Kunden em pfehlungen
Rezensionen von HEYN Leserunde Manuela Meierhofer:
Pures Lesevergnügen
Eine wie Frankie von Graham Norton
Frankie, am Ende ihres Lebens angelangt, hält - angespornt von ihrem Pfleger - Rückschau über ihr bewegtes Leben. Interessante Geschichte, sehr fein zu lesen. Ich liebe solche Bücher!
Klare Leseempfehlung!
Ich entkomme mir nicht
No Way Home von T.C. Boyle
Wie die Figuren in diesem Roman handeln, lässt mich manchmal die Haare raufen. Sie bleiben sich selbst aber treu. Niemand lernt dazu, niemand entwickelt sich wirklich weiter. Boyle bleibt in meinen Augen ein Garant für großes Lesevergnügen.
Empfehlung!
Unverständlich
Prinzessin Alice von Irene Dische
Dische schreibt mit sehr viel Wortwitz, der mich oft laut auflachen ließ. Ansonsten konnte ich der Geschichte nicht wirklich folgen und deren Sinn blieb mir verborgen.
im Shop ansehen weitere Rezensionen von HEYN Leserunde, Manuela MeierhoferDas Licht ist hier viel heller von Mareike Fallwickl
In Klagenfurt wird dieser Roman als Theaterstück inszeniert. Folglich ist es für mich endlich an der Zeit, dieses Buch zu lesen.
Die Eltern haben sich getrennt, die beiden jugendlichen Kinder scheinen etwas orientierungslos zu sein. Alle Personen müssen sich erst wieder finden.
Großartig erzählt entwickelt diese Geschichte einen starken Sog, der mich nicht mehr loslässt.
Das Ende ist zwar etwas lau (ich hätte mir ein anderes gewünscht), schadet dem Lesevergnügen aber nicht. Zudem ein wichtiges Thema.
Leseempfehlung!
Hurenkind, Russensau, Bastard
Schattenschicksale von Monika Dittombée
Ich weiß nicht, warum ich immer wieder bei Büchern lande, die das Schicksal von Kindern zum Thema haben.
Dieses Buch sollte mir die Lebenswelten, Probleme, Stigmata von Kindern der Nachkriegszeit schildern, die aus sogenannten "verbotenen" bzw. "unerwünschten" Beziehungen entsprangen.
Leider es meine Erwartungen nicht erfüllen. Für mich war es zu wenig tiefgründig.
Zerrissen
Wo das Eis niemals schmilzt von Inkeri Markkula
Zwei junge Menschen auf der Suche nach ihren Wurzeln. Jon zerbricht beinahe daran, nicht zu wissen, wer seine Eltern sind. Unni wiederum kommt nicht damit zurecht, aus ihrem gewohnten Umfeld gerissen zu werden.
Antworten darauf, warum es so wichtig ist, seine Wurzeln zu kennen, bietet dieses Buch nicht.
Es macht aber bewusst, wie viel Unrecht/Verbrechen an Kindern/Menschen von Randgruppen verübt wurden/werden.
Unglaublich!
Mama & Sam von Sarah Kuttner
In Deutschland hat eine über 70jährige Frau alles aufgegeben und ist mit Sack & Pack zu ihrer neuen großen Liebe, einem Schlagerstar nach Österreich gezogen. Erst als sie an seiner Wohnungstür stand realisierte sie langsam, dass sie auf einen Love Scammer hereingefallen war.
Ich war fassungslos und konnte mir nicht vorstellen, wie so etwas passieren kann.
Zeitgleich kam dieses Buch auf den Markt. Ich würde gerne verstehen ... also habe ich es gelesen.
Wie Kuttner schreibt, ist eine Wucht. Ich bin von Beginn an völlig reingefallen. Kann mir nun doch vorstellen, warum - vor allem aber WIE es dazu kommt, dass jemand auf so eine Betrugsmasche hereinfällt.
Wortgewaltig, bildreich, lehrreich, aufklärend. Und wäre es nicht so traurig, dass es sowas gibt - spannend zu lesen.
Unbedingte Leseempfehlung!
Ein Meisterstück
Fabula Rasa oder Die Königin des Grand Hotels von Vea Kaiser
Vea Kaiser hat es schon wieder geschafft, mich zutiefst zu beeindrucken. Eine rasante, interessante Story. Perfekt erzählt. Ein durch und durch österreichisches/wienerisches Buch. Spannend vom ersten bis zum letzten Satz.
Unbedingt lesen!
Dieses Buch hat mich umgehauen!
Du musst meine Hand fester halten, Nr. 104 von Susanne Abel
Die Geschichte umreißt das Leben von Margarethe und Hardy. Von der Nachkriegszeit bis heute. Beschreibt deren Leben im Kinderheim, ihr Aufwachsen und ihr Erwachsenenleben bis ins hohe Alter. Anhand dieser packenden Geschichte werden die Missstände in den Heimen beschrieben. Welche Traumata dadurch entstehen können und wie sie einen das ganze Leben hindurch begleiten.
Wie Probleme auf Kinder und Kindeskinder unbewusst übertragen werden.
Ein Buch, das mich emotional umgeworfen hat. Tieftraurig. Zugleich so spannend erzählt, dass ich unmöglich auf hören konnte zu lesen.
Unbedingt lesen! Diese Autorin ist für mich eine große Bereicherung.
Medienliebe
Aufsteiger von Peter Huth
In der Redaktion eines Magazins gibt es einen Paradigmenwechsel. Die 'alten', 'verstaubten' Ansichten sollten einem neueren, frischerem Auftritt weichen. Folglich muss auch der alte Chefredakteur seinen Platz freimachen. Wer sollte schon nachfolgen, außer Felix, der sich immerhin schon jahrelang auf diesen Posten vorbereitet.
Das Buch liest sich spannend wie ein Krimi, lebendig wie ein Artikel in einem Klatschmagazin. Die Figuren sind sehr greifbar und realistisch gezeichnet. Die Geschichte ist mit ihren Themen sehr aktuell. Erzählstil und Sprache machen das Buch leicht lesbar. Ich wollte unbedingt dranbleiben und wissen, wie es weitergeht.
Klare Leseempfehlung!











