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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Petra:

fabelhaft

Die Buchhändlerin von Paris von Kerri Maher

Das Cover, welches ein Ölgemälde des Künstlers Terry Miura mit dem Titel "Shakespeare and Company" zeigt, hat mir auf Anhieb gefallen. Aber verstanden habe ich es erst, als ich das Buch gelesen habe. Man sieht die Heldin des Buches , Sylvia Beach, die diese berühmte unabhängige Buchhandlung 1919 in Paris eröffnet hat.

Vor den Stufen sitzt ihr geliebter Hund Teddy und wie man unschwer an dem Stock erkennen kann, eilt James Joyce gerade davon.
Die Amerikanerin Sylvia Beach hat sich in Paris ihren Traum erfüllt und eine Buchhandlung und Leihbibliothek eröffnet, die sie den Namen " Shakespeare and Company" gab. Die Buchhändlerin Adrienne Monnier wird zu ihrer Mitstreiterin und der Liebe ihres Lebens.
Mit der Veröffentlichung von James Joyce Roman "Ulysses, der zu der Zeit verboten war, setzt sie ihre Existenz aufs Spiel.
Es war eine große Freude über diese bemerkenswerte Frau zu lesen!

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Freundschaft und Liebe

Kein Sommer ohne dich von Emily Henry

Von diesem Buch hatte ich relativ viel erwartet, da die Originalausgabe der Nr.1 New York Times- Bestseller war. Meine Erwartungen wurden nicht erfüllt.
Die Story ist schnell erzählt. Es geht um Poppy und Alex. Sie sind seit Jahren befreundet und eigentlich schon immer ein wenig ineinander verliebt.

Alex vielleicht etwas mehr als Poppy. Ihre Vorstellungen vom Leben sind recht unterschiedlich. Alex will Familie, Haus und Garten und Poppy ihre Unabhängigkeit, neue Leute kennen lernen, viel erleben. Es ist ein langer Weg bis sie beide erkennen, dass sie nur mit dem jeweils Anderen glücklich sein können. Für mich persönlich war dieser Weg zu lang. Ich fand die Geschichte zog sich endlos hin. Auch die ständigen Rückblenden waren für den Lesefluss nicht so richtig toll
Natürlich gab es auch witzige Bemerkungen und sehr warmherzige und gefühlvolle Momente. Deshalb bekommt das Buch von mir drei Sterne.

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wenig überzeugend

Als das Böse kam von Ivar Leon Menger

" Als das Böse kam" ist ein Thriller, der mich nicht überzeugt hat.
Juno und ihr Bruder Boy leben mit ihren Eltern auf einer Insel. Angeblich müssen sie sich hier verstecken, weil man sich an dem Vater rächen und die Familie vernichten will. Bis auf den Briefträger darf kein Fremder die Insel betreten.

Es gibt umfassende Maßnahmen zum Schutz. Strenge Regeln für die Kinder und einen selbst gebauten Schutzraum, sogar Proben für den Ernstfall.
Nach den ersten fünfzig Seiten habe ich erst einmal geschaut, ob es sich wirklich um einen Thriller handelt oder ob ich versehentlich ein Jugendbuch erwischt habe.
Danach kam kurzzeitig etwas Spannung auf. Mir war klar, dass es sich hier um Kindesentführung handelt. Aber leider ist der Handlungsverlauf und der Inhalt so konstruiert , dass es wenig glaubhaft und logisch erscheint. Beispielsweise die Arbeitsweise der Polizei und des jungen Polizisten Luca.

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Ingeborg Bachmann & Max Frisch

Ingeborg Bachmann und Max Frisch – Die Poesie der Liebe von Bettina Storks

Als ein Fan von Max Frisch, habe ich mich natürlich auf diesen Roman gefreut, der die Beziehung von Max Frisch zu der der bedeutendsten deutschsprachigen Lyrikerinnen und Prosaschriftstellerinnen des 20. Jahrhundert Ingeborg Bachmann ,zum Inhalt hat.
Ihre Liebe hielt nur wenige Jahre. Sie waren ein Paar von deren Leben nur wenige Details nach außen drangen.

Auch gibt es kein gemeinsames Foto von beiden, wie uns das Cover des Buches weismachen will.
Sie lernten sich in Paris kennen. Ingeborg Bachmann hat sich gerade von ihrem Geliebten Paul Celan getrennt und diese Trennung noch nicht überwunden.
Ihre Beziehung ist schwierig. Max Frisch leidenschaftlich in Ingeborg verliebt, neigt zu einer krankhaften Eifersucht. Ingeborg Bachmann will ihren Freiraum nicht verlieren. Nicht zuletzt durch ihren starken Alkoholkonsum bedingt, streiten sie immer heftiger.
Eine große Liebe, die von Bettina Storks wunderbar erzählt wurde.

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Tolle Fortsetzung

Die Freundinnen vom Strandbad (Die Müggelsee-Saga 2) von Julie Heiland

Der erste Teil von "Die Freundinnen vom Strandbad", der von den drei Jugendfreundinnen Martha, Betty und Clara handelt, endet mit dem Bau der Berliner Mauer am 13. August 1961 und Claras Republikflucht. Nahtlos schließt sich der zweite Band an, der mit den Details der Flucht beginnt.

Ich glaube, man versteht die Geschichte besser, wenn man den ersten Teil bereits gelesen hat.
Das Schicksal der drei jungen Frauen ist sehr unterschiedlich.
Betty erleidet einen schweren Schicksalsschlag und auch ihre Ehe ist alles andere als glücklich. Dann kontaktiert sie die Stasi.
Martha, die das Schreiben über alles liebt, verliert den Job bei einer Zeitschrift, weil wieder mal ihr Stiefvater die Finger im Spiel hat. Sie beginnt gegen die Regierung zu protestieren.
Clara muss erkennen, dass es auch im golden Westen nicht so einfach ist sich eine Existenz zu schaffen und Heimweh weh tut.
Trotz unterschiedlicher Entwicklungen verlieren sie sich nie ganz aus den Augen.
Packender und sehr unterhaltsamer Roman.

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Gefahren der sozialen Medien

Dieser Beitrag wurde entfernt von Hanna Bervoets

Hanna Bervoets hat sich in ihrem Buch mit einem mehr als aktuellem Thema beschäftigt.
Kayleigh erzählt über ihre Arbeit bei HEXA. Bei diesem durchaus gut bezahlten Job, bestand ihre Aufgabe darin, gemeldete Inhalte einer Social Media Plattform zur überprüfen und eventuell eine Löschung vorzunehmen.

dabei waren strenge Richtlinien zu beachten.
Wir erfahren von den Arbeitsbedingungen bei HEXA in Form eines Briefes , den Kayleigh an einen Anwalt schreibt, der sich an sie gewandt hat, weil ihre ehemaligen Kollegen eine Klage anstreben. Leider erfährt man im Buch nicht mehr von dieser Klage.
Die Protagonistin und ihre Kollegen, von denen einige bereits freundschaftlich mit ihr verbunden sind, sichten täglich verstörende Bilder und Videos. Sie sind nicht mehr in der Lage ihren Alltag von der Gewalt, die sie tagtäglich sehen, zu schützen.
Auch in ihrer Beziehung mit einer Kollegin überschreitet Kayleigh Grenzen.
Ich finde das Buch hat zu viele Fragen offen gelassen .

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Maries Leben

Matrix von Lauren Groff

Lauren Groff hat einen großartigen Roman geschrieben und ihm mit Matrix einen so treffenden Titel gegeben.
Marie wächst im Kreis von starken kämpfenden Frauen auf. Als sie zur Waise wird kommt sie an den Hof von Königin Eleanore von Aquitanien. Marie ist das Kind einer Vergewaltigung und mit Eleanore, die sie verehrt und liebt, verwandt.

Aber Marie ist viel zu groß für eine Frau und auch nicht hübsch. Eleanore beschließt die ungelenke Marie, die nach ihrer Ansicht ungeeignet für die Ehe und das höfische Leben ist, als Priorin in ein abgelegenes Kloster zu geben.
Die siebzehnjährige Marie, die aus einer Familie von Kriegerinnen stammt und wenig fromm ist, muss sich mit dem ärmlichen und einsamen Leben im Kloster arrangieren.
Marie beginnt den Kampf ihres Lebens. Sie fängt an das verarmte Kloster neu zu gestalten und ihre Schwestern in ein besseres Leben zu führen.
Ein Buch, das man unbedingt lesen sollte!

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Toll

Wie wir die Welt retten wollten und dabei aus Versehen das Bernsteinzimmer fanden von Anni E. Lindner

"Wie wir die Welt retten wollten und dabei aus Versehen das Bernsteinzimmer fanden" von Anni E. Lindner ist in meinen Augen ein Kinderbuch, das wirklich richtig gut gelungen ist.
Erzählt wird die Geschichte in der Ich-Form von Emilia Himmelweit, die von allen Emmi genannt wird.

Emilia hat noch zwei Schwestern und drei Brüder. Auch der Golden Retriever Bella gehört zu der achtköpfigen Familie, die in einem Dorf im Erzgebirge wohnt.
Dem angegebenen Lesealter entsprechend wird das Problem der Umweltver-
schmutzung behandelt. "Fridays for future" ist ein Thema und man erfährt, wie das mit einer Petition eigentlich richtig gemacht wird.
Die Familie Himmelweit ist christlich. Der Besuch des Gottesdienstes und das Beten fließen ganz selbstverständlich in die Geschichte ein, so dass auch Kinder, die nicht mit christlichem Glaube vertraut sind, es verstehen können.
Abenteuerlich geht es natürlich auch zu.
Werte wie Vertrauen und Zusammenhalt werden gut dargestellt.

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Influencer

Poppy. Dein Kind verschwindet. Und die ganze Welt sieht zu. von Kristine Getz

Die Eltern verdienen ihren Lebensunterhalt als Influencer. Seit der Geburt ihrer Tochter lassen Lotte und Jens ihre Follower im Netz an dem Leben von Poppy teilhaben und machen dabei Werbung, die ihnen ihr Leben finanziert. Als wenige Stunden, nachdem Lotte ein Bild ihrer erst zweijährigen Tochter gepostet hat, auf dem man sehen konnte, wo das Kind sich grad befindet, verschwindet das kleine Mädchen spurlos.

Millionen Menschen, die dem Blog verfolgen sind über die Entführung zutiefst erschüttert.
Als Emer Murphy von dem Fall hört, beginnt sie trotz psychischen Probleme und entgegen der ärztlichen Empfehlungen ihre Arbeit als Polizistin wieder aufzunehmen. Sie weiß, dass sie mit dem Absetzen ihrer Medikamente ein Rückfall riskiert.

Dieser norwegische Thriller wirft ein aktuelles Thema auf. Wir alle bewegen uns im Internet, aber wieviel geben wir von uns preis?
Allerdings fand ich die Handlung zu gewollt konstruiert.

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Berry und ihre Freunde

Animal Agents - Retter im Verborgenen (Animal Agents, Bd. 1) von Marek Rohde; Ilona Koglin

"Animal Agents" ist ein Buch, das aus Sicht der Tiere erzählt wird.
Berry ist eine junge Labradorhündin und lebt zufrieden in Hamburg bei Mark und Ina. Die Khao-Manee-Katze Yoko ist ihre Freundin, die ihre viele Sachen beibringt.
Unerwartet kommt der Straßenhund Doozer, um der Katze mitzuteilen, dass sie in einer wichtigen Angelegenheit im Auftrag der Gesellschaft ermitteln müssen.

Jetzt wo es spannend wird soll Berry nach Hause gehen, was sie natürlich nicht macht und das Abenteuer beginnt.
Die geheime Gesellschaft der Tiere ist in unermüdlicher Mission unterwegs, um die Welt vor den Fehlern der Menschen zu bewahren. Im Fokus steht die Firma Black X, die Bienen durch mörderische Roboterbienen ersetzen will.
Es gibt auch Tiere, die der Gesellschaft nicht angehören und das Ziel haben, die Menschen zu entmachten.
Ich finde die Darstellung der Menschen in diesem Buch sehr überzogen. Außer Mark und Ina, gibt es hier keine ansatzweise netten Leute.
Einige Szenen waren mir für ein Kinderbuch auch einfach zu dunkel dargestellt.

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