Kunden em pfehlungen
Rezensionen von pageturner:
Netter Roman, aber fehlende Chemie
Okaye Tage von Jenny Mustard
Sam, impulsiv und leicht chaotisch, kommt für ein Praktikum nach London und trifft dort auf einer Party den idealistischen Luc, der sich nach der Uni noch orientiert. Trotz des Wissens, dass ihre Verbindung wohl nur von kurzer Dauer sein wird, verlieben sich die beiden. Erzählt aus beiden Perspektiven, begleiten wir Sam und Luc durch die Höhen und Tiefen ihrer Beziehung.
Meine Erwartungen an diesen Coming-of-Age-Roman waren groß, da ich das Genre sehr gerne lese. Leider hat mich die Geschichte nur teilweise überzeugen können. Der Perspektivwechsel zwischen Sam und Luc hat mir gefallen, da wir so beide Gedankenwelten besser verstehen und Situationen aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten können. Jenny Mustard erzählt uns ihren gemeinsamen Sommer auf eine schöne Weise, inklusive der gemeinsamen Playlist und ihrem Insider, den titelgebenden „Okaye Tage“. Luc lässt sogar seine strengen Alltagsroutinen für Sam fallen.
Doch trotz dieser liebevollen Details hat es bei mir einfach nicht „Klick“ gemacht. Die Chemie zwischen den beiden wirkte für mich blass und ungreifbar. Vielleicht lag es auch daran, dass mir beide Protagonist*innen nicht durchgehend sympathisch waren. Luc war oft zu obsessiv mit seinen Routinen, während Sam, besonders gegen Ende, recht egoistisch wirkte.
Was ich jedoch mochte, waren die aktuellen Themen, die Mustard aufgegriffen hat. Lucs Wunsch, für ein umweltfreundliches Unternehmen zu arbeiten und dabei die Schwierigkeit, erst bei weniger umweltbewussten Firmen Berufserfahrung sammeln zu müssen, war ein interessanter Aspekt. Auch der Umgang mit dem Kinderwunsch in Beziehungen und die Darstellung von Frauen, die keine Kinder möchten, fand ich sehr gut und wichtig. Der daraus entstehende Konflikt zwischen Sam und Luc wurde für meinen Geschmack jedoch zu leicht und blauäugig gelöst.
Alles in allem bleibt es ein netter Roman, der mir vermutlich nicht in Erinnerung bleiben wird. Besonders positiv hervorheben möchte ich jedoch die Übersetzung von Lisa Kögeböhn. Auch wenn mich die Geschichte inhaltlich nicht ganz abgeholt hat, war das Buch sprachlich hervorragend!
Gelungenes Debüt
Kleine Monster von Jessica Lind
Pia und Jakob bekommen überraschend einen Anruf von der Schule: Es gab einen Vorfall zwischen ihrem Sohn Luca und einer Mitschülerin. Während Jakob fest an Lucas Unschuld glaubt, wird Pia von Zweifeln und Ängsten geplagt. Sie beginnt, Luca intensiv zu beobachten und verlangt Antworten, doch Luca schweigt hartnäckig.
Die Handlung spielt auf zwei Zeitebenen: Im Hier und Jetzt kämpft Pia darum, die Wahrheit herauszufinden, während sie gleichzeitig in ihre eigene Kindheit zurückblickt. Wir erfahren von ihrer engen Bindung zu ihren Schwestern Romi und Linda und dem tragischen Ereignis, das ihre Familie damals erschütterte. Diese Vergangenheit hat großen Einfluss auf Pias Gegenwart und ihre Beziehung zu Luca.
Jessica Lind gelingt es eindrucksvoll, Pias wachsendes Misstrauen und ihre inneren Konflikte zwischen Liebe und Zweifel zu schildern. Ist Luca tatsächlich eine Gefahr, oder sind Pias Ängste und Vorurteile nur durch ihre eigene Kindheit beeinflusst? Ich war selbst manchmal hin- und hergerissen, was ich glauben sollte.
"Kleine Monster" ist spannend, manchmal fast ein bisschen unheimlich und definitiv ziemlich intensiv. Auch wenn der Klappentext vermuten lässt, dass der Vorfall im Mittelpunkt steht, dreht sich die Handlung vor allem um Pias Psyche und ihren Umgang mit der Situation. Pia ist eine vielschichtige Figur, deren Verzweiflung und Ängste ich gut nachvollziehen konnte. Luca tat mir leid, denn er leidet unter dem wachsenden Misstrauen seiner Mutter. Die Situation zwischen den beiden spitzt sich immer mehr zu, was stellenweise schwer zu ertragen ist (vor allem gegen Ende).
Puh, dieses Buch hallt nach. Es ist keine leichte Lektüre – Jessica Lind widmet sich Themen wie Schuld, Trauer und Kindstod (TW an der Stelle). Aber insgesamt gibt’s von mir eine klare Leseempfehlung für dieses eindringliche Familiendrama, das sehr zum Nachdenken anregt. Einziger "Kritikpunkt": Einige Fragen bleiben offen (wer hat die Tür offen gelassen?! ????) und lassen Raum für Interpretationen.
Nicht nur Mutter, sondern auch Frau
Ava liebt noch von Vera Zischke
Ava ist 43 Jahre alt, Mutter von drei Kindern und fühlt sich erschöpft und leer. Ihre Identität hat sie vollständig in ihrer Mutterrolle verloren, und sie weiß kaum noch, wer sie außerhalb davon ist. Doch eines Tages begegnet sie dem 19 Jahre jüngeren Kieran und verliebt sich in ihn. Aus dieser Begegnung entwickelt sich eine Beziehung, die Ava wieder aufblühen lässt und ihr zeigt, dass sie nicht nur Mutter, sondern auch eine eigenständige Frau ist.
Vera Zischke ist mit diesem Roman meiner Meinung nach ein wunderbares Werk über eine Liebe mit großem Altersunterschied gelungen. Sie behandelt das Thema sensibel und respektvoll, ohne je ins Kitschige abzurutschen. Immer wieder kreuzen sich die Wege von Ava und Kieran zu verschiedenen Zeitpunkten in ihrem Leben. Sie stellen fest, dass sie einander nicht vergessen können und wie viel sie einander bedeuten. Durch die Beziehung mit Kieran erwacht Ava aus ihrer emotionalen Starre und beschreibt die Zeit mit ihm sogar als ihr „zweites Leben“. Sie erkennt, dass sie weit mehr ist als nur die Mutter von drei Kindern. Das Buch zeigt eindrucksvoll, dass wir im Leben mehr als eine Rolle spielen können und dass es sich lohnt, auszubrechen, wenn wir unglücklich sind. Es thematisiert auch die Herausforderungen und Vorurteile, denen Paare mit einem großen Altersunterschied begegnen. Vera Zischke widmet sich dem oft tabuisierten Thema „Ältere Frau, jüngerer Mann“. Ava und Kieran sehen sich immer wieder damit konfrontiert, dass er wesentlich jünger ist, und Ava ist sich der Tatsache bewusst, dass Kieran eines Tages ohne sie weiterleben muss, weil sie ihn wahrscheinlich überleben wird. Besonders gut gefiel mir, dass Ava sich dieser Schattenseiten der Beziehung bewusst ist. Der Roman setzt sich zudem mit den unrealistischen Erwartungen auseinander, die an Mütter gestellt werden. Vera Zischke zeigt, dass Muttersein nicht zwangsläufig die höchste Erfüllung bedeuten muss, auch wenn man seine Kinder sehr liebt. Besonders wichtig ist die Botschaft, dass man auch ein eigenes (Liebes-)Leben neben der Rolle als Mutter nicht vergessen sollte. Ein wunderschöner Roman, den ich mit Freude gelesen habe und den ich auch Nicht-Müttern empfehlen kann! Und ich gebe zu: Am Ende habe ich mich selbst ein wenig in Kieran verliebt.
Netter Coming-of-Age-Roman
Die Sache mit Rachel von Caroline O'Donoghue
Das Buch erzählt die Geschichte der jungen Studentin Rachel und ihres Freundes James, die gemeinsam die Höhen und Tiefen des Erwachsenwerdens durchleben. Rachel ist die Erzählerin und die Handlung wechselt immer wieder zwischen ihrer Studienzeit in der Vergangenheit und der Gegenwart. O'Donoghue verwendet einen flüssigen Schreibstil und verleiht der Geschichte eine gewisse Leichtigkeit, auch wenn ernste Themen angesprochen werden.
Besonders gelungen ist die Dynamik zwischen den Charakteren, insbesondere zwischen Rachel, James und dem Literaturprofessor Dr. Fred Byrne. Ein großer Kritikpunkt ist jedoch die klischeehafte Darstellung von James, die deutlich weniger stereotyp hätte sein können. Dennoch hat mir der Humor der Autorin, beispielsweise die Handlung rund um die Lesung, ganz gut gefallen. Wer sich für politische und gesellschaftliche Themen rund um Irland interessiert, der wird in diesem Roman fündig. O'Donoghue lässt verschiedene sozialkritische Themen in die Handlung einfließen, wie etwa die Finanzkrise von 2010 und deren Auswirkungen auf die Menschen in Irland. Auch die Arbeit von Dr. Byrne über die Hungersnot im 19. Jahrhundert und die Thematik der Abtreibungsgesetze in Irland werden eingehend behandelt. Diese Aspekte waren mir teilweise nicht bewusst und haben mir wirklich neue Denkanstöße gegeben. Der Roman bietet eine solide Coming-of-Age-Geschichte, die jedoch keine neuen Wege beschreitet. Obwohl ich das Buch unterhaltsam fand, wird es mir wahrscheinlich nicht lange in Erinnerung bleiben, da bei mir der Funke nicht ganz übergesprungen ist.
Mal was Anderes
Mein Mann von Maud Ventura
Die Protagonistin in Maud Venturas Roman „Mein Mann“ (Ü: Michaela Messner) könnte nicht zufriedener sein: Glücklich verheiratet, zwei süße Kinder, im Job erfolgreich als Lehrerin und Übersetzerin. Trotzdem gibt diese leise Stimme in ihrem Kopf einfach keine Ruhe: Liebt mich mein Mann wirklich? Aber wenn er mich wirklich liebt, warum hat er dann gestern nicht meine Hand genommen, als wir zusammen Ferngesehen haben … sie steigert sich immer mehr in ihre Obsession hinein, bis sie irgendwann eine Grenze überschreitet.
Die Geschichte wird aus der Sicht dieser namenlosen Frau erzählt und spielt sich über eine Woche ab. Ihr gesamter Alltag, ihre Gedanken und ihr Leben drehen sich nur um ihren Mann. Sie ist sich ihrer emotionalen Abhängigkeit voll bewusst und testet immer wieder seine Liebe. Anfangs sind es kleinere Tests, die sich im Verlauf der Handlung zunehmend intensivieren.
Ventura zeichnet in diesem Debütroman ein schonungsloses Porträt einer besessenen Frau, deren Welt sich fast ausschließlich in ihrem eigenen Kopf abspielt. Alles, was ihr Mann tut oder sagt, wird von ihr durch die Brille ihrer Zweifel und Ängste betrachtet. Besonders spannend ist, dass wir nichts über die Gedanken des Ehemanns erfahren, was uns bis zum Ende im Unklaren darüber lässt, ob er überhaupt merkt, was für ein Spiel seine Frau mit ihm treibt. Das Ende des Buches bringt eine überraschende Wendung und bietet eine neue Perspektive auf die Geschichte.
Dieser Roman fordert die Lesenden heraus, sich auf ein schwieriges Thema und eine Protagonistin einzulassen, die man mit ziemlicher Sicherheit nicht mögen wird. Ihre Gedanken und Handlungen sind oft schwer nachvollziehbar, und manchmal denkt sie Dinge, die völlig abwegig erscheinen. So sagt sie beispielsweise, dass sie den Tod ihrer Kinder eher verkraften könnte als den Verlust ihres Mannes. Gerade weil ich mich nicht mit ihr identifizieren konnte, fand ich das Buch umso faszinierender. Wer sich auf diese außergewöhnliche Protagonistin und die toxische Beziehung einlässt, entdeckt ein sehr gutes Buch, das zum Nachdenken anregt. Kein Wunder, dass dieser Roman in Frankreich so erfolgreich ist!
Netter Roman ohne Tiefgang
Experienced. Die Liebe bietet unbegrenzte Möglich von Young, Kate
"Experienced" ist ein angenehmer Roman mit einem leichten und zugänglichen Schreibstil. Die Geschichte folgt der dreißigjährigen Bette, die sich in einer unerwarteten Lebensphase wiederfindet, als ihre Freundin Mei eine dreimonatige Beziehungspause vorschlägt. Bette, die eigentlich keine Lust auf dieses Experiment hat, sieht sich plötzlich mit den Tücken und Chancen der Dating-Welt konfrontiert.
Der Roman besticht durch seine sympathischen Figuren. Bette ist eine authentische und liebenswerte Protagonistin, deren Unsicherheiten und innerer Konflikte gut nachvollziehbar sind. Auch die Nebencharaktere, allen voran Ash und Ruth, sind charmant und tragen zur lockeren und unterhaltsamen Atmosphäre bei. Allerdings mangelt es der Geschichte an Tiefe. Die Handlung ist weitgehend vorhersehbar, und die Entwicklung der Figuren bietet wenig Überraschungen. Bettes Reise zu sich selbst und ihrer Queerness verläuft in vorhersehbaren Bahnen, ohne größere emotionale oder narrative Höhepunkte. Insgesamt ein netter Roman für zwischendurch. Wer eine leicht verdauliche, charmante Geschichte über Selbstfindung und queere Liebe sucht, wird hier fündig werden, auch wenn tiefere Einblicke und unerwartete Wendungen eher Mangelware bleiben.
Spannendes Gedankenexperiment
Wir werden jung sein von Maxim Leo
Maxim Leo führt die Leser*innen auf eine 300-seitige Reise durch ein unerwartetes Szenario: Eine Medikamentenstudie an der Berliner Charité lässt eine Gruppe von Teilnehmer*innen plötzlich jünger werden, was nicht nur ihr eigenes Leben, sondern auch die Gesellschaft um sie herum auf den Kopf stellt.
Wir begleiten Jakob, Jenny, Wenger und Verena durch kurze, prägnante Kapitel, in denen sie mit den Folgen dieses unerwarteten Ereignisses konfrontiert werden. Jakob verliert seine Lust, Jenny wird überraschend schwanger, Wenger blüht auf und Verena erzielt überraschende Erfolge als Ex-Sportstar. Doch als die Welt von ihrer Verjüngung erfährt, geraten die Dinge außer Kontrolle.
Der erfrischende und leicht zugängliche Schreibstil von Leo, gepaart mit seiner subtilen Ironie, macht das Gedankenexperiment zu einem unterhaltsamen Leseerlebnis. Er wirft dabei tiefgründige ethische und gesellschaftliche Fragen auf, die mit der Möglichkeit der biologischen Verjüngung einhergehen, und regt zum Nachdenken über die Konsequenzen wie Überbevölkerung oder ausbleibende Schwangerschaften an.
Leider muss ich allerdings zugeben, dass ich zu keiner der Figuren eine echte emotionale Bindung aufbauen konnte. Vielleicht lag das daran, dass einige Charaktere etwas klischeehaft wirkten, wie etwa Wenger als eiskalter Patriarch. Dadurch fiel es mir schwer, mit ihren Schicksalen mitzufühlen. Ein weiterer Kritikpunkt ist das letzte Drittel des Buchs, das etwas konstruiert wirkte und daher meiner Meinung nach viel Potenzial verschenkt hat. Auch das abrupte Ende, das etwas überstürzt erscheint, konnte mich nicht vollständig überzeugen. Hier hätten ein paar mehr Seiten sicherlich geholfen, die Handlung insgesamt besser abzurunden.
Trotz dieser kleinen Kritikpunkte bleibt "Wir werden jung sein" ein außergewöhnlicher und empfehlenswerter Roman, der die Leser*innen auch nach dem Zuklappen des Buches noch beschäftigen wird.
Wunderschönes Buch
Hallo, du Schöne von Ann Napolitano
Liebe, Schmerz, Erwartungen, psychische Krankheiten und Familiendynamik - eine emotionale Achterbahn, die ich von der ersten bis zur letzten Seite sehr gerne gelesen habe! In Napolitanos bewegendem und packenden Familiendrama stehen die vier Padavano-Schwestern im Mittelpunkt. Man merkt deutlich, dass der Roman von "Little Women" inspiriert ist, was im Verlauf der Geschichte mehrmals betont wird und auch das Lieblingsbuch der Schwestern ist.
Ähnlich wie die March-Schwestern besitzen auch Julia, Sylvie, Cecilia und Emeline charmante und liebenswerte Eigenschaften. Besonders konnte ich mich mit Sylvie identifizieren, die ebenfalls ein Bücherwurm ist. Mir hat vor allem gefallen, dass die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird. Dadurch bekommt man einen tiefen Einblick in die Gefühlswelt der einzelnen Charaktere. Neben den Perspektiven der Padavano-Schwestern erhalten wir auch Einblicke in Williams Sichtweise. Sein Handlungsstrang ist sehr emotional, und ich habe intensiv mitgelitten. Und ganz nebenbei: das Cover fand ich auch super schön :)! Ein schönes Buch für alle, die gerne Familiendramen lesen.
Spannender Einblick in die Literaturwelt
Yellowface von R. F. Kuang
Athena Liu hat mit nur 27 Jahren bereits beachtliche Erfolge als Schriftstellerin erzielt: Ihre drei Romane sind Bestseller und sie hat mehrere Literaturpreise gewonnen. Doch ihre Freundin June Hayward ist bitterlich neidisch auf sie. Trotz ihrer gemeinsamen Studentenzeit treffen sich die beiden nur alle paar Monate, um über das Schreiben zu sprechen.
Als Athena bei einem Treffen in ihrer Wohnung tragisch stirbt, entwickelt June einen Plan, um von Athenas unveröffentlichtem Manuskript zu profitieren. Das Buch mit dem Titel "Die letzte Front" handelt von chinesischen Arbeitern im Ersten Weltkrieg. June überarbeitet das Werk und gibt es als ihr eigenes aus. Als "Juniper Song" wird sie plötzlich als gefeierte Autorin bekannt und erhält einen lukrativen Verlagsvertrag. Doch bald ziehen dunkle Wolken auf: Juniper Song muss mit Neidern und Bedrohungen in den sozialen Medien umgehen und fühlt sich einsam und bedroht.
Die Geschichte fesselt von Anfang an und bietet einen faszinierenden Einblick in die Welt des Verlagswesens und den Ruhm als Schriftsteller*in. Rebecca F. Kuang gelingt es, Junes Gedanken und Motive so einfühlsam darzustellen, dass man mit ihr mitfühlt, auch wenn ihre Handlungen fragwürdig sind. Die Geschichte zeigt eindrucksvoll die Macht und die Gefahren von Social Media für Autor*innen. Trotz einiger schockierender Momente ist das Buch packend geschrieben und gehört zu meinen Favoriten des Jahres 2024. Fünf Sterne und eine klare Leseempfehlung!










