Kunden em pfehlungen
Rezensionen von signalhill:
Auch den psychologischen Aspekt berücksichtigt
Ordnung für immer von Gunda Borgeest; Petra Thorbrietz
Über Ordnung kann man sicher keine neuen Bücher schreiben, aber Gunda Borgeest ist hier mit "Ordnung für immer" ein kleiner, aber umfassender Ratgeber gelungen, in dem man vieles sicher schon oft gelesen oder gehört hat, aber es ist gut sortiert und sehr eindringlich und plausibel. Mir gefällt auch gut, dass auch die Psychologie der Ordnung angesprochen wird und man auch einen recht guten Test machen kann, der nach den Ursachen der Unordnung sucht.
Checklisten runden den Ratgeber ab.
Gunda Borgeest hat sich Gedanken gemacht um alle Fallen, die für Unordnung in den eigenen vier Wänden sorgen. Nach und nach geht sie die Probleme an, die in Aufräumroutinen enden sollen, die dann wiederum glücklich machen, denn wer kommt nicht gern in ein aufgeräumtes Zuhause?
Das Aussortieren nach System ist jedem mittlerweile bekannt und sollte fast seinen Weg nicht mehr in ein Buch finden, aber gehört natürlich eben auch dazu. Viel interessanter fand ich aber das Kapitel "Die Psychologie der Ordnung", in dem nach den Ursachen der Unordentlichen gesucht wird. Da fängt die Autorin bereits in der Kindheit an und kommt dann zur Motivation, die zur späteren Ordnung führt. Schließlich leitet sie dazu an, wie man die Ordnungsroutinen zum Alltag macht.
Insgesamt ist der Ratgeber nicht nur vielseitig, sondern auch sehr kurzweilig, weil man hier nicht einen Fließtext mit viel Info, sondern viele weitere Seiten, z.B. zum Mitmachen, geboten bekommt. Ich finde den Ratgeber sehr gelungen für alle, die Ordnung für immer wollen.
Kein Einzelfall
Only Margo von Rufi Thorpe
Die Geschichte der Margo in "Only Margo" von Rufi Thorpe ist ja kein Einzelfall, sondern passiert immer wieder auf der Welt so oder ähnlich: Eine Romanze mit dem Professor, die eigentlich nichts mit Liebe zu tun hat, eine Schwangerschaft, der Vater macht sich natürlich aus dem Staub. Rufi Thorpe schildert den Anfang dieses Buches so glaubhaft, dass es einem selbst wohl auch hätte passieren können.
Dabei zielen Cover und auch Inhalt des Romans wohl eher an eine recht junge Leserschaft, doch der Schreibstil hat auch mich völlig eingenommen, vor allem der interessante, ungewöhnliche Perspektivwechsel vom personalen zum Ich-Erzähler, der fast nahtlos und geschickt eingeflochten ist.
Der Inhalt spiegelt die Verzweiflung einer Mutter wider, die auf einmal auf sich allein gestellt ist, und auch die Folgen, das finanzielle Problem, die spätere Präsenz des Vaters und weitere Teile des Plots sind glaubhaft und nachvollziehbar, wobei der Roman natürlich auch humorvolle Anteile hat.
Für mich lebte dieses Buch vor allem durch den Schreibstil der Autorin, denn das Thema hätte ich mir nicht unbedingt herausgesucht, wenn ich die Leseprobe nicht gelesen hätte. Manch Charaktere hätten allerdings etwas mehr Tiefe verdient, aber das hätte dann auch wieder die Seitenzahl gesprengt.
Allumfassend
So geht Verhütung heute von Mirjam Wagner
Für mich ist es wichtig, den vollen Überblick über die Verhütungsmethoden zu haben. Da sich immer wieder etwas ändert, kommt das Buch "So geht Verhütung heute" von Dr. med Mirjam Wagner für mich gerade richtig. Es ist allumfassend, beantwortet meine Fragen, kann auch in der Beratung hinzugezogen werden und ist auf dem neuesten Stand.
Es ist genau, was ich brauche.
Dabei ist vor allem die Einteilung der Kapitel sehr logisch - jeder und jede findet schnell, was er/sie sucht. Die Kapitel sind ja durchaus nicht alle relevant für jede Lebenslage. Dabei wird aber auf jede Lebenslage eingegangen. Vielleicht hätte ich dieses Buch auch gern eher im Leben gehabt.
Ganz toll sind auch die Seiten zum "Selbsttest - Welche Verhütung passt zu mir?" und auch das Verhütungsquiz am Ende des Buches. Gelegentlich muss man hier doch noch einmal nachschlagen. Und auch die Menschen mit Penis finden hier im Buch ein Kapitel, wobei aber mal wieder deutlich wird, dass Verhütung meist ja doch Frauensache ist - zumindest auf lange Sicht.
Und dann gefallen mir noch die einfachen Zeichnungen der Verhütungsmittel, die man nicht so gut kennt. Hier sieht man, wie sie im Körper sitzen und was sie damit bewirken. Alles in allem sind diese Zeichnungen unspekutalär, aber deutlich.
Mein Fazit: Wer sich über Verhütung informieren möchte, braucht nur dieses eine Buch, oder auch: Jeder sollte über Verhütung Bescheid wissen und braucht dieses Buch!
Atmosphärisch stark
Gefährliche Betrachtungen von Tilo Eckardt
Beim Lesen der Leseprobe von Tilo Eckhardt Hommage an Thomas Mann, "Gefährliche Betrachtungen", war mir entgangen, dass es sich um einen Kriminalroman handeln sollte. Dies steht für mich auch während des Lesens eher im Hintergrund und hat mit modernen Kriminalromanen wenig gemein; hier geht es eher um die Atmosphäre, die erzeugt wird, um Landschaftsschilderungen, um das Entfliehen in eine Zeit, in der Romane sich gemächlicher entfalteten.
Der Kriminalfall ist schnell beschrieben: Der Übersetzer Miuleris (von Mann 'Müller' genannt), der Manns Romane, allen voran "Buddenbrooks", ins Litauische übersetzen möchte, möchte den Autor gern kennenlernen, um ihm dieses Angebot zu machen. Ein Zufall verhilft ihm zu seinem Glück. Interessant ist hier zu erwähnen, dass Miuleris ein fotographisches Gedächtnis hat. Dem Übersetzer gelingt sein Vorhaben, doch dann verliert er wichtige Teile eines brisanten Schriftstücks.
Von der ersten Seite an hat mir dieser Roman so gut gefallen, weil man sich fühlt, als würde man einen Roman aus der Zeit Thomas Manns lesen. Der Fall selbst sorgt für eine gute Handlung, steht aber für mich nicht im Vordergrund. Ich fühlte mich zurückversetzt in die Zeit und in den kleinen Ort an der Kurischen Nehrung, an dem die Welt noch in Ordnung ist, aber eine Vorahnung auf Kommendes sich seinen Weg bahnt.
Ich finde, es ist eine große Kunst, den Leser/die Leserin so mitzunehmen in eine vergangene Zeit. Als Rückblickende wissen wir natürlich schon, wie die Geschichte später ihren Lauf nimmt und welche Wichtigkeit also das verlorene Dokument hat. Wer gern in eine vergangene Zeit reist und vielleicht auch gern die Romane von damals liest (es muss nicht Thomas Mann sein), wird große Freude an diesem Roman haben.
Große Erwartungen
Wenn nachts die Kampfhunde spazieren gehen von Anna Brüggemann
Ohne eine vorherige Leseprobe hätte ich mir "Wenn nachts die Kampfhunde spazieren gehen" von Anna Brüggemann nicht ausgesucht. Cover und Titel weisen erst einmal gar nicht darauf hin, um was es sich hier handelt - mehr noch, mich würde der Titel in eine ganz andere (Roman-)welt führen.
Doch Anna Brüggemann schreibt eine authentische Familiengeschichte über Generationen, über Erwartungen, über Schwestern.
Im Fokus steht Mutter Regina mit ihren Töchtern Antonia und Wanda. Im Fokus stehen auch die hohen Erwartungen einer Mutter an ihre Töchter - die jüngere Wanda, die diese erfüllt, die ältere Antonia, die ihren Weg geht und damit für die Mutter nicht mehr wichtig ist.
Der Roman lebt vom Perspektivwechsel, bleibt aber in der Außenansicht durch den personalen Erzähler. Man kann aber gut mit den Frauen mitfühlen, und so lebt das Buch für mich vor allem durch sehr emotionale Passagen. Dass Regina als Mutter traurig macht und sogar schockiert, ist an viele reale Situationen angelehnt, ist in der Gänze aber auch sehr extrem.
Thematisch ist der Roman also tiefgehend, sprachlich erinnert er an manchen Stellen aber eher an einen Groschenroman. Hier gibt es für mich eine kleine Diskrepanz. Dieses Buch richtet sich nicht an Leser und Leserinnen, die eine platte Geschichte lesen möchten. Beim nächsten Roman sollte die Autorin darauf achten. Ich möchte "Wenn nachts die Kampfhunde spazieren gehen" gern weiterempfehlen. Ich fürchte aber, dass das Buch im Ladenregal nicht allzuviel Aufmerksamkeit von den Lesern und Leserinnen bekommen wird, an die es sich richtet.
Echt traurig
Das Verhalten ziemlich normaler Menschen von K. J. Reilly
Vorab möchte ich hier mal das Buchcover erwähnen, weil es eher selten vorkommt, dass das Cover exakt zum Buch passt. Die vier Charaktere sind genau die aus dem Buch, ebenso das Fahrzeug. Meistens wird irgendetwas zusammengeschustert, so dass es einigermaßen passt. Hier passt alles ganz genau. Dafür finde ich den Titel "Das Verhalten ziemlich normaler Menschen" nicht besonders aussagekräftig; der Originaltitel von K.
J. Reilly lautet: "Four for the Road".
Die Handlung ist extrem traurig; ich weiß nicht, ob ich das Buch jungen Lesern und Leserinnen empfehlen möchte: Asher hat seine Mutter verloren und geht auf seine Art mit der Trauer um: Seine kleine Schwester Chloe packt er in Alufolie ein, um sie vor Strahlung zu schützen. Er besucht drei Trauergruppen an fünf Tagen in der Woche. Er möchte außerdem gern den Unglücksfahrer, der seine Mutter auf dem Gewissen hat, umbringen, da dieser nie verurteilt wurde und damit ein freies Leben führt. Ein Roadtrip an den Wohnort des Mannes soll das Problem lösen, aber seine Mitfahrer und Mitfahrerinnen wissen nicht, was Ashers Ziel eigentlich ist.
Ich habe das Buch sehr gern gelesen, obwohl sich die Trauer des Jugendlichen irgendwann wiederholt und im Kreise dreht. Er ist schon sehr extrem. Irgendwann möchte man nur noch, dass es endlich vorangeht, und mit dem Roadtrip, der vielleicht nach einem Drittel des Buches beginnt, geht es dann endlich auch vorwärts. Sehr gut gefallen hat mir, dass der junge Asher eine Freundschaft mit dem alten Henry eingeht. Dies sind die emotionalsten Stellen des Buches für mich. Dabei finde ich es toll, dass Asher hier seinen Gefühlen nachgeht und damit das Alter des Mannes für ihn keine Rolle spielt. Und er bringt wieder Licht in das Leben des Seniors, z.B. wenn er mit ihm Platterbsen pflanzt.
Insgesamt bekommt "Das Leben ziemlich normaler Menschen" von mir fünf Sterne (vielleicht 4,5), obwohl es sich auch zwischendurch mal im Kreise drehte. Ich habe es wirklich gern gelesen, es hat mich auch sehr bewegt. Das Jugendbuch kann auch gut von Erwachsenen gelesen werden.
Oft fehlt mir das Überblicksfoto
Von Angesicht zu Angesicht von Dominik Eulberg; Thomas Hörren; Thorben Danke
Als Biologin ist mir die Welt der Insekten sehr vertraut, auch unter dem Mikroskop. Die Fülle der Insekten im Bild- und Informationsband "Von Angesicht zu Angesicht - Auf Augenhöhe mit heimischen Insekten" von Thorben Danke, Dominik Eulberg und Thomas Hörren bietet jedoch auch für mich tolle Bilder und gute Informationen, die mir weitgehend bekannt sind, die ich aber dennoch immer wieder gern lese.
Die fotographierten Insekten kenne ich aber auch nicht alle.
Die beiden großen Teile des Bandes bestehen aus einem allgemeinen Informationsteil zum Leben der Insekten sowie verschiedenen Ordnungen. Ein ganz tolle Bildseite ist da z.B. bei Mimikry, auch bei Metamorphose, gelungen. So versteht auch jeder die Konzepte.
Auch sonst sind die Fotographien fantastisch, aber besonders weiter hinten stört mich, dass es Ausschnittaufnahmen gibt, die Tiere aber nicht im Ganzen abgebildet sind. Ich habe erst gesucht, ob ich diese weiter vorn am Anfang des Kapitels oder irgendwo finde. Es scheinen aber oft nur Ausschnittaufnahmen zu sein. Diese sind toll, aber ich müsste das Tier dann ja googlen, um zu wissen, wie es aussieht und nicht nur ein Teil von ihm.
Dann wieder ist das aber auch perfekt gelöst, so z.B. auf Seite 38/39. Dort ist oben ein kleines Foto der Feuerwanze, in Großaufnahme die Nymphe der Feuerwanze. Wäre immer ein kleines Gesamtfoto dabei, so wäre das für mich perfekt gelöst.
Insgesamt bringt uns dieser Großformatband aber den Insekten näher und lädt dazu ein, selbst mal genauer hinzuschauen. Hat man die Details mal in Großaufnahme gesehen, sehen wir möglicherweise auch mit dem bloßen Auge mehr. Die Insekten kann man auch selbst durch Lupe oder Mikroskop betrachten. Wenn sie zu schnell sind, muss man sie nicht töten, sondern einfach ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen. Das verlangsamt ihren Stoffwechsel, macht ihnen aber sonst nichts aus.
Das Buch ist für Kinder und Erwachsene zu empfehlen. Kinder werden eher die Bilder betrachten, für Erwachsene mit Naturinteresse finde ich aber auch die Texte unverzichtbar.
Ein paar Seiten zu lang
Die Frauen von Maine von J. Courtney Sullivan
"Die Frauen von Maine" von J. Courtney Sullivan ist ein Roman, der genau in mein Beuteschema passt. Schon das Cover, das ganz stark nach einem Hopper-Bild aussieht, weckt mein Interesse. Weiterhin ist die Story recht spannend, mit einem Mädchen, das als Teenagerin bereits ein geheimnisvolles Haus entdeckt und zu ihrem Geheimnis macht.
Nur die beste Freundin geht mit in das geheimnisvolle lila Haus, das schon lange verlassen scheint, jedoch scheinbar von heute auf morgen verlassen wurde.
Die Protagonistin Jane hat es nicht leicht als Schülerin mit einer alkoholkranken Mutter, doch sie geht ihren Weg, wird erfolgreich, heiratet und stellt ihr Glück auf die Probe. Das lila Haus tritt auch wieder in ihr Leben. Doch dann wird der tolle Roman leider langatmig, bzw. wiederholt sich immer wieder das Elend der Mutter, die nicht funktionierende Schwester Holly, die Probleme, die Jane seit der Kindheit mit sich herumschleppt, die eigene Sucht, das eigene private Unglück. Es scheint sich kaum etwas in der Storyline zu bewegen, der Roman dreht sich im Kreis, wiederholt sich, wird langatmig.
Die Recherche zum lila Haus jedoch gestaltet sich sehr schnell, das, was Jane anfangs recherchiert, braucht nicht die Fähigkeiten einer Archivarin und hätte von der Auftraggeberin Genevieve einfach selbst durchgeführt werden können. Hürden gibt es da erstmal gar keine. Und dann wird es auch noch recht übersinnlich.
Die stolze Seitenzahl von ca. 500 ist leider zuviel, denn mit etwas Straffung hätte dies ein toller Roman werden können. Richtig schade fand ich es, als ich in der Mitte etwas die Lust verloren habe. Insgesamt finde ich "Die Frauen von Maine" dennoch sehr lesenswert, den Titel aber viel zu allgemein. Auch der Originaltitel "The Cliffs" gibt nicht so viel mehr her.
Ab der Mitte des Buches fiel mir außerdem auf, dass die Sprache nicht sehr gewählt ist, sie ist eher einfach, oft sind die zusammengehörigen Sätze nicht verbunden und klingen dann auch abgehackt. Hier weiß man aber nie, welchen Beitrag dazu die Übersetzerinnen leisten oder heute auch oft ein Übersetzungsprogramm. Dies kann man dem Roman daher nicht oder nur teilweise anlasten.
Insgesamt ist dies ein schöner Sommerroman, der mir auf Reisen wirklich zumeist Spaß gemacht hat. Ich würde die Autorin auch wieder wählen.
Die Zeit, die uns bleibt
Alte Eltern von Volker Kitz
Volker Kitz' "Alte Eltern" ist kein Roman, aber das Buch liest sich fast wie einer. Man fliegt mit der Erzählung dahin und wird mitgezogen. Aber empfehlen würde ich das Buch nur denjenigen, die wirklich recht alte Eltern haben, da man sich dann hier wiederfinden kann, für alle anderen mag dieses Buch nicht emotional berührend sein.
Auch, wenn man alte Eltern hat, die nicht dement sind, kann man mit Volker Kitz mitfühlen. In der Erzählung steckt so viel Liebe und Sorge um den Vater. Es ist nett, das Heim "die Residenz" zu nennen, ein schöner Euphemismus. Den langsamen Verfall des Vaters mitzubekommen, ist für Kitz und seinen Bruder aber dennoch sehr schwer.
Das Buch ist eine Mischung aus persönlicher Erfahrung und einem sachlichen Blick auf das Thema. Dazu hat Kitz auch eine ausführliche Literaturliste angehängt für alle, die sich weiter informieren möchten. Das Cover jedoch ist mir zu nichtssagend und schlicht, aber wie sollte man ein Cover zu diesem Thema auch gestalten. Der Titel dagegen ist klar und präzise und spricht sicher (nur) die passende Leserschaft an.
Dies ist eines der besten Bücher zum Thema, die ich gelesen habe. Es ist bedrückend, aber voller Liebe. Die Mischung des Buches passt für mich sehr gut. Ich würde es allen mit alten Eltern, dement oder nicht, gern empfehlen.
Denkanstöße für eine bestimmte Leserschaft
Mitte des Lebens von Barbara Bleisch
Ich empfehle das Sachbuch von Barbara Bleisch, "Mitte des Lebens" einer bestimmten Leserschaft, die auf der Suche oder am Zweifeln ist. Obwohl das Buch "Mitte des Lebens" heißt, würde ich es erst so ab 50+ empfehlen, aber das ist sicher individuell.
Die Autorin gibt keine Tipps oder Ratschläge für die Mitte des Lebens, für die Midlife Crisis, mit der sich das Buch beschäftigt, aber sie regt zum Denken und Nachdenken in unterschiedliche Richtungen an.
So ist der Untertitel des Buches auch "Eine Philosophie der besten Jahre".
Auch die Kapitel sagen viel aus über den Inhalt des Buches. Da gibt es "In den besten Jahren", "War es das schon?", "Alles erreicht" oder "Reue, Bedauern und Ambivalenz". Viele der Gedanken gehen einem irgendwann durch den Kopf, besonders sicher, wenn man vielleicht zu lange das Gleiche macht, wenn die Kinder aus dem Haus gehen, wenn man an einem Wendepunkt des Lebens steht oder vielleicht gern stehen möchte.
Das Buch ist ein Sachbuch, das zufrieden macht und das man immer wieder zur Hand nehmen kann. Damit finden Menschen, die sich gerade auf der Suche befinden, sicher Antworten, die in der Midlife Crisis helfen können.











