Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Buchchecker :
Unglaublich fesselnd, brutal und düster
Unerreichbar - Abgrund von April Nierose
"Unerreichbar - Abgrund" ist der erste Teil der regionalen Psycho-Thriller-Dilogie von April Nierose.
Die Geschichte handelt unter anderem von den Zwillingsschwestern Clara und Camilla, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Während das Leben von Camilla nach außen perfekt zu sein scheint, versagt Clara bisher auf ganzer Linie.
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Ich habe von der Autorin bereits einige Bücher der Verfall-Reihe gelesen und jedes einzelne hat mich begeistert. Um so mehr habe ich mich auf die Unerreichbar-Dilogie gefreut.
Der Schreibstil ist einfach wieder großartig und unglaublich fesselnd, schon auf den ersten Seiten entwickelt sich eine regelrechte Sogwirkung. Ich konnte mich einfach nicht von dem Buch losreißen.
Erzählt wird die Geschichte in zwei Zeitebenen und aus der Ich-Perspektive, allerdings aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Im Mittelpunkt steht dabei die Gedanken- und Gefühlswelt der agierenden Figuren, die sehr anschaulich beschrieben wird. Das macht die einzelnen Charaktere zwar nicht unbedingt sympatisch, aber es verleiht ihnen und ihrem Handeln Authentizität. Es ist erschreckend und gleichsam faszinierend zu lesen, welche Abgründe sich in einem Menschen auftun können und wie die Erfahrungen, Gefühle und äußeren Umstände dazu führen können, dass Menschen zu Monstern werden.
Die Dilogie beinhaltet diverse Arten von Gewalt, für die am Anfang des Buches eine Trigger-/Contentwarnung ausgesprochen wird, welche unbedingt berücksichtigt werden sollte. Die detailliert beschriebenen Darstellungen physischer Gewalt sind nichts für schwache Nerven, da kann das erzeugte "Kopfkino" schon mal an die Nieren gehen.
Alles in allem konnte mich April Nierose auch mit diesem Buch von der ersten Seite an überzeugen. Da es sich um den ersten Teil einer Dilogie handelt, bleiben einige Fragen offen, weshalb ich den zweiten Teil unbedingt lesen werde!
Von mir gibt es für alle Psycho-Thriller-Fans eine ganz klare Kauf- und Leseempfehlung!
Mitreißende und nervenaufreibende Fortsetzung der Thriller-Reihe "Overkill"
Overkill von Astrid Korten; Eva-Maria Silber
"No-Name Girl" von Astrid Korten und Eva-Maria Silber ist der 2. Band der Thriller-Reihe "Overkill", der problemlos auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden kann.
Polizeihauptkommissarin Mo Celta und ihr Team nehmen die Ermittlungen auf, als die zwölfjährige Greta in München spurlos verwindet und etwa zeitgleich seltsam inszenierte Leichenteile gefunden werden.
In diesem Fall bekommt Mo es allerdings nicht nur mit Kindesentführung und einem mönströsen Psychopaten zu tun, sondern muss sich auch den Dämonen ihrer eigenen Vergangenheit stellen. ...
Der Schreibstil ist flüssig, mitreißend und die Kapitel haben eine angenehme Länge, die den Lesefluss nicht behindert.
Durch unterschiedliche Handlungsstränge, deren Zusammenhang anfangs noch unklar ist, wechselnde Blickwinkel, unerwartete Wendungen und ein rasantes Tempo bleibt die Spannung durchweg auf einem sehr hohen Level. Von der ersten Seite an hat mich die Geschichte gefesselt und in ihren Bann gezogen.
Der Fall ist thematisch erschreckend authentisch dargestellt und sorgte von Anfang bis Ende für eine sehr beklemmende Atmosphäre. Zudem hatte ich aufgrund der lebendigen und bildhaften Ausdrucksweise sofort Kopfkino, das hat Emotionen geweckt. Einige Szenen waren wirklich erschütternd und jagten mir eiskalte Schauer über den Rücken.
Im Gegensatz zum ersten Band stehen nun auch Mo und die Ermittlungen etwas mehr im Fokus. Gelegentliche Einblicke in ihr Privatleben und insbesondere die Rückblicke in ihre Kindheit, die dadurch geprägt war, dass ihre Schwester vor 27 Jahren spurlos verschwand, ermöglichen ein besseres Kennenlernen. Sie ist eine einfühlsame, kompetente und sympathische Frau, die ihr eigenes Päckchen zu tragen hat. Ich konnte mich sehr gut in ihre Lage hineinversetzen und mit ihr fühlen.
Aber auch die anderen Hauptfiguren sind gut beschrieben und authentisch dargestellt. Aufgrund der unterschiedlichen Erzählperspektiven ist es den Autorinnen hier sehr gut gelungen, die Gefühle und Gedanken zu transportieren, sodass die Handlungen gut nachvollziehbar waren.
Alles in allem ist "No-Name Girl" ein schockierender, packender Thriller, der brisante Themen anspricht und unter die Haut geht. Ich hatte einige nervenaufreibende Lesestunden und mit Sicherheit wird mir das Buch noch lange im Gedächtnis bleiben.
Von mir gibt es eine ganz klare Kauf- und Leseempfehlung!
Mitreißende und nervenaufreibende Fortsetzung der Thriller-Reihe "Overkill"
Overkill: No-Name Girl von Astrid Korten; Eva-Maria Silber
"No-Name Girl" von Astrid Korten und Eva-Maria Silber ist der 2. Band der Thriller-Reihe "Overkill", der problemlos auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden kann.
Polizeihauptkommissarin Mo Celta und ihr Team nehmen die Ermittlungen auf, als die zwölfjährige Greta in München spurlos verwindet und etwa zeitgleich seltsam inszenierte Leichenteile gefunden werden.
In diesem Fall bekommt Mo es allerdings nicht nur mit Kindesentführung und einem mönströsen Psychopaten zu tun, sondern muss sich auch den Dämonen ihrer eigenen Vergangenheit stellen. ...
Der Schreibstil ist flüssig, mitreißend und die Kapitel haben eine angenehme Länge, die den Lesefluss nicht behindert.
Durch unterschiedliche Handlungsstränge, deren Zusammenhang anfangs noch unklar ist, wechselnde Blickwinkel, unerwartete Wendungen und ein rasantes Tempo bleibt die Spannung durchweg auf einem sehr hohen Level. Von der ersten Seite an hat mich die Geschichte gefesselt und in ihren Bann gezogen.
Der Fall ist thematisch erschreckend authentisch dargestellt und sorgte von Anfang bis Ende für eine sehr beklemmende Atmosphäre. Zudem hatte ich aufgrund der lebendigen und bildhaften Ausdrucksweise sofort Kopfkino, das hat Emotionen geweckt. Einige Szenen waren wirklich erschütternd und jagten mir eiskalte Schauer über den Rücken.
Im Gegensatz zum ersten Band stehen nun auch Mo und die Ermittlungen etwas mehr im Fokus. Gelegentliche Einblicke in ihr Privatleben und insbesondere die Rückblicke in ihre Kindheit, die dadurch geprägt war, dass ihre Schwester vor 27 Jahren spurlos verschwand, ermöglichen ein besseres Kennenlernen. Sie ist eine einfühlsame, kompetente und sympathische Frau, die ihr eigenes Päckchen zu tragen hat. Ich konnte mich sehr gut in ihre Lage hineinversetzen und mit ihr fühlen.
Aber auch die anderen Hauptfiguren sind gut beschrieben und authentisch dargestellt. Aufgrund der unterschiedlichen Erzählperspektiven ist es den Autorinnen hier sehr gut gelungen, die Gefühle und Gedanken zu transportieren, sodass die Handlungen gut nachvollziehbar waren.
Alles in allem ist "No-Name Girl" ein schockierender, packender Thriller, der brisante Themen anspricht und unter die Haut geht. Ich hatte einige nervenaufreibende Lesestunden und mit Sicherheit wird mir das Buch noch lange im Gedächtnis bleiben.
Von mir gibt es eine ganz klare Kauf- und Leseempfehlung!
Wundervoller, fantastischer und packender Abschluss der "Amethyst-Dilogie"
Amethyst von Yve Mary
In "Amethyst - Zeitenwende" von Yve Mary begleitet man Dahlia erneut auf ihrer gefährlichen, schicksalhaften Reise im fantastischen und magischen Anila, an deren Ende unausweichlich ein magischer Kampf gegen Gideon steht. Wird Dahlia lernen, ihre magischen Fähigkeiten zu beherrschen und wird es ihr gelingen, sich ihrem Schicksal zu stellen und Gideon zu besiegen, um beide Welten zu vereinen? .
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Da die Handlung nahtlos fortgesetzt wird, sollte man den ersten Teil vorab gelesen haben.
Die Charaktere sind gut beschrieben und ihre Handlungen glaubhaft und nachvollziehbar. Es ist interessant, wie sich die Figuren und Beziehungen entwickeln und wie sie sich allein und auch gemeinsam ihren Problemen und Herausforderungen stellen.
Insbesondere Dahlia reift im Laufe der Geschichte zu einer starken, selbstbewussten und mutigen jungen Frau. Es fällt nicht schwer, sich mit ihr zu identifizieren und es war spannend, sie auf ihrer Reise zu begleiten.
Der Schreibstil ist flüssig, bildhaft und gut zu lesen. Der Spannungsbogen wird aufgrund der interessanten Handlung, den zwischenmenschlichen Entwicklungen und durch unerwartete Wendungen konstant auf hohem Level gehalten. Einzig der Showdown hätte für meinen Geschmack noch ausführlicher beschrieben und spektakulärer sein dürfen.
Alles in allem hat mich "Amethyst - Zeitenwende" gut unterhalten. Ich hatte angenehme Lesestunden und deshalb gibt es von mir für die wunderbare, spannende und fantasievolle Amethyst-Dilogie eine ganz klare Kauf- und Leseempfehlung!
Spannender und interessanter Auftakt der dystopischen "Clay-Saga"
Amethyst von Yve Mary
"Selected_" ist der erste Band der dystopischen Sience Fiction - Reihe und spielt in einer durch Klimawandel geprägten Welt, in der Politik und öffentliche Ämter von Androiden mit künstlicher Intelligenz dominiert werden.
Kristin Fieseler erzählt die Geschichte von Ainsley Amber, der nach dem Verlust beider Elternteile von der Behörde für familiäre Angelegenheiten als Mutterersatz der neueste Androiden-Prototyp "Mom13" zugewiesen wird.
Und das, nachdem der tragische Tod ihrer Mutter im Krankenhaus auf einen Behandlungsfehler einer androiden Krankenschwester zurückzuführen ist. Ainsley kann sich mit der Situation überhaupt nicht anfreunden und die aufgezwungene Maschine-Mensch-Beziehung droht zu eskalieren. ...
Der Schreibstil war für mich anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber ich habe dennoch schnell in die Story reingefunden und konnte dem Geschehen gut folgen. Die Handlung war trotz einiger Logikfehler sehr spannend und mitreißend. Die Idee und vor allem das Setting sind sehr interessant, aber durchaus noch ausbaufähig.
Ainsley ist gut beschrieben und glaubhaft dargestellt. Sie ist ein kluges und mutiges Mädchen, das das System hinterfragt und für seine Ideale einsteht. Allerdings war die zwischenmenschliche Entwicklung mit ihrem Love Interest für mich etwas überstürzt und nicht so ganz nachvollziehbar.
Die anderen Figuren waren teilweise nur oberflächlich beschrieben, sodass es mir zumeist schwer fiel, diese einzuschätzen bzw. zu durchschauen, was der Spannung aber sehr zuträglich war.
Alles in allem ist es Kristin Fieseler gelungen, mich in eine beängstigende Zukunft im Jahr 2077 zu entführen und mit Ainsley mitzufiebern. Trotz einiger Schwächen gibt es von mir 3,5 Sterne und für alle, die gerne Dystopien lesen und sich für das Thema KI interessieren, eine Leseempfehlung!
Interessanter und spannender Auftakt einer dystopischen Dilogie
Amethyst von Yve Mary
"Welt des Friedens - Wie viel bist du wert?" ist der gelungene erste Band der dystopischen Dilogie von Rose Daniel, in dem der soziale Wert eines Menschen die neue Währung ist, die Gerechtigkeit und Frieden für Jedermann verspricht. Man begleitet die Protagonistin Amalia Thomson, die mit drei Jobs auf drei Kontinenten versucht, ihren sozialen Wert hoch genug zu halten, um sich und ihre Mutter über Wasser zu halten.
Menschen, die keinen Beitrag zur Gemeinschaft leisten können oder wollen und somit "wertlos" für die Gesellschaft sind oder jene, die gegen die Regeln verstoßen, werden "entsorgt" oder "recycelt" und gegen ihren Willen zu Marionetten der Regierung gemacht.
Als Amalias Lieblings-Mensch wertlos wird, beginnt für Amalia ein Wettlauf gegen die Zeit und Amalias Leben wird völlig auf den Kopf gestellt. ...
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, gut zu lesen und die Kapitel haben eine angenehme Länge, die den Lesefluss nicht behindert. Bildhaft und lebendig zeichnet Rose Daniel eine faszinierende und durchaus vorstellbare Version der Zukunft. Wegen der interessanten Thematik und so einigen überraschenden Ereignissen, aber auch durch unterschiedliche Handlungsstränge und damit einhergehenden gelegentlichen Perspektivwechseln wird die Spannung bis zum Ende konstant aufrecht erhalten.
Amalia ist eine interessante, starke Protagonistin, die alles riskiert, um ihren Lieblings-Menschen zu schützen. Allerdings waren ihre Entscheidungen für mich nicht immer logisch und hundertprozentig nachvollziehbar. Dennoch war sie mir auf Anhieb sympathisch und ich konnte mich gut in ihre Lage hineinversetzen und mit ihr fühlen.
Auch die anderen Charaktere sind gut beschrieben und überwiegend authentisch dargestellt.
Alles in allem hat mich das Buch "Welt des Friedens - Wie viel bist du wert?" mit seinem faszinierenden und einzigartigen Plot, dem interessanten und teilweise erschreckenden Wertesystem und einer Protagonistin, die aus ihrer misslichen Lage heraus bereit ist, alles zu tun, gut unterhalten. Da es sich um einen Zweiteiler handelt, bleiben natürlich einige Fragen offen. Ich bin gespannt, wie es weitergeht und freue mich auf die Fortsetzung.
Packend und erschreckend realistisch
Das Spiel - Desert Rogue von Julia Hense
Mit „Das Spiel – Desert Rogue“ hat Julia Hense einen packenden Polit-Agenten-Tech-Thriller geschaffen, der mich von der ersten Seite an überzeugt hat. ...
Dem Spieleprogrammierer Tim Richter fallen nach dem fragwürdigen Tod von seinem besten Freund und Mitbewohner Navid Nazari Beweise für ein geheimes Kampfdrohnenprogramm des US-Militärs in die Hände.
Als er entdeckt, dass es offensichtlich einen Zusammenhang zwischen diesem Programm und dem von ihm mitentwickelten Computerspiel Desert Rogue gibt, beginnt für Tim nicht nur ein Wettlauf gegen die Zeit, sondern auch ein Kampf auf Leben und Tod. …
Der Schreibstil ist flüssig, fesselnd und trotz der technischen Details leicht verständlich. Durch ein rasantes Tempo, unterschiedliche Perspektiven und undurchsichtige politische Ränkespiele wird von der ersten Seite an Spannung aufgebaut und konstant aufrecht erhalten.
Tim war mir auf Anhieb sympathisch. Er ist gut beschrieben, authentisch dargestellt und ich konnte mich sehr gut in seine außergewöhnliche Lage hineinversetzen. Auch die anderen Figuren sind gut ausgearbeitet und agieren plausibel.
Die Situation, in der sich Tim von einem Tag auf den anderen befindet, ist einfach nur erschreckend und absolut überzeugend dargestellt. Besonders interessant fand ich die unterschiedlichen Standpunkte und Betrachtungsweisen der Charaktere, wie jeder einzelne agiert, reagiert und versucht, seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen.
Die durchgehend spannend erzählte Geschichte hat mich von Anfang an mitgerissen und wirkt erschreckend realistisch. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung und kann das Buch mit gutem Gewissen weiterempfehlen.
Großartiger Young Adult-Fantasy-Auftakt
SOL. Das Spiel der Zehn von Aiden Thomas
"SOL. Das Spiel der Zehn" ist der großartige Fantasy-Auftakt von Aiden Thomas, in dem der 17jährige Teo überraschend ausgewählt wird, zusammen mit neun anderen Halbgöttern, darunter auch seine beste Freundin Niya und der Außenseiter Xio, in einem tödlichen Wettkampf um die Ehre zu kämpfen, das Licht der Sonne tragen zu dürfen.
Alle 10 Jahre findet dieses große Spektakel, der Wettkampf für Sol, statt, in dem der Verlierer der Sonne geopfert wird, um böse Mächte fernzuhalten.
Wird es Teo gelingen, sich und seine Freunde vor dem letzten Platz zu bewahren und zu beweisen, dass sie das Zeug zu Ruhm und Ehre haben? ...
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen und die Verwendung von genderneutralen Pronomen war ungewohnt, aber nicht störend. Aufgrund der anschaulichen und bildhaften Beschreibung der fantasievollen und bunten Schauplätze kam es mir so vor, als wäre ich mittendrin statt nur dabei, sodass ich gut in diese komplexe, magische und mystische Welt abtauchen konnte.
Die Handlung ist spannend erzählt und konnte mich von der ersten Seite an begeistern. Innerhalb eines Tages habe ich das Buch verschlungen. Immer wieder gibt es Überraschungen und unvorhersehbare Wendungen, sodass die Spannung bis zum Ende aufrecht erhalten wird.
Der Protagonist Teo ist authentisch dargestellt und war mir auf Anhieb sympathisch. Es hat mir Spaß gemacht, ihn auf seinem Abenteuer zu begleiten und seine persönliche Entwicklung mitzuerleben.
Auch die anderen Figuren sind einzigartig, gut beschrieben und glaubhaft dargestellt, so fiel es mir leicht, mich in sie hineinzuversetzen und mit ihnen zu fühlen.
Alles in allem hat mich dieses queere Yong Adult-Fantasy-Abenteuer mit seiner bildhaften und humorvollen Schreibweise, der einzigartigen Welt voller Götter und Magie mit ihren wunderschönen Schauplätzen und farbenfrohen lateinamerikanischen Einflüssen und aufgrund der gut gezeichneten und interessanten Charaktere begeistert.
Die Handlung hat mich gefesselt und das Ende eiskalt erwischt, weshalb ich es kaum erwarten kann, die Fortsetzung zu lesen. Von mir gibt es deshalb eine ganz klare Kauf- und Leseempfehlung!
"Das Leben ist das, was dir passiert, während du dabei bist, andere Pläne zu machen."
The Man I Never Met - Kann man lieben, ohne sich zu kennen? von Elle Cook
Mit "The Man I Never Met" hat Elle Cook eine tiefgründige und emotionale Liebesgeschichte der besonderen Art geschaffen, in der ein Telefonat das Leben zweier Menschen von Grund auf ändert. Ein simpler Zahlendreher führt dazu, dass der Texaner Davey versehentlich die Engländerin Hannah anruft, statt das Unternehmen, bei dem er sich vorstellen möchte.
Beide verstehen sich auf Anhieb und bleiben zunächst über gegenseitige Nachrichten in Kontakt. Als dann aus den Nachrichten Anrufe werden und aus den Anrufen Videocalls, verspüren beide bereits ein gewisses Knistern. Und da Davey die Zusage für einen Job in London hat, sehen sie mit großer Vorfreude einer gemeinsamen Zukunft in London entgegen. Sie freuen sich auf ihr erstes Aufeinandertreffen und haben bereits alles durchgeplant, doch dann taucht Davey unter. ...
Der Schreibstil ist flüssig, gut zu lesen und stellenweise sehr amüsant. Ich konnte mir so manches Mal ein Lächeln nicht verkneifen.
Die Geschichte wird zunächst aus Hannahs Perspektive erzählt, wodurch Hannah mir von Anfang an sehr sympathisch und vertraut war, da wegen der Ich-Erzählweise ihre Gedanken und Handlungen verständlich und gut nachvollziehbar waren. Davey dagegen war charmant und zuckersüß, blieb sonst aber etwas blass und war für mich deshalb irgendwie schwer zu greifen. Erst später, als die Geschichte teilweise auch aus seinem Blickwinkel erzählt wurde, konnte ich mich zumindest teilweise in seine Lage versetzen und mit ihm fühlen.
Aufgrund des farbenfrohen Covers bin ich mit einer ganz bestimmten Erwartungshaltung in die Geschichte gestartet. Ich dachte, ich bekomme es mit einer lockeren und humorvollen und vielleicht auch etwas schrägen Liebesgeschichte zu tun. Und zu Beginn bekam ich genau, was ich erwartet habe. Aber dann wurde die Geschichte dramatisch und immer emotionaler und tiefgründiger.
Elle Cook hat mich mit "The Man I Never Met" auf eine emotionale Achterbahnfahrt mitgenommen, die mich noch Tage nach dem Lesen beschäftigt hat.
Von mir gibt es auf jeden Fall eine ganz klare Leseempfehlung!
Subtil, verstörend und fesselnd
Erinnere dich! von Max Reiter
Mit "Erinnere dich!" hat Max Reiter einen schwer durchschaubaren, gut strukturierten und spannenden Psychothriller erschaffen, der mich von Anfang bis Ende überzeugen konnte.
Auf die bevorstehende 20-jährige Abi-Feier hat Arno eigentlich so gar keine Lust - alte Schulfreunde treffen und in Erinnerungen schwelgen - das klingt für ihn alles andere als reizvoll.
Denn vor circa 20 Jahren ist Maja, seine Jugendliebe, auf einer zweitägigen Bergwanderung mit der Clique einfach verschwunden. Seitdem fehlt von ihr jede Spur und Arno hat jede Erinnerung an dieses traumatische Ereignis verdrängt.
Als er nun wider Erwarten doch am Abitreffen teilnimmt, treffen die Freunde von damals wieder aufeinander. In Gedenken an Maja beschließen sie, die einstige Wanderung noch einmal gemeinsam zu unternehmen. ... Doch was als nettes Treffen unter Freunden geplant war, setzt Arno zunehmend unter Druck, denn er erhält anonyme SMS mit der immer gleichen Aufforderung: "Erinnere Dich!" ... Nach und nach beginnt Arno sich zu erinnern: Er war der Letzte, der Maja an jenem Morgen gesehen hat. Er hat sie in die Höhle gelockt. Aber was ist dann geschehen? ...
Das Thema ist faszinierend und der Schreibstil ist flüssig und unglaublich fesselnd. Die Spannung ist sehr subtil angelegt, denn Erinnerungen sind wahrlich trügerisch. ...
Die Ich-Perspektive ist gut gewählt, da man so tiefe Einblicke in die Gedanken- und Gefühlswelt von Arno erhält. Er ist gut beschrieben, authentisch und scheint ein sympathischer, freundlicher Mann zu sein, der allerdings auch eine dunkle Seite haben könnte. Seine Unsicherheit und seine Zweifel konnte ich gut nachempfinden.
Die anderen Figuren sind nur oberflächlich beschrieben, was der Spannung sehr zuträglich ist, da sie dadurch schwer einzuschätzen sind. Bis zum überraschenden Ende war mir nicht klar, wem man trauen kann.
Alles in allem hat mich dieser spannende und undurchschaubare Thriller von Anfang bis Ende in seinen Bann gezogen und überzeugt.
Deshalb gibt es von mir eine ganz klare Kauf- und Leseempfehlung!









