Kunden em pfehlungen
Rezensionen von brauneye29:
Bemerkenswertes Buch
Botanik des Wahnsinns von Leon Engler
Zum Inhalt:
Der Erzähler der Geschichte blickt auf die Geschichte seiner Familie zurück, die wahrlich eine Geschichte des Wahnsinns ist. Die Großmutter bipolar mit diversen Selbstmordversuchen, Mutter Alkoholikerin, Vater depressiv, blickt er nun auf seinen eigenen Weg aus dem Arbeiterviertel, über New York und Wien um selbst in einer Anstalt zu landen, als Psychologe.
Meine Meinung:
Das Buch und auch das Hörbuch habe ich als sehr besonders empfunden und könnte nicht mal sagen warum, aber diese Beschäftigung mit dem Wahnsinn war irgendwie unglaublich interessant und intensiv. Wie würde man wohl selbst damit umgehen, soviel Wahnsinn in der Familie zu haben? Das Leon Angst davor hat, selbst verrückt zu werden, ist mehr als verständlich. Der Umgang damit umso erstaunlicher. Wenn ich bedenke, dass es ein Debüt-Roman ist, in dem der Autor auch noch Einblick in die eigene Geschichte gibt, Hut ab dafür. Hat mir enorm gut gefallen.
Fazit:
Bemerkenswertes Buch
Geh deinen eigenen Weg
Die Passantin von Nina George
Zum Inhalt:
Als Jeanne aus dem Fernsehen erfährt, dass sie für Tot gehalten wird, weil sie in einem abgestürzten Flugzeug gewesen sein soll, nutzt sie die Gelegenheit und taucht unter. Weg von ihrem Mann, der für sie Obsession und Leidenschaft war und verschwindet in der Anonymität und lässt ihre Berühmtheit hinter sich.
Als sie Jahre später ihren Mann in Barcelona sieht, muss sie sich ihm und vor allem sich selbst stellen.
Meine Meinung:
Was will uns dieses Buch eigentlich sagen, das habe ich mich immer mal wieder während der Lektüre gefragt. Am Ende sage ich, es will uns sagen, dass wir nicht wegsehen sollten, wenn sich jemand in Not befindet. Hier wählt die Protagonistin zunächst den Weg einfach zu verschwinden, aber das kann nicht der Weg sein, sondern man muss sich selbst finden und den eigenen Weg beschreiten. Das wird hier in ausgezeichneter Form dargelegt, indem man Jeanne auf dem Weg zu ihrem eigen Selbst begleitet. Den Schreibstil fand ich sehr gut.
Fazit:
Geh deinen eigenen Weg
Guter Auftakt
Die Sylt-Schwestern - Schicksalhafte Stunden Die große Inselsaga von Sina Beerwald
Zum Inhalt:
Als die Mutter von Jella und Clara stirbt, haben die beiden ein Problem. Die Mutter hatte sich gewünscht, dass ihr traditionsreiches Restaurant Standperle nicht verkauft wird und in Händen der Familie bleibt. Doch die Schwester haben sehr unterschiedliche Vorstellungen, wie es weitergehen kann.
Jella möchte daraus einen Nachtclub machen, Clara eine Art Bücher-Café. Wie werden sie sich einigen?
Meine Meinung:
Zum Verständnis des Buches und des Klappentextes, die Mutter lebt bis fast zum Schluss, aber um die Schwestern kennenzulernen, musste es die lang Vorgeschichte geben, denn die Schwestern sind so unterschiedlich, dass man sich kaum eine Einigung vorstellen kann. Und dann gibt es da auch noch Magnus, den Jugendfreund von Clara, der Jella enorm gut gefällt und auch einiges durcheinander bringt. Der Auftakt zur Sylt-Saga hat mir gut gefallen und ich würde gerne wissen, wie es mit den Schwestern weitergeht.
Fazit:
Guter Auftakt
Nicht meins
Furye von Kat Eryn Rubik
Zum Inhalt:
Die Ich-Erzählerin Alec ist Musikmanagerin und sehr erfolgreich, smart, selbstsicher und scheint ein beneidenswertes Leben zu führen. Doch hinter den Kulissen sieht es anders aus. Ihr Vater tot, die Mutter kämpft sich langsam zurück ins Leben, hat ansonsten keine Familie und glaubt, nichts mehr fühlen zu können.
Ein Anruf wirbelt ihr Leben komplett durch einander und sie kehrt dorthin zurück, wo sie einst eine der Furien war.
Meine Meinung:
So richtig weiß ich nicht, was ich vom Buch und Hörbuch halten soll. Die Geschichte ist sehr düster und die Protagonistin war mir irgendwie nicht sehr sympathisch. Das Buch ist voller Tragik und irgendwie hatte ich vielleicht mehr Spannung erwartet. Anfangs fand ich das Gelesene noch irgendwie interessant, aber dann entwickelten sich Längen, die ich auch aus unangenehm fand. Beim Hörbuch mochte ich die Sprecherstimme leider auch nicht sonderlich, das macht es dann doch schwierig, wenn schon die Story einen nicht packt. Also das war nicht mein Buch.
Fazit:
Nicht meins
Cosy-Crime
Mörderisch verstrickt - Ein Strickclub ermittelt Mörderisch verstrickt von Susanne Oswald
Zum Inhalt:
Im Strickladen von Mette treffen sich allwöchentlich vier Personen um gemeinsam zu stricken, aber nicht nur das. Es ist wie eine zweite Heimat, wo man auch mal seine Probleme vergessen kann. Als Pfarrerin Anne überfallen wird und auch noch ein Mord geschieht, beschließen sie, der Sache auf den Grund zu gehen.
Wird es ihnen gelingen den Täter zu überführen?
Meine Meinung:
Das war so ein richtig schöner Cosy-Krimi, der spannend war aber auch nicht zu brutal oder blutig und dieses private Ermittlerteam wächst einem schon ans Herz. Nicht nur dass man fast das Gefühl hat mit im Strickclub zu sitzen, nein man fühlt sich auch eingebunden in die Ermittlungen. Die Protagonisten fand ich sehr sympathisch schon allein dadurch, dass sie auch nicht immer perfekt waren, was sie natürlich auch nahbarer machte. Der Schreibstil ist locker leicht und gut lesbar, das Hörbuch gut gelesen. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt.
Cosy-Crime
Kurzweilige Krimis
Tod auf Föhr, Angst auf Föhr & Mord auf Föhr von Cornelia Härtl
Zum Inhalt:
Hier handelt es sich um ein Bundle von drei Fällen der Ermittlerin Kari Lürsen. Im ersten Band "Tod auf Föhr" kehrt Kari nach einem beruflichen Rückschlag nach Föhr zurück um zur Ruhe zu kommen, doch der Tod einer Freundin weckt den Ermittlergeist, Im zweiten Band "angst auf Föhr" wird Kari trotz Suspendierung gebeten sich um die Sicherheit von einer Mutter und Tochter, die Kronzeugen sind zu kümmern.
Im dritten Band "Mord auf Föhr" geht es um einen Mord, der eigentlich schon aufgeklärt war, der damalig geständige Täter behauptet nun, nicht der Täter zu sein.
Meine Meinung:
So eine Sammlung von Büchern hat Vorteile aber auch Nachteile. Vorteil ganz klar, man ist in der Serie drin und hat auch Nebenschauplätze wie hier die Suspendierung noch klar auf dem Schirm. Nachteil ist aber auch, dass man dadurch sehr lange mit ein und der selben Ermittlerin zu tun hat, was auch langweilig werden kann. Ich fand die Serie insgesamt schon gut, durch kurze Kapitel und immer wieder Wendungen in den Geschichten war immer eine Grundspannung vorhanden. Die persönlichen Verflechtungen der Ermittlerin auf Föhr waren interessant und die Beschreibungen der Umgebung gelungen. Ich habe mich recht gut unterhalten gefühlt.
Fazit:
Kurzweilige Krimis
Habe schon bessere Slaughter-Bücher gelesen
Dunkle Sühne von Karin Slaughter
Zum Inhalt:
Als in der Nacht des Unabhängigkeitstags zwei Mädchen verschwinden ist die Stadt in Aufruhr. Für Deputy Emmy ist das Verschwinden besonders schlimm, denn eins der Mädchen ist die Tochter ihrer Freundin. Während der Ermittlungen wird immer deutlicher, dass die Mädchen Geheimnisse hatten von denen keiner wusste und es scheint, dass noch mehr Menschen etwas zu verbergen haben.
Meine Meinung:
Eigentlich bin ich totaler Fan der Autorin und finde die Romane eigentlich immer gut. Diesmal hatte ich totale Schwierigkeiten in die Geschichte reinzukommen und dann auch der Geschichte zu folgen. Auch hatte ich das Gefühl, dass nicht der sonst oft rasante Schreibstil vorhanden war, der einen mitgerissen hat sondern eher die Geschichte Längen entwickelte. Was ich zunächst überhaupt nicht begriffen hatte, war der plötzliche Sprung in der Zeit. Alles in allem war mir das Buch zu detailreich, zu sehr mit Längen und dadurch für mich nicht super spannend.
Fazit:
Habe schon bessere Slaughter-Bücher gelesen
Sehr spannend
Der Trailer (Donkerbloem 1) Donkerbloem von Linus Geschke
Zum Inhalt:
Vor fünfzehn Jahren verschwand eine Studentin unter mysteriösen Umständen von einem Campingplatz in den Ardennen. Der Fall wurde nie geklärt, deshalb nimmt die suspendierte Kommissarin Frida Stahnke an einem True-Crime-Podcast teil, um vielleicht doch noch Hinweise zu bekommen. Was sie nicht ahnt ist, dass sie damit weitere Morde auslösen wird.
Meine Meinung:
Wie sich dieser Thriller entwickeln wird, habe ich nicht kommen sehen. Sei es zum Beispiel den nicht wirklich sympathischen Wout, mit dem Frieda notgedrungen zusammenarbeiten muss. Aber auch Tayfun und Kathinka, die wie Wout nicht mit offenen Karten spielen, da allesamt Leichen im Keller haben, die besser nicht ans Licht kommen sollten. Irgendwie wurde dieses Viergespann trotzdem immer sympathischer, vielleicht weil man immer mehr von ihnen erfuhr. Den Spannungsbogen fand ich sehr hoch und ich hatte bis Kurz vor Schluss auch nicht ein Auftaktband-Gefühl, sondern eher das einer abgeschlossenen Geschichte. Wie schade, dass wir jetzt doch wieder einige Zeit auf eine Fortsetzung warten müssen. Ich hatte die Hörbuchversion und fand sie gut gelesen.
Fazit:
Sehr spannend
Lesenswert
Himmel ohne Ende von Julia Engelmann
Zum Inhalt:
Charlie ist nicht gerade das, was man einen fröhlichen Teenager nennt, sie vermisst ihren Vater, ist nicht gerade beliebt und ihre beste Freundin orientiert sich gerade auch anders. Zum Glück kommt dann Pommes, der eigentlich Kornelius heißt, neu in ihr Leben und man die Welt wieder ein bisschen fröhlicher.
Meine Meinung:
Im Grunde eine Geschichte, die viele Teenager erleben. Sie fühlen sich unwohl, ungeliebt, wissen noch nicht wo sie stehen. Das Ganze ist gut erzählt und man kann sich in Charlie sehr gut hineinversetzen, denn sie und ihr Gefühlsleben wird gut dargestellt und lässt einen mitfühlen. Im Verlauf des Buches wächst sie und die Persönlichkeit wird stärker und stärker, was natürlich auch mit Pommes zu tun hat, der an ihrer Seite ist und es auch nicht gerade leicht im Leben hatte. Mir hat es gefallen, die beiden mehr kennenzulernen und ihre Entwicklung mitzuerleben. Vielleicht fühlt man sich auch an die eigene Jugendzeit erinnert und auch das macht das Buch besonders.
Fazit:
Lesenswert
Hat mir gefallen
Der Sommer am Ende der Welt von Eva Völler
Zum Inhalt:
Hanna hat den Plan über die sogenannten Verschickungskinder von Borkum zu berichten, denn auch ihre Mutter hat bei einer solchen Verschickung Schlimmes erlebt. Auf der Insel stößt sie auf viel Widerstand, aber der Inselarzt Ole steht ihr zur Seite. Eines Tages wird ihr ein Tagebuch zugespielt, dass einer Betreuerin gehört hatte.
Immer mehr wird klar, dass es ein Verbrechen gab.
Meine Meinung:
Es ist nicht das erste Buch, dass ich über Verschickungskinder gelesen habe, diesmal fand ich die Geschichte allerdings noch ein Stück berührender, da zwar nicht die Autorin selbst, aber ihre Geschwister auch eine Erfahrung in die Richtung gemacht haben. Man kann einfach nicht ermessen, was die Kinder durchgemacht haben. Den Eltern entrissen, voller Heimweh, werden sie gequält und müssen einfach nur gehorchen, schrecklich. Die Geschichte, die die Autorin darum gesponnen hat, hat mir gut gefallen. Auch die Ereignisse in der Gegenwart, bei denen einiges ans Licht kommt und letztendlich auch fast tödlich hätte enden könne, fand ich sehr spannend erzählt. Der Schreibstil ist angenehm und gut lesbar.
Fazit:
Hat mir gefallen











