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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Petra:

Familie

Schönwald von Philipp Oehmke

Familie Schönwald ist keine Durchschnittsfamilie. Sie gehört eher zur Oberschicht
Die Eltern sind beide Ende 70. Vater Harry war früher Oberstaatsanwalt. Mutter Ruth hätte es fast bis zu einem Professorentitel geschafft, wären da nicht die Kinder. Anstehende Konflikte werden möglichst von ihr ignoriert oder zumindest klein geredet.

Mit ihren drei Kindern treffen sie sich zu einer Eröffnung eines queeren Buchladens in Berlin, der von ihrer Tochter Karolin und einer lesbischen Freundin betrieben wird. Die sexuelle Neigung ihrer Tochter ist den Eltern als auch den Geschwistern eher unklar.
Bei der Eröffnung kommt es zu einem Farbbeutelangriff. Grund ist das Startkapital für den Laden, den Karolin aus dem Erbe ihrer Mutter bekam. Dem Großvater wird eine Nazivergangenheit unterstellt. Anders als von mir erwartet wird dieser Aspekt nicht weiter verfolgt. Sondern der Leser erfährt nach und nach die Geschichten von Chris dem ältesten Bruder, Karolin und dem Nachzügler Benni und seiner Frau und deren beider Söhne, sowie den Versuch Ruths aus ihrer Ehe auszubrechen.
Mir hat das Buch gut gefallen.

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Neues von Jack

Animal Jack - Der verwunschene Berg von Miss Prickly; Kid Toussaint

Wir kennen den liebenswerten Jack bereits aus dem ersten Band der Reihe "Animal Jack- Das Herz des Waldes" Dieser einzigartige Junge besitzt eine ganz besondere Fähigkeit. Er kann sich in jedes beliebige Tier verwandeln. Durch diese magische Fähigkeit hat er auch eine besonders enge Verbindung zur Natur und zu den Tieren.

In diesem zweiten Band geht es um die finanziellen Probleme seiner Familie. Seine Mutter findet keine Arbeit.
Jack hat von einem Schatz unter einem naheliegenden Berg gehört. Kurzerhand bricht er mit seiner Freundin Gladys auf, um den Schatz zu suchen.
Eine abenteuerliche Suche beginnt, die noch durch die Verfolgung von einem Jäger gefährlicher wird.
Wir fanden diesen Comic sehr spannend und unterhaltsam. Besonders gut haben uns die Illustrationen mit ihren kräftigen Farben gefallen.
Gern empfehle ich diese fantasievolle und lehrreiche Geschichte weiter.

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Familie

Elternhaus,1 Audio-CD, 1 MP3 von Ute Mank

Mit "Elternhaus" ist Ute Mank eines der realistischsten Bücher gelungen, das ich seit langer Zeit gelesen habe. Es ist eine Geschichte, die durchaus in der eigenen Familie spielen könnte.
Die Eltern dreier Töchter, die längst aus dem Haus sind, sind alt geworden. Es gibt gesundheitliche Probleme und es wird immer schwieriger in der gewohnten Umgebung weiter zu leben.

Sanne, die älteste Tochter, wohnt in der Nähe des Elternhauses. Sie fühlt sich verantwortlich und organisiert eine barrierefreie Wohnung für die Eltern. Als die Älteste haben die Eltern ihr das Haus bereits überschrieben. Vielleicht auch ein Grund, dass sie denkt, sie muss handeln. Die jüngste Schwester Gitti hilft beim Umzug, hält sich ansonsten aber raus. Nur Petra, die Tochter, die früh die Familie verlassen hat und ihre eigenen Wege geht, wird nicht informiert. Natürlich ist sie entsetzt, als sie davon erfährt.
Leseempfehlung!

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3 Generationen

Der Laden der unerfüllten Träume von Amanda Cox

Die drei Frauen, die man auf dem Cover des Buches sieht, erscheinen eher wie drei gleichaltrige Frauen, sollen aber Mutter, Tochter und Enkelin sein. Deshalb finde ich das Cover nicht so gut gelungen.
Auf zwei Zeitebenen wird die Geschichte von Großmutter Glory Ann, Mutter Rosemary und Enkelin Sarah erzählt.

Glory Ann wurde mit 19 Jahren mit einem Mann verheiratet, den ihre Eltern für sie ausgesucht haben. Ihre große Liebe Jimmy, von dem sie schwanger war, kehrte aus einem Krieg nicht zurück. Um die Ehre der Familie zu retten und dem Kind ein unbeschwertes Leben zu ermöglichen wurde sie mit dem Ladenbesitzer Clarence verheiratet. Aber diese Ehe funktionierte. Clarence war ein guter Ehemann und liebevoller Vater für die Tochter Rosemary. Aber Jimmy hat Glory Ann nie vergessen.
Jahre später kehrt die Enkelin als Witwe zurück in die Heimat und in den inzwischen nicht mehr so gut laufenden Gemischtwarenladen, der immer noch von Glory Ann und Rosemary geführt wird. Sie entdeckt ein Geheimnis ihrer Mutter und ihre Nachforschungen verändern viel.
Ein sehr unterhaltsamer Generationsroman !

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Anderssein

Anders super von Kathrin Wessel

Ein sehr schönes Pappbilderbuch mit super stabilen Seiten, die man auch mal kurz abwischen kann ohne das sie großen Schaden nehmen.
Das Buch ist für Kinder ab dem zweiten Lebensjahr geeignet. Jetzt im Kindergartenalter haben die Themen Andersein und Toleranz eine besondere Bedeutung. Unsere Kinder beginnen ihre Umwelt bewusster wahrzunehmen und zu verstehen.

Sie entdecken bereits bei ihren Spielkameraden Unterschiede und Gemeinsamkeiten. Jedes Kind hat seine eigene Persönlichkeit, sein eigenes Aussehen und eigene Stärken und Schwächen. Anders ist jeder.
Im Buch ist es das Pferd Merle, das nicht so grazil ist wie die Reitpferde, aber auch nicht so stark wie die Kutschpferde. Es macht Merle traurig, dass sie nirgends dazu gehört. Aber als die kleinen Entenküken in den Brunnen fallen, ist es genau Merle, die ihnen helfen kann. Ja, manchmal ist es gut, wenn man nicht zu grazil ist, aber einen dicken Po hat. Auch die Pferde erkennen, dass sie alle zusammen gehören, ganz egal wie sie aussehen.

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eine Leinwandlegende

Greta Garbo von Kristina Lüding

In ihrem Roman " Greta Garbo-Die einsame Göttin" erzählt die Autorin aus dem Leben der schwedischen Greta Gustafsson, die es schaffte eine Hollywood-Ikone zu werden. Sie wurde vom American Film Institute 1999 in seiner Liste der 25 größten weiblichen Leinwandlegenden aller Zeiten auf Platz 5 gewählt.

Nach dem frühen Tod ihres über alles geliebten Vaters muss Greta Garbo ,damals noch Gustafsson, zum Unterhalt de Familie beitragen. Mit gerade mal fünfzehn Jahren arbeitet sie in einem bekannten Stockholmer Kaufhaus. Im Januar 1921 posierte Garbo zum ersten Mal vor einer Kamera. Für die Frühlingsausgabe des hauseigenen Katalogs führte sie verschiedene Damenhüte vor.
Obwohl Greta sehr schüchtern war und ständig an sich zweifelte schafft sie es an einer renommierten Schauspielakademie aufgenommen zu werden und bald wird man auf sie aufmerksam. Eine sagenhafte Schauspielkarriere beginnt.
Leseempfehlung!

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Liebe am Gotthardtunnel

Bergleuchten von Karin Seemayer

In "Bergleuchten" wird eingebettet in dem historischen Großereignis des Gotthardtunnelbaus die wirklich schöne Liebesgeschichte von der Fuhrhaltertochter Helene und dem italienischen Minneur Piero erzählt.
Als Helenes Eltern den italienischen Arbeiter eine Unterkunft vermieten, entsteht zwischen beiden eine enge Zuneigung, die zu einer großen Liebe wird.

Die Arbeiter, die am Tunnel bauen werden von den Einheimischen nicht besonders gemocht. Die Fuhrhalter fürchten nach den Tunnelbau keine Aufträge mehr zu bekommen und vielen Dorfbewohnern sind die fremden Männer mit ihren anderen Sitten einfach unangenehm. Auch Helenes Eltern lehnen eine Verbindung ihrer Tochter mit einem Ausländer ab. Als Piero plötzlich den Ort verlassen muss, ist die Zukunft für Helene mehr als ungewiss.
Die Autorin hat, in diesem hervorragend recherchierten Roman, viele Details des Tunnelbaus eingebaut.
Leseempfehlung!

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60er Jahre in Deutschland

Der Freiheit entgegen von Theresia Graw

Die Autorin Theresia Graw entführt uns in ihrem Roman "Der Freiheit entgegen" in den westlichen Teil Deutschlands der 60er Jahre . Es ist bereits der dritte Teil einer Familientrilogie. Da aber jeder Roman in sich abgeschlossen ist, kann man dieses Buch auch genießen ohne die beiden anderen zu kennen.

Die 60er Jahre waren eine Zeit des Aufbruchs. Junge Frauen wollten nicht mehr nur die Rolle als Hausfrau und Mutter ausfüllen, sondern sich im Berufsleben beweisen.
Die Pille ermöglichte neue Freiheiten. Das Fernsehen veränderte den Alltag .Die Rolle der Eltern in der Nazizeit wurde für Familien zu einem viel diskutierten Streitthema.
Im Buch bekommt Clara die Unterstützung der Eltern um ihren Traumberuf zu ergreifen. Als es Probleme gibt, die sie selbst verschuldet hat, beschließt sie ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Mit ihrer Freundin Sanni geht sie nach Hamburg und versucht sich ihr eigenes Leben aufzubauen.
Leseempfehlung!

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Lübeck 1899

Das Pensionat am Holstentor: Frühlingstöchter von Anna Perbandt

Der Bruder der Grafentochter Eleonore von Jagow will , dass sie im Pensionat am Holstentor unterrichtet wird. Für ihn ist das renommierten Pensionat für die Höheren Töchter Lübecks die perfekte Lösung. Die Mutter der Geschwister ist krank, der Vater ist im Ausland und er hat eigene Pläne.

Es gibt keine andere Lösung. Nora muss sich fügen.
Für die Leiterin des Pensionats ist eine Grafentochter im Abschlussjahrgang eine glückliche Fügung, die für das Ansehen der Schule nur förderlich sein kann. Allerdings muss sie nun noch eine Lehrkraft einstellen. Ein Glück für Gesche Petersen, eine junge Lehrerin mit fortschrittlichen Ansichten.
Nora findet bald in Stipendiatin Fanny, Kaufmannstochter Agnes und Senatorentochter Lotte gute Freundinnen, obwohl die Mädchen recht unterschiedlich sind.
Anna Perbandt erzählt in einem sehr angenehmen Schreibstil den Kampf der jungen Frauen gegen die bestehenden strengen gesellschaftlichen Normen.
Meine Lesempfehlung!

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Queere RomCOM

Für jede Liebe ein Problem von Anita Kelly

Eingebettet in die TV-Kochshow "Chef`s Special" erzählt die Autorin Anita Kelly die Lovestory von der frisch geschiedenen Dahlia Woodson und der nonbinären Person London Parker.
Beide nehmen an dieser Kochshow teil, weil sie das Geld gewinnen wollen. Dahlia hat einen Berg Schulden und muss einen Neuanfang hinkriegen.

London will mit dem Gewinn einen Zufluchtsort für queere Kids schaffen. London nutzt die Sendung auch fürs Coming-out als nichtbinäre Person und bittet um die Benutzung der entsprechenden Pronomen .
Während der Show und in der freien Zeit die ihnen bleibt, kommen sie sich immer näher und müssen schließlich feststellen, dass sie sich ineinander verliebt haben. Aber sie sind Konkurrenten und führen völlig unterschiedliche Leben. Keine einfache Ausgangssituation für ihre Liebe und ein eventuell gemeinsames Leben.
Ein einfühlsamer und emotionaler Roman , bei dem man gleich mal an die Pronomen für nonbinäre Menschen gewöhnt wird. Das war anfangs nicht so einfach zu lesen, aber nach einiger Zeit kein Problem mehr.

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