Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lerchie:
Menschenhandel
Der Tod kennt dein Geheimnis von H.C. Scherf
Die Würde des Menschen ist unantastbar. So steht es im Grundgesetz der BRD.
Es sind Menschenhändler, die den wichtigsten Artikel des Grundgesetzes missachten indem sie junt Frauen ins Land schmuggeln. Gordon Rabe und sein Team müssen um deren Leben bangen, die Frauen werden brutal zur Prostitution gezwungen.
Viele Fragen werden bei einem scheinbaren Suizid aufgeworfen. Es geht um Familiengeheimnisse, die diese nicht preisgeben will. Die Lösung ist so einfach, doch eine unerwartete Wendung schockt alle
Meine Meinung
Es ist der vierte Fall für Gordon Rabe und sein Team. Auch dieses Buch ist wieder so geschrieben, dass keine Unklarheit im Text meinen Lesefluss störte. Die Spannung beginnt bereits auf der ersten Seite und endet erst auf der letzten. Denn der Autor versteht es, Spannung zu erzeugen und diese auch zu halten. Es geht um Frauen bzw. Mädchen, die auf unwürdigste Weise ins Land geschmuggelt werden. Dass sie hier etwas anderes erwartet als sie selbst erwartet haben, wird dem geneigten Leser klar sein. Doch die in diesem Buch geht es nicht nur darum, denn es gibt auch einen Mord, der mit dem Menschenhandel nichts zu tun hat. Worum es bei diesem Mord ging, ja das muss der geneigte Leser selbst beim Lesen dieses Buches herausfinden. Das Buch ist auf jeden Fall spannend und hat mir sehr gut gefallen sowie mich auch gut unterhalten. Ich kann es gerne weiterempfehlen auch an Leser, die nicht gerne so arg dicke Bücher lesen. Für sie ist dieser Krimi, der ca. 260 Seiten dick ist, gerade richtig. Von mir die volle Bewertungszahl.
Ein tolles Finale
Emilies Hoffnung von Bianca Elliott
Gut Sommerroth gehört endlich Emilie und Johann, ein halbes Jahr nach Kriegsende. Doch das Paar kommt nicht zur Ruhe. Der letzte Wunsch von Emilies Vater ist noch nicht erfüllt und es naht ein strenger Winter. Emilie will die heimische Trakehner-Zucht weiterführen, doch dazu muss sie die ostpreußischen Züchter finden.
Haben sie überlebt? Sie begibt sich , obwohl sie schwanger ist, auf die Suche.
Marisas Liebe zu Mark liebt ihren Mark und sie ist schwanger. Im Urlaub erhalten sie eine Nachricht von Sommerroth. Die Hochzeitsplanerin Marisa ist geschockt und die Ordnung auf dem Gut steht Kopf. Marisa sucht Hilfe bei ihrer Großmutter Emilie, doch diese spricht immer von einer Frau aus der Vergangenheit. Was hat diese mit Sommerroth zu tun? Hütet Emilie ein letztes Geheimnis?
Meine Meinung
Dies ist der finale Band um die Trakehner und Gut Sommerroth. Emilie ist in der Vergangenheit schwanger, und Marisa in der Gegenwart. Dann ist da auch noch Liz Hochzeitsplanung. Eine Hochzeit mit Alexandr, der ihr noch nie treu sein konnte. Ob er es dieses Mal schafft? Das buch konnte ich, dank der unkomplizierten Schreibstils der Autorin, sehr gut lesen, denn es gab keine Unklarheiten im Text. Nichts störte meinen Lesefluss. Emilie musst in der Vergangenheit vieles durchmachen. Einiges haben wir in den Vorgängerbänden schon gelesen aber das Finale fehlt noch. Z. B. ob die Trakehner überleben. Und wenn ja, wie und wie viele? Was alles unter der britischen Besatzung passiert. Liz plant ihre Hochzeit mit Alexander und dazwischen gibt es immer wieder Erzählungen von Emilie, Erzählungen wie es ihr in der Vergangenheit ergangen ist. Das Buch ist sehr spannend und fesselnd geschrieben. Es hatte mich richtig gepackt und obwohl ich keine Reiterin bin, habe ich mit den Pferden gelitten. Und mit Emilie, sie sich um ihre Pferde sorgte. Das Buch ist ein Roman, kein Tatsachenbericht. Aber trotzdem ist vieles, was hier geschrieben steht, auch wirklich passiert und anderes hätte auch so passiert sein können. Manche Namen sind erfunden, aber andere Personen gab es wirklich, wie man am Ende des Buches erfahren kann. Am Anfang gibt es zwei Karten die das Gut Sommerroth und das Vorwerk Fliedertal abbilden. Dahinter noch ein Personenregister. Leider sieht man im Personenregister nicht, welche Personen real sind, und welche erfunden. Aber dazu ist das Nachwort am Ende des Buches da. Wer es lesen möchte, sollte auf jeden Fall die beiden Vorgänger „Emilies Erbe“ und „Emilies Weg“ vorher lesen. Es hat mir sehr gut gefallen und mich sehr gut unterhalten. Daher von mir eine Leseempfehlung sowie die volle Bewertungszahl.
Es hat mich gepackt
Die Hafenärztin. Ein Leben für das Glück der Kinder von Henrike Engel
Die Ärztin Anne Fitzpatrick und die angehende Pädagogin Helen Curtius kümmern sich im Auswandererhafen Hamburg 1911 um Familien. Sie sorgen sich vor allem um die Kinder, die viele traumatische Erfahrungen gemacht haben. Doch dann häufen sich unerklärlich Todesfälle. Berthold Reydt, der zuständige Kommissar, stellt fest, dass die Opfer vergiftet wurden.
Wer will Menschen scheinbar wahllos töten? Doch dann stoßen sie auf etwas und sie stellen fest, dass sich an dem Geschäft mit den Auswanderern eine Menge Geld verdienen lässt
Meine Meinung
Schon der erste Band dieser Trilogie? Hat mir sehr gut gefallen. Und so habe ich es auch nicht bereut, diesen zweiten Band gelesen zu haben. Durch den unkomplizierten Schreibstil, der keine Unklarheiten im Text zulässt, konnte ich das Buch auch leicht und flüssig, ohne Störung meines Leseflusses lesen. 1911. Dir Frauen hatten damals kaum Rechte und dass Anne Fitzpatrick als Ärztin arbeiten durfte, glich fast einem Wunder. Doch wie man sich vorstellen kann, wurden ihr auch an bestimmter Stelle Steine in den Weg geworfen. Doch sie ließ sich nicht unterkriegen. Dann gab es da noch Helene die Pfarrerstochter, die aus ihrem Leben ausgebrochen war, indem sie ein Lehrerstudium begonnen und fast schon abgeschlossen hatte. Eigentlich war es ja ein Glück für sie, dass sie das von ihrem Vater wusste, er hätte wohl sonst nie und nimmer dem Studium zugestimmt. Damit verrate ich nicht viel, denn das ist aus dem Vorgängerband bekannt. Ich bin auch sehr gespannt, wie es weitergeht, denn am Ende des Buches war mir gleich klar, dass das noch nicht alles war und ich habe nachgesehen. Es folgt mindestens noch ein Buch mit dem Titel: Die Hafenärztin. Ein Leben für das Recht auf Liebe. Das Buch war von Anfang an sehr spannend, fesselte mich und ich konnte mir dem Lesen fast nicht aufhören. Es hat mich sehr gut unterhalten und ich kann es sehr gerne weiterempfehlen. Von mir die volle Bewertungszahl.
Eine schöne Fortsetzung
Die Hafenärztin. Ein Leben für das Glück der Kinder von Henrike Engel
Ajden braucht dringend eine Pause nachdem ihn seine Arbeit bis an den Rand der Erschöpfung gebracht hat und außerdem auch noch sein Herz gebrochen worden war. Er willigt sofort ein, auf die Golden Hill Ranch zu kommen, als Parker ihn darum bittet. Denn hier hat er Ruhe, Natur und Berge. Doch dort angekommen trifft er auf die Reporterin Arizona und erlebt gleich einen Schock, denn die beiden sind sich schon einmal begegnet, was er am liebsten vergessen würde.
Meine Meinung
Dieser zweite Band der Golden Hill Reihe dreht sich um Ajden und Arizona, die im Klappentext erwähnte Reporterin. Er ist wieder in einem unkomplizierten Schreibstil geschrieben, der meinen Lesefluss nicht störte, da er keine Unklarheiten im Text zuließ. Dass Ajden über Arizonas Anwesenheit erschrocken war, erklärt sich dadurch, dass sie auf gewisse Weise schuld daran war, dass er sich erholen musste. Denn sie hatte über etwas geschrieben, was Ajden am Herzen lag. Doch darüber kann ich nicht mehr schreiben ohne zu viel zu verraten. Doch auch Arizona hatte ihr Päckchen zu tragen, denn ihre Artikel hatte unangenehme Folgen gehabt, die sich noch nicht verarbeitet hatte. Aber sie hoffte, hier in Montana die nötige Ruhe zu finden indem sie über Golden Hill und die Pferdetherapie ein Featur zu scheiben. Wie das alles zustande kommt, und ob Arizona wirklich die nötige Ruhe und Ablenkung von ihren Problemen in Montana auf der Golden Hill Ranch finden wird, das erfährt der geneigte Leser beim Lesen dieses Buches. Es ist ein Liebesroman, der naturgemäß auch einige Sexszenen beinhaltet. Ich sage ganz ehrlich, dass ich diese etwas quergelesen habe, da ich Sexszenen nicht so sehr mag, überhaupt, wenn sie sich wiederholen. Aber ungeachtet dessen war dieses Buch von Anfang an spannend. Es hat mir gut gefallen, mich gefesselt und auch gut unterhalten. Auch war ich gespannt auf Arizonas Probleme, die erst gegen Ende des Buches aufgeklärt wurden. Daher empfehle ich es gerne weiter und vergebe vier von fünf Sternen bwz. acht von zehn Punkten.
Nicht überzeugend und unrealistisch
Bei Föhn brummt selbst dem Tod der Schädel von Jörg Maurer
Jakob Drittenbass wurde tot aufgefunden. Die Spur des Täters wird rasch gefunden. Doch Jennerwein gerät selbst in Schwierigkeiten, die er sich nie hätte vorstellen können: Er steht unter Mordverdacht. Er muss ganz allein ermitteln, denn auf sein Team kann er nicht zurückgreifen. Dann ist da noch der Postbote Leonhard Pelikan, der ihm dicht auf den fersen ist.
Sowas hat Jennerwein noch nie erlebt
Meine Meinung
Zwar ließ sich dieses Buch durchaus ganz gut lesen, aber dieser Krimi war voller Fantasy wie ich es von Jörg Maurer nicht gewohnt bin. Er gefiel mir nur mäßig, auch wenn die Spannung durchaus da war. Wenn man mal über das Fantastische hinwegsieht und nicht in Zusammenhang mit den sonstigen Krimis von Jörg Maurer bringt, dann war das Buch recht gut. Aber es war eben ein Jennerwein-Krimi und dafür war er zu fantastisch, zu fantasievoll. Es gab zu viele Sachen in diesem Krimi, die es meines Wissens überhaupt nicht gibt. Und das gefiel mir gar nicht. Zwar gab es keine Unklarheiten im Text, die meinen Lesefluss gestört hätten, aber es war kein Jennerwein, so wie er mir bekannt war. Jörg Maurer, musste das sein? Sie können das doch besser, was dreizehn vorherige Bände beweisen! Und dann ein relativ abruptes Ende. Ich kann darüber nicht mehr schreiben, sonst würde ich ja zuviel verraten, aber dieses Ende hat mir auch nicht sooo gut gefallen. Es schien wie abgebrochen. Ich hoffe sehr, dass der nächste Jennerwein-Band wieder besser wir, so es denn einen weiteren geben sollte. Denn von diesem bin ich doch enttäuscht, weil es doch eigentlich ein Krimi sein sollte und kein Fantasy-Roman! Hätte ich dieses Buch als Fantasy-Roman gelesen, so hätte es von mir fünf Sterne bekommen, aber ich wollte ja einen Krimi lesen und so hat mich dieses Buch leider gar nicht überzeugt, und ist außerdem total unrealistisch. So sehr ich die Jennerwein-Romane auch mag, aber hier kann ich nicht mehr als nur knappe zwei Sterne bzw. vier Punkte geben.
Spannender Auftakt der zweiten Trilogie
Zimt – Auf den ersten Sprung verliebt von Dagmar Bach
Da Vicky und ihr Freund Konstantin die einzigartige Gabe, in Parallelwelten zu wechseln haben, wird ihr Leben weiterhin gleich durcheinandergewirbelt. Sie sollten eigentlich unauffällig bleiben, aber das geht nicht, denn ihre Doppelgänger lassen sich beim Knutschen erwischen. Dann fackelt die Parallelwelt-Oma auch noch fast die Küche von Vickys Mum ab.
Die beiden versuchen das Chaos in den Griff zu bekommen und für ihre Liebe wird es gefährlich. Denn da ist jemand, der ihnen eine fiese Falle stellt, und bald ist es kein Zuckerschlecken in die Parallelwelt zu wechseln. Es beginnt ein neues Abenteuer für Vicky und Konstantin. Auch wenn man die erste Staffel nicht gelesen hat ist das nicht schlimm, denn die Bücher sind auch ohne diese lesbar. Allerdings sollte man zumindest die Staffeln von Anfang an lesen.
Meine Meinung
Dies ist der erste Band der zweiten Trilogie über die Weltenspringer. Ich war in der Geschichte wieder schnell drinnen und konnte das Buch ohne Störung meines Leseflusses lesen, denn durch den unkomplizierten Schreibstil der Autorin gab es keine Unklarheiten im Text. Natürlich ist es ein Jugendbuch, so ab etwa 12 Jahren, aber ich lese derartige Bücher sehr gerne und man kann es auch als Erwachsener sehr gut lesen. Ich habe mit Vicky gelitten, als sie über die Parallelwelt-Vicky etwas erfuhr, was ihr richtig wehtat. Doch darüber darf ich nicht mehr schreiben, das soll der geneigte Leser selbst lesen. Das Buch ist wieder sehr spannend geschrieben. Es ist gut, dass man immer gleich erfährt, wann die beiden erneut gesprungen sind, denn die Sprünge folgen ziemlich dicht aufeinander. Doch das macht die Sache so richtig spannend und hat mich sehr gefesselt. Es hat mir wieder richtig gut gefallen Und ich bin sehr gespannt, wie es im Folgeband weitergehen wird, denn die Autorin hat da am Ende des Buch so ein paar Andeutungen gemacht. Der nächste Band heißt Zimt – Zwischen den Welten geküsst und soll im Hebst dieses Jahres erscheinen. Und der dritte dann im Sommer 2023. Ich bin wirklich schon sehr gespannt und empfehle das Buch gerne weiter. Von mir die volle Bewertungszahl.
Liebe von Kindheit an
Beyond Now von Abby Brooks
Caleb verliebte sich schon im Kindergarten in Maisie Brown und machte ihr mit sechs Jahren einen Heiratsantrag. Doch dann zog sie in der siebten Klasse in einen anderen Bundesstaat und er sah sie nie wieder. Bis jetzt. Sie ist zurück. Aber nur für eine Woche. Eine erfolgreiche und hinreißende Frau ist sie geworden und aus unserer Kinderfreundschaft eine Leidenschaft.
Doch ich bin fest in Key West verwurzelt und sie in Los Angeles. Somit endet wohl alles, was zwischen uns ist in einer Woche, auch meine Chance mein Versprechen einzulösen.
Meine Meinung
Es ist das erste Buch, das ich von dieser Autorin gelesen habe. Und erst, als ich hier beim Rezensionsschreiben war, stellte ich fest, dass es eine Reihe ist. Jedoch kann man die Bücher durchaus einzeln lesen, wie ich festgestellt habe, geht es um die Hutton-Familie, also immer um eine Person dieser Familie. Das heißt, diese Bücher sind durchaus einzeln lesbar. In der Geschichte war ich auch schnell drinnen, konnte mich in die Protagonisten gut hineinversetzen. Das Buch ließ sich sehr gut lesen, da die Autorin einen unkomplizierten Schreibstil pflegt, der keine Unklarheiten im Text zulässt und somit meinen Lesefluss nicht störte. Es geht hier um Caleb und Maisie. Maisie, die in der Schule gehänselt wurde und Caleb, der sie verteidigte und sich in sie verliebte. Doch das Schicksal war nicht gut zu den beiden und trennte sie, weil Maisie mit ihren Eltern weit wegzog. Doch, wie aus dem Klappentext ersichtlich, war die Verliebtheit wieder da, als sie sich wiedersahen. Doch wie sollte das gehen? Caleb in Key West und Maisie fest in Los Angeles? Wie das gehen würde und ob überhaupt, das erfährt der Leser beim Lesen dieses Buches. Es ist schön geschrieben, nicht übermäßig spannend, mit viel Sex. Die Sexszenen waren für mich gerade noch am Rande des Erträglichen, denn ich mag so genau und detailliert beschriebene Sexszenen nicht besonders. Auch kommt es hier natürlich immer auf die Wortwahl an. Das Buch hat mir ganz gut gefallen und mich gut unterhalten, man kann es gut zwischendurch lesen, da es ja auch nicht so dick ist. Von mir drei von fünf Sternen bzw. sechs von zehn Punkten.
Berührend mit Überraschungseffekt
Remember when Dreams were born von Anne Goldberg
Maggie wurde von einem schweren Unfall aus ihrem Leben gerissen. Sie kämpft sich seitdem durch eine Realität aus Schmerzen und Selbstzweifeln. Dann begegnet sie Thomas und der behandelt sie nicht als sei sie zerbrechlich. Sie spürt seine Zuneigung und fühlt sich begehrenswert. Dabei hat Thomas selbst eine schwere Last in Form von Schuldgefühlen zu tragen.
Er wird von seinen Gefühlen überwältigt, als er Maggie trifft und sieht wie die junge Frau ihr Schicksal meistert. Aber wie nah darf er ihr kommen? Wird er alte Wunden wieder aufreißen? Und wie lange wird es dauern, bis seine Geheimnisse ans Licht kommen?
Meine Meinung
Dies ist das erste Buch, das ich von der Autorin gelesen habe und es hat mich sofort gepackt. Der Schreibstil ist so, dass im Text keine Unklarheiten vorkommen, die meinen Lesefluss gestört hätten. Und so konnte ich das Buch auch in einem Rutsch lesen. In der Geschichte war ich schnell drinnen und fragte mich, welche Geheimnisse Thomas wohl hat. Sogar als er ihr etwas davon, aber eben nur wenig, erzählt hatte, war mir sein Geheimnis noch nicht klar. Das kam dann später umso heftiger. Mehr sage ich dazu nicht. Maggie hatte einen Unfall, so steht es im Klappentext. Im buch wird sogar ein bestimmter Unfall erwähnt, aber war es das wirklich? Das muss der geneigte Leser selbst lesen. Muss lesen, was es mit diesem Unfall und all diesen Geheimnissen auf sich hat. Das Buch war von Anfang an spannend. Es hat mich gefesselt und in seinen Bann gezogen. Maggie tat mir leid, weil sie so viel vergessen hatte, damit verrate ich vermutlich nicht viel. Und weil sie immer wieder höllische Schmerzen hatte von diesem erwähnten Unfall. Aber auch Tom tat mir leid, weil er nichts sagen durfte, so das ist jetzt aber alles, was ich dazu sage. Nur noch, dass mir dieses Buch sehr gut gefallen und mich auch genauso gut unterhalten hat. Von mir gibt es dafür eine Leseempfehlung sowie die volle Bewertungszahl!
Vewirrender Flop!
Dann rennen wir von Paula McGarth
Es sind drei Frauen, zu drei verschiedenen Zeiten, die nur etwas gemeinsam haben: Sie renne davon. Vor gesellschaftlichen Hürden, ihren Familien, Einschränkungen und Gewalt. Dabei finden sie ihre Identität. 2012 zögert eine Gynäkologin eine neue Stelle anzunehmen, die es ihr ermöglichen würde, dem Dubliner Krankenhaus zu entkommen.
Aber sie muss sich um ihre an Alzheimer erkrankte Mutter kümmern. Die sechzehnjährige Jasmine läuft 1982 von zu Hause weg, sie will Boxerin werden und das ist in den 1980er Jahren in Irland verboten. Die junge Ali hat in Maryland gerade ihre Mutter verloren und ihre Großeltern wollen sie adoptieren. Menschen, die sie noch nie gesehen hat. Sie schließt sich einer Biker-Gang an, um ihnen zu entkommen. Das ist das was diese drei Frauen verbinden, das Davonlaufen. Der Roman erzählt von Selbstbestimmung und der Suche nach Identität. Lt. Irish Times soll dies eines der besten Bücher des Jahres sein.
Meine Meinung
Wieso dieses Buch eines der besten Bücher des Jahres sein soll ist mir schleierhaft. Aber gut, die Geschmäcker sind ja zum Glück verschieden. Meinen hat es auf jeden Fall nicht getroffen. Ich kann nur sagen, dass die ca. ersten achtzig Seiten für mich nur verwirrend waren, weshalb ich auch nicht wirklich in die Geschichte reingekommen bin, sie mich nicht gepackt hat. Der Schreibstil ist langweilig und wirklich nur verwirrend. Nach diesen achtzig Seiten kam dann die Geschichte, wo die eine der Frauen Boxerin werden will. Das war die einzige Geschichte, die mich nicht verwirrt hat. Zumindest in diesen Seiten nicht. Es war auch länger zusammenhängend. Die ersten Seiten wurde immer wieder die Person gewechselt und ich musste höllisch aufpassen und fragte mich manchmal wirklich, um wen es jetzt eigentlich geht. Aber wie gesagt, das mit der Boxerin war noch gut, und hat der Autorin den zweiten Stern beschert. Am Ende wird etwas erzählt und nicht die Erzählung selbst hat mich verwirrt, sondern die Tatsache, dass ich lange nicht wusste, um wen es eigentlich ging. Erst als ich es dann verstanden habe wurde mir einiges klar. Aber dieses Buch war für mich ein einziges Chaos. Verwirrend, nicht fesselnd, Spannung fehlte bzw. fand nur bei der Erzählung über die Boxerin statt. Insgesamt hat mich dieses Buch gelangweilt, und ich hätte es auch beinahe abgebrochen. Aber dann würde ich keine Rezension schreiben können und die Rezensionsleser sollen wissen, wie ich darüber denke. Von mir keine Leseempfehlung und gerade mal mit sehr viel gutem Willen (wegen der Boxerin-Geschichte) zwei Andernfalls wäre es nämlich nur einer!
Aufschlussreich und interessant
Marilyn und die Sterne von Hollywood von Claudia Beinert; Nadja Beinert
Los Angeles, 1942. Norma ist noch ein Kind und sie ist einsam. Sie geht gerne ins Kino, wo sie erleben kann, wie selbstbewusst die Hollywood-Schauspielerinnen sind. Und sie hat den Traum selbst ein Star zu werden. Doch den muss sie aufgeben, denn es wird für sie eine Ehe arrangiert. Doch sie verliebt sich in Jim, er erweckt ihre Sinnlichkeit.
Ein Fotograf will sie zu einem berühmten Fotomodell machen. Sie sprüht vor der Kamera vor Lebendigkeit und die Selbstzweifel verschwinden. Und sie weiß, sie will ins Rampenlicht, denn dann ist sie glücklich. Allerdings muss sich sich erst von den prüden Regeln ihrer Zeit abwenden, muss sich emanzipieren. Und sie wird dann das was sie bis heute ist: Die größte Ikone der Filmgeschichte.
Meine Meinung
Ich konnte dieses Buch, dank des unkomplizierten Schreibstils der Autorinnen, der keine Unklarheiten im Rest zuließ, leicht und flüssig lesen. Nichts störte meinen Lesefluss. Dieses Buch ist sehr interessant und es hatte mich richtig gepackt zu erfahren, wie Marilyn zu dem wurde, was sie am Ende war: Eine Filmikone. Die Autorinnen habe sehr anschaulich beschrieben, wie Marilyn vom Kind von etwa acht Jahren zu einer hübschen Frau heranwuchs und eben zu einer hervorragenden Schauspielerin wurde. Ich erfuhr von ihren Pflegefamilien in denen sie untergebracht war, da ihre Mutter sie nicht versorgen konnte. So kam sie von einer zur anderen und zeitweise sogar ins Waisenhaus. Da sie dort nicht wieder hinwollte, nahm sie es hin, verheiratet zu werden und gab in diesem Moment sogar ihren Traum der Schauspielerei auf. Doch innerlich muss er sie doch nie losgelassen haben, sonst könnten wir heute nicht diese Filme von ihr sehen. In diesem Buch wird ihr Leben beschrieben von der Kindheit bis sie zu Marilyn Monroe wurde. Natürlich ist dieses Buch ein Roman. Es beruht jedoch auf den Recherchen, die die Autorinnen über Norma Jeane Baker, wie Marilyns Geburtsname lautete, anstellten. Recherchen über sie, über ihre Mutter, letzte Pflegemutter und über ihren ersten Ehemann Jim Dougherty. Am Ende des Buches sind noch wichtige Recherchequellen aufgeführt. Natürlich sind die Dialoge nicht wortwörtlich so vorgekommen, denn das kann man nur in den allerseltensten Fällen finden. Aber ich würde sagen sie könnten so gewesen sein, und ich sehe dieses Buch als Roman-Biografie bis zu ihrem Anfang als Marilyn Monroe. Ich danke den Autorinnen für dieses schöne und interessante Buch empfehle es gerne weiter und vergebe die volle Bewertungszahl.










