Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Sarah:
Man sieht sich von Julia Karnick
Als Robert 1988 in der Schule zum ersten Mal auf Frie trifft, verliebt er sich sofort in sie. Auch Frie scheint ihm nicht abgeneigt zu sein, doch es schein ihr mit dem Flirten nicht ernst zu sein. Womit beiden zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht gerechnet hätten, ist, dass zwischen den beiden eine so tiefe Verbundenheit entstehen wird, dass ihre Freundschaft scheinbar alles überleben wird und die beiden sich auch im Erwachsenenalter noch unter die Haut gehen werden.
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Ich bin bei der Geschichte von Robert und Frie ein wenig zwiegespalten. Ich fand das Buch wirklich gut, aber das Verhalten der beiden war des Öfteren schon sehr toxisch. Gerade in der Jugend konnte ich das Verhalten noch gut nachvollziehen, denn wer kann schon behaupten, dass er in den Beziehungen in der Jugend alles richtig gemacht hat aber je älter die beiden wurden, umso problematischer fand ich den Umgang der beiden miteinander. Klar gab es auch schöne Momente, aber alles in allem konnten die beiden nie wirklich offen miteinader reden und das hat die Geschichte für mich ein wenig abgeflacht. Da dies jedoch mein einziger Kritikpunkt an einer sonst wirklich guten und gefühlvollen Geschichte war, bekommt das Buch trotzdem 4 von 5 Sternen.
Ehemänner von Holly Gramazio
Als Lauren eines Nachts vom Jungesellenabschied ihrer Freundin nach Hause kommt, steht ein fremder Mann in ihrem Haus. Er behauptet, dass er ihr Ehemann ist und alles scheint tatsächlich darauf hinzudeuten, denn Lauren findet Hochzeitsfotos auf ihrem Handy, er besitzt einen eigenen Wohnungsschlüssel und all ihre Freunde kennen ihren angeblichen Ehemann, nur sie selbst kann sich nicht an ihn erinnern.
Als ihr Ehemann dann jedoch einen Abstecher auf den Dachboden macht, kommt ein ganz anderer Mann herunter und nun behauptet dieser, dass er ihr Ehemann wäre und wieder scheint jeder ihn zu kennen, nur Lauren nicht. Schnell merkt Lauren, dass sie nun anscheinend einen magischen Dachboden besitzt, der ihr einen unendlichen Vorrat an Ehemännern liefern kann. Das hört sich doch an, wie im Paradies-oder vielleicht doch nicht?
Ich fand die Ausgangssituation dieses Buches so interessant, dass ich es einfach lesen musste und wurde nicht enttäuscht. Das Buch war wirklich herrlich geschrieben, oft auf mit einer Prise Humor versehen und fein chaotisch. Ich fand Lauren auch wirklich sympathisch und habe das ganze Buch über mit ihr mitgelitten. Ab dem zweiten Drittel habe ich mich gefragt, wie das Buch wohl ausgehen mag, denn ich konnte mir wirklich kein passendes Ende zusammenreimen. Als es dann zum Finale kam war ich wirklich überrascht, ja gerade zu schockiert, aber auf die gute Art und Weise. Das Ende ist wirklich sehr passend gewählt, wenn auch wirklich sehr dramatisch. Für mich ist dieses Buch die perfekte Lektüre, wenn man mal keine Lust auf einen klassischen Liebesroman hat, sondern einfach mal etwas Abwechslung reinbringen möchte.
Acqua alta von Isabelle Autissier
Es ist soweit, Venedig steht endgültig unter Wasser. Die ganze Stadt ist verwüstet und zahlreiche Menschen sind dabei ums Leben gekommen. Verzweifelt sucht Guido nach seiner Frau und seiner Tochter, die seit dem Hochwasser verschwunden sind. Bei seiner Sucher erinnert er sich an die letzten zwei Jahre, in denen sich seine Familie immer mehr entfremdet hat.
Grund dafür war die Liebe zur Venedig, denn während die 17-Jährige Tochter sich immer mehr für den Schutz der Stadt vor Massentourismus eingesetzt hat, war ihr Vater damit beschäftigt, immer mehr Touristen in die Stadt zu locken. Kurz vor der Katastrophe geht das Familienglück endgültig in die Brüche, doch zu welchem Preis?
Als ich dieses Buch gesehen habe, musste ich es sofort lesen. Venedig ist die Stadt meiner Träume und ich versuche immer wieder einen guten Roman zu finden, welcher den Flair der Stadt einfanger kann. Dieser Roman hat das leider nicht geschafft, Venedig an sich war hier zwar Thema, viel von seiner Schönheit hat man allerdings nicht mitbekommen. Die Geschichte der verstrittenen Familie war auch nicht allzu fesselnd, es war ziemlich frustrierend zu lesen, wie die Familie zunehmends aneinander vorbeiredet und die beiden Protagonisten immer sturer werden. An und für sich war das Buch nicht schlecht, ich fand es aber aber nur sehr oberflächlich ausgearbeitet und hätte mir deutlich mehr von der Story gewünscht.
Süße Küsse in salziger Nordseeluft von Mareile Raphael
Ella hat an einem einzige Tag alles verloren: ihren Job, ihre Wohnung und natürlich auch noch ihren Freund. Da sie keine andere Option sieht, beschließt sie kurzerhand zu ihrer Tante Meta auf die Insel Baltrum zu fahren und ihr in ihrer Pension auszuhelfen. Niemals hätte sie damit gerechnet, dass sich ihr dort die Gelegenheit bieten würde, ihre Karriere als Journalistin erneut anzufachen.
Doch was, wenn sich diese Gelegenheit als ein Mann entpuppt, für den sie ernsthaft Gefühle entwickeln könnte?
Ich bin normalerweise niemand, der Kitschromane liest, diesem hier habe ich nur eine Chance gegeben, da ich das Hörbuch geschenkt bekommen habe. Klar wusste man von Anfang an, in welche Richtung die Story sich entwickeln würde, ich fand den Schreibstil aber ganz angenehm und die Geschichte war nicht so oberflächlich, wie ich gedacht habe. Alles in allem fand ich das Buch wirklich nett und finde, dass es schon eine echt nette Urlaubslektüre mit viel Gefühl ist.
Der Tod der Jane Lawrence von Caitlin Starling
London zur Nachkriegszeit. Die junge Jane ist auf der Suche nach einem passenden Ehemann und all ihren Berechnungen zufolge handelt es sich bei diesem und den Arzt Augustin Lawrence. Ursprünglich zeigt der Witwer kein großes interesse an Jane, als sie ihm jedoch die Fakten auf den Tisch legt, lässt er sich darauf ein und die beiden heiraten kurze Zeit später.
Was Jane jedoch nicht versteht, ist, dass ihr Mann es ihr verbietet, auch nur einen Fuß in sein Anwesen außerhalb der Stadt zu setzen, er selber verbringt jedoch jede Nacht dort. Was hat ihr Mann zu verbergen und noch viel wichtiger, wie kann Jane es schaffen, vielleicht doch einen Fuß in das Anwesen zu setzen?
Ich hatte relativ hohe Erwartungen an dieses Buch, da ich total in der Stimmung für einen guten Schauerroman war. Zwar war es an und für sich ganze nett zu lesen und die Geschichte war auch (zumindest am Anfang) ganz interessant, gegen Mitte des Buches kamen aber ein paar so komische Wendungen hinzu, dass ich die Geschichte nicht mehr ganz so gern mochte. Alles in allem war das Buch ganz ok, ich fand die Handlung dan aber doch etwas weit hergeholt und konnte dem Buch auch teilweise gar nicht mehr richtig folgen. Alles in allem war es ok, ich würde es aber nicht nochmal lesen.
Sie haben Ihren Rollator beim Zumba vertauscht von Sybille Bullatschek
Die Pfleger vom Seniorenheim sind geschockt, denn eine neue Luxus Seniorenresidenz plant, das Heim zu kaufen. Kurzerhand entschließen Sybille und ihre Kollegen eine Heimbewohnerin verdeckt bei den Luxus-Senioren einzuschläusen, um die Lage besser auskundschaften zu können. Was dabei jedoch alles ans Licht kommt, übetrifft alle Erwartungen bei weitem.
Ich habe noch nie zuvor etwas von Sybille Bullatschek gelesen, aber mit diesem Buch hat sie mein Herz gewonnen. Ich habe das Buch als Hörbuch angehört und festgestellt, dass es sehr gefährlich ist, etwas dermaßen humorvolles in der Öffentlichkeit anzuhören, denn ich musste so oft laut lachen, dass einige meiner Mitmenschen wahrscheinlich dachten, ich bin nicht ganz dicht. Das Buch hat mich von vorne bis hinten grandios unterhalten und ganz ehrlich, auch wenn es natürlich Comedy pur ist, finde ich die ganze Message hinter dem Buch doch trotzdem wirklich gut und ich liebe die Werte, die dabei vermittelt werden. Das i-Tüpfelchen auf diesem grandiosen Buch war dann natürlich auch noch die grandiose Vertonung. Von der ersten bis zur letzten Seite Unterhaltung pur!
Corpus Delicti von Juli Zeh
Mia Holl muss sich vor Gericht für ihren Bruder verantworten, denn ihr wird vorgeworfen, mit ihm unter einer Decke gesteckt zu haben, während er krumme Dinge gedreht hat.
Inhaltlich kann ich dieses Buch nicht besser zusammenfassen, wie in diesem einen Satz, denn ich habe nach dem Lesen immer noch nicht wirklich kapiert, worum es in dem Buch eigentlich geht.
Klar, es ist hauptsächlich als Gerichtsprozess geschrieben, die ganze Story war für mich aber von vorne bis hinten Verwirrung pur. Ich habe nicht verstanden, um was es geht, wer was verbrochen hat und wie das ganze schlussendlich Ausging war mir auch wieder ein Rätsel. Vielleicht war ich schlichtweg zu blöd für dieses Buch, mir war auf jeden Fall das Buch irgendwann zu blöd und obwohl ich es fertig gelesen habe, fand ich es wirklich schrecklich
What I'd Rather Not Think About von Jente Posthuma
This book is about a pair of twins, one boy and one girl, and how they spent all of their lifes together but the boy has become more and more depressed over the years. Her sister couldn't really understand what's going on and she doesn't know how to help him until one day he commits suicide and she get's left behind.
After I heard what this book is about and that it was shortlisted for the International Booker Price, I just had to read it. Sadly the whole story was dramatic but not really emotional. The 'chapters' are kept very short, about 1-2 pages long and they're written from the girls perspective. I liked reading it and I still think the story has great potential but for me there was a huge lack of feelings in this book. It was written from a pretty neutral point of view and not from the view of a grieving sister that has just lost her twin brother, the one person she spent all her life with. Nonetheless I do not regret reading it because it was a really fast and easy read and it kept me interested to the point where I wanted to know where it ends.
That Girl von Gabriella Santos de Lima
Tess ist ein richtiges That Girl. Neben Avocadotoast zum Frühstück, täglichen Yogaeinheiten und ästhetische Social Media Posts hat sie es geschafft, einen Bestseller über ihre Dating-Erfahrungen zu schreiben. Doch hinter all dem Schein ist Tess auch nur ein ganz normaler Mensch mit ganz normalen Problemen.
Als sie dann Leon kennen lernt, stellt er ihr Leben total auf den Kopf, denn er erkennt Tess wie sie wirklich ist und nicht wie sie vorgibt zu sein. Bald schon muss Tess sich nun selber die Frage stellen, wer sie eigentlich ist und welche Rolle die Liebe in ihrem Leben spielt.
Ich bin zwar überhaupt kein That Girl und interessiere mich auch gar nicht für solche Trends, dennoch fand ich dass das Buch wirklich nachvollziehbar geschrieben war. Tess ist eine wirklich sympathische Protagonistin und macht im Laufe des Buches eine starke Persönlichkeitsentwicklung durch. Zudem ist die ganze Moral hinter dem Buch wirklich toll, denn Tess lernt, dass sie sich nach außenhin nicht perfekt geben muss, um anderen zu gefallen und dass sie perfekt ist, genau so wie sie ist. Das Buch ist wirklich sehr lesenswert und ich unterstütze die Botschaft, die es vermittelt total.
Die Sturmschwester von Lucinda Riley
Eigentlich läuft in Allys Leben alles rund, denn ihre Karriere als Profiseglerin geht steil bergauf und bald steht auch noch die Hochzeit mit ihrer großen Liebe an. Wie ein Schlag trifft sie plötzlich die Nachricht vom plötzlichen Tod ihres Vaters und gemeinsam mit ihren Schwestern kehrt sie zurück in die Heimat, um sich von ihrem Adoptivvater ein letztes Mal zu verabschieden.
Als sie einen Umschlag bekommt, in dem ihr Vater Hinweise auf ihren Geburtsort und ihre leibliche Familie gesammelt hat, ist sie sich zuerst unsicher, ob sie überhaupt wissen will, woher sie kommt, aber da ihr von ihrem alten Leben so gut wie nichts geblieben scheint, beschließt sie, sich auf die Suche zu machen und landet im der Musikszene im rauhen Norwegen...
Der zweite Band der sieben Schwestern Reihe hat mir nicht mehr ganz so gut gefallen, wie der erste, dennoch mochte ich das Buch wirklich gerne. Die Geschichte von Ally war sehr traurig und dramatisch, aber auch sehr schön und ich fand es toll, dass die Bücher nicht alle gleich aufgebaut sind sondern wirklich jede Schwester eine eigene Story bekommt, die auch nicht immer eine klassische Lovestory erzählt. Ally hat eine tolle Charakterentwicklung in diesem Buch durchgemacht und ich fand es sehr schön, dass das Buch nicht wieder bei Null ansetzt, sondern man die Geschichte von Maia aus Band 1 schon integriert hat und die Details, die man bezüglich der Ausgangssituation der Schwestern nicht nochmal neu erzählt werden. Ich freue mich schon darauf, das nächste Buch aus der Reihe zu lesen.











