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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von brauneye29:

Philosophische Betrachtung

Mitte des Lebens von Barbara Bleisch

Ich muss gestehen, dass ich das Buch angefragt habe, da es ein einfach wunderschönes Cover hat und ich so richtig auf den Klappentext nicht geachtet habe. So war ich dann schon ein wenig über den Inhalt überrascht, da ich irgendwie einen Roman erwartet habe. Dennoch habe ich das Buch als interessant empfunden, weil es sich auf philosophische Art mit der Mitte des Lebens beschäftigt.

Zum Glück ist es nicht zu abgehoben geschrieben wie Philosophen es mitunter durchaus machen. Es muss nicht unbedingt von vorne bis hinten gelesen werden sondern man kann durch die Kapitel springen, je nachdem was einen gerade anspricht. Es werden viele Themen angeschnitten, die für den einzelnen wichtig sein können. Es ist ausdrücklich kein Ratgeber und so werden auch keine allgemein gültige Tipps gegeben, was ich auch gut finde. Das Buch lässt sich gut lesen, wenn auch etwas schwerer als es bei einem Roman gewesen wäre.

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Hat mich nicht erreicht

Cascadia von Julia Phillips

Zum Inhalt:
Sam und ihre Schwester Elena kümmern sich um ihre kranke Mutter und machen Jobs, die sie zwar mühsam über Wasser halten aber beide träumen davon an einem anderen Ort ein besseres Leben zu führen. Nach der Begegnung von Sam und einem Bär wird das Leben in einer Art und Weise auf den Kopf gestellt wie es keine von ihnen erwartet hatte.

Meine Meinung:
Das Buch hinterlässt mich persönlich einfach ratlos, weil es vermutlich eine tiefe Botschaft haben wird, diese bei mir aber so was von überhaupt nicht angekommen ist. Die Schwestern haben eigentlich eine innige Beziehung, die aber nach der Begegnung mit dem Bären einer Veränderung erfährt, die eine ist fasziniert, die andere eher ängstlich. Die Story wird im Wesentlichen aus der Sicht von Sam erzählt, deren Verhalten dadurch verständlicher wird, von Elena fehlte mir da etwas, um auch sie besser verstehen zu können. Insgesamt ein Buch, dass mich nicht richtig erreicht hat, aber der Schreibstil war nicht schlecht.
Fazit:
Hat mich nicht erreicht

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Beeindruckend

Am Himmel die Flüsse von Elif Shafak

Zum Inhalt:
Narin ist erst neun, als ihr Dorf am Tigris ein Dammbauprojekt weichen Sol. Die Großmutter ist fest entschlossen, die Enkelin an einem ungestörten Ort taufen zu lassen und bereitet alles vor für die Reise. Kurz vor der Abreise stößt Narin auf das Grab eines gewissen Arthur und es stellt sich die Frage wer dieser Arthur, der König der Abwasserkanäle und Elendsquartiere war und was er mit ihrer eigenen Vertreibung zu tun hat.

Meine Meinung:
Eigentlich werden in diesem Buch drei Geschichten erzählt, die aber dennoch eine Verbindung zueinander haben. Wesentlicher Verbindungspunkt ist Wasser, es werden Gegenwart und Vergangenheit geschickt miteinander verknüpft. Die Themen sind aktuell und regen durchaus auch zum Nachdenken an. Mir hat es gefallen, dass ich sowohl Buch als auch Hörbuch genießen durfte, denn mir geht es so, dass ich beim Lesen und Hören unterschiedliche Wahrnehmungen habe und letztendlich mehr vom Stoff für mich mitnehmen.
Fazit:
Beeindruckend

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Psychogramm einer Mutter

Kleine Monster von Jessica Lind

Zum Inhalt:
Es hat einen Vorfall mit Sohn Luca gegeben, deshalb sitzen Pia und Jakob nun im Klassenzimmer. Der Vater Jakob hat keine Zweifel an seinem Sohn. Pia fällt es zunächst schwer, die Vorwürfe zu glauben, schließlich ist er erst sieben, doch dann erinnert sie sich an ihre eigene Kindheit und ist nicht mehr so sicher und lässt ihren Sohn nicht mehr aus den Augen.

Meine Meinung:
Das Buch hat es ganz schön in sich, denn das Buch wird immer mehr zu einer Art Psychogramm der Mutter, die durch ihre eigene Kindheit weiß, dass nicht jedes Kinderleben einfach ist. Mal in der Gegenwart, mal in der Vergangenheit erfahren wir vorallem viel über Pia, ihre Geschwister und die Eltern, aber auch über ihr Hin- und Hergerissen sein, alles richtig machen zu wollen und oft vor Wände zu rennt, denn auch jedes Kind ist ein Individium, dass nicht immer so funktioniert, wie man es erwartet. Das Buch hatte eine enorme Themendichte ohne überfrachtet zu sein. Ich fand es interessant.
Fazit:
Psychogramm einer Mutter

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Hat mich nicht überzeugt

Eve von Amor Towles

Zum Inhalt:
Eve reist nach der Trennung vom Freund Richtung Chicago, beschließt kurzfristig weiter nach Los Angeles zu reisen. Im Zug lernt sie einen pensionierten Polizisten kennen, der später noch von Nutzen sein wird. In L.A. angekommen lernt sie verschiedene Menschen aus der Filmbranche kennen, darunter auch Olivia de Havilland, der sie aus einer prekären Situation hilft.

Meine Meinung:
Dies ist mein zweites Buch des Autoren und wie beim ersten Buch habe ich mich enorm schwer mit dem Buch getan. So viele Personen, die man zunächst überhaupt nicht in einen Zusammenhang bekommt, haben es mir schwer gemacht, einen roten Faden im Buch zu finden. Besonders auch der häufige Perspektivwechsel hat es mir schwer gemacht. Zwar hat man so viel über die Sichtweise der einzelnen Menschen erfahren, aber für mich die Geschichte erschwert. Irgendwie fehlte mir Tiefe im Buch. Protagonisten und Geschichte fand ich eher blass. Ein Buch, dass ich schnell wieder vergessen haben werde.
Fazit:
Hat mich nicht überzeugt

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Hat mir gefallen

Im Unterholz von Sara Strömberg

Zum Inhalt:

Die ehemalige Journalistin Vera arbeitet mittlerweile an einer Schule, auch wenn sie das nicht gerade befriedigend findet. Als auf einem Hochsitz eine tote Frau gefunden wird, soll Vera eine Story zur Tat schreiben, wozu sie erstmal Hintergründe ermitteln muss. Wird sie herausfinden, was geschehen ist?

Meine Meinung:

Insgesamt fand ich das Buch interessant, die Ermittlungen zur Toten, die eigentlich Maria hieß, zuletzt aber Isabella als Namen verwendet hat, sind sehr vielschichtig und komplex.

In kursiv geschrieben bekommen wir immer wieder Rückblicke, die zunächst aber mehr verwirren als erhellen. Es gibt viele Protagonisten, die alle richtig zuzuordnen war gar nicht mal so einfach. Das Buch hatte auch die ein oder andere Länge aber das war nicht so schlimm, da es dann auch immer wieder es spannender wurde. Den Schreibstil fand ich angenehm.

Fazit:

Hat mir gefallen

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Schöne Geschichte

Lua Luftwurzel - Silberelfen fängt man nicht von Christoph Minnameier

Zum Inhalt:
Lua ist eine Elfe und kümmert sich um alle Tiere im Wald. Doch jetzt ist sie in die Fänge von Hexe Malicia geraten. Diese will sie dressieren und dann teuer verkaufen. Doch die Elfe will sich nicht abrichten und verkaufen lassen und schmiedet einen Fluchtplan, der gnadenlos scheitert.

Als ein zwielichtigen Zauberer auftaucht wird es noch komplizierter.
Meine Meinung:
Was mich an diesem Buch besonders begeistert hat, sind die zauberhaften Illustrationen, schon das Cover fand ich mega und die Illustrationen sind ebenso schön. Die Geschichte besticht durch kurze Kapitel, die auch gut zum Vorlesen geeignet sind. Der Gnom Fubo hat mir neben Lua besonders gut gefallen. Die Geschichte ist amüsant, hat fantasievolle Elemente und die Illustrationen stützen die Geschichte. Ich kann mir vorstellen, dass die Zielgruppe das Buch mögen wird, allerdings glaube ich, dass es Mädchen mehr ansprechen wird.
Fazit:
Schöne Geschichte

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Wichtiges Thema

Death. Life. Repeat. von Louise Finch

Zum Inhalt:
Spencer muss erkennen, dass sein Freund Anthony eine dunkle Seite hat, denn auf einer Party vergeht er sich an Clara. Diese schreckliche Nacht wiederholt sich für Spencer wieder und wieder und er versucht alles, um Clara zu retten und den Tag zu ändern, doch jeden Morgen geht der betreffende Tag von vorne los.

Meine Meinung:
Hier wurde ein sehr wichtiges Thema aufgegriffen und durch dieses wieder und wieder Erleben werden auch immer mehr Aspekte aufgebracht, die immer mehr Einblicke auf die verschiedenen Protagonisten bringen. Dieses männliche Macho-Gehabe wird hier sehr deutlich gezeigt, aber eben auch deutlich kritisiert. Auch, dass ja quasi Frau selbst schuld ist, gerade wenn sie dann auch noch trinkt, wird thematisiert und hinterfragt, was auch gut ist. In den ersten Wiederholungen fand ich das mit den Zeitschleifen noch nicht so doll, aber das wurde dann immer besser und am Ende sage ich, dass ist ein tolles Buch, dass hoffentlich von vielen, vorallem Jugendlichen gelesen wird.
Fazit:
Wichtiges Thema

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Gute Unterhaltung

Leichenstarr an der Bar - Ein Nordsee-Krimi (Die Friesenbrauerin ermittelt 3) von Joost Jensen

Zum Inhalt:
Enno Prester stirbt in den Armen der Friesenbrauerin Gesine und die letzten Worte von ihm sind Schimmelreiter klaut. Was wollte er ihr damit sagen? Der Umweltaktivist hat scheinbar im Umfeld der Friesenklima AG recherchiert, die den Anlegern hohe Renditen verspricht. Gibt es einen Zusammenhang zu seinem Tod? Gesine ist entschlossen, die Wahrheit herauszufinden.

Meine Meinung:
Das war mein erster Buch aus der Serie und bestimmt nicht das letzte, denn mir hat das Buch sowohl thematisch aber im besonderen durch die besonderen Protagonisten gefallen. Allein schon der Ostfriesen-Slang und die ruppige Art der Ostfriesen haben mir extrem gut gefallen. Gesine ist so eine Person, die man gerne mal treffen würde und mit ihr ein Tüdelbräu mit Zuckerfischen genießen möchte, denn die Fische müssen ja schwimmen. Den Schreibstil fand ich extrem angenehm und gut lesbar und das Buch sehr unterhaltsam zwischen humorvoll und spannend.
Fazit:
Gute Unterhaltung

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