Kunden em pfehlungen
Rezensionen von HEYN Leserunde Volker Moser:
fesselnder Entwicklungsroman auf lesenswerten 800 Seiten
Der Löwensucher von Bonert Kenneth
I
saac Helger, Sohn jüdischer Einwanderer in Südafrika, wird hin- und hergerissen zwischen Tradition und Aufbruch. Die unglaublich dichte Geschichte handelt von einem jungen Menschen getrieben von der Sehnsucht nach Erfolg und der verzweilfelten Suche nach seinem Platz im Leben. Lesenswerte knapp 800 Seiten!
sprachlich anspruchsvoll - fesselnd - Ironie vom Feinsten - literarisch hochwertig
Der Löwensucher von Bonert Kenneth
Die Schriftstellerin beschreibt in ihrem Debüt -Roman einige Monate im Leben des Boxers Trollmann, der trotz seiner Sinti - Abstammung als Publikumsliebling sensationelle Erfolge feiert, bis er vom infamen System des dritten Reiches doch noch ausgeknockt wird - aber dann als "Arier".
im Shop ansehen weitere Rezensionen von HEYN Leserunde Volker MoserErschütterndes aus Mexiko
Gebete für die Vermissten von Jennifer Clement
Ein leicht zu lesender Roman, der für seine Figuren ein Umfeld beschreibt, dass frauenfeindlicher nicht sein könnte; Frauenhandel-Drogen-Korruption-Gewalt im Übermaß-Hoffnungslosigkeit-keine Perspektiven. Es wird in einfacher Sprache eine spannende Geschichte erzählt, die reich an Bildern ist aber unendlich traurig macht.
Gegensätze & Hoffnung in Parallelwelten
Die Farben der Hoffnung von Sankaran Lavanya
I
n bunten Farben schildert die Autorin die Geschichte der Protagonisten, die in scheinbar unverrückbaren Parallelwelten lebend, nach einem besseren Leben trachten. Zu Beginn sehr detailverliebt, fast träge entwickelt sich der Roman zu einer guten fesselnden Story - gegen Ende eigentlich fast zu kurz! Die Hoffnung ist die Triebfeder in einer, trotz verkrusteten Traditionen aufbrechenden Gesellschaft!
interessante verhüllte enthüllte Welt
funny girl von McCarten Anthony
Ein Muss für jeden Leser an dem Migration nicht spurlos vorbei geht. Hinter den Schleier der Burka zu sehen- die Welt der 2. Generation einer jungen mutigen reflektierenden Kurdin zu entdecken. Berührend - mit einer Portion Selbstironie - teilweise witzig formuliert - nie oberflächlich - Lektüre die den willigen Leser weiterbringen kann.
jüdisches Märchen (für Erwachsene) - aus der Neuzeit
Eine Nacht, Markowitz. von Gundar-Goshen Ayelet
Lesenswert ob der Sprache und der detailreichen Schilderung der Protagonisten. Ein neuzeitliches Märchen - im Mittelpunkt : Menschen und Ihre Wege beziehungsweise Irrwege im Spannungsfeld von Lust - Krieg - Schicksal - Scheitern - Hoffen - Sehnsucht
Was bleibt? Der Orangenduft in der Nase !
Schräg schräger Knoi
KNOI. von Schalko David
schräge Sprache schräge Story schräge Gesellschaft
eigentlich nicht einzuordnen. Eigentliche ein Leseexperiment-für jemanden der dafür den Kopf frei hat-
Lektüre für 36°+
Der Mann, der seine Frau vergaß von OFarrell John
Seicht - leicht - nicht ganz neue Idee - nicht sehr anspruchsvoll umgesetzt - Steg- bzw. Strandbadlektüre - macht nichts, wenn "mann" dabei kurz einschläft.
im Shop ansehen weitere Rezensionen von HEYN Leserunde Volker Moser'Alfred' - der Krimiheld im Liebesroman oder umgekehrt?
Der Staubleser von Josef Brainin
Das Thema und die Person mit Ihrem Hang zu alten Dingen und deren Seelen machten mich neugierig. Der Autor des Romans ergeht sich in nicht unwitzigen, oft geistreichen, gut zu lesenden Formulierungen. Man findet eine Fülle akribischer, detailreiche Beschreibungen diversester Situationen und kann die Szenerie förmlich riechen.
Im Laufe der Lektüre bemerkt der geneigte Leser, dass sich das Spannungsböglein vom Liebesroman zum Krimi verbiegen will. Nicht ganz mühelos hangelt man sich zwischen Klischees der sogenannten Wiener Gesellschaft von Seite zu Seite und bemerkt, dass zwar das Buch, nicht jedoch die Geschichte aus ist - der verwirrte Leser stellt das Buch zum Staubfangen ins Regal. Eigentlich ein bisschen Schade - denn mit Sprache umgehen kann der Autor in der Tat!
'Die unglaublich dichte Sprache der Autorin lässt unmittelbar Bilder im Kopf des Lesers entstehen, die ihn bei der Lektüre nicht mehr loslassen.'
Elsa ungeheuer von Rosenfeld Astrid
Leicht zu lesen jedoch keine leichte Kost!
Eine Geschichte, deren Szenen in grellen Farben die Entwicklung eines Jungen schildert. Der Bogen spannt sich von berührenden Momenten, über sämtliche Facetten des Missbrauchs, menschliches Streben und Scheitern, hin bis zur Einsicht oder sogar Erkenntnis.
Die unglaublich dichte Sprache der Autorin lässt unmittelbar Bilder im Kopf des Lesers entstehen, die ihn bei der Lektüre nicht mehr loslassen.










