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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Bibibabby:

Mit Wutanfällen bekommt man keine Freunde

Elefant will durch die Wand von Britta Sabbag

"Elefant will durch die Wand" ist ein schönes Bilderbuch. Die Geschichte ist in Reimform erzählt, was meinem Kind sehr gefallen hat.

Die Geschichte ist unkompliziert. Elefant ist sauer, weil nichts nach seinem Geschmack läuft. Er will nicht am Wasserloch anstehen. Er will nicht früh ins Bett gehen.

Er ist das größte und stärkste Tier in der Savanne und will machen, was er will!

Seine Freunde erklären ihm, dass seine schlechte Laune problematisch ist und das er mehr Geduld braucht. Das hört Elefant ungern. Nur nachdem seine Freunde ihn verlassen beschließt Elefant, sein Verhalten zu ändern.

Das Buch ist eine gute Anregung, mit Kindern über Wutanfälle und Negativität zu sprechen. Alleine reicht es aber nicht. Im Buch wird Elefant in Reimen zwar belehrt und ihm wird erklärt, dass er mehr Geduld braucht und mit anderen kommunizieren sollte. Doch es gibt im Buch da kein positives Beispiel oder Vorbild.

Die Aufmachung finde ich nur teilweise gelungen. Die Bilder im Buch sind bunt und die Gesichter der Tiere ausdrucksstark gezeichnet. Die Schrift hätte aber ein bisschen größer sein können; ich habe beim Vorlesen eine Zeile übersehen. Zu den Bildern gehören auch manchmal Texte, bei denen ich nicht wusste, ob sie vorgelesen werden sollen.

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Fanatsy-Horror für Kinder

Schatten - Der Pakt (Schatten 1) von Timo Parvela

"Schatten" ist eine Fanatsy-Horror Geschichte für Kinder ab 10 Jahren. Das Buch ist sehr schön illustriert mit vielen stimmungsvollen und düsteren Bildern. Es ist aber kein Graphic-Novel, obwohl im Klappentext steht, dass das Buch "ein ideales Geschenk für alle Graphic-Novel-Fans" sei (was nicht falsch ist, da die Bilder tatsächlich ziemlich Graphic-Novel-artig gezeichnet sind).

Die Handlung ist spannend, düster und zum Teil recht gruselig für die jüngeren Leser und Leserinnen. Um seine beste Freundin Sara von einer lebensbedrohlichen Krankheit zu heilen gibt der dreizehnjährige Pete seinen Schatten ab. Doch stellt er fest, dass er mit dem Schatten auch das Gute in ihm verloren hat. Mit der nun gesunden Sara macht sich Pete auf dem Weg, seinen Schatten zurückzubekommen. Die Freunde begegnen Wichtel, Gnome und anderen Wesen.

Das Buch, mit seinen knapp 200 Seiten, ist kurzweilig und spannend zu lesen. Es ist aber der erste Band einer Trilogie und endet somit mit einem Cliffhanger.

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Lustig aber auch ernst

Henry Kolonko und die Sache mit dem Finden von Maja Konrad

Henry Kolonko sammelt Fundsachen und versucht, ihre Besitzer zu finden. Das macht er seit dem Tod seiner Mutter. Er machte das alleine, bis Pippa mit ihrer Familie in eine Nachbarwohnung einzieht. Sie könnten unterschiedlicher nicht sein, doch zusammen sind sie ein tolles Team und bringen viele Sachen zurück zu ihren Besitzern.

Die Geschichte ist liebevoll erzählt und spannend. Der Schreibstil macht das Buch einfach zum Lesen und der Text ist durch kleine niedliche (schwarz/weiß) Illustrationen aufgelockert.

Im Buch werden Themen angesprochen, die man mit seinen Kindern auch durchsprechen kann, zum Beispiel wie man mit Verlust umgehen kann oder wie Freunde mit unterschiedlichen Persönlichkeiten Verständnis füreinander entwickeln können. Und warum tun wir überhaupt, was wir tun?

Insgesamt: eine sehr schöne Geschichte zum Vorlesen oder selber lesen.

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Wichtiges Thema aber nicht für so junge Kinder

Mieko tanzt von Mariko Miyata-Jancey

Dieses Buch hat eine Altersempfehlung von 3 Jahren. Doch als Mutter von kleinen Kindern würde ich ihnen dieses Buch nicht vorlesen, aus rein praktischen Gründen.

Durch das Buch werden Kinder ermutigt, ihren eigenen Weg zu finden. Sie lernen, dass sie nicht immer tun müssen, was die Anderen tun.

Wer Kinder hat, weiß: Kinder in dem Alter (3, 4) haben schon ihre eigenen Meinungen. Sie sind schon bockig genug und brauchen keine weiteren Vorbilder um noch weitere Sachen zu hinterfragen.

Darüber hinaus, auch wenn ich glaube, dass man heutzutage das Geschlechts-Thema aufgeschlossen betrachten sollte, finde ich es unnötig, kleine Kinder so früh mit diesen Ideen zu konfrontieren. Sie haben eh kein klares Konzept von Geschlecht. Mein Fünfjähriger glaubt, zum Beispiel, dass Glotzen nur für Mädchen sind.

Die Aufmachung des Buches finde ich auch enttäuschend. Der Zeichenstil gefällt mir gar nicht: die Figuren wirken etwas unsympathisch und beinahe stereotypisch. Es sind auch Tippfehler im Text.

Insgesamt: bin nicht so begeistert.

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Comicbuch für kleine Detektivgeschichten-Fans

Miss Kat von Jean-Luc Fromental

Dieses Buch ist eine Detektivgeschichte in Comicbuchform für Kinder ab 6 Jahren. Mit 64 Seiten lässt sich das Buch relativ schnell lesen.

Es ist ein bisschen schwer, dieses Buch einzuordnen. Es ist für Erstleser gedacht und die Handlung ist kurz und unterhaltsam, mit einigen unvorhersehbaren Wendungen, aber ohne groß Spannung aufzubauen, was ich für junge Leser absolut passend finde.

Den Stil der Zeichnungen finde ich cool, er erinnert ein bisschen an "Film noir". Er gibt Kindern das Gefühl, ein Erwachsenen-Buch zu lesen.

Mir hat auch die Darstellung der Figuren gefallen: manche sehen ein bisschen wie Tiere aus und benehmen sie sich auch entsprechend.

Für Erstleser ist allerdings die Schrift vielleicht zu klein und die Sprechblasen manchmal kompliziert gestaltet. Der Sprachstil ist umgangssprachlich und manche Charaktere machen auch "Sprachfehler". Deswegen würde ich dieses Buch eher älteren Kindern geben.

Insgesamt: ein lustiges und kurzweiliges Comic für kleine Detektivgeschichten-Fans.

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Kinderkrimi, spannend und lehrreich

Die Hochhaus-Detektive - Achtung, Handyfalle! (Die Hochhaus-Detektive-Reihe Band 2) von Johanna Lindemann

Die Hochhausdetektive sind wieder in Action im zweiten Band der Serie!

Nach den Sommerferien langweilen sich unsere Helden Anton, Isha und Mesut, doch bald haben sie einen neuen Fall zu ermitteln: der fiese Maxim klaut offensichtlich Handys, vermutlich um sie zu verkaufen.

Die Serie finde ich sehr schön, weil die Geschichte nicht nur ein Krimi ist, sondern viele Details enthält, die uns ermöglichen, mehr über die familiären und kulturellen Hintergründe der Hauptfiguren zu erfahren.

In diesem Buch wird auch die Sicherheit bei der Nutzung von Handys thematisiert. Für die Zielgruppe (ab 8 Jahren) ist das ein wichtiges Thema, das nicht immer von den Eltern angesprochen wird.

Das Buch ist einfach zu lesen und man muss nicht den ersten Band lesen, um die Geschichte zu verstehen. Der Text wird auch durch einige schwarz-weiß Bilder aufgelockert.

Eine kurzweilige Geschichte für Krimi-fans.

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Tolle Superheld-Geschichte für Bücherwürme

Bookmän: Alles Konfetti von Rüdiger Bertram

"Bookmän" ist eine tolle Superheld-Geschichte für junge Leser.

Das Cover sieht sehr cool aus und hat meinen Sohn sofort angesprochen. Es zeigt die Hauptfiguren Matteo und Kim sowohl in ihren Superheld-Anzügen als auch ohne Anzüge sowie Herrn Steinschweiger, einen ehemaligen Fußballprofi der jetzt als Bibliothekar arbeitet.

Die Geschichte fand ich unterhaltsam und angemessen für die Zielgruppe. Es gibt ein bisschen Action und einen Bösewicht, der letztendlich relativ harmlos ist (außer für Bücher).

Besonders gut gefallen hat mir die Entwicklung der Freundschaft zwischen Matteo und Kim, zwei Kinder, die am Anfang nicht so viel gemeinsam haben.

Ich fand auch die Idee schön, dass ein ehemaliger Fußballspieler als Bibliothekar arbeitet und dass sportliche Menschen auch Bücher lieben können.

Weniger gelungen ist, wie die Superkräfte eingesetzt wurden, um den Bösewicht zu besiegen. Hoffentlich werden unsere Helden im zweiten Band ihre Superkräfte weiter entwickeln.

Insgesamt eine tolle Geschichte, insbesondere für kleine Bücherwürme.

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Schönes Freundebuch

Wieso? Weshalb? Warum? - Meine Schulfreunde von Dela Kienle

Das "Wieso? Weshalb? Warum?"-Freundebuch ist eine tolle Idee. Welches Kind kennt diese Sachbuchreihe nicht?

Wie es bei Freundebüchern üblich ist, gibt es in diesem Buch pro Freund:in eine Doppelseite zum Ausfüllen. Jede Doppelseite hat ein von fünf Themen: Weltraum, Dinosaurier, Pferde, Tiere oder Meer, in einer sich wiederholenden Reihenfolge.

Im Buch sind genug Seiten für das Kind und 27 Freunde.

Die Seiten sind im typischen "Wieso? Weshalb? Warum?"-Stil schön illustriert und enthalten ein Wissenshäppchen, das dem Thema entspricht.

Das Buch kommt im A5 Format mit einem Hardcover, praktisch für kleine Hände, aber ein bisschen zu schmal für meinen Geschmack.

Der Fragebogen ist eher für Kinder geeignet, die schon lesen und schreiben können, da es viel zum Schreiben und Ankreuzen gibt und nicht so viel Platz zum Zeichnen.

Ein tolles Geschenk für kleine Wissens-Sammler.

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Düstere und stimmungsvolle Geschichten

Diese paar Minuten von Rudolf Habringer

"Diese paar Minuten" ist eine Sammlung von 12 kurzen Geschichten. Das Cover passt sehr gut zum Inhalt: stimmungsvoll, gedankenvoll und leicht düster. Es zeigt einen Bahnsteig in der Nacht. Kommt noch irgendeinen Zug? Wird noch etwas passieren? Keine Ahnung. Aber es wird beobachtet und es wird erzählt.

Mich hat der Schreibstil überzeugt: besinnlich, nahe an den Figuren, schnörkellos. Es liest sich wie ein Gedankengang, als hätten uns die Hauptfiguren ihre Geschichten selber erzählt.

Die Erzählungen sind etwas düster. Viele haben mit dem Tod zu tun. Man neigt dazu, dieses Buch als Krimi zu betrachten und entsprechend zu lesen. Das sollte man aber nicht tun. Die Geschichten bleiben offen, niemand wird verhaftet und emotionaler Abschluss gibt's meistens weder für den Leser noch für die Protagonisten.

Was nach der Lektüre bei dem Leser bleibt ist nicht die Lösung eines Rätsels, sondern der Eindruck, dass man traurige Momente miterlebt hat.

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Der kleine Perry auf seinem ersten Weltraum-Reise

Der kleine Perry 1: Das Geheimnis des Wanderplaneten von Olaf Brill

Dieses Comic ist meine erste Begegnung mit Perry Rhodan.

Das bunte Buchcover zeigt Perry und ein junges außerirdisches Mädchen, schwebend in der Luft über einem lila Planeten. Im Hintergrund ist ein kugelförmiges Raumschiff, im Weltall schwimmen riesige Fische und Wale. Das cover ist sehr schön und verspricht jede Menge Abenteuer.

Mein fünfjähriger Sohn hat das Comic durchgeblättert und war von den Bildern begeistert.

Als Erwachsene fand ich die Handlung ein bisschen enttäuschend. Die Idee klingt gut: Perry wird in eine Mondrakete teleportiert, begegnet zwei Außerirdischen of dem Mond und sie müssen zusammen die Rätsel eines Geisterwesen lösen. Für Kinder ist die Geschichte ganz ok.

Aber ich fand die Rätsel unoriginal und die Aufgaben sinnlos. Warum versucht das Wesen sein Wissen zu teilen? Wie können ein paar Rätsel beweisen, dass man würdig ist, die Geheimnisse der "Welt der ewigen Jugend" zu bekommen?

Auch wenig gelungen ist, wenn Perry ohne Punkt und Komma "zu schnell" spricht: da muss man ironischerweise langsamer lesen, um den Text zu verstehen.

Aber die Hauptsache ist: das Kind fand das Buch sehr toll.

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