Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Claudia R.:
humorvoll
Finale von Friedrich Kalpenstein
Klappentext / Inhalt:
Ein neuer Herbert-Roman von Kindle-#1- und BILD-Bestsellerautor Friedrich Kalpenstein
»Spieglein, Spieglein an der Wand – wer ist das beste Grillteam im Land?«
Diese Frage stellt sich Herbert, nachdem er sich und seinen Kumpel Hans bei einer Meisterschaft angemeldet hat.
Wie schön wäre es, sich nur darauf konzentrieren zu können. Doch die Realität sieht anders aus. Das Leben stellt ihn vor große Herausforderungen. Lehrer, die in seinem Sohn Oskar großes Potenzial sehen, das gilt, gefunden zu werden. Neue Nachbarn, die seine Frau Anja dazu anstacheln, das Maximum an einem nachhaltigen Zuhause herauszuholen. Und nicht zuletzt ein Kater, der eigentlich ein Hund hätte werden sollen. Und der nun mit dem Vorzeige-Vierbeiner der neuen Nachbarn in direkter Konkurrenz steht.
Einmal mehr zieht Herbert in den Kampf gegen seine Alltagsgegner und beweist, dass es auch fernab seines Grills ordentlich heiß hergehen kann.
Cover:
Ein Mann am Grill und eine Katze daneben stellen die Situation gut dar. Die grell leuchtende Farbe des Hintergrundes zieht die Aufmerksamkeit auf sich. Optisch und farblich ist es toll umgesetzt und der Wiedererkennungseffekt zu den anderen Bänden und Covern der Reihe ist gut erkennbar.
Meinung:
Es handelt sich hier zwar um den achten Band der Reihe, aber man kann hier auch durchaus quer einsteigen, da die Geschichten in sich recht abgeschlossen sind und man sich auch hier sehr schnell und gut hineinfindet.
Herbert ist schon so ein Typ für sich und die Situationskomik wird hier klasse umgesetzt und dargestellt. Ein toller Roman, nicht nur für Grillfans, sorgt hier für locker leichte und humorvolle Unterhaltung.
Inhaltlich möchte ich hier gar nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr locker, gut und flüssig lesen. Der Autor war mir bereits durch seine anderen Reihen und Bücher bekannt. Die Herbert-Reihe hingegen war mir neu. Anfangs brauchte ich ein wenig, um mit den Charakteren Bindung einzugehen, aber dies ging dann doch recht schnell und so habe ich diese dann auch lieb gewonnen.
Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine angenehme Länge und ermöglichen so einen guten Lesefluss. Auch der Humor kommt hier keineswegs zu kurz und die Beschreibungen sind bildlich und gut vorstellbar erläutert. Alltags- und Situationskomik werden hier gut eingebunden. Die Kapitelanfänge sind gut erkennbar und die wähl der Überschriften ist passend und macht neugierig auf mehr, ohne dabei zu viel zu verraten.
Die Geschichte selbst lebt vom Moment und den Charakteren. man wird gut unterhalten, jedoch können mich die Salute- und Prost-Reihe mehr überzeugen.
Fazit:
Humorvolle Unterhaltung für Zwischendurch.
starke Charaktere
A Forgery of Fate von Elizabeth Lim
Klappentext / Inhalt:
Mit zauberhaftem Farbschnitt in der ersten Auflage – nur solange der Vorrat reicht!
Tru Saigas wollte nie eine Betrügerin werden – doch seit ihr Vater verschollen ist, wird die Familie von Schuldeneintreibern verfolgt. Tru hat keine Wahl, sie muss ihr Talent als Kunstfälscherin zu Geld machen.
Noch dazu hat sie eine einzigartige magische Fähigkeit: Sie kann die Zukunft malen!
Aber nicht einmal ihre Zauberkraft reicht aus, um die Familie vor den Feinden zu schützen, die sie sich in den dunklen Gassen der Stadt gemacht hat. Als die Situation ausweglos wird, stimmt Tru einem Ehevertrag mit einem geheimnisvollen Drachenlord zu, der ihr einen Neuanfang verspricht. Tru muss zu ihm in seinen verlassenen Unterwasserpalast ziehen – und eine Vision malen, die so viel verrät, dass es sie beide das Leben kosten könnte ...
Märchenhafte Enemies to Lovers/Forced Marriage Romantasy!
** Ein Must Have für alle Fans asiatisch inspirierter Fantasy Romance **
Cover:
Das Cover ist einfach wundervoll und ein richtiger Eyecatcher. Die asiatisch angehauchte Atmosphäre kommt hier bereits sehr gut herüber. Kämpferisch, magisch und mystisch ist das Ganze gestaltet. Eine junge Frau in einem Drachen verwickelt beweist hier bereits Mut und Stärke. Die golden glänzenden Elemente geben den Ganzen einen zusätzlichen geheimnisvollen, aber auch edlen Glanz. Die Umsetzung und Gestaltung finde ich sehr gut gelungen und das Cover macht einen tollen Eindruck auf mich. Dies allein ist schon ein Highlight.
Meinung:
Ein wundervoller Romantasy Einzelband mit asiatischem Setting, magisch märchenhaften Elementen und starken Charakteren. Tru war mir schnell sehr sympathisch und auch Gaari hat etwas durchn seine mysteriöse Art. Man wird schnell ans Geschehen gefesselt und findet sich in Setting und Charaktere sehr gut und schnell hinein.
Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.
Klasse ist hier auch der wundervolle Farbschnitt, dieser führt das Cover auch über die Seiten hinaus fort und die blau gelben Farben bilden schöne Kontraste.
Die Karte in der Klappenbroschur hinten und vorne ist ein weiteres wundervolles Detail. Auch diese ist sehr schön umgesetzt und zugleich auch sehr hilfreich.
Die Geschichte ist spannend emotionsreich und fesselnd umgesetzt. Der Schreibstil ist sehr angenehm und lässt sich leicht und flüssig lesen. Es wird bildhaft und gut vorstellbar beschrieben. In Charaktere findet man sich sehr gut hinein. Tru überzeugt durch ihre toughe und sympathische Art. Ihre besondere Fähigkeit ist toll dargestellt und passt so gut zum Gesamten. Die Idee dahinter und auch das Setting sind wundervoll abgestimmt. Auch die asiatische Kultur und die Atmosphärische Stimmung des Ganzen wird extrem gut erfasst und umgesetzt. Überraschende Entwicklungen und Wendungen, besonders zum Ende, sorgen für einige Wow Momente und sprachlose Lesemomente.
Die Gestaltung und Gliederung hat mir richtig gut gefallen und alles ist sehr schön aufeinander abgestimmt. Die Anfänge sind wundervoll und gut erkennbar. Das Drachenmotiv ist toll gewählt und auch auch die Länge der Kapitel ist sehr schön, so dass ein guter Lesefluss hier ermöglicht wird. Die Namen sind eigen und zugleich keine Zungenbrecher, dies gefällt mir gut. Häufig erlebt man bei asiatischer Literatur anderes und hat es dann schwer mit Namen und Nennung. Dem ist hier zum Glück nicht so.
Mir hat es sehr gut gefallen und mich sehr gut unterhalten. Die Charaktere haben überzeugt und es war für misch spannend bis zum Schluss.
Fazit:
Ein wundervoller Romantasy Einzelband mit asiatischem Setting, magisch märchenhaften Elementen und starken Charakteren.
braucht um sich zu entfalten
Der Wald ist wie das Vergessen - dystopischer Roman von Eva Maria Smon
Klappentext / Inhalt:
Fast überall ist Wald. Wo kein Wald ist, ist Niemandsland, dahinter die Zone.
Eine Organisation, die sich S-Org nennt, beherrscht das Land. Schrift ist verboten,
niemand kann lesen. Niemand weiß, was auf den Flugblättern steht, die über dem Dorf abgeworfen werden: Gegenwart, von der keiner weiß, woher sie kommt, weil keiner die Vergangenheit kennt.
Blume, eine junge Frau, beginnt Fragen zu stellen. Doch Fragen sind gefährlich…
„Wenn es nichts und niemanden gibt, der dir das Vorhandensein deiner Erinnerung bestätigt, woher kannst du dann wissen, dass es überhaupt eine Erinnerung ist? Ob das, woran du meinst dich zu erinnern, überhaupt je da gewesen ist?“
Cover:
Das Cover spielt mit Formen und Strukturen und ist recht plastisch und eigenwillig gestaltet und zeigt von der Struktur eine gewisse Kunst und doch auch Einfachheit, des ganzen. Es lassen sich Strukturen und Landschaften erahnen und doch verschwimmt es in sich und lässt eigene Interpretationen zu. Das Cover gibt Rätsel auf und das macht es zugleich interessant.
Meinung:
Ein dystopischer Roman, der eine Weile braucht um sich zu entfalten. Es ist nicht ganz einfach sich anfangs hineinzufinden. Es braucht um Worte und Beschreibungen zu verstehen. Der Schreibstil ist eigenwillig, aber dies macht es auch aus und besonders.
Inhaltlich möchte ich hier gar nicht allzu viel ins Detail gehen, da ich nicht zu viel verraten möchte, halte ich mich mit weiteren Angaben und Informationen dazu zurück.
Das Wortbuilding und der Satzbau, sowie die Erzählung ist teils recht verschachtelt und die Beschreibungen sehr bildhaft und lebendig. Man folgt Blume und ihren Gedanken. Es wird aus ihrer Perspektive in der Ich-Form erzählt, was es eigen und besonders macht und man ihren Gedanken und Vorstellungen folgt. Man ist in einer Welt in der sich niemand erinnern darf und das Vergessen das Große Ganze ist. Niemand kennt seine Herkunft und das große Warum. Kontrolle und Ordnung herrschen, Fragen sind unerwünscht und Antworten bekommt man nicht. Es wirkt trostlos, doch gibt es Hoffnung?
Eine nachdenkliche und zugleich auch bedrückende Stimmung und Atmosphäre wird hier erzeugt. Manches ist einem nicht ganz klar und der Anfang etwas schwer, was auch dem besonderen Schreibstil zuzuordnen ist, an den man sich erst gewöhnen muss. Mehr und mehr findet man sich dann jedoch in das Ganze hinein. Die Idee dahinter ist interessant und im Gesamten dazu der Schreibstil auch stimmig, wenn auch ungewohnt.
Es ist in Teile und diese wiederum in Kapitel gegliedert. Teils sind diese etwas länger, aber dennoch gut strukturiert und lesbar. Die Anfänge sind gut erkennbar und von der Gestaltung und Gliederung hat es mir sehr gut gefallen.
Alles in allem fand ich es interessant und auf jeden Fall von der Idee und dem Schreibstil mal etwas anderes, wenn auch nicht ganz leicht.
Fazit:
Ein dystopischer Roman, der eine Weile braucht um sich zu entfalten.
Naturgericht
Wundervolle Waldküche von Aurélie Valtat
Klappentext / Inhalt:
Wusstest du schon, dass man Bäume und Sträucher essen kann? Sie können sogar richtig lecker sein! Lass die wundervollen Rezepte aus Blüten, Blättern, Früchten, Beeren & Zapfen deinen Speiseplan bereichern und probiere Flieder-Tiramisu, Lindenblüten-Rosengelee, Sumach-Limonade, Maronencreme, Hagebuttensirup, Cracker aus Feigen- und Maulbeerblättern, Walnusswein und vieles mehr.
Ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter – für jede Jahreszeit findest du die perfekten Geschmackserlebnisse! Entdecke 40 Bäume und Sträucher im Kurzporträt und erhalte wertvolle Tipps zum erfolgreichen Sammeln und Konservieren der wilden Rezeptzutaten. Inklusive nützlichem Erntekalender!
Cover:
Das Cover ist naturnah umgesetzt und bringt damit die Thematik such sehr gut rüber. Eine Frau bei einem Waldspaziergang mit einem Körbchen in der Hand ist hier erkennbar und veranschaulicht, dass man auch in der Natur einiges finden kann. Optisch und farblich ist es sehr schön umgesetzt und die Thematik wird hier sehr gut erfasst.
Meinung:
Das in der Natur mehr steckt, als man denkt beweist auch dieses wundervolle Buch mit vielen Rezepten aus der Natur. Waldküche führt in die verschiedenen Bäume, Sträucher und Pflanzen ein und zeigt, was essbar und genießbar ist und was man daraus alles machen kann.
Zu Beginn folgt eine Einführung, die auf Gefahren und Problematiken hinweist, aber auch Tipps und Tricks an die Hand gibt. Hier wird grundlegendes erklärt und darauf folgen dann auch bereits die unterschiedlichsten und verschiedenen Rezepte.
Die Rezepte sind gut und nachvollziehbar beschrieben. Hier findet sich sehr viel unterschiedliches von süßen bis herzhaften Dingen. Spannend fand ich die Schoko-Haselkätzchen, aber auch die Liköre und Aufstriche. Viel unterschiedliches gibt es hier zu finden und bei einigem wusste ich auch nicht, dass man dies essen kann.
Die Gliederung und Gestaltung hat mir sehr gut gefallen. Zuerst wird es in die unterschiedlichen Jahreszeiten gegliedert und dann findet man darunter die verschiedenen Rezepte. Am Ende des Buches gibt es auch noch einen Erntekalender und dein kleines Bestimmungsbuch um die verschiedenen Bäume und Pflanzen zu erkennen. Dies ist wirklich sehr hilfreich und auch das Inhaltsverzeichnis ist auch gut ausgearbeitet.
Die Rezepte selbst sind gut erklärt. Die Zutaten sind übersichtlich und schnell erkennbar. Auch die Zubereitungszeit, Vorbereitung und Menge ist gut zu sehen. Wunderschöne Fotos runden das Ganze gut ab und machen zusätzlich Appetit.
Die Idee dahinter finde ich gut und es zeigt, was die Natur alles bereit hält. Wenn man sich etwas auskennt und informiert kann man so einige Schätze in der Natur finden und tolle Gerichte daraus zaubern.
Fazit:
Die Natur hat einiges zu bieten, hier wird einem gezeigt, was man daraus machen kann.
schöne Grundidee
Die Bibliothek meines Großvaters von Masateru Konishi
Klappentext / Inhalt:
++ Limitierte Erstauflage mit Farbschnitt – nur solange der Vorrat reicht ++
Ein berührender Roman über die Kraft von Büchern und Geschichten – spannend, charmant und voller Herz. Der große Bestseller aus Japan über einen Großvater und seine Enkelin, die plötzlich selbst zur Heldin einer gefährlichen Geschichte wird.
Kaede, eine junge Lehrerin aus Tokio, stößt eines Tages auf seltsame Zeitungsausschnitte, die in einem gebrauchten Buch stecken. Ein Rätsel! Sie muss sofort an ihren Großvater denken, der trotz seiner Demenzerkrankung über eine unglaubliche Kombinationsgabe verfügt. Außerdem weist er ein enormes Wissen auf, wenn es um die großen Klassiker der Kriminalliteratur geht. Gemeinsam lassen die beiden ihrer Fantasie freien Lauf und lösen so meisterhaft allerlei kleine und große Rätsel, auf die Kaede in ihrem Alltag stößt. Doch plötzlich nähert sich Kaede ein bedrohlicher Schatten, der die beiden auf eine harte Probe stellt. Kann ihre gemeinsame Liebe zur Literatur sie retten?
Cover:
Das Cover ist wunderschön, zart und filigran umgesetzt und auch hier merkt man bereits die japanischen Einflüsse. Optisch und farblich ist es schön erfasst und umgesetzt. Die Zeichnung gibt auch die Atmosphäre sehr gut wieder. Die Andeutung des Hauses im Hintergrund und auch die zarten Blätter des Baumes sind ein einem wunderschönen Zeichenstil umgesetzt.
Meinung:
Das Buch begeistert bereits durch seinen wundervollen Farbschnitt, welcher die Blicke auf sich zieht. Die zarten roten Blütenblätter sind filigran und schön umgesetzt und ziehen optisch an.
Inhaltlich möchte ich hier zur Geschichte nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit Details und Informationen dazu zurück.
Die Geschichte ist eine Mischung aus berührendem Roman gespickt mit Krimielementen und Rätseln, sowie kleine japanischen Weisheiten, aber auch der nötigen Distanz, welche die japanische Atmosphäre trägt und aufrecht erhält. Die Charaktere sind gut erfasst und der Großvater prägt das Gesamte durch seine mysteriösen Kriminalfälle. Und doch bleibt immer eine gewisse Ferne. Die Charaktere sind höflich im Umgang und man merkt die japanischen Einflüsse sehr gut. Die Charaktere sind sympathisch von ihrer Art und doch baut sich keine so emotionale Nähe auf, da immer eine gewisse Distanz herrscht, was wiederum zur Kultur und auch im Gesamten durchaus gut passt.
Das Buch ist in mehrere Kapitel unterteilt und diese werden wiederum ebenfalls durchnummeriert und in einzelne kleinere Abschnitte geteilt. So sind die einzelnen Bereiche recht kurz und bringen Spannung und Tempo hinein. So geht es schnell und kurzweilig voran. Die Anfänge sind gut und deutlich erkennbar und auch die Gestaltung und Gliederung hat mir gut gefallen.
Das Gesamtkonzept folgt einer schönen Idee und die japanischen Einflüsse sind spürbar. Die Geschichte ist eine Mischung aus Krimi, Roman und Kurzgeschichten. Jedoch hat die Tiefe des Ganzen mich nicht ganz erreicht. Schöne Impulse sind vorhanden, aber nicht bis zu Ende ausgereift. Dies ist etwas schade.
Fazit:
Die Geschichte ist eine Mischung aus Roman, Krimi und Kurzgeschichten. Jedoch konnte es von der Tiefe nicht ganz überzeugen.
Schicksal oder Selbstbestimmung?
How to Fight Fate (Fate Dilogie, Bd. 1) von Saskia Louis
Klappentext / Inhalt:
Was ist stärker: Die Macht des Schicksals oder die Macht der Liebe?
Die 19-jährige Schicksalsnovizin Kiana fiebert ihrer Seelenzeremonie entgegen. Denn an der Seite ihres Seelenpartners soll sie unter der Göttin Moyra die Zukunft von Anima vorhersehen und das Land vor Bösem schützen.
Doch kaum hat sie ihren Seelenverwandten gefunden, stirbt er ... und damit auch die Chance auf die wahre Liebe. Kiana weigert sich, dies anzunehmen, und macht sich auf den Weg zur Schicksalshöhle, um ihr Seelenband neu zu verknüpfen. Zu diesem Zweck verbündet sie sich mit dem Liebesnovizen Nevin und dem Kriegsnovizen Tyron. Letzterer ist zwar unausstehlich, aber äußerst mächtig …
Schicksal, Liebe, Krieg: Der Kampf der Götter und der Sieg des freien Willens
Seit nunmehr 300 Jahren kämpfen in Anima die Schicksalsgöttin und der Gott der Liebe gegen die Göttin des Kriegs. Wer zu einem der drei Götterorden gehört setzt im Kampf und zum Wohle des Lands Anima besondere Talente ein. Als Novizin der Schicksalsgöttin kann Kiana kurze Abschnitte der Zukunft vorhersehen; Liebesnovizen wie Nevin können die Stimmungen anderer beeinflussen und so talentierte Kriegsnovizen wie Tyron können nicht nur Waffen per Gedankenkraft lenken, sondern auch kurzzeitig übermenschlich stark sein. Ohne Seelenpartner ist man jedoch in Anima nichts wert – und wird dazu verdammt, ein einfaches und meist sehr kurzes Leben an der Front zu führen. Kann Kiana zusammen mit ihren Gefährten dieser Bestimmung entfliehen und den Lauf des Schicksals ändern?
Eine spektakuläre Romantasy-Dilogie, die vor widersprüchlichen Gefühlen und atemberaubenden Twists nur so strotzt!
Cover:
Das Cover ist verschnörkelt und fantasievoll umgesetzt. Kleinere Elemente und Strukturen sind eingebunden, aber vor allem der Titel wird hier hervor und heraus gehoben. Zentral steht dieser im Mittelpunkt. Optisch und farblich ist es harmonisch umgesetzt und wirkt auf jeden Fall romantisch verspielt, aber auch geheimnisvoll. Die Umsetzung ist auf jeden Fall ansprechend.
Meinung:
Vorherbestimmung und Selbstbestimmung, sowie Schicksal und Entscheidung sind wichtige Güter des Lebens. Doch wenn die Vorherbestimmung und das Schicksal über den Verlauf entscheiden und man keine Mitbestimmung hat, sollte man sich dann wirklich dem Schicksal fügen? Kiana, die nach dem Tod ihres Seelenpartners selbst zum Tod verdammt ist, begibt sich auf die Suche und Hoffnung nach einem anderen Schicksal, aber wird ihr dies in dieser von Seelenbändern geprägten Welt gelingen?
Zu viel sei hier noch nicht verraten. Weitere Informationen und Details dazu werden hier noch nicht verraten.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Schnell findet man in Geschehnisse und Charaktere hinein. Die Charaktere haben ihre Ecken und Kanten und sind zudem gut durchdacht. Auch die Idee dahinter ist sehr schön umgesetzt und auch die Welt und Magie wird, gut vorstellbar, beschrieben.
Die Geschichte ist spannend und fesselnd umgesetzt. Freundschaft, Krieg, aber auch Partnerschaft, Entwicklungen und Verwicklungen spielen hier eine Rolle. Das zentrale Gut ist hier das Schicksal und besonders der Gegensatz zwischen Schicksal und Selbstbestimmung. Man wird hier auf jeden Fall auch sehr nachdenklich gestimmt und so einige Ansätze wirken auch hinterher noch nach.
Die Gliederung und Gestaltung hat mir sehr gut gefallen. Die Anfänge sind sehr gut herausgearbeitet und auch besonders durch die kleinen Verzierungen sehr gut erkennbar. Die Kapitelanfänge zeigen die entsprechende Kapitelzahl, sowie die Perspektive, aus der erzählt wird und zumeist einen einführenden Satz oder Impuls, der den Anfang nachdenklich startet oder weitere Informationen zur Welt oder Lebensweise Preis gibt. Es wird aus Sicht von Kiana oder Tyron erzählt. Die Ich-Perspektiven machen es greifbar und nah spürbar. Auch die Emotionen sind nah zu fühlen und in Gedanken und Emotionen findet man sehr gut und spürbar hinein.
Die Kapitellängen sind gut gewählt und ermöglichen einen angenehmen Lesefluss.
Die Geschichte ist wundervoll umgesetzt und zugleich auch sehr emotionsreich. Gliederung und Gestaltung haben mir sehr gut gefallen und der wunderschöne Farbschnitt rundet das Ganze perfekt ab.
Der Schreibstil und das Wortbildung sind toll und passend umgesetzt. Die Geschehnisse fantasievoll, aber auch emotionsreich verfasst und gespannt folgt man den Ereignissen und der Entwicklung.
Mich konnte dieser Auftakt überzeugen und ich bin auf den weiteren Verlauf und den zweiten Band Anfang 2026 sehr gespannt.
Fazit:
Fesselnde und emotionsreiche Romantasy mit Bezügen zu Schicksal und Selbstbestimmung.
Pageturner
Verlogen von Eva Björg Ægisdóttir
Klappentext / Inhalt:
In den schroffen Lavafeldern Islands wird eine Leiche gefunden. Ein vermeintlicher Selbstmord entpuppt sich als brutaler Mord und reißt alte Wunden in der kleinen Stadt Akranes wieder auf.
Eigentlich will Kommissarin Elma nach einem persönlichen Schicksalsschlag in ihrer Heimatstadt Akranes zur Ruhe kommen.
Doch als Spaziergänger in einem Lavafeld die Überreste einer Frau entdecken, die vor Monaten verschwunden ist, wird sie sofort in einen neuen, erschütternden Fall hineingezogen.
Was zunächst wie ein tragischer Suizid aussah, stellt sich schnell als ein sorgfältig vertuschtes Verbrechen heraus. Die Ermittlungen führen Elma tief in ein Netz aus Lügen, das weit in die Vergangenheit reicht. In der Abgeschiedenheit Islands, wo jeder jeden kennt, verbirgt sich hinter den Fassaden der kleinen Gemeinde ein Abgrund aus Neid, Wut und vergrabenen Familiengeheimnissen.
Während Elma die Puzzleteile zusammensetzt, stößt sie auf eine Mauer des Schweigens. Je näher sie der Wahrheit kommt, desto mehr gerät sie selbst in Gefahr. Denn der Mörder hat alles zu verlieren und ist bereit, erneut zu töten, um die verlogene Idylle aufrechtzuerhalten.
Eva Björg Ægisdóttir, die Meisterin des Island-Krimis, liefert mit »Verlogen« erneut Hochspannung vor der atemberaubenden und düsteren Kulisse Islands. Ein Muss für alle Fans von skandinavischen Krimis, voller psychologischer Tiefe und unerwarteter Wendungen, die bis zur letzten Seite fesseln.
Cover:
Die angedeuteten Häuser und Landschaft im Hintergrund ist stimmungsvoll erfasst und dabei zugleich auch einfach gehalten. Der Wiedererkennungseffekt zu den anderen Covern ist sehr gut erkennbar und diese von der Aufmachung sehr ähnlich gehalten.
Meinung:
Es handelt sich hierbei um den zweiten Band der Island-Krimi Reihe und mir sind die beiden Nachfolgebände bekannt. Band 2 hätte ich bisher noch nicht gelesen. Da die Fälle in sich geschlossen sind, kann man die Bücher aber auch gut unabhängig voneinander lesen. Die Charaktere sind mir also hier bereits bekannt, nur dass ich hier sogar ein Stück weit zurück gehen und daher war ich schon ein wenig gespannt.
Der Fall selber ist fesselnd und spannend umgesetzt und auch atmosphärisch sehr gut erfasst und Elma und ihr Team haben hier allerhand zu tun.
Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut lesen. Dieser wirkt durch die verschiedenen Handlungsstränge und Perspektiven sehr lebendig und lässt sich gut flüssig lesen. Die eine Perspektive handelt von einer jungen Frau, welche man nach der Geburt ihrer Tochter bei diesem Lebensweg begleitet, dies fast schon Tagebuchartig in der Ich-Perspektive verfasst. So findet man sich sehr gut in die Frau und ihre Gedanken, Handeln und Emotionen hinein. Die andere Perspektive sind die aktuellen Ermittlungen wobei man Elma und ihrem Team über die Schultern schaut und diese begleitet. Dies wird in der erzählenden Perspektive aus der dritten Person erzählt. Auch in das Private der Ermittler bekommt man einige Einblicke. Erst zum Ende hin treffen die beiden Handlungsstränge aufeinander.
Die Anfänge sind gut hervorgehoben und ersichtlich. Auch die jeweilige Kapitellänge ist gut und angenehm gewählt und ermöglicht so einen guten Lesefluss. Gliederung und Gestaltung sind gut umgesetzt. Die Charaktere haben ihre Stärken und Schwächen, was sie Zuglaich aber auch sehr sympathisch und authentisch wirken lässt. Die Ermittlungen sind toll und nachvollziehbar umgesetzt.
Es handelt sich hierbei um einen unblutigen, aber dennoch sehr fesselnden und spannenden Krimi, der emotionsreich und mitnehmend aufgebaut ist.
Fazit:
Anfangs beginnt es etwas ruhiger, entwickelt sich jedoch zu einem spannenderen Pageturner, der überzeugt und unterhält.
liebevolle Impulse
Der Laden in der Mondlichtgasse von Hiyoko Kurisu
Klappentext / Inhalt:
Willkommen in der magischen Confiserie, wo du genau das findest, was du brauchst!
Der heilsame Roman aus Japan erzählt in sechs herzerwärmenden zusammenhängenden Geschichten von Gefühlen, die uns verwundbar und gleichzeitig stark machen.
Die Mondlichtgasse ist ein geheimnisvoller Ort: Zwischen Vollmond und Neumond ist sie geöffnet und nur Menschen, deren Leben aus dem Gleichgewicht geraten sind, können sie betreten.
Wie die Schülerin Kana, die sich einsam fühlt und an ihrer Beziehung zweifelt, oder der Immobilienmakler Koguma, der glaubt, wegen seines Äußeren nicht ernst genommen zu werden. In der Confiserie verkauft ihnen der rätselhafte Kogetsu eine traditionelle japanische Süßigkeit, die scheinbar ihre Probleme löst. Anschließend beobachtet Kogetsu ungesehen, wie sich das Leben seiner Kunden zum Besseren verändert. Denn Kogetsu ist ein Fuchsgeist, der verstehen will, was es bedeutet, ein Mensch zu sein …
Der japanische Wohlfühlroman mit fantastischen Elementen und dem Zauber Japans
Hiyoko Kurisus heilsamer Feel-Good-Roman "Der Laden in der Mondlichtgasse" ist durchwoben von japanischen Mythen und Märchen. Der Fuchsgeist Kogetsu führt uns auf seine ganz eigene Weise durch Geschichten, die beim Lesen glücklich machen. Ein lebensweiser Roman für alle, die Satoshi Yagisawas Romane und die renommierten Filme des Studio Ghibli lieben.
Cover:
Das Cover ist stilvoll und passend umgesetzt. Ein kleiner Laden ist durch einfache Striche und einer sehr schönen Skizze angedeutet und auch einige andere Elemente sind hier skizzenhaft mit aufgenommen und eingebaut. Der Hintergrund gleicht dem Himmelblau und setzt so die weiten des Himmels sehr schön um. Optisch und farblich passend zur Thematik des Buches ist es sehr schön umgesetzt.
Meinung:
Eine niedliche und liebevolle Aneinanderreihung verschiedener Fabeln und Kurzgeschichten, dessen Gemeinsamkeit der Besuch der Confiserie ist. Eine Mischung aus kleinen Weisheiten mit märchenhaften Flair und japanischem Backround.
Die Idee dahinter finde ich sehr niedlich und auch toll. Die Geschichten sind jede für sich liebevoll umgesetzt. Einige Ansätze und Impulse wiederholen sich jedoch durchaus. Der Grundgedanke ist toll und um dem alltäglichen zu entfliehen und einfach etwas kurzweiliges zu genießen, ist dieses Büchlein genau richtig.
Inhaltlich möchte ich hier nicht zu viel verraten, ein Blick hinein lohnt sich.
Die Aufmachung ist sehr schön gemacht. Der Schreibstil ist einfach und teils auch recht simpel. Schnell findet man sich in die einzelnen Geschehnisse hinein. Im gesamten ist es schön umgesetzt. Für Zwischendurch auf jeden Fall ein kurzweiliger und angenehmer Genuss.
Die einzelnen Abschnitte und Kapitel sind gut erkennbar und die kleinen Illustrationen zu Beginn toll gewählt. Auch die Überschriften sind interessant, nach verschiedenen Speisen und Süßigkeiten gewählt und verraten dabei nicht zu viel.
Die Umsetzung ist niedlich gemacht, gespickt mit einigen tollen Impulsen und Weisheiten.
Fazit:
Eine Mischung aus kleinen Weisheiten und Impulsen mit märchenhaften und fabelähnlichem Flair.
Dark-Fantasy
Die Legenden der Albae - Blutrote Himmel von Markus Heitz
Klappentext / Inhalt:
Band 6 der Dark Fantasy Bestseller: Markus Heitz erzählt die Legenden der gefürchteten Albae weiter
Über dem Geborgenen Land erscheinen Albae in Flugmaschinen und stellen den Bewohnern ein Ultimatum: Entweder es erfolgt die Herausgabe eines wertvollen Steinsarkophags samt Dieb oder nichts und niemand ist mehr vor den Albae sicher.
Allerdings weiß kaum jemand im Geborgenen Land etwas von dem Sarkophag und der Person, die ihn gestohlen hat. Außer den verhassten Ragana, Caphorias und Khitâburàs.
Aber Caphorias sitzt isoliert im Gefängnis, und Khitâburàs ist die Drohung einerlei.
Doch die kleine Albin Sajù will ihren Freund Caphorias aus dem Kerker befreien, und plötzlich stecken die drei mitten in der fieberhaften Suche nach dem Sarkophag.
Gleichzeitig kommen die Albae, die in der Freien Stadt Brandenwall insgeheim unter den Menschen leben, nicht zur Ruhe. Denn einer der fremden Albae flüchtet sich vor den Augen der zwergischen Großincvizitoria hinter die Mauern. Daraufhin setzt sie alles in Bewegung, um die Stadt und letzte Zuflucht der heimischen Albae inmitten der Wirren dem Erdboden gleichzumachen. Wird es ihr gelingen?
Auch unter den fremden Albae kippt die Stimmung. Unversehens entbrennt Zwist, ausgelöst durch einen gefundenen Schädel, der angeblich die Reliquie eines gottgleichen Infamen sein soll. Aber das macht es für das Geborgene Land nicht besser. Im Gegenteil …
"Dunkles Erbe hat alles, was ein guter Fantasy-Roman braucht. Starke und düster-coole Helden, eine faszinierende und von Heitz toll ausgestattete Welt, und eine fesselnde, abenteuerliche Geschichte, die nicht mit Schauwerten geizt", schreibt denglers-buchkritik.de
Weitere Romane aus der Reihe "Legenden der Albae":
Gerechter Zorn
Vernichtender Hass
Dunkle Pfade
Tobender Sturm
Dunkles Erbe
Cover:
Das Cover ist spannend und fantasievoll umgesetzt. Die bildlichen Elementen sind in blutroten Farbtönen umgesetzt und geben so eine besondere Stimmung und Atmosphäre wieder. Das Cover wirkt einerseits geheimnisvoll, aber auch spannend gefährlich. Von der Struktur und Umsetzung ähnelt das Cover den anderen der Reihe und so ist hier durchaus ein Wiedererkennungseffekt zu anderen Büchern der Reihe erkennbar.
Meinung:
Es handelt sich hierbei bereits um den sechsten Band. Man kann durchaus mit dunkles Erbe oder auch bultrote Himmel beginnen, um aber die kompletten Zusammenhänge und Hintergründe zu verstehen, sind hier Vorkenntnisse schon von Vorteil und zu empfehlen.
Es teilt sich in drei Handlungsstränge, in denen man einigen Albae an verschiedensten Orten im Geborgenen Land folgt und mehr über ihre Ziele und Pläne erfährt. Ein zentraler Punkt hier ist der geheimnisvolle Steinsarkophag, der gestohlen wurde. Während die unheimlichen Geschehnisse im Geborgenen Land rund um die fremden Albae weiter voranschreiten, gibt es auch ein Wiedersehen mit bereits bekannten Charakteren, deren Wege hier spannend voran geführt werden.
Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit genaueren Details und Informationen dazu zurück.
Der Schreibstil ist auch in diesem Band sehr bildgewaltig und atmosphärisch. Düster und blutig geht es auch hier zu, da es keineswegs ein ruhiger Fantasyroman ist, sondern schon eher als fesselnde Dark-Fantasy angesiedelt wird und diesem Namen alle Ehre macht.
Die Gliederung ist umfassend und gut durchdacht umgesetzt. Es wird in das Buch der Dunkelheit, das Buch der Freundschaft und das Buch der Hoffnung unterteilt und diese einzelnen Bücher dann wieder in weitere Kapitel. Zu Beginn eines jeden Buches findet man die handelnden Personen und Zuordnungen. Ganz am Anfand des Buches findet man auch nochmal einige begriffliche Erläuterungen und Zuordnungen, welche den Einstieg vereinfachen. Auch die Karten am Anfang und Ende sind toll gestaltet und zugleich sehr hilfreich. Die länge der einzelnen Abschnitte und Kapitel ist gut gewählt und auch die jeweiligen Anfänge sind gut ersichtlich.
Schnell findet man sich in Geschehen und Ereignisse hinein. Düster und voller spannender Abenteuer geht es in diesem Buch weiter voran. Schnell wird man an das Ganze gefesselt und nach und nach scheinen sich die Stränge und Fäden zu verbinden. Auch wenn manches anfangs etwas viel erscheint, so findet man mehr und mehr hinein und wird an die Ereignisse und Abenteuer gefesselt und möchte stets mehr erfahren.
Fesselnde und düstere Unterhaltung, gepaart mit so einigen Überraschungen und packenden Wendungen. Intrigen, Täuschung, aber auch Hoffnung und Freundschaft spielen hier mit rein. Eine gute Portion Misstrauen sollte man hier aber immer an den Tag legen.
Fazit:
Fesselnde und düstere Unterhaltung, gepaart mit so einigen Überraschungen und packenden Wendungen.
bewegend und mitfühlend
Das letzte Versprechen + Das einzige Kind von Hera Lind
Klappentext / Inhalt:
Zwei Nummer-1-SPIEGEL-Bestseller in einem Band!
Der Doppelband von Bestseller-Autorin Hera Lind enthält die ergreifenden Tatsachenromane »Das letzte Versprechen & Das einzige Kind«.
Das letzte Versprechen: Brutal wird die kleine Anni 1944 in Siebenbürgen aus den Armen ihrer jungen Mutter gerissen – und in ein jugoslawisches Kinderheim verschleppt.
Zwar gelingt dem Kind schließlich die Flucht, doch damit ist ihr Leid noch nicht zu Ende: Annies schwer traumatisierte Mutter hat keine Liebe mehr übrig, und im Nachkriegsdeutschland ist kein Platz für das Leid der vergessenen Generation …
Das einzige Kind: Oktober 1940 im ehemaligen Jugoslawien; eine Granate, die faschistische Ustashas in sein Zuhause werfen, macht den 5-jährigen Djoko zum Waisen. Für den kleinen Jungen beginnt eine jahrelange Flucht mitten durch die schlimmsten Kriegswirren. Immer wieder findet Djoko Hilfe, immer wieder werden ihm Menschen entrissen. Aber eines verliert er nie: die Hoffnung.
Zwei ergreifende Kinder-Schicksale aus der Zeit des 2. Weltkriegs
Die Schicksale von Anni und Djoko zeigen, wie grausam Krieg ist – vor allem zu Kindern. Und dass es trotzdem immer Grund zur Hoffnung gibt. Bestseller-Autorin Hera Lind macht in ihren berührenden Romanen, die auf wahren Begebenheiten basieren, die dunklen Kapitel unserer Geschichte erlebbar und erleuchtet sie mit Menschlichkeit.
Cover:
Das Cover zeigt eine Mutter, die ihr Kind umarmt. Es wirkt sehr innig und ergreifend. Optisch und farblich ist es entsprechend umgesetzt und anhand des Covers merkt man bereits, dass Emotionen hier eine wichtige Rolle spielen.
Meinung:
Es handelt sich hierbei um einen Doppelband von zwei bewegenden und hoffnungsvollen Geschichten, welche auf wahren Begebenheiten beruhen. Die Geschichten nehmen ca. je eine Hälfte des Buches ein. Leider gibt es keine direkt Abtrennung durch ein farbliches Element, Bändchen oder Seitenzahlangabe am Beginn, was ein wenig schade ist. Dennoch ist es gut zu finden, wenn man auch zuerst etwas suchen muss.
Die beiden Geschichten an sich sind unterschiedlich und verschiedenen, beide gehen jedoch sehr ans Herz. Man merkt ihnen die Authentizität an und auch die Emotionen und Gefühle sind nah spürbar.
Inhaltlich möchte ich hier jetzt nicht weiter auf die beiden Geschichten eingehen oder weiter ins Detail gehen, da man sich den Inhalt selbst anlesen kann, verzichte ich hier auf weitere Angaben und empfehle das Buch selbst zur Hand zu nehmen.
Der Schreibstil ist bewegend und mitnehmen. Man kann sich gut in Situationen und Charaktere hineinempfinden. Auch die Hintergründe und die damalige Zeit wird gut vorstellbar erfasst, man kommt in die Verhältnisse und Gegebenheiten der damaligen Zeit hinein. Aber neben den Emotionen und dunklen Seiten der damaligen Zeit, kommt auch die Hoffnung nicht zu kurz.
Die beiden Geschichten sind bildlich erzählt. Es wirkt sehr nah und auch die Charaktere kommen sehr authentisch und real herüber. Man findet sich in Emotionen und Gedanken gut hinein. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und die Orts- und Zeitangaben sind sehr hilfreich. Die wechselnden Perspektiven machen es sehr fesselnd und auch das einfügen von Briefen und Dokumenten macht es sehr interessant. Die Erzählungen sind sehr emotionsreich und man erlebt es nah und spürbar mit.
Die Autorin schafft es auch hier eine Nähe aufzubauen, aber auch den Leser in die Geschichte einzubinden und mit den Charakteren und den Situationen mit fühlen zulassen.
Fazit:
Zwei bewegende und mitfühlende Geschichten nach wahren Begebenheiten.











