Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lisa Thamer:
Fünf Viertelstunden bis zum Meer von Ernest van der Kwast
Die Eule, die gern aus dem Wasserhahn trank von Martin Windrow
Vom ersten bis zum letzten Satz genial.
Die Nacht der verschwundenen Dinge von J. F. Dam
"Die Nacht der verschwundenen Dinge" zeichnet die Geschichte einer unmöglichen Liebe. Eine Thematik, die man in der Literatur wie Sand am Meer finden kann, und doch ist J. F. Dams Roman wohl einer der besten dieses Frühjahrs! Lassen Sie alles stehen und liegen und lesen Sie dieses Buch!
im Shop ansehen weitere Rezensionen von Lisa ThamerEin Blick hinter die Fassade
Moshi Moshi von Yoshimoto Banana
Banana Yoshimoto ist fuer mich eine der besten Autorinnen Japans, die mich mit jedem ihrer Buecher mehr begeistert. In ihren Romanen ist selten etwas, wie es zu Beginn zu sein scheint; eine bezaubernde Vielschichtigkeit ist das Resultat und auch ihrer neuester Geniestreich, "Moshi Moshi", ist meine ausgesprochene Leseempfehlung.
Ein schaurig schöner Roman!
Die Verfluchten Roman von Oates Joyce Carol
D
ie Grand Dame der US-amerikanischen Literatur rechnet mit dem Ostküsten-Etablissement der 1900er ab ? und das in ungewohnter wie genialer Art und Weise. Zwischen dem übernatürlichen und dem menschlichen Grauen verläuft in Oates' neuestem Roman nur ein schmaler Grad. Hervorragend recherchiert und brillant geschrieben, stellt dieses Buch eine wahre Lesefreude dar!
Ein Muss für Urban Explorers!
Shooting Lost Places von Charlie Dombrow
V
erlassene Orte haben ihren eigenen Reiz. Doch um dieses gewisse Etwas auf ein Foto bannen zu können, muss man einige Regeln befolgen. Diese bringt Charlie Dombrow dem Leser anschaulich näher. Und an den begleitenden Fotos kann man sich kaum sattsehen! Wohl eines der beeindruckendsten Fotografie-Sachbücher!
Eine berührende Lektüre!
Kindeswohl von McEwan Ian
Ian McEwan beweist mit dieser brillanten, vielschichtigen Geschichte erneut, dass er einer der besten Schriftsteller seiner Zeit ist. Eines meiner aktuellen Lieblingsbücher!
im Shop ansehen weitere Rezensionen von Lisa ThamerEin guter Ansatz, aber...
Kindeswohl von McEwan Ian
"Deutscher Meister". Der Titel klingt leider spannender als es das ganze Buch schlussendlich ist. Ein ewig langer Aufbau zum Meisterschaftskampf im Boxen, der dann auf 70 Seiten Länge mehr als unspektakulär abgehandelt wird. Danach ein kurzer und ziemlich gefühlloser Seitenblick auf das von den Nazis zur selben Zeit verursachte Blutbad aus "Säuberungsgründen".
Noch ein in die Länge gezogener Kampf. Schluss. Und Heinrich Trollmanns grausamen Endes im KZ wird emotionslos in wenigen Zeilen im Epilog gedacht.
Mir widerstrebt, wie Stephanie Bart Heinrich Trollmanns ergreifende Erlebnisse gefühlskalt, langatmig und absolut gleichgültig erzählt.
Die Idee, seine Geschichte zu erzählen, mag gut gewesen sein, an der Umsetzung hapert es ? in meinen Augen ? leider.










