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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Almut Nestelbacher, Buchhandlung HEYN, Klagenfurt:

Für Jazz-Liebhaber ein ?must-have?!

Der klassisch studierte und preisgekrönte Mailänder Pianist wandte sich schon früh dem Jazz zu. Sein 10. Album ist ein Live-Mitschnitt aus Turin, bei dem er mit seinem Trio ( Salvatore Maiore am Kontrabass und Roberto Dani am Schlagzeug) die Musik des amerikanischen Klassik- und Jazzkomponisten Alec Wilder stimmungsvoll interpretiert.

Eine gelungen Mischung aus zarten, schönen Melodien und atmosphärischen Klängen aber auch schrägen und energischen Bausteinen!

Für Jazz-Liebhaber ein ?must-have?!

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Respekt, Respekt, Respekt!

Ach, die Nordländer, die haben es einfach drauf. Erst vor knapp einem Jahr hatte ich das Vergnügen das großartige Album ?Lumen Drones? zu empfehlen und schon ist da ein neues Machwerk von Nils Økland am Markt.

Ich liebe diese Verquickung von traditionellen Musikelementen mit kontemporären Musik.

Was da Nils Økland (Viola d?amore, Hardanger Fiddle, Violin), Rolf?Erik Nylstrøm (Saxophone), Sigbjørn Apeland(Harmonium)Håkon Mørch Stene: (Percussion, Vibraphone) und Mats Eilertsen (Kontrabass) abgeliefert haben ist einfach erstklassige schöne neue Folk-Musik. Man kann sich nur wundern, wie man alte Weisen so spannend in das 21.Jahrhundert transportieren kann!

Respekt, Respekt, Respekt!

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Ein spannendes und schönes Album, dass zum oftmaligen Wiederhören einlädt.

Schlagzeuger und Elektroniker Thomas Strønen hat einen sehr fleissigen Output ? neben dem neuen Album von ?Food? (er ist ein Teil dieses Duos) gleich die nächste Neuerscheinung. In der Besetzung Thomas Strønen: drums and percussion, Kit Downes: piano, Håkon Aase: violin, Ole Morten Vågan: bass, Lucy Railton: cello

spielt sich die Band durch eine wild-schöne Jazzfusion, die ungewöhnlich, melodiös und kraftvoll und oft auch sehr perkussiv ist.

Vor allem das fliegende Klavierspiel von Kit Downes (das mich derart an den polnischen Pianisten Leszek Mo?d?er erinnert, dass ich beim ersten Mal hören gleich mal am Cover nachgesehen habe, ob das vielleicht doch er ist. Das ist natürlich als erstklassige Referenz gemeint).

Ein spannendes und schönes Album, dass zum oftmaligen Wiederhören einlädt.

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Außergewöhnllich gut!

Für mich eine der Entdeckungen der letzten Monate. Karl Stirner (geb. 1970 in Wien) studierte Zither, klassische Komposition und natürlich auch Schrammelmusik.

Was Karl Stirner da auf ?Schichten? abliefert, hat aber mit Schrammel- oder klassischer Musik rein gar nichts zu tun. Vielmehr überführt er die Zither höchst gelungen ins elektronische 21.

Jahrhundert.

Da wird ?geloopt? und geschickt langsam gegrooved . Die Zither steuert die sphärischen Klänge und Stimmungsbilder bei. Aber ganz wird die Tradition nicht verleugnet ? im ?Walzer in Moll? erkennt man doch gewohnte Abläufe und Klänge ?

Erstaunlich, wie frisch dieses traditionelle Instrument, das den meisten aus der Schrammelmusik und natürlich dem ?dritten Mann? bekannt ist, klingen kann.

Wer klassische Song-/Liedstrukturen erwartet wird verwirrt sein, wer sich aber in die Klangwelten Karl Stirners fallen lässt, wird begeistert sein!

Außergewöhnllich gut!

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Nicht nur Fans von Element of Crime werden ihre Freude an diesem Album haben.

Hierzulande ist Eric Pfeil vielleicht nicht so bekannt wie in Deutschland. Pfeil hat sich als Musikkritiker der FAZ und Blogger (?Das Pop-Tagebuch?) einen veritabel guten Ruf als pointierter Schreiberling erarbeitet. Aber der Vater von Charlotte Roches Tochter hat auch musikalisch was zu sagen. ?Die Liebe, der Tod.

... ist sein zweites Album, das mit pointierten Texten (deren schwarzhumorige Schwere manchmal in den fröhlichen, leicht daherkommenden Melodien versteckt werden) und angenehmen deutschsprachigen Pop besticht. Ein bisschen Country, etwas Folk und Liedermacher-Attitüde machen diese reizvolle Melange aus, die 15 unterhaltsame musikalische Kurzgeschichten enthält.

Nicht nur Fans von Element of Crime werden ihre Freude an diesem Album haben.

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Eine Platte, die Ohren wahrlich erfreut!

Eine Werkschau des 1974 im schwedischen Luleå geborenen Singer/Songwriter. Seit 2001 begleitet mich Åströms angenehme Stimme und sein einfaches aber zugleich unglaublich gutes Songwriting.
Stilistisch lässt sich Åströms Musik z.B. mit dem Titel eines seiner bisher 16 (!) Alben beschreiben: ?Northern Blues? ? ich würde das noch ergänzen um ?Nördliche Western /Folk Musik?.

Mit dieser Doppel-CD bekommt das Publikum 35 Songs, teils Åström solo mit seiner (wunderbar gespielten) Gitarre, teils mit Band, geliefert. Alles tolle Kompositionen, die belegen, dass die nordischen Länder nicht nur gute Jazzer hervorbringen, sondern auch nicht weniger begnadete Singer/Songwriter.

Eine Platte, die Ohren wahrlich erfreut!

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Rasch zugreifen, es zahlt sich aus!

Es gibt nicht viele Film-Soundtracks, die ohne den Film gesehen zu haben ?funktionieren?. NL haben das geschafft. In 12 kurzen Stücken wird das ganze Können dieser Band hörbar. Filigrane Popsongs, die stimmungsvoll und sphärisch die Ohren erfreuen tragen so eindeutig die Handschrift von NL, das es schon fast unheimlich ist.

Wir konnten übrigens die letzten 6 Exemplare dieses auf 500 Ex. limitierte Albums ergattern (das übrigens ausschließlich als Vinyl-LP MIT beigelegter CD erschienen ist.

Rasch zugreifen, es zahlt sich aus!

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Pflicht!

25 Jahre lang begleiten Naked Lunch nun schon das anfangs eher dem ?Alternative Rock? zugewandte, aber mittlerweile musikalisch weit vielfältiger interessierte Publikum.

Das CD-Booklet führt sehr persönlich durch die fleißige musikalische Geschichte der Band.
Vom 1991 erschienenen Debut ?Naked? über dem ersten bei einem Major Label erschienen Album ?Supertstardom? (das für N.

L. unverdienter Weise nie den Spruch ?nomen est omen? wahr werden hat lassen ) bis zum 2015 erschienen Fimsoundtrack ?Jack? reicht die Palette.

Mit Freude hört man die musikalische Weiterentwicklung der Band. Dominieren anfangs eher die (rockigen) Gitarren und der flotte Groove so verändert sich der Sound der Band hin zu anspruchsvollen und nicht alltäglich arrangierten/instrumentierten Popsongs.

Es ist schön, dass eine Band gemeinsam mit Ihrem Publikum alt werden kann und sich dabei stetig weiterentwickelt, anstatt noch heute die gleiche Musik, wie vor 25 Jahren zu machen.

Wer übrigens glaubt, er oder sie brauche die CD nicht, weil sich ja bereits alles LPs , Singles und CDs in der heimischen Plattensammlung befinden sei darauf hingewiesen, dass mit ? Maid Of Orleans? eine bisher unveröffentlichte Perle und mit der Single Version von ?41? zwei Stück auf diese CDs sind, die man noch nicht zu Hause haben kann!

Pflicht!

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Für Muthspiel-Fans ein Pflichtalbum

Normalerweise empfehle ich nur Platten, von denen ich nur zur Gänze überzeugt bin. Mit ?Vienna World? muss ich ein eine Ausnahme machen.

Der österreichische Gitarrist Wolfgang Muthspiel hat sich den Status als einer der besten international Jazzgitarristen zu Recht erspielt und könnte schon allein damit zufrieden sein.

Seit 2012 tritt W.M. auch als Sänger /Songwriter auf.

Nach Vienna Naked (2012) folgte 2015 ?Vienna, World?. Tja, und da werde ich nun mal nicht ganz schlau daraus.

In jedem Fall ist das Können der MusikerInnen (Neben W.M., Allegre Correa (Gitarre) , Billy Childs (Piano) aber auch Geiger Benjamin Schmid oder Cellist Florian Eggner u.a.) unbestritten außergewöhnlich gut.

Gerade die Instrumentalpassagen bestechen durch Präzision und Stimmung.
Das Album macht stilistischen einen weiten Bogen, der Folk, Soul, Jazz aber auch Pop und Blues umfasst. Liebevoll arrangiert, toll gemischt und abwechslungsreich.

Aber die Qualitäten W.M. als Sänger und Songwriter kommen an sein Gitarrenspiel nicht heran. Zu bemüht klingen die Kompositionen und seine Stimme trifft wohl jeden Ton, es fehlt aber meist der ?magische Moment?, damit einen der Gesang auch berührt. Das ist schade und ein fast tragischer Aspekt, denn es gibt doch so einige Sänger/Songwriter, die eine großartige Stimme haben, aber ihre genialen Kompositionen einfach nicht gut spielen können. Schade.

ABER: Es gibt doch ein paar Perlen, die nicht ungehört bleiben sollten:

Bei ?The Sun Won´t Come Around? kommt dann doch Gänsehehaut auf, weil eben ein guter Song und weil W.M. Stimme da perfekt daher kommt.

Auch ?Millions of Opinions? ist ganz großartig gelungen

Mit ?Austria? hat W.M. eine anspruchsvolles Lied geschrieben, das als intellektuelle Alternative zu Reinhard Fendrichs ?I Am From Austria? dienen kann.

Fazit: Für Muthspiel-Fans ein Pflichtalbum und für alle anderen empfehle ich trotz der angesprochenen Schwächen diese Platte ausdrücklich, denn alleine die drei genannten Songs rechtfertigen den Kauf des ganzen Albums.

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Ein großartiges Album,

Robert Forster sagt Ihnen nichts? Das ist keine Schande, aber beim Namen ?The Go-Beetweens? sollte dann doch ein lautes Klingeln ertönen. War diese australische Band doch eine der einflussreichsten Independent Bands der 1980er Jahre, die mit ?R.E.M.? und ?The Smith? in einem Atemzug genannten wurden.

Sänger und Gitarrist Forster, als deren Gründungsmitglied bis zu deren Auflösung 2006 stets dabei hat mittlerweile 6 Soloalben veröffentlich und nun mit ?Songs to Play? seinen siebten Streich hingelegt.
10 schöne Gitarren-Popsongs, die einen verzücken.

Ein großartiges Album, das derart unprätentiös angenehm daherkommt , dass es eine Freude ist.

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