Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Dragon:
Plünderung mit Hindernissen
Wikinger im Nebel 1 von Wilfrid Lupano
Da fahren sie hin, die kühnen Nordmänner, unter den bewundernden Blicken der Frauen, die sie sicher vermissen werden, wenn sie auf Raubzug sind. Die rauen Kerle ahnen jedoch nicht, dass zu Hause im Wikingerdorf erst mal ihre Frauen das Strohwitwerdasein feiern und in den Hütten klar Schiff machen, um für den neuen Kram Platz zu schaffen, den ihre Plünderungen mit sich bringen.
Diese erscheinen jedoch erst mal gecancelt, derweil das Schiff auf Grund gelaufen ist und sich die Wikinger nicht nur gegen andere Krieger zu wappnen haben, sondern auch Schwierigkeiten mit der Ausbreitung des Christentums bekommen.
Ein wenig unscheinbar kommt leider das Cover daher und lässt nicht vermuten, welch toller Lesespaß sich hinter seinem Äußeren verbirgt. Die Illustrationen an sich gefallen mir im Comic jedoch sehr, da ich den Stil zur Geschichte und Gattung Comic total passend finde.
In humorvoller Weise mit viel Sarkasmus wird hier die Geschichte von Wikingern und ihren daheim gebliebenen Frauen erzählt, sodass man als Erwachsener oft lachen muss. Ob die Zielgruppe ab 10 Jahren den ein oder anderen Witz und Anspielungen versteht, sei mal dahingestellt, aber dass sie ihren Spaß an diesem Comic haben werden, denke ich ganz sicher. Auch für Lesemuffel ist der Band geeignet, denn obwohl es sich insgesamt um eine fortlaufende Geschichte handelt, sind die Erzählungen in kurze Episoden unterteilt. Dass auch Wikinger sich mit ganz alltäglichen Problemen auseinandersetzen müssen, hat mir am besten gefallen. Seien es die daheim gebliebenen Frauen, die sich gegenseitig über ihre Göttergatten beschweren oder der Wikingerchef, der seinen Sohn auf Plünderreise mit dem rauen Leben der Nordmänner vertraut machen will und mit den gleichen Schwierigkeiten kämpft, die andere Eltern heranwachsender Kinder haben.
Fazit:
Ein richtig tolles Lesevergnügen, das hoffentlich bald eine Fortsetzung findet, denn sicher gibt es für sie noch allerhand zu erleben. Für Comic- und Wikingerfans.
Waisenmädchen Anne auf Green Gables
Anne auf Green Gables von Lucy Maud Montgomery; Mariah Marsden
Waisenmädchen Anne Shirley kommt aufgrund einer Verwechslung zu den betagten Geschwistern Marilla und Matthew, um auf dem Hof zu helfen. Obwohl die beiden einen Jungen erwartet hatten, gewinnen sie das Mädchen mit den roten Haaren und der großen Phantasie sofort lieb und bringen es nicht übers Herz, sie wieder zurück zu schicken.
Von nun an bringt die quirlige Anne mit ihren Ideen und dem Talent für Fettnäpfchen ihr Leben gehörig durcheinander, aber bereichert es auch ungemein. Aus dem kleinen Mädchen wird eine junge verantwortungsvolle Frau, die ihr Herz auf dem rechten Fleck hat.
Ich selbst kenne alle Bücher und Verfilmungen über Anne Shirley von Lucy Maud Montgomery und jedes Mal begeistern sie mich aufs Neue. So war ich unglaublich gespannt auf die Umsetzung als Comic und kann sagen, dass er sehr nah an der Originalgeschichte und den Dialogen gehalten ist. Trotz der reduzierten Sprache eines Comics kommt genau das Gefühl und Flair der Anne-Geschichten rüber und die Texte sind knapp und treffend. Den Zeichenstil mag ich persönlich nicht so gerne, da er mir für so eine weiche, gefühlvolle Story zu hart und eckig erscheint.
Fazit:
Die Graphic-Novel ist eine schöne Möglichkeit, die Anne-Story kennen zu lernen oder für Kenner, sich auf eine andere Art – hier eben als Comic – damit zu befassen. Für Leseanfänger oder Lesemuffel bestens geeignet, da der Comic alle wesentlichen Elemente und wichtigen Ereignisse der Originalbücher enthält. Eine herzliche, fantasievolle Geschichte eines Kinderbuchklassikers in neuer, moderner Aufmachung.
Adele – bissig wie eh und je
Die schreckliche Adele 07 von Mr. Tan; Miss Prickly
Für Adele ist es regelrecht eine Strafe und sie ist der Überzeugung, ihre Eltern wollen sie loswerden: Sie wird ins Ferienlager der lustigen Wasserratten geschickt! Natürlich gibt sie nicht so schnell klein bei und versucht alles, um schnell wieder in die Zivilisation zurück zu kommen, denn es ist eindeutig zu viel Natur und Spaß für Adele.
Zum Glück ist ihr imaginärer Freund Magnus als Leidensgenosse mit ins Lager gekommen, fällt ihr aber leider doch einige Male in den Rücken. Wie wird die schreckliche Adele die Zeit im Ferienlager verbringen – und wie geht es für die anderen Kinder aus?!
Das Cover ist mal wieder auf den Punkt, wie auch die farbenfrohen, ausdrucksstarken Bilder im gesamten Comic. Der karikative Stil gefällt mir hier sehr und die Emotionen werden deutlich rüber gebracht. In kurzen Kapiteln mit wenig Text und genau richtig für kurzweiliges und lustiges Lesevergnügen ab 8 Jahren muss man einfach immer weiter blättern und die witzigen Abenteuer und Streiche von Adele mitverfolgen. Auch im 7. Band ist sie kein bisschen braver geworden und hat nur eines im Sinn: miese Laune verbreiten und ihre Mitmenschen tyrannisieren. Ein super lustiger Spaß nicht nur für die Ferienzeit!
Ein tolles Ermittler-Team!
Die Hochhaus-Detektive (Die Hochhaus-Detektive Band 1) von Johanna Lindemann
Anton ist schon lange ein geübter Detektiv – na ja, eigenlicht nur in seinen Computerspielen, aber ein richtiger Fall wäre schon auch mal nicht schlecht. Vor allem, weil die Sommerferien so lang und langweilig sind. Dann lernt er in seinem Hochhaus ein neu zugezogenes Mädchen kennen, das auch auf Ermittlungen steht.
Mit dem türkischen Jungen Mesut aus seiner Schule sind sie plötzlich zu dritt und es passiert vor ihrer Nase tatsächlich ein waschechter Fall, den sie sogar mitansehen. Klar, dass nun die neu gegründete Detektivbande den Fall übernehmen wird. Ob es ihnen gelingen wird, den Dieb zu fassen?
Das Cover ist genau richtig für das Lesealter ab 8 Jahren. Mit bunten Farben, einem frischen Design und ansprechender Grafik zeigt es die drei Hochhausdetektive und macht Lust auf das Buch. Im Inneren gibt es auch zahlreiche tolle Illustrationen von Elli Bruder und besonders gefällt mir, dass die drei Kinder zu Beginn kurz vorgestellt werden. So weiß man gleich um deren Charaktereigenschaften und Vorlieben Bescheid.
Die Kinder kommen sehr authentisch rüber, sowohl in ihren Handlungen, als auch der Sprache, bei der es nicht an Seitenhieben oder auch mal unschöneren Ausdrücken fehlt, denn so agieren nun mal junge Leute, wenn sie sich unverstanden fühlen. Insgesamt aber ist das Buch geprägt von Zusammenhalt und Freundschaft und Diversität. Die Kinderbande besteht aus Kids verschiedener Nationalitäten und jeder hat seine eigenen Stärken und Schwächen. Die Entwicklung zu echten Freunden gefällt mir besonders gut, da die Kinder zusammenwachsen, sich gegenseitig stärken und voneinander lernen. Dabei fließt auch immer die Kultur der anderen mit ein und so erfahren wir, welche Sitten es beispielsweise in türkischen oder indischen Familien gibt. Die Buchthematik ist aktuell, denn des öfteren werden Probleme wie Longcovid oder Arbeitsverlust durch die Pandemie angesprochen. Damit ist das Buch nahe an der Wirklichkeit der Leser dran, die sich damit identifizieren können. Diese Kinderbande besteht zudem nicht aus reichen Kids oder gutsituierten Familien, sondern sie wohnen im berüchtigsten Hochhaus der Stadt, die Eltern haben mit Problemen zu kämpfen und ihnen schlagen Vorurteile aufgrund ihrer Nationalität entgegen.
Der Schreibstil ist der Zielgruppe angepasst, schwierige Wörter werden sofort erklärt. Die Sprache kommt locker und aktuell rüber und insgesamt liest sich das Buch sehr angenehm. Man ist auch sofort in diesem spannenden Fall drin, denn die Kinderbande ermittelt schlau und stellt sich Hindernissen. Der Humor kommt nicht zu kurz und die Geschichte ist spannend bis zum Schluss, wo sie ein rundes Ende findet.
Für junge Detektive, die an einem spannenden Fall interessiert sind, kann ich dieses tolle Buch über Freundschaft, Zusammenhalt und Vielfalt nur empfehlen.
Ein Zombie im Kinderzimmer
Die schreckliche Adele 06 von Mr. Tan; Miss Prickly
Die schreckliche Adele hatte einen schrecklich genialen Einfall und erschafft ein schreckliches Monster. – Zugegeben, diesen Humor muss man schon mögen und somit ist der Comic nicht für jedermann geeignet. Der recht schwarze Humor hat es auch ziemlich in sich, denn Adele möchte am liebsten ihre Katze an den erschaffenen Zombie verfüttern, köpft ihre Puppen und schreibt blutrünstige Geschichten, die selbst den größten Horrorfilmregisseur aller Zeiten den Schweiß auf die Stirn treiben.
Das Cover und der Illustrationsstil gefallen mir, denn ich mag den klaren Stil und die kräftigen Farben sowie ausdruckstarken Zeichnungen. Mit relativ wenig Text kommen die kurzen Episoden daher und sind in sich abgeschlossen, erzählen aber die große Rahmenhandlung, dass Adele einen Zombie erschaffen hat, mit dem sie fortan ihren Alltag bestreiten muss. Dabei bleibt sie sich ihrer Art treu, die gemein, boshaft und sarkastisch ist. Adele hasst alles und löst Probleme auf ihre ganz eigene Art. Nicht immer geht sie daraus als Siegerin hervor, was sie aber wieder sympathisch und nahbarer macht. Die maximal 1 – 2 Seiten langen Episoden mit eigenen Kapitelüberschriften sind gut überschaubar und für Leseanfänger leicht zu bewältigen. Jedoch würde ich das empfohlene Alter ab 8 Jahren für die schreckliche Adele höher ansetzen. Junge Leser verstehen die Ironie und den Sarkasmus hinter den einzelnen Szenen wohl nicht so, wie sie gemeint sind. Wer sich aber ganz dem schwarzen, abgründigen Humor des rothaarigen Mädchens hingibt, wird auf knapp 100 Seiten seinen Spaß haben. Die Zeichnungen sind genau auf den Punkt und bringen die Situationskomik sehr passend rüber. Der Schluss macht neugierig auf den nächsten Band, der sicher wieder ein großartiges Lesevergnügen wird. Adele ist eben einfach schrecklich – schrecklich gut.
Büchermagie
Die Geschichtenwandler − Magische Tinte von Kristen Perrin
In London geschehen plötzlich seltsame Dinge und der zwölfjährigen Enna fallen Veränderungen auf, die anscheinend nur sie sehen kann. Ob das alles mit dem Fremden zu tun hat, der im Laden ihrer Mutter in eine wertvolle Erstausgabe eines Dickens-Buches etwas hineingeschrieben hat? Als ihr auch noch eine geheimnisvolle Karte in die Hände fällt, die die „Eintrittskarte“ zu einer Geheimgesellschaft ist, steckt sie plötzlich mitten in einem riesigen Abenteuer voller Magie, Aufgaben und uralten Mächten.
Die Aufmachung des Buches hat mich sofort begeistert. Das Titelbild ist einfach unglaublich toll, ausdrucksstark und vermittelt etwas Magisches durch die kleinen Glanzelemente im Titel und den „Schlieren“, die durch’s Bild ziehen. Da die Geschichte von einer magischen grünen Tinte handelt, gefiel mir sehr, dass auch die Story selbst in grünen Buchstaben statt des üblichen Schwarz gedruckt ist. Zur besseren Übersicht befindet sich auf dem Vorsatzpapier eine Karte von London, damit man die Schauplätze besser nachvollziehen kann. Außer den Vignetten von Helge Vogt zu Kapitelanfang gibt es keine Illustrationen im Buch. Die habe ich aber auch überhaupt nicht vermisst, denn so ist alles seiner eigenen Vorstellungskraft überlassen und man bleibt im Fluss der Story.
Die hat es auch in sich, denn das Setting ist für Buchliebhaber einfach genial, spielt doch vieles in Buchläden und Bibliotheken. Zahlreiche Zitate aus Klassikern und Erwähnungen bekannter Bücher wie „Alice im Wunderland“, „Peter Pan“ oder „Mary Poppins“ machen das Ganze perfekt. Die Geschichte selbst ist etwas Neues und sehr erfrischend. Die Autorin Kristen Perrin schreibt packend, lässt tolle, authentische Charaktere agieren und überrascht immer wieder mit neuen Wendungen. Zum Schluss hin wird es richtig spannend, alle Fäden laufen zusammen und das Ende ist rund, macht aber neugierig auf den 2. Teil, den ich am liebsten sofort hinterher gelesen hätte. Dieser Auftakt ist wunderbar gelungen. Lediglich die Ausdrucksweise der Protagonistin Enna ist für mich nicht stimmig, da ich keine Zwölfjährige kenne, die sich so ausdrücken würde.
Wer Magie, Freundschaft, Abenteuer, Mut, Bücherliebe und Spannung sucht, ist mit diesem Buch gut beraten. Der Schreibstil ist locker, frisch und bietet gute Unterhaltung. Klare Leseempfehlung von mir für alle ab etwa 11 Jahren.
Verrücktes Abenteuer in Grimmwald
Grimmwald 1 − Teds und Nancys total verrücktes Abenteuer von Nadia Shireen
Als der Fuchs Ted eines Tages vor lauter Hunger der fiesen Katzendame Prinzessin Pinöckel aus Versehen den Schwanz abbeisst, ist Krieg angesagt. Er und seine große Schwester Nancy fliehen vorsichtshalber erst mal aus der Stadt, in der sie leben und tauchen in einem Wald namens Grimmwald unter. Schon bald stellen sie fest, dass da wirklich schräge Tiere hausen, die aber wiederum auch total nett sind.
Während Ted und Nancy Freunde finden, gibt Prinzessin Pinöckel die Suche nach den Fuchsgeschwistern nicht auf und sinnt auf böse Rache…
Das Cover ist sehr schön mit seinen kräftigen Farben und den Glanzelementen. Es zeigt die beiden Hauptprotagonisten Ted und Nancy und im Hintergrund den Grimmwald, der eine wichtige Rolle spielt. Auch den nicht unwichtigen Erik Dynamit, eine Assel, sehen wir auf dem Cover. Er kommentiert immer wieder sehr witzig das Geschehen im Buch.
Überhaupt ist die Sprache absolut locker und lustig und mit seinen vielen Schwarz-Weiß-Bildern wird der Text herrlich aufgelockert und eignet sich hervorragend für Leseanfänger. Die Geschichte ist sehr rasant, voller urkomischer Ideen und verrückter Tiere und lässt einen das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Es gibt z. B. den Nationalsport Baumboink in Grimmwald oder einen Adler, der Angst vor Außerirdischen hat…
Die Figuren sind liebenswert, schräg, lustig und doch treten die Themen Freundschaft, Zusammenhalt und Mut auch deutlich heraus. Autorin Nadia Shireen begeistert mit einer tollen Geschichte, die alle Zutaten für einen gelungenen Lesespaß besitzt. Klare Leseempfehlung für alle, die in eine abenteuerliche, lustige und skurrile Story im Grimmwald eintauchen möchten.
Salamander und Spider-Manni ermitteln
Inspektor Salamander - Tatort Schrottplatz von Markus Grolik
Als Spezialeinheit für kleine und mittelgroße Fälle arbeiten Inspektor Salamander und sein Assistent Spider-Manni in einer ausrangierten Waschmaschine auf einem Schrottplatz. Der nächste Auftrag kommt von Luigi Crötelli, einem berühmtem Opernsänger, der ein großes Problem hat: der Tümpel, in dem sein Neffe mit Familie wohnte, ist ausgetrocknet und von der Familie fehlt jede Spur! Schon stecken Salamander und Spider-Manni in einem spannenden Fall.
Ungewöhnlicher Ort, ungewöhnliches Ermittler-Team. Aber genau deshalb funktioniert dieses Buch so gut. Es ist neu, erfrischend und die Mischung aus Comicbildern mit Sprechblasen und der Geschichte als Text dazu lockert auf und lässt auch Lesemuffel zu Leseratten werden. Denn die Story ist spannend, kindgerecht und die tollen Illustrationen tragen ihr übriges dazu bei, dass man das Buch nicht aus der Hand legen will.
Autor und Illustrator Markus Grolik hat einen witzigen Kinderkrimi verfasst, der zahlreiche interessante Charaktere bietet, die allesamt mit lustigen Namen daher kommen: die Reporterin Hazel Maus, die Siebenschläfer-Schwestern Schliff, Schlaff und Schluffi, Spider-Manni und noch viele weitere. Die Protagonisten sind sehr verschieden und deshalb auch interessant. Der Fall selbst ist für Kinder verständlich und spannend und man kann ein wenig mitkombinieren und miträtseln.
Das Cover finde ich richtig gelungen. Es hat ansprechende Farben, rückt den Hauptcharakter interessant in den Mittelpunkt und es gibt bereites einige Tiere auf dem Schrottplatz zu entdecken, die im Buch eine Rolle spielen.
Fazit: Ein richtig toller spannender Kinderkrimi ab 7 Jahren in ansprechender Optik und mit liebenswerten Charakteren. Werden Inspektor Salamander und Assistent Spider-Manni das Rätsel um die verschwundenen Frösche lösen können?
Tolles Nachschlagewerk für Fans und solche, die es werden wollen
Beyblade Burst: Der ultimative Guide von Markus Grolik
Das Buch führt wirklich grundlegend in die Geschichte von Beyblade ein und erklärt, wie das Spiel mit den Kreiseln funktioniert und es beschreibt die in den Staffeln vorkommenden Charaktere mit ihren Beys.
Nach einer kurzen Information zum Spiel selbst findet man das Buch aufgeteilt in 6 Staffeln.
Dabei werden immer die Spieler mit ihren jeweiligen Beys, einem Zitat und ihrer Spezialtechnik anschaulich dargestellt. Die Staffeln selbst werden jeweils zu Beginn des Kapitels zusammengefasst, so dass man einen guten Überblick über das gesamte Geschehen bekommt. Zentraler Inhalt ist der Spieler Valt Aoi, den man quasi vom Anfänger bis zum stärksten Blader der Welt auf seinen Spielen und Turnieren begleitet.
Das Cover schmückt eine ausdrucksstarke Illustration von Spielern mit ihren Kreiseln, ganz im japanischen Manga-Stil gehalten. Im Buchinneren finden wir zahlreiche farbenfrohe Bilder und relativ wenig Text, so dass Leseanfänger oder auch nicht so begeisterte Leser sich gut mit dem Buch beschäftigen können. Es ist ein tolles Nachschlagewerk für Fans des Beyblade-Spiels und die Illustrationen allein sind echte Hingucker.
Wer bisher noch keine Berührung mit Beyblade hatte, ist mit diesem Ratgeber gut beraten und er ist sicher auch für Eltern, deren Kinder sich dafür begeistern, hilfreich, um ebenfalls mitreden zu können. Als coolen Bonus gibt es noch ein tolles Poster in der Buchmitte. Sehr übersichtlich, bunt und gut gegliedert kommt das Buch daher und ist ein tolles Nachschlagewerk für Fans und solche, die es werden wollen.
Licht in der Finsternis
Die Chroniken von Lunis - Wächterin des Lichts (Die Chroniken von Lunis 1) von Janelle McCurdy
Mia lebt mit ihrer Familie in der Stadt Nubis, die in ewiger Dunkelheit versunken ist, seit der König der Finsternis die Stadt und weitere eingenommen hat. Zusammen mit ihren magischen Wesen, den Umbra, schützen die Bewohner die Stadt und sich selbst vor den dunklen Mächten. Doch als wieder einmal eine Stadt im Königreich Lunis überfallen wird, sind plötzlich alle Bewohner von Nubis bedroht, denn der König der Finsternis hat mächtige Helfer.
Mia und ihre Freunde, sowie ihr kleiner Bruder Lucas, sehen sich mit einem Mal einer großen Gefahr und Aufgabe gegenüber.
Das Cover finde ich einfach wahnsinnig toll und war das erste, was mich auf dieses Buch aufmerksam werden ließ. Es strahlt genau die Stimmung aus, die im Buch vorherrscht und zeigt die Hauptprotagonistin Mia mit den beiden Umbra Nox und Lux. Allein die Namensgebung aller fantastischen Wesen und Orte aus dem Buch finde ich sehr gelungen, da sie ans Lateinische angelehnt sind und sowohl ihre Bedeutung unterstreichen als auch etwas Magisches ausstrahlen.
Das Buch beginnt gleich mit dem Prolog sehr spannend und erzählt eine Anekdote, die 3 Jahre vor der eigentlichen Story zurück liegt. Danach bleibt der Spannungsbogen konstant aufrecht und man fiebert von einer Seite zur anderen mit den Protagonisten mit. Da der Schreibstil aus der Ich-Erzählperspektive von Mia ist, ist der Leser zu keinem Zeitpunkt besser informiert als sie und so erlebt er wie sie immer wieder Überraschungen.
Besonders hat mir an den Personen gefallen, dass sie sehr authentisch rüber kommen, Gefühle zeigen und Mia eben nicht immer nur die starke Heldin ist, sondern sich auch verletzlich und dem Ganzen abgeneigt zeigt. Was der kleine Bruder mit seinen 4 Jahren schon durchmachen muss, ist mir an manchen Stellen allerdings zu heftig.
Das Buch gehört klar zu meinen Highlights, denn das Setting ist wohldurchdacht, phantastisch angelegt und als Ganzes bietet das Buch völlig neue Elemente, die ich so noch nicht gelesen habe. Es ist zwar auf eine Trilogie angelegt, besitzt aber ein rundes Ende. Dennoch wird man neugierig darauf gemacht, wie es weiter geht. Schön auch der immer wieder eingebrachte zweite Erzählungsstrang als Aufzeichnungen über die Lichtwächter: „Die Chroniken von Lunis: Legenden der Lichtwächter“, in denen man etwas mehr über den Ursprung derer erfährt.
Fazit: Ein wahnsinnig tolles, spannendes Fantasy-Abenteuer für Leser ab 10 Jahren mit einer starken Protagonistin und phantastischen Ideen der Autorin Janelle McCurdy. Ein echter Pageturner, der Lust auf einen hoffentlich baldigen zweiten Band macht.











