise.

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Leider zu wenig historisch korrekt, doch einige schöne Lesestunden garantiert

Das Wunder der Tannenbäume von Claudia Romes

Meine Meinung: Sehr habe ich mich über eine historisch angehauchte Erzählung rund um den ersten Christbaum gefreut. Im ersten Drittel sind die damaligen Gegebenheiten und Rollenbilder (hartherziger Pfarrer, gönnender Nachbar, neidische Bäckersfrau) sehr gut herausgearbeitet und man fühlt mit Anneliese mit und ist hautnah dabei, als sie zur Vollwaise wird.

Und im Wintermärchen darf auch eine Gönnerin nicht fehlen, welche das Potential von Anneliese erkennt. Hervorheben möchte ich auch die tragende Rolle des Geschichtenerzählers. Dass sie dann an den Hof kommt, hat mir gut gefallen – von einem Extrem ins andere. Da ich nicht spoilern möchte, kann ich nur sagen, dass ich mit einigen Handlungssträngen im letzten Drittel nicht konform gehen konnte und mir hier mehr gefallen hätte, wenn es an die Handlung vom Anfang angepasst gewesen wäre. Das Setting im Schwarzwald hat mich für einiges entschädigt und ich habe die Naturbeschreibungen genossen.
Mit rosa Zuckergussbrille und zugekneiftem Auge kann ich mich über die Erzählung und den Schluss freuen.
Fazit: eine nette Erzählung, wobei man historisch einige Äuglein zudrücken muss. Für einige schöne Lesestunden gut geeignet. Vor mir gibt es 3 Sterne aus dem Schwarzwald.

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Weihnachtlicher Buchgenuss

Zeit der Lichter und Geschichten von Annegret Prause

Meine Meinung: Als bekennende Weihnachtsliebhaberin habe ich mich sehr über neues Lesematerial gefreut, welches mich in der Adventzeit auf die Geburt Jesus einstimmt. Im Buch Zeit der Lichter und Geschichten wurde ich fündig in einigen Geschichten, welche ich noch nicht kannte und mich berührt haben.

Einiges war mir als Vielleserin schon bekannt.
Gegliedert sind die verschiedenen Gedanken, Gedichte und Geschichten in Kategorien wie: Advent, vom Schenken, Hirten und Engel, vom Licht, die Heilige Nacht, das Wichtigste an Weihnachten, die Könige und von der Hoffnung. Die Titel sind ansprechend passend gewählt. Je nach Zeitfaktor kann zum Thema ein kurzer Input oder eine etwas längere Geschichte gewählt werden.
Vom Design präsentiert sich die Lektüre einfach in Braun und Grüntönen mit kleinen weihnachtlichen Schwarzweißsymbolen. Hier hätte es ruhig mehr sein dürfen für meinen Geschmack.
Fazit: eine Sammlung von weihnachtlichen schriftlichen Angeboten für eine Auszeit vom Alltag, welche man gerne in die Hand nimmt. Aufgrund der oben genannten kleinen Kritiken möchte ich 4 Adventsterne überreichen.

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Einen geliebten Menschen verlieren von Doris Wolf

Meine Meinung: Die Autorin versucht Trauernde durch diese Achterbahn der Trauerphasen zu begleiten. Hier zeigt sie Ansätze der Erklärung, was in einem trauerendem Menschen vorgehen kann. Natürlich ist jeder ein Individuum doch zeigt eine verbildliche Klarstellung meist eine gewisse Erleichterung, dass es anderen ähnlich ergeht.

Dazu wurde das Buch in 2 Teile gegliedert: zuerst wird der Umgang mit dem Tod, wie Kinder damit umgehen und verschiedene Formen des Verlustes usw. behandelt, dann geht es mit konkreten Strategien der Trauerarbeit im zweiten Teil weiter. Dieser Teil orientiert sich an den 4 Trauerphasen mit praktischen Übungen.
Für mich eine gelungene Lektüre, wo ich mir noch mehr Adressen im deutschsprachigen Teil im Anhang außerhalb von Deutschland gewünscht hätte. Manchmal hat mir auch eine imaginäre mitfühlende Umarmung der Autorin gefehlt, die ich als Lesende gebraucht hätte.
Fazit: ein Begleiter in einer Ausnahmezeit, der wertvolle Punkte enthält. „Hüten wir nicht die Asche, sondern tragen das Feuer weiter.“ (so passendes Zitat eines bekannten Liederschreibers aus Österreich) und es gibt für die Lektüre 4 lichtvolle Sterne der Erinnerung dafür.

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Lesegenuss ohne Kalorien mit viel Herz

Noch besser als Schokolade von Thomas Franke

Meine Meinung: Das Buch konnte mich von der ersten Seite an mitnehmen. Schnell ist man ein Teil der Familie Weißborn und vor allem mit dem gestressten verwitweten Familienvater Johann fühlt man mit. Es geht sich an allen Ecken und Enden sei es emotional, zeitlich und finanziell nicht aus mit seinen vier Kindern.

Da ist es nicht weiter verwunderlich, dass öfters das Chaos herrscht. Doch der gute Kern der Familie, der Zusammenhalt und wundersame weihnachtliche Fügungen scheinen das Familienleben leichter zu machen…
Das Setting passt sehr gut in der Weihnachtszeit und der Schreibstil bzw. die Dialoge waren mir leider etwas „zu deutsch“ ausformuliert mit teilweise mir nicht geläufigen Begriffen und zu langen Wortgefechten.
Dafür berührten mich andere Dialoge wieder mehr, vor allem Tills Weisheiten. Er ist der Adoptivsohn und spricht herrlich ehrlich oft die Wahrheit aus.
Der Glaube ist ein Anker, erlebbar durch die Kinder und ihre Handlungen und dadurch kann auch Johann Veränderung und Entwicklung erleben, was mich als Leserin sehr gefreut hat.
Fazit: ein lesenswertes Adventkalenderbuch, dass sicherlich viel Freude bereitet in der besinnlichen Adventzeit – ich würde sogar soweit gehen, dass die Geschichte auch schon mit größeren Kindern gemeinsam gelesen werden kann. Von mir gibt es 4 weihnachtliche Sterne.

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Auf den Spuren der Glasmacher von Murano

Das Geheimnis der Glasmacherin von Tracy Chevalier

Meine Meinung: wer ist bereit, eine Reise zu machen ins Venedig von 1468? Der steige in die Gondel und lasse sich auf die Glasmacherinsel Murano bringen. Dort trifft er auf die Familie Rosso, die mit dem Verlust ihres Familienoberhauptes fertig werden muss. Hauptprotagonistin ist seine Tochter Orsola, welche gegen allen Regeln sich auch in der Glasmacherei probieren möchte.

Liebe, Unglück, Geburten und Tod durch all diese Schicksale begleiten wir die Familie ins heutige Jahrhundert, den sie scheinen viel langsamer zu altern, als die anderen.
Mir hat die Geschichte mit den historischen Gegebenheiten gut gefallen und die Zeitreise mit den gewaltigen Schritten hat mir lebendige Bilder der damaligen Gegebenheiten in mein Kopfkino gezaubert. Die Liebe, welche Jahrhunderte währte, war immer ein klein wenig präsent und doch muss ich gestehen, dass mir irgendwas gefehlt hat – vielleicht ein kleiner Spannungsbogen, italienische leidenschaftliche amore? Etwas trocken waren die Liebesgeschichten bzw. Ehen und auch konnte ich auch nicht immer die Leidenschaft für das Glas spüren.
Fazit: wer auf der Suche nach dem alten Venedig und Murano ist und hierzu mal einen anderen Blickwinkel bekommen möchte, ist hier in Romanform gut bedient. Mir hat wie oben erwähnt ein bisschen was beim Lesen gefehlt und somit gebe ich 3 venezianische Glassterne dafür.

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Endlich wieder Eintauchen in Aleas Meerwelt

Alea Aquarius 9 Teil 2. Der Gesang der Wale von Tanya Stewner

Unsere Meinung: Seit Jahren sind wir treue Leser der Alea Reihe und wachsen quasi mit ihr auf bzw. weiter. Wie immer unbändige Freude über den neuen Band und dieses Mal habe ich mir etwas schwer getan, in die Geschichte zu finden, welche doch letztens mit einem ordentlichen Cliffhanger geendet hatte.

Es war mir auch etwas zu „umweltschutzlastig“ (ja, ich verstehe die Wichtigkeit), aber das hat mich ziemlich runtergezogen. Doch dann wurde ich weiter runtergezogen, nämlich in die Tiefen der Meereswelt von Alea und co und es ging Schlag auf Schlag atemberaubend spannend weiter, dass ich das Buch gar nicht mehr weglegen konnte und richtiggehend in einen Walwanderrausch geraten bin.
Tanya Stewner versteht es wie keine andere uns Lesern in diese magische Welt der Meermenschen und vielseitigen Bewohnern zu entführen und spannende Abenteuer zu kreieren. Liebgewonnene treffen auf neue interessante Charaktere, wir können uns dazwischen auf ihrem Boot gemeinsam ausrasten, bevor wir ins nächste Abenteuer starten, mitzittern und mitbangen.
Fazit: nach Einstiegsschwierigkeiten hat uns das Aleafieber wiederrum gepackt und wir wollen für diesen Band 4 von 5 Sternen geben mit einer ganz großen Leseempfehlung der gesamten Reihe.

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Depression nicht nur für Kinder erklärt

Wirst du wieder fröhlich, Mama? von Lisa-Maria Mehrkens

Meine Meinung:
Die Kinder Lotta, Mia und Oskar können nicht verstehen, was mit Mama los ist. Liegt es an ihnen? Was können sie tun, dass es Mama besser geht? Müssen sie überhaupt was tun? Mit einfühlsamen Worten werden die Kinder und von ihrem Vater und anderen Vertrauenspersonen durch diese Zeit begleitet, aufgeklärt und gestärkt.

Auch der Glaube ist ihnen eine Stütze und findet in der Geschichte Platz.
Die Bilder sind ansprechend, aufs wesentliche reduziert und nehmen einen ausgewogenen Platz auf den Seiten ein.
Ich möchte anmerken, dass dieses Buch aufgrund der einfachen Sprache, der bildlichen Darstellung auch für Erwachsene hilfreich ist. Vor allem der Anhang mit Begriffsdefinitionen und hilfreichen Tipps und Adressen ist eine Fundgrube für Betroffene und Angehörige. Einzig schade, dass nicht auch österreichische Adressen und co dort Platz gefunden haben, vielleicht kann man das bei einer Neuauflage erweitern für den deutschsprachigen Raum?
Fazit: ein gelungenes Buch, welches Menschen helfen kann, mehr „Gespür“, Aufklärung und Verständnis für Depressionen zu entwickeln. Von mir gibt es 5 besonders helle Sterne für ein Thema, das viel Licht und Liebe braucht.

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Und Großvater atmete mit den Wellen von Trude Teige

Meine Meinung: Nachdem ich den ersten Roman „Als Großmutter im Regen tanzte“ mit Begeisterung gelesen habe, war für mich dieser zweite Band, der mit der Geschichte der Großmutter Thekla verbunden ist, ein „Muss“. Wir lernen hier Großvater Konrad in seiner Jugend kennen und welche grausamen Erlebnisse er im Krieg durchstehen musste.

Ich hatte erwartet, dass die Beziehung von der Großmutter hier Platz hat, doch der Roman handelt von der Zeit davor und bringt die Krankenschwester Sigrid ins Spiel. Konrad ist auf einem norwegischen Frachter, als dieser bombardiert wird und sinkt und landet so in Indonesien. Dort lernt er Sigrid kennen, er kommt in ein Internierungslager und die beschriebenen Umstände sind dermaßen emotional und schrecklich, dass der Leser sicherlich innehalten muss, um zu begreifen und zu verdauen.
In gewohnter Teige-Manier ist der Schreibstil ehrlich, bildlich unverblümt. Ich war tief mit in der Geschichte und konnte die Geräultaten der Japaner nicht in menschlichen Ebenen fassen. Ein Stück eher unbekannter Kriegsgeschichte, welche hier eine Bühne bekommt und emotional berührt.
Fazit: lesenswert, ehrlich, ungeschönt: ich gebe den Buch 4 Sterne, 1 Stern Abzug, da ich gerne auch in die Geschichte von Konrad und Thekla eingetaucht wäre und hier doch wie im Vorgängerband die Kriegsgeschehnisse dominieren.

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