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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von dosi80:

Lektüre für den Sommer

Dem Meer entgegen von Lidija Hilje

Der Roman „Dem Meer entgegen“ der kroatischen Autorin Lidija Hilje hat mir im Großen und Ganzen gut gefallen.
Das Buch spielt im Jahr 2000 in Kroatien, welches gerade den Krieg hinter sich hat.
Die Hauptfigur Ivona erlebt in ihrem Leben viele schwierige Situationen (Scheidung von ihrer großen Liebe, Auseinandersetzungen mit und in ihrer Familie, Verkauf des Hauses der Familie, berufliche Schwierigkeiten, …) und muss dementsprechend teils schwierige Entscheidungen treffen.

Das Buch ist leicht verständlich geschrieben und deshalb angenehm zu lesen. Teilweise ist es ein bisschen in die Länge gezogen, wird aber nicht langweilig.
Die Charaktere wirken sympathisch und man kann gut mit ihnen mitfühlen. Die Landschaft Kroatiens ist gut beschrieben.

Dieser Roman ist eine gute Wahl für eine Sommerlektüre, perfekt für den Urlaub.

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Zum Wohlfühlen

Nächstes Mal für immer von Lucien Marant

Der Roman Nächstes Mal für immer des Autors Lucien Marant ist ein echter Wohlfühlroman, der den Leser/die Leserin nach Paris führt.
Die Geschichte läuft in 2 Zeitebenen ab und zwar 1999 und 20 Jahre später im Jahr 2019.
Die Hamburgerin Mona kommt für ihr Studium ein Semester nach Paris. Dort lernt sie bald den charmanten Thibauld kennen und verguckt sich in ihn.

20 Jahre später, 2019, kehrt sie nach Paris zurück und trifft in ihrem damaligen Lieblingscafe wieder Thibauld wieder, der dieses nun leitet. Die Chemie zwischen den beiden ist wie vor 20 Jahren und die beiden kommen sich – wieder – näher.
Doch ihre Beziehung wird auf mehrere Proben gestellt.
Das Buch lässt sich flüssig lesen und macht neugierig, darauf was zwischen Mona und Thibauld passiert ist bzw. passieren wird.
Ein gutes Buch für den Sommer und mit Urlaubsfeeling!

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Wenn aus Liebe Konkurrenz wird

Maja & Natascha von Elyse Durham

Während des 2. Weltkriegs, im Jahr 1941, kommen die Zwillinge auf die Welt, Maja und Natascha, in Leningrad auf die Welt. Ihre Mutter Elisaweta, eine Tänzerin, nimmt sich das Leben und die Mädchen wachsen bei ihrer Patentante auf.

Beide sind begeisterte Tänzerinnen und träumen davon beim berühmten russischen Kirow-Ballett groß rauszukommen und durch die Welt zu reisen.

Doch ein neues Gesetz erlaubt nur einer Person einer Familie auszureisen. Dadurch werden die Schwestern zu großen Konkurrentinnen und jede möchte die Beste sein, aber mit welchen Mitteln?

Der Roman der Autorin Elyse Durham begleitet die Schwestern Maja und Natascha sowie das Ensemble verschiedene Produktionen.
Der Roman ist grundsätzlich gut geschrieben. Man konnte ein bisschen in das Leben, ob real dargestellt oder nicht, in der damaligen Sowjetunion eintauchen.

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Pageturner

Eisnebel von Kate Alice Marshall

Das Buch der US-amerikanischen Autorin Kate Alice Marschall „Eisnebel“ ist ein sehr gut gelungener Thriller.
Das Buch hat einen guten Schreibstil und ist spannend bis zur letzten Seite, außerdem hat es viele Wendungen.
Theodora, genannt Theo, verbringt mit ihrem Verlobten Connor die Vorweihnachtszeit im Anwesen seiner Familie, abgeschieden in den Bergen.

Doch dort ist sie nicht willkommen. Sie erhält immer wieder Nachrichten, dass sie verschwinden soll. Außerdem plagen sie immer wieder Albträume und sie hat das Gefühl, diese Gegend bereits zu kennen, obwohl sie sich nicht erinnern kann.
Immer mehr wird klar, dass die Familie Geheimnisse hat, die auf alle Fälle Geheimnisse bleiben sollen. Doch Theo hat auch selbst Geheimnisse.

Ein sehr spannendes Buch bis zur letzten Seite.
Freue mich auf das nächste Buch der Autorin.

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Starke Frauen

Wir dachten, das Leben kommt noch von Elisabeth Sandmann

Der Roman "Wir dachten, das Leben kommt noch" von Elisabeth Sandmann handelt unter anderem wieder von Gwen und ihrer, inzwischen verstorbenen, Großmutter Ilsabe, die man schon aus dem Roman "Portrait auf grüner Wandfarbe" kennt.
Gwen möchte ein Buch über die vergessenen Heldinnen des 2.

Weltkrieges, den SOE-Agentinnen, schreiben.
In ihrer Recherche stößt sie auf verschiedene Frauen, die in dieser Zeit sehr mutig waren und auch ihre Großmutter hatte da ihre Finger im Spiel.

Der erste Roman von Elisabeth Sandmann hat mir besser gefallen, dieses Mal war es teilweise etwas langatmig und ich konnte keinen Zugang zu den handelnden Personen finden.

Insgesamt jedoch ein gutes Buch über starke Frauen, die leider vergessen wurden, da sie nicht an der Front gekämpft haben, jedoch sehr viel für die Freiheit ihrer Länder getan haben.

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Nichts für mich

Die drei Leben der Cate Kay von Kate Fagan

Das Buch der Autorin Kate Fagan erzählt von Cate Kay, einer Schriftstellerin mit mehreren Identitäten. In ihren Erinnerungen blickt sie auf ihr Leben zurück.
Die Idee des Buches ist eigentlich gut, die Geschichte in verschiedenen Sichten der Personen zu erzählen. Manche Szenen sind gut, anderen Szenen konnte ich nichts positives abgewinnen und dies erschwerte mir das Lesen manchmal sehr.

Auch die drei „Leben“ von Cate sind nicht immer klar voneinander zu unterscheiden, was das Lesen stellenweise verwirrend macht. Es gibt auch manchmal „Fußnoten“ der Cate, mit denen ich nichts anfangen konnte.
Zwischendurch verliert die Handlung etwas an Tempo und man muss sich mit dem Lesen „zwingen“.
Dieses Buch ist nichts für mich, deshalb habe ich nach gut 150 Seiten damit aufgehört.
Wie gesagt, interessante Idee, aber nichts für meinen Geschmack.

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Kann man seiner eigenen Mutter trauen?

Love, Mom von Iliana Xander

Mackenzie Casper verliert ihre Mutter Elizabeth Casper, die eine gefeierte Autorin ist, bei einem tragischen Unfall. Die Anteilnahme durch Fans und Medien ist groß.
Nach der Trauerfeier erhält Mackenzie einen Brief, der Seiten des Tagebuchs ihrer Mutter enthält.
Es wird nicht der einzige Brief bleiben.

Das Leben ihrer Mutter erscheint immer mysteriöser, hat diese in ihrer Vergangenheit Böses getan. Auch ihr Vater scheint einiges zu wissen.
Mackenzie und ihr guter Freund EJ durchforsten das Leben ihrer Mutter und stoßen dabei auf Geheimnisse, die auch Mackenzies restliche Familie betreffen.
Das Buch Love, Mom von Iliana Xander ist sehr gut geschrieben und ich konnte es kaum aus der Hand legen.
Jedes Kapitel bringt Wendungen und erzählt aus verschiedenen Perspektiven.
Wieder mal ein guter Thriller.
Ich freue mich auf das nächste Buch der Autorin, dass im Jänner erscheinen wird.

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Die Kunst der Kalligraphie

Hatokos wunderbarer Schreibwarenladen von Ito Ogawa

"Hatkokos wunderbarer Schreibwarenladen" hat gute Elemente, leid
er gibt es auch ein paar Schwächen.
Die Geschichte handelt von Hatoko, die einen Schreibwarenladen von ihrer Großmutter, oder wie Hatoko sie nennt "Vorgängerin". Dort schreibt sie für ihre Kunden Briefe in Schönschrift.

Die Scheibwaren bzw. der Stil Schreibens bzw. der Anrede verschiedener Personen ist ziemlich langatmig und mir fiel es teilweise schwer in der Geschichte zu bleiben.

Der Schreibstil des Buches ist einfach, die japanischen Schriftzeichen bzw. deren Erklärung hindern für mich den Fluß der Geschichte.
Leider fehlt es dem Buch an Tiefe und man bekommt keinen Zugang zu den handelnden Personen.

Insgesamt ist "Hatokos wunderbarer Schreibwarenladen" ein nettes Buch, dem Spannung und Tiefgang fehlen.

Nicht zu vergleichen mit "Frau Komachi empfiehlt ein Buch" oder "Die Tage in der Buchhandlung Morisaki"

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Schatten der Vergangenheit

Der Sommer am Ende der Welt von Eva Völler

Schatten der Vergangenheit

Das Buch „Der Sommer am Ende der Welt“ ist nicht mein erstes Buch der Autorin Eva Völler. Der Roman handelt von Hanna, einer Journalistin, die mit ihrer Tochter Katie auf der deutschen Nordseeinsel Borkum Urlaub macht und dabei den Hintergründen der Verschickungskinder aus den 1960iger-Jahren auf den Grund gehen möchte.

Dabei lernt sie den Arzt Ole kennen, dessen Familie mit der Geschichte des Heims verstrickt sein könnte. Sie bekommt Hinweise zu den früheren Geschehnissen und versucht diese zu entschlüsseln, dass mitunter auch gefährlich wird. Dieses Buch ist anders als die bisherigen Romane der Autorin, die ich gelesen habe und auch nicht das Beste, trotzdem hat es mir gut gefallen. Es lässt sich gut lesen und man bekommt einen Einblick, wenn wahrscheinlich auch nicht annähernd genug, in die Situation dieser Kinder.

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Natur und Emotionen

Wilder Honig von Caryl Lewis

Das Buch „Wilder Honig“ der Autorin Carly Lewis ist ein sehr schön geschriebener Roman.
Die Charaktere sind sehr sympathisch und man findet schnell Zugang zu jedem einzelnen.
Die Geschichte handelt von Hannah, die gerade ihren Ehemann John verloren hat, ihrer Schwester Sadie und Megan, die in Johns Testament auftaucht.

John hinterlässt 11 Briefe für Hannah, wo er seine Handlungen erklärt und dies immer wieder mit der Arbeit von und mit Bienen vergleicht.
Megan möchte Johns uneheliche Tochter kennenlernen und deshalb lädt Hannah Megan in ihr Haus ein.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten finden die drei Frauen, jede hat auf ihre Art eine Last zu tragen, zueinander.
Wilder Honig ist gut geschrieben und lässt sich zügig lesen. Für jeden, der sich an der Natur erfreut und emotionale Bücher gern hat.

Auf jeden Fall lesenswert!

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