Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lerchie:
Spannnende Geschichte
Emilies Weg von Bianca Elliott
Endlich erreicht Emilie Gut Sommerroth. Sie hat außer ihren Pferden alles verloren. Doch auch auf Gut Sommerorth macht man ihr das Leben nicht leicht. Ihre Schwiegermutter Charlotte ist mit der Wahl ihres Sohnes Johann nicht zufrieden, sie wollte keine mittellose Ostpreußin als Schwiegertochter. Doch Emilie will ihr Herz gewinnen und sie will eine neue Trakehnerzucht aufbauen.
Als Johann weggeht um nach seinem verschollenen Vater zu suchen, bleibt sie schutzlos zurück.
Jahrzehnte später. Die Familie Wird von einem furchtbaren Skandal erschüttert. Und das muss gerade jetzt passieren, wo Marisas Geschäft mit den Hochzeiten floriert. Viele Bu8chungen werden storniert. Ein Journalist ist besonders wild auf den Skandal. Er beginnt in der Gutsgeschichte herum zu wühle, und bringt etwas aus der Vergangenheit zutage, was vor allem Emilie betrifft. Marisa will Antworten – und wenn es die Familie zerreißt.
Meine Meinung
Dies ist der zweite Teil der Geschichte über Gut Sommerroth. Schon der erste hatte mir gut gefallen und ich bin auch vom zweiten nicht enttäuscht. Durch den unkomplizierten Schreibstil der Autorin wurde mein Lesefluss nicht durch Unklarheiten im Text gestört. Ich konnte problemlos in die Geschichte eintauchen und fühlte mit Emilie wenn sie der Ablehnung ihrer Schwiegermutter und ihres Schwagers Otto ausgesetzt war. Emilie tat mir sehr leid, denn Charlotte mochte die Pferde absolut nicht. Als Johann unterwegs war um seinen Vater zu suchen, geschah zudem etwas was Emilie empörte. Und doch konnte sie nichts tun. Auch Johann tat mir leid, hoffte er doch, in Zukunft mit seinem Vater besser auszukommen. Ob dies geschah, dass muss der geneigte Leser selbst lesen. Auch wieso Charlotte eine so große Abneigung gegen Pferde hatte. Am Ende blieben für mich allerdings so zwei, drei Fragen offen, die ich gerne noch geklärt gesehen hätte. Aber trotzdem war das Buch sehr spannend. Es hat mir gut gefallen, mich gefesselt und gut unterhalten weshalb ich es gerne weiterempfehle und die volle Bewertungszahl vergebe.
Wie kam der Tote neben Louise?
Neben wem du erwachst von Gytha Lodge
Dass Louise am Morgen einen Kater hat ist nicht neu, das hat sie öfter, sie kennt dieses Gefühl also. Doch an diesem Morgen ist es besonders schlimm, denn ihr fehlt die Erinnerung an den vergangen Abend und die Nacht. Sie dreht sich zu ihrem Mann um, doch neben ihr liegt ein Fremder. Und dieser Fremde ist tot.
Sie weiß nicht ob sie es war, die ihn ermordet hat. Der Fall ist brillant gestrickt, hat viele unerwartete Wendungen. Ein neuer Pageturme von Gytha Lodge.
Meine Meinung
Als ich dieses Buch von Gytha Lodge fand, fiel mir gleich ein, dass ich bereits zwei Bücher von ihr gelesen habe die mir sehr gut gefallen hatten. So auch dieses. Denn durch den unkomplizierten Schreibstil der Autorin, der keine Unklarheiten im Text zuließ, wurde mein Lesefluss nicht gestört, ich konnte das Buch leicht und flüssig lesen. In der Geschichte war ich schnell drinnen und konnte mich in die Protagonisten gut hineinversetzen. In Louise, die neben einem Toten aufwacht und sich fragen muss, ob sie es war, die ihn getötet hat. Oder wer es sonst gewesen sein könnte. Naill, ihren Mann, mochte ich gar nicht. Aber auch gegenüber ihrer Freundin blieb ich misstrauisch. Das Buch ist so geschrieben, dass es schwer fällt, einen wirklich Verdächtigen zu finden. Immer wieder wurde mir klar, der oder auch die war es doch nicht. Als am Ende schließlich feststand, wer der Mörder war, fiel mir auch, dass ich den gar nicht auf dem Schirm gehabt hatte. Man sieht, es ist ein wirklich spannendes Buch, das mir gut gefallen, mich gefesselt und außerdem gut unterhalten hat. Und wieder kann ich dafür eine Leseempfehlung aussprechen sowie die volle Bewertungszahl vergeben.
Spannender Auftakt einer neuen Trilogie
Das Kreuz des Pilgers von Petra Schier
Die junge Grafentochter Reinhild wird auf ihrer Reise nach Koblenz von Wegelagerern übermann und denkt sie sei dem Tode nah. Doch der Pilger Palmiro und sein Gefährte Conlin kommen ihr zu Hilfe und bringen die Übeltäter zur Strecke. Jedoch kommt für ihren Mann jede Rettung zu spät. Palmiro und Conlin begleiten die junge Frau in ihre Heimat nach Koblenz.
Reinhild entdeckt Gefühle für Conlin, doch weiß sie, dass ihr Vater diese Verbindung nicht gutheißen würde. Und Palmiro führ tauch noch einen Schatz mit sich, der sie aller wieder in Gefahr bringen kann.
Meine Meinung
Eine neu historische Trilogie von Petra Schier! Ihre Bücher haben mir bisher immer super gefallen, so auch dieses. Es ließ sich bedingt durch ihren unkomplizierten Schreibstil, der keine Leseflussunterbrechung durch Unklarheiten im Text zulässt, leicht und flüssig lesen. Ich war schon sehr gespannt auf dieses Buch und meine Erwartungen haben sich – wie immer bei Petra Schier – voll erfüllt. Ich war schnell in der Geschichte drinnen und konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Reinhild, die bei dem Überfall ihren Mann verloren hat und nun mit einem kleinen Kind zur Witwe geworden ist. Damals konnte eine Frau nicht auf Dauer allein leben, gerade dann nicht, wenn sie von Stand war. Auch in Conlin konnte ich mich hineinversetzen, der nur Ärger mit seinem Bruder hatte. In Palmiro, der auch ein Geheimnis hütete. Diese neue Trilogie baut schon irgendwie auf die Kreuztrilogie von Petra Schier auf. Diese Bücher sind: Die Eifelgräfin, Die Gewürzhändlerin und Die Bastardtochter. Jedoch muss man diese Trilogie nicht unbedingt gelesen haben um dieses Buch zu verstehen. Es ist schon eine eigenständige Trilogie. Jedoch entgeht einem einiges, wenn man die genannte Trilogie nicht liest. Jeder der dieses Buch liest oder die genannte Trilogie kennt, wird verstehen was ich meine. Dieses Buch ist spannend, es hat mich gefesselt, liest sich flott, hat mir sehr gut gefallen und mich genauso gut unterhalten. Von mir eine Leseempfehlung und verdiente volle Bewertungszahl.




