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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Kathrin Eimler:

Niedliches Buch

Ich brauche ein Buch, denkt Rotto und macht sich auf die Socken von Renate Habinger

Der orange und einohrige Hase Rotto wohnt in Unterdachsberg, genauso wie viele andere lustige Gestalten mit interessanten Namen.
Rotto strickt gerne und braucht ein Buch mit Strickanleitungen, das er in der Bibliothek finden möchte und nach einigen Verwirrungen auch fündig wird.
Gut gefallen hat mir an dem Buch einmal, dass das Thema Bibliothek und Bücher aufgegriffen wird.

Lesen und Vorlesen ist wichtig und macht Kindern Spaß. Hier erfahren die Kinder, dass es in einer Bibliothek Bücher zu ganz vielen Themen gibt und möchten sich evtl. selbst mal eine angucken.
Die Illustrationen sind mal etwas anderes und ich finde sie generell sehr ansprechend, weil es viel zu entdecken gibt. Die Bilder in der Bücherei finde ich etwas dunkel. Das ist schade, weil man bestimmt noch mehr entdecken könnte.
Den Schreibstil finde ich angenehm, der Inhalt ist jedoch manchmal etwas holprig, man stolpert von einem Gedanken in den nächsten. Trotzdem kann man der Geschichte gut folgen.

Fazit: Ein niedliches Buch mit netten Charakteren.

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Schonungslose Charaktere, fesselnd, erklärend, Mut machend - Tolles Buch

Nils geht von Gabi Kreslehner

„Nils geht“ von Gabi Kreslehner ist im Tyrolia-Verlag erschienen. Das Buch ist ein Jugendbuch, aber es ist mir total unter die Haut gegangen.

Der Buch beginnt mit Befragungen, was einerseits verwirrt, aber andererseits neugierig macht, was denn geschehen ist. Die Befragungen ziehen sich durch das ganze Buch, sind aber immer wieder von Prosatexten unterbrochen, in denen geschildert wird, was eigentlich passiert ist.

Das ganze ist super ineinander verwoben, spannend und fesselnd geschrieben, so dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.

In dem Buch kann man sehr gut in die Gedankenwelt der Jugendlichen eintauchen. Die einzelnen „Typen“ sind toll herausgearbeitet. Man kennt diese Charaktere, dennoch ist es erschreckend zu sehen, wie das Zusammenspiel in dieser Geschichte „funktioniert“. Die Coolen, die Mitläufer, der „Depp“. Und es passiert, was passieren muss.

Coolness, Zweifel, Hilferufe, Hilflosigkeit – alles das, was das Erwachsen - Werden ausmacht.
Die (hilflosen) Erwachsenen spielen ebenfalls eine Rolle, auch wenn sie nicht unbedingt positiv dargestellt werden, was wahrscheinlich auch manchmal der Realität entspricht. Hinsehen, nicht wegsehen...
Das Ende finde ich richtig gut! Mut und Entschlossenheit können wachsen.

Absolut lesenswert und bestimmt auch gut als Klassenlektüre geeignet, um das Thema „Mobbing“ aufzuarbeiten.

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Tolles Buch über die Gedanken und Themen von Jugendlichen

Morgen ist woanders von Elisabeth Etz

In „Morgen ist woanders“ geht es um den 17jährigen Jakob, der es zuhause nicht mehr aushält und deshalb „auszieht“. Er findet über eine Online-Plattform als „Jeremy“ verschiedene Übernachtungsmöglichkeiten und bleibt in seiner Heimatstadt Wien, denn er möchte die Schule noch beenden.

Das Buch hat zentrale Themen wie Ausweglosigkeit, Hilfsbereitschaft, Selbstlosigkeit, Wettkampf, Konkurrenz, Wut, Zweifel und Verzweiflung, aber auch Erste Liebe – und setzt sich somit immer wieder mit der Gefühlswelt von Jugendlichen auseinander. Das Buch ist unterteilt in kurze Leseabschnitte, die beschreiben, wo Jakob -alias Jeremy- sich gerade befindet und was er gerade denkt und macht.
Interessant fand ich den Werdegang von Jakob. Erst hatte er nur Wut im Bauch. Im Laufe der Geschichte macht er sich immer mehr Gedanken über sich, findet heraus, was er will bzw. nicht will. Er denkt über das Leben nach und merkt, wie schmerzlich Entbehrungen (von Geld, Essen und Schlaf) sein können. Jakob lebt ein anderes Leben in der Rolle als Jeremy und reflektiert immer wieder sein eigenes Leben. Er trifft Entscheidungen, die nicht immer gut/richtig sind.
Das Ende des Buches ist offen gehalten. Was ich einerseits schade finde, aber eigentlich doch gut ist, denn so kann sich der Leser sich eigene Gedanken machen, was nun aus Jakob/ Jeremy wird. Es regt zum Nachdenken an, was ich besonders für die empfohlene Altersgruppe (ab 14 Jahre) sinnvoll finde.
Da „Jeremy“ vorgibt aus Schottland zu sein, sind einige Passagen in Englisch geschrieben, aber gut zu verstehen.
Ich habe das Buch fast in eins durchgelesen, weil es mich sehr gefesselt hat.

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Ein Gefühle-Buch mal anders

In mir drin ist´s bunt von Theresa Bodner

Gefühle gibt es auf vielfältige Weise und meistens sieht man den Menschen auch an, wie sie sich fühlen. In diesem Bilderbuch von Theresa Bodner werden Gesichtsausdrücke mit Tieren dargestellt. Dazu gibt es einzelne Wörter, die den Gesichtsausdruck beschreiben und auch passende Sätze und Fragen, die zu dem Gefühl passen.

Ein Bilderbuch der besonderen Art, das einlädt, mit Kindern über Gefühle zu sprechen. Empfehlenswert!

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Das Thema "Tod" und Streit mal etwas anders aufbereitet

Ein eiskalter Fisch von Frauke Angel

„Ein eiskalter Fisch“, erschienen im Tyrolia Verlag, ist ein Bilderbuch für Groß und Klein.
Erzählt wird die Geschichte von einem Kind. Kernthema scheint auf den ersten Blick der Tod des Goldfisches zu sein. Ganz nebenbei geht es aber auch darum, dass Papa seine Gefühle eher versteckt hält.

Das wird in dem Brief deutlich, den die Mama dem Papa nach einem Streit (der im Buch nur erwähnt wird) geschrieben hat.
Das Buch hat nur wenig Text, sagt aber trotzdem sehr viel aus und würde sich super für eine Buchanalyse eignen, da es auf den ersten Blick nur eine oberflächliche Wirkung hat (der Fisch ist tot und soll beerdigt werden), aber wenn man genauer hinguckt, sehr tiefsinnig ist und auch Erwachsene zum Nachdenken anregen kann.
Ich finde das Buch sehr lesenswert, wenn man sich dem Thema „Tod“, aber auch mit dem Thema „Gefühle zeigen“ und die Wichtigkeit von Gefühlen auseinandersetzen möchte.
Auch die Bilder in dem Buch sind sehr ansprechend und passend, besonders durch die Aquarelltechnik.
Fazi: Lesenswert.

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Tolle Sammlung österreichischer Märchen

Von Drachenfrau und Zauberbaum von Helmut Wittmann; Anna Vidyaykina

„Von Drachenfrau und Zauberbaum“ - eine Sammlung österreichischer Märchen. Ein tolles Buch! Ich fange mal mit dem Umschlag an. Den finde ich richtig ansprechend und wunderschön gestaltet. Er wirkt mystisch und geheimnisvoll und verspricht einen interessanten Inhalt. Außerdem fühlt er sich angenehm weich an, die Schrift des Titels lässt sich sogar erfühlen.

Das Buch ist richtig schwer, so wie es ein Märchenbuch sein muss!
Die Märchen sind in Themen aufgeteilt, so dass man gleich einen guten Überblick von dem hat, was einen erwarten könnte. Bei einigen Märchen steht – zurecht – eine Warnung drüber, da sie doch sehr grausam sind. Wir haben nun schon fast alle Märchen gelesen. An manchen Stellen mussten wir über die österreichischen Ausdrücke schmunzeln, aber diese Mundart macht die Märchen um so besonderer. Insgesamt findet man hier eine interessante Mischung von Geschichten, die man so noch nicht kennt, wobei einzelne Szenen auch an Grimms Märchen erinnern. Das ist aber nicht schlimm.
Fazit: Lohnt sich, lesenswert!

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